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Morgenmagazin vom Donnerstag, 30. Oktober 2014

30.10.2014 | 07:14 Uhr |

+++ Was heute wichtig wird: Gesundheit - 30. Oktober +++ HP stellt 3D-Drucklösung vor +++ Der iMac Retina 5K im Praxistest +++ Was Sie über Apple Pay wissen müssen +++ Test: IK Multimedia iRig Keys Pro - das iKeyboard +++ Tipp: Aktuelle RAM-Ausstattung und Anleitung zum Upgrade anzeigen +++

Was heute wichtig wird: Gesundheit - 30. Oktober

Guten Morgen!

Apples neue Fitnessumgebung Healthkit in iOS 8 war offenbar eine gute Idee. Das findet zumindest Google, denn das Unternehmen hat jetzt seine eigene Gesundheitsbibliothek für Android gestartet. Google Fit heißt die Plattform, die in ihren Grundzügen ganz ähnlich aufgebaut ist wie Healthkit. Es gibt eine zentrale Datenbank, in der Gesundheits- und Sportdaten abgelegt werden können. Entwicklerschnittstellen bilden auch hier das Bindeglied zwischen der Datenbank und Apps, die darauf zugreifen können. Es gibt jedoch einige Unterschiede, die sich aus der DNA der beiden Unternehmen ergeben.

Der grundsätzliche Aufbau von Google Fit.
Vergrößern Der grundsätzliche Aufbau von Google Fit.
© Google

Denn Google Fit speichert die Gesundheitsdaten nicht nur lokal auf dem Gerät, auch auch direkt in der Cloud. Das ermöglicht gegenüber Healthkit zusätzlich einen Webdienst, der Daten per Browser zugänglich macht, sorgt jedoch potenziell für ganz neue Risiken und Datenschutzbedenken. Die Gesundheits-Datenbank an sich ist - wenig überraschend - ganz ähnlich aufgebaut wie Healthkit. Es gibt Schnittstellen, mit denen Apps erfasste Daten in der Datenbank ablegen oder von dort auslesen und auswerten können. Dazu existieren verschiedene Arten von Datensätzen wie einzelne Datenpunkte, Trainingssessions und mehr. Die Daten kommen wie bei Healthkit aus Apps und von Zubehör wie beispielsweise Bluetooth-Schrittzählern.

Ob es eine eigene App für Google Fit geben wird - analog zur Health-App in iOS 8, ist derzeit aus den Google-Infos nicht ersichtlich, demnach eher nicht.

Apple hatte Healthkit auf der WWDC im Juni 2014 zusammen mit iOS 8 erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Healthkit ist einerseits eine zentrale Datenbank für Sport- und Gesundheitsdaten, die alle Apps nutzen können, zudem führt Healthkit die Daten unterschiedlicher Apps und Anbieter zusammen. So können Nutzer Shcrittzähler, Sportuhren oder Apps ganz unterschiedlicher Anbieter nutzen und Healthkit kann dabei helfen, bisherige Kompatibilitätsgrenzen zwischen Herstellern zu überwinden. Healtkit liefern auch Datenbankfuntkioenn als Schnittstelle für Apps. So kann die Umgebung auf Anfrage einer App beispielsweise "Alle verbrannten Kalorien für Zeitraum X" ausrechnen und ausgeben.

HP stellt 3D-Drucklösung vor

Seit geraumer Zeit wurde über HPs 3D-Lösung spekuliert, nun hat der Hersteller sein 3D-Druckverfahren vorgestellt. Bei Multi Jet Fusion werden auf ein Pulver als Trägermaterial Flüssigkeiten aufgetragen. Mittels Energie sprich Wärme wird die Fixierung erreicht. Die Flüssigkeiten trägt HP mit Hilfe von Druckköpfen auf, wie sie auch in Tintendruckern zum Einsatz kommen. So wird Schicht für Schicht der Gegenstand gedruckt. Bei der Geschwindigkeit spricht Hewlett Packard bis zu zehnfachem Speed vergleichen mit heutigen traditionellen Lösungen.

HPs Technik soll es erlauben auch sehr komplexe 3D-Gegenstände zu drucken. Zudem ist gleich Farbe mit von der Partie, das Fixiermittel kann in Cyan, Magenta, Yellow und Black aufgetragen werden. Die erste kommerzielle Lösung, die Multi Jet Fusion nutzen wird, soll mit thermoplastischem Material arbeiten. Die Verwendung anderer Materialien würde derzeit untersucht, so HP. In Sachen Präzision und Stabilität biete Multi Jet Fusion deutliche Vorteile gegenüber bisherigen 3D-Drucklösungen.

Zur konkreten Verfügbarkeit und Preisen machte HP keine Angaben. Geräte für Endkunden seien für 2016 geplant, so die Ankündigung. Im Rahmen des "Open Customer Engagement Program" will man mit ausgewählten Kunden eng an der Fertigentwicklung des Produktes zusammen arbeiten. (mje)

Der iMac Retina 5K im Praxistest

Ein Desktop-Mac mit Retina-Display war lange Wunschdenken, nun ist er Realität. Apple hat das bisherige 27-Zoll-Modell genommen und ein 5K-Display eingebaut. 5K, das sind 5120 mal 2880 Pixel, damit besitzt der iMac derzeit die meisten Pixel auf dem Markt.

Vom Design her hat Apple nichts verändert. Nach wie vor kommt der iMac im superflachen Alugehäuse und mit einer Glasscheibe vor dem Display. Auch bei den Anschlussmöglichkeiten bleibt nahezu alles beim Alten. Nur die beiden Thunderbolt-Ports arbeiten jetzt nach dem Standard 2.0, sind also doppelt so schnell wie bisher. Sie gibt es allerdings derzeit ausschließlich beim Retina-Modell, alle anderen iMacs müssen weiterhin mit Thunderbolt 1 auskommen.

Intern hat Apple einige Neuerun­gen eingebaut. Die Intel-Core-i5-CPU arbeitet mit 3,5 GHz und vier Rechenkernen. Man kann auf einen Core i7 mit 4,0 GHz aufrüsten.Spannender als der Hauptprozessor ist der neue Grafikchip. Apple wechselt mit dem Retina-iMac den Anbieter von Nvidia hin zu AMD. Hier ist das Flaggschiff, der Radeon R9 290X eingebaut. Gegen einen Aufpreis erhält man gar den 295X. Was Apple verschweigt: Es handelt sich bei beiden Chips um die „M“-Variante. „M“ steht für „mobile“. Es sind also nicht die superschnellen High-End-Desktop-Varianten, die manch einer erwartet hat, sondern deutlich langsamere Chips, die normalerweise in Notebooks zum Einsatz kommen. Dennoch ist der R9 290X im Test ein wahres Monster. Er schaufelt die Pixelmillionen über den Bildschirm, als wäre das gar nichts. In den 3D-Tests messen wir sogar neue Rekorde. Das Spiel Batman Arkham City läuft in normaler Auflösung mit über 100 fps. In voller 5K-Auflösung erreicht der iMac hier immer noch 21 fps.

Der iMac im Testcenter  

Das Display ist tatsächlich eine Klas­se für sich. Noch nie haben wir einen Monitor dieser Größe und mit dieser Bildschärfe im Testcenter auf dem Prüfstand gehabt. Unter OS X 10.10 Yosemite kann man den Retina-Modus (Hi DPI) ausschalten und die vollen 5120 mal 2880 Pixel eins zu eins auf dem Bildschirm darstellen. Erst hier wird einem klar, wie viele Pixel das Display darstellt. Natürlich sind in diesem Fall sämtliche Bildelemente und Texte viel zu klein, um damit vernünftig arbeiten zu können, doch als eindrucksvolle Demonstration eignet sich dieser kleine Trick allemal.

Farbdarstellung

Setzt das Display in puncto Bildschärfe neue Rekorde, kommt es auch auf die Farbdarstellung an. Subjektiv erscheinen die Farben satt, ja fast knallig, das Schwarz tief und gleichmäßig. Andere Monitore dieser Auflösungsklasse (etwa der Sharp PNK-321H) kämpfen mit dem Problem des „Clouding“. Stellt man ein einfarbiges Bild fullscreen dar (etwa 50 Prozent Grau), dann erkennt man Flecken, die wie leichte Wolken aussehen. Sie rühren von Unregelmäßigkeiten in der Filterschicht der TFT-Pixel her. Der Retina-iMac zeigt dieses Phänomen zwar auch, jedoch bei Weitem nicht so stark wie beim Sharp.

Den sRGB-Farbraum (farbiger Körper) deckt das Retina-5K-Display (transparenter Körper) voll ab.
Vergrößern Den sRGB-Farbraum (farbiger Körper) deckt das Retina-5K-Display (transparenter Körper) voll ab.

Unsere Farbraummessung bescheinigt dem Retina-5K-Display obere Mittelklasse. Es kann sich nicht mit Profi-Monitoren messen, der Farbraum deckt aber den sRGB-Standard zu fast 100 Prozent ab. Für die meisten Anwendungen aus dem Bereich Foto und Video sollte  das ausreichen. Die maximale Helligkeit liegt bei über 360 cd/m2. Ein sehr guter Wert.

Ergonomie

Der Stromverbrauch bleibt moderat. Wir messen nicht viel mehr als beim iMac-Modell ohne Retina-Display. Allerdings wird der Pixelbolide schnell laut, wenn CPU und Grafikchip arbeiten müssen. Bereits nach wenigen Minuten messen wir hier 1,1 Sone. Das kann richtig stören – wenn die Last wieder auf ein normales Maß zurückgeht, beruhigt sich der iMac aber sehr schnell.

Mac Mini

Zum neuen Mac Mini gibt es gar nicht so viel zu sagen. Apple hat die Innereien jetzt auf den Stand der Technik gebracht. Im wesentlichen ist der Mac Mini nun identisch zum 13-Zoll Macbook Pro Retina. CPU- und Grafikchip leisten in etwa das Gleiche.

Leider gibt es keinen Vierkern-Mac-Mini mehr, auch die Server-Variante musste weichen. Schade ist zudem, dass man den neuen Mac Mini nicht mehr selbst öffnen und mit Speicher oder größerer Festplatte ausrüsten darf. Da muss man sich nun stets vor dem Kauf festlegen.

Empfehlung und Fazit

Der iMac Retina 5K ist ein echter Gigant und wir finden, schon allein das Display ist jeden Euro wert. Profis aus dem Grafik-, Fotografie- und Video-Umfeld werden diesen iMac sicher lieben. Der neue Mac Mini ist ein solider Einstiegs-Mac, sowohl CPU- als auch Grafikleis­tung sind gestiegen, und die zwei Thunderbolt-Ports sind ein echter Fortschritt. Wir vermissen allerdings eine Server-Variante und eine Quadcore-Version

Was Sie über Apple Pay wissen müssen

Was ist Apple Pay?

Apple Pay ist ein neues Bezahlverfahren, das der kalifornische Apple-Konzern entwickelt hat. Man kann dabei mit mobilen Geräten von Apple an entsprechend ausgerüsteten Kassen kontaktlos sowie auch in Apps bezahlen. Apple Pay lässt sich aber anders als beispielsweise PayPal bisher nicht als Zahlungsmethode auf Webseiten einbinden.

Mit Apple Pay soll der Nutzer kontaktlos und sicher bezahlen können.
Vergrößern Mit Apple Pay soll der Nutzer kontaktlos und sicher bezahlen können.
© Apple

Welches mobile Gerät braucht man für Apple Pay?

Apple Pay funktioniert zum Start am 20. Oktober 2014 mit dem iPhone 6 und 6 Plus sowie dem iPad Air 2 und iPad mini 3 . Wenn 2015 die Smartwatch Apple Watch herauskommt, kann man diese auch mit iPhone 5, 5s und 5c koppeln und Apple Pay auch mit diesen älteren Apple-Smartphones verwenden. Die Apple Watch muss über Bluetooth mit dem iPhone gepaired sein, damit Apple Pay funktioniert.

An der Ladenkasse kann man nur mit iPhone und Apple Watch bezahlen, die Near Field Communication (NFC) eingebaut haben. Das iPad Air 2 und iPad mini 3 beherrschen nur Zahlungen in Apps - die Watch wiederum wird bei diesen passen müssen.

Welche iOS-Version braucht man für Apple Pay?

Apple Pay setzt auf dem iPhone oder iPad mindestens iOS 8.1 voraus.

Welche Zahlungsmittel unterstützt Apple Pay?

Apple Pay unterstützt zum Start in den USA gängige Kredit- (Mastercard, Visa, Amex) und Debit-Karten von rund 500 größeren US-Banken. Firmenkreditkarten und Prepaid-Karten werden nicht unterstützt, auch nicht die hauseigenen Bezahlkarten von Handelsketten wie Macy’s oder Bloomingdale’s (die oftmals an Loyalty-Programme gekoppelt sind).

Der Nutzer hinterlegt seine Karten in der Passbook-App auf dem Smartphone. Die erste erfasste Karte wird dabei die bevorzugte, das lässt sich bei mehreren Karten aber später jederzeit in den Einstellungen ändern. Kartendaten kann man entweder manuell eingeben oder mit der eingebauten iSight-Kamera abfotografieren - dann werden allerdings die Daten (verschlüsselt) zu Apple-Servern und zurück übertragen .

Apple-Chef Tim Cook hat auf einer Konferenz des "Wall Street Journal" erklärt , dass in den ersten drei Tagen nach dem US-Start von Apple Pay schon mehr als eine Million Kreditkarten für das System registriert wurden.

Wo kann man mit Apple Pay zahlen?

An der Kasse (POS, Point of Sales) muss ein Kartenterminal stehen, das kontaktlose Zahlungen über Near Field Communication (NFC) akzeptiert. In den USA kann man zum Start in rund 220.000 Geschäften mit Apple Pay bezahlen, viele davon gehören zu populären Handelsketten.

220.000 sind allerdings wenig, die Zahl entspricht nur gut zwei Prozent der geschätzt 7 bis 9 Millionen Händler, die Kreditkarten annehmen . Die überwiegende Mehrheit von ihnen hat aber noch keinen NFC-fähigen Kartenleser. Und von denen, die welche haben, schalten einige sie gerade ab, um Apple Pay zu blockieren - es gibt nämlich ein Joint Venture großer Handelsketten (unter anderem Walmart, Kmart, 7-Eleven und Best Buy), die unter dem Namen "CurrentC" ein konkurrierendes Verfahren entwickelt haben und durchsetzen wollen.

Eine "kritische Masse" ist laut Experten erst bei einer Akzeptanzrate von 20 Prozent erreicht; davon ist Apple zum Start so oder so noch weit entfernt. Viele US-Händler müssen alte Kartenleser aber ohnehin bald austauschen, da strengere Sicherheitsvorschriften und Karten mit Chips eingeführt werden. In Deutschland gibt es laut Visa etwa 45.000 Kassenplätze mit Kontaktlos-Terminals (Stand August 2014).

In den USA dürfen nur Firmen Apple Pay verwenden, die Waren oder Dienstleistungen außerhalb von Apps anbieten. Die Transaktionen müssen in US-Dollar abgewickelt werden.

Wie bezahlt man mit Apple Pay?

An der Ladenkasse braucht der Nutzer nur sein iPhone 6 oder 6 Plus in die Nähe des Kontaktlos-Lesegeräts zu halten - mit einem erfassten Finger auf dem Touch-ID-Fingerabdruck-Sensor des Geräts. Das Telefon muss dazu nicht aufgeweckt und es muss auch keine App geöffnet werden. Die erfolgreiche Transaktion signalisiert das Gerät durch ein dezentes haptisches Feedback (Vibration).

Bei der Apple Watch wird man bezahlen können, indem man die Uhr an den Contactless-Reader hält und zweimal den Knopf unterhalb der "digitalen Krone" drückt. Auch die Uhr signalisiert eine erfolgreiche Transaktion, und zwar haptisch und akustisch.

Innerhalb von Apps zahlt man, indem man zunächst Apple Pay als Zahlungsmethode wählt und dann seine Identität über den Fingerabdruck bestätigt.

Fallen für Apple Pay zusätzliche Gebühren an?

Der Endkunde zahlt keine Gebühren, wenn er Apple Pay nutzt. Auch für den Händler gibt es keine zusätzlichen Kosten über die hinaus, die bei Kartenzahlung ohnehin anfallen. Apple nimmt allerdings eine kleine Gebühr von den beteiligten Geldinstituten. Der Analyst Gene Munster von Piper Jaffray erwartet, dass Apple mit Apple Pay 2015 knapp 120 Millionen Dollar und 2016 dann 310 Millionen umsetzen wird - das wäre weniger als ein Prozent von gesamten Konzernerlös.

Wie sicher ist Apple Pay?

Apple gibt an , dass Apple Pay deutlich sicherer ist als herkömmliche Kartenzahlungen (die in den USA bislang noch fast immer über den Karten-Magnetstreifen und ohne PIN-Eingabe laufen). Für jede in Passbook hinterlegte Karte wird im Sicherheitschip "Secure Element" eine eineindeutige sogenannte Device Account Number angelegt.

Dazu kommt für jeden Bezahlvorgang ein transaktionsspezifischer dynamisch erzeugter Sicherheitscode. Beim Bezahlen werden nur die Device Account Number und dieser Code übertragen ("Tokenisierung"). Die ursprünglichen Kartendaten bekommt weder Apple noch der Händler, sie werden gar nicht mit der Zahlung übermittelt.

Apple gibt an, dass es keine Transaktionsdaten speichert. Eine Zahlung lasse sich somit auch nicht zum Nutzer zurückverfolge, so der Anbieter. Der Nutzer allerdings kann aus Gründen der Bequemlichkeit seine zuletzt getätigten Apple-Pay-Zahlungen in Passbook einsehen. Damit man Apple Pay verwenden kann, muss das iPhone oder iPad mindestens mit einer PIN gesichert sein.

Geht das mobile Gerät verloren oder wird gestohlen, kann man es über die Funktion "iPhone-Suche" in den gesperrten "Verloren"-Modus versetzen oder gleich fernlöschen.

Ich habe gar kein iPhone

Apple Pay ist Mobile Payment für die Apple-Welt. Android-Nutzer können schon lange auf die Google-Wallet sowie alternativ diverse Smartphone-Geldbörsen von Mobilfunk-Netzbetreibern wie Deutsche Telekom oder Vodafone zurückgreifen. Und Windows Phone hat eine Brieftasche schon im System eingebaut . Allerdings sind das iPhone 5s und das neue iPhone 6 mit ihrem Touch ID und Secure Element hardwareseitig sicherer als die Smartphones der Konkurrenz.

Die Hauptsache aber ist: Weil endlich auch Apple NFC verwendet, dürfte das leidige Henne-Ei-Problem endlich vom Tisch und kontaktloses Bezahlen bald sehr viel selbstverständlicher sein als bisher.

Wann kommt Apple Pay nach Deutschland?

Apple hat noch keinerlei konkrete Angaben zur Verfügbarkeit des Dienstes außerhalb der USA gemacht. Tim Cook hat jedoch kürzlich öffentlich erklärt, dass Apple aktuell verhandelt, Apple Pay weltweit auf den Markt zu bringen.

Kann man als Deutscher im Urlaub oder auf Geschäftsreise in USA Apple Pay nutzen?

Selbst wenn man im iPhone alles auf USA und Englisch umstellt (in der deutschen Passbook-App in iOS 8.1 kann man keine Kreditkarten eingeben) - unwahrscheinlich, weil man derzeit a) eine US-amerikanische Kreditkarte braucht und diese b) auch noch vom ausgebenden Institut autorisiert werden muss.

Werden deutsche Geldinstitute bei Apple Pay mitmachen?

Davon kann zum jetzigen Zeitpunkt ausgehen. Der Deutsche Sparkassen und Giro-Verband ( DSGV) zum Beispiel hat bereits ausdrücklich Interesse bekundet .

Test: IK Multimedia iRig Keys Pro - das iKeyboard

Eine geniale Plug-and-play Lösung war und ist iRig Keys vom italienischen Musikspezialisten IK Multimedia: Einfach mit den mitgelieferten Lightning-Kabel ans iOS-Gerät stöpseln und losspielen. Der große Kritikpunkt dabei war die Miniatur-Größe und die damit nicht so realistisch spielbaren Tasten. Für Samples und kleinere Melodien ist das Gerät sicher eine gut transportable Musiktastatur, doch wer richtig spielen will, wünscht sich etwas mit normal großen Klaviertasten. Dieser Wunsch wurde jetzt in Form des nur etwas teureren iRig Keys Pro erfüllt: Dieser Keyboard Controller bietet 37 Klaviertasten in voller Größe. Das entspricht 3 vollen Oktaven, womit sich viele Songs und Melodien vernünftig spielen lassen.

Der Hersteller hat die Optik und das Drumherum der Tasten am Vorgänger angelehnt, so fällt das Keyboard trotz der geräumigen Tasten immer noch relativ kompakt aus und kann auch platzsparender transportiert werden als die meisten gewöhnlichen Tasteninstrumente. Auch das Gewicht fällt leicht aus. Trotzdem bietet das iRig Keys Pro ein gutes, solides Spielgefühl. Die anschlagsdynamischen Tasten übersetzten auch leiser und lauter angeschlagene Töne oder Akkorde in die Musik-Apps. Damit machen Apps wie Garage Band, Sample Tank oder iGrand Piano gleich mehr Spaß. Bei vielen Instrumenten kommen noch das Modulations- und Pitch Bend-Rad am linken Rand ins Spiel – etwa für Solos oder Rotationseffekte in Hammond-Orgeln. Oben finden sich noch Regler für Volumen, Oktave, Midi-Programmbefehle und das Umschalten der Oktave. Mit den Programm-Tasten lassen sich 4 Setups bequem speichern und umschalten. Vorbildlich sind die mitgelieferten Anschlußkabel: Lightning, 32 Pin und USB für Mac / PC sind allesamt dabei. Nicht dabei ist eine Tasche für den Transport. Eine passende hat der Hersteller für 40 Euro im Programm.

Fazit : Das iRig Keys Pro bietet die gleiche Plug and Play-Einfachheit und Qualität des kleinen Bruders iRig Keys, aber das Spielgefühl der großen Tasten. Für alle die möglichst realistisch Klavier oder Keyboard am iPad / iPhone spielen möchten die bessere Wahl.

Tipp: Aktuelle RAM-Ausstattung und Anleitung zum Upgrade anzeigen

Mit Yosemite kommt eine neue App, die Systeminfos des Rechners anzeigt. Ein neuer Aspekt dabei: reicht der Arbeitsspeicher noch und wie lässt er sich bei Bedarf aufrüsten? Beim RAM-Upgrade leistet Mavericks tatkräftige Hilfe in Form des Dienstprogramms Systeminformationen. Der Aufruf erfolgt über das Apfelmenü mit dem Befehl „Über diesen Mac“. Es öffnet sich ein kleines Infofenster, in dem Sie dann auf "Weitere informationen" klicken.

Systeminformationen (links) zeigt den RAM-Ausbau...
Vergrößern Systeminformationen (links) zeigt den RAM-Ausbau...

Damit wird Systeminformationen aufgerufen. In der Übersicht wechseln Sie zum Reiter "Speicher". Nun sehen Sie ganz anschaulich, wie viele RAM-Slots Ihr Mac hat und mit welcher Größe von SO-Dimms diese bestückt sind. Darunter finden Sie den Link "Anleitung zum Speicher-Upgrade", der Sie auf eine Support-Seite für den jeweiligen Rechnertyp führt. Hier können Sie das genaue Modell anhand von Bildschirmgröße und Zeitpunkt der Vorstellung auswählen. Dadurch erfahren Sie, welche Module benötigt werden und wie groß diese maximal sein dürfen. Lässt sich der Mac vom Anwender selbst aufrüsten, finden Sie hier auch eine ausführliche bebilderte Anleitung, die alle nötigen Schritte zeigt. Zumindest dann, falls der Speicher des Macs aufgerüstet werden kann.

...und führt über einen Link zur Support-Seite von Apple im Web.
Vergrößern ...und führt über einen Link zur Support-Seite von Apple im Web.
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