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Morgenmagazin vom Donnerstag, 31. Juli 2014

31.07.2014 | 07:36 Uhr |

Was heute wichtig wird: 31. Juli 2014 +++ Kickstarter-Projekt: Modbook Pro X mit 15,4 Zoll +++ One Note brigt neue Funktionen für OS X und iOS +++ Macphun: Tonality zur Erstellung von Schwarz-Weiß-Bildern +++ Surface Pro 3 überzeugt Tester mit Display +++ 20 Prozent der Deutschen nutzen keine E-Mail +++ Gericht: Kein Schadensersatz wegen negativer Amazon-Bewertung +++ Drobo bringt tragbares All-Flash-Array +++ Test: Lacie 2big Thunderbolt 2 mit 12 TB Kapazität +++ Tipp: Im Mac App Store das Laden eines Updates abbrechen

Was heute wichtig wird: 31. Juli 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Sie haben es wohl schon mitbekommen, Presse, Rundfunk und Fernsehen waren die letzten Tage voller Hommagen an ihn: Louis de Funès wurde heute vor 100 Jahren in der Nähe von Paris geboren. Nein! Doch! Ohh! Was aber vielleicht ein wenig untergegangen ist, dieser 31. Juli hat es jubiläumstechnisch faustdick hinter den Ohren. So feiert etwa heute die Schauspielerin Geraldine Chaplin ihren 70sten Geburtstag. Sie werden sich ihrer nicht nur wegen ihrer Rolle als Tonya in Doktor Schiwago erinnern, sondern vielleicht auch an einen Film mit Louis de Funès und dessen Sohn Olivier, in dem sie zu dritt in einem Auto auf einer an der Steilküste vor Nizza wachsenden Pinie fest hingen: Balduin, der Sonntagsfahrer. Nicht weit südwestlich dieses Ortes verlor indes am Tag von Geraldine Chaplins Geburt der Schriftsteller und Flieger Antoine de Saint-Exupéry sein Leben, auf einem Aufklärungsflug vermutlich abgeschossen vom deutschen Jagdflieger und späteren ZDF-Sportreporter Horst Rippert. Der hatte übrigens einen jüngeren Bruder namens Hans Rolf, der als Ivan Rebroff bekannt geworden war und der im Jahr 1931 geboren wurde. Natürlich am 31. Juli. Nein! Doch! Ohh!

Weniger lustig waren freilich die Nachrichten, die am 31. Juli 2004 um die Welt gingen: Steve Jobs musste sich einer Krebsoperation unterziehen. Zwar beschwichtigte er in einer Mail an Mitarbeiter, der Tumor sei einer der selten durch Operation vollständig heilbarer, wie wir heute leider wissen, hatte Jobs mit dem operativen Eingriff zu lange gewartet. Die Chirurgen entdeckten beim Eingriff bereits die ersten Metastasen, die vier Jahre später für Jobs eine neue Leber notwendig machten. Der weitere Verlauf der Geschichte ist bekannt. Schon während der ersten Auszeit, die nur wenige Wochen dauerte, vertrat der damalige CEO Tim Cook Jobs an der Spitze des Mac-Herstellers. Apple ohne Jobs konnten sich viele nicht vorstellen, die Firma prosperiert aber auch drei Jahre nach dem Tod ihres Gründers. Tim Cook macht nicht alles anders, unterscheidet sich aber in wesentlichen Details von seinem Vorgänger. Eine derartige Offenheit im Fragen des Umwelt- und Arbeitsschutzes war Jobs nie gegeben, Dividenden an Aktionäre auszuschütten, lehnte er zeitlebens ab. Auch kümmerte sich Jobs nicht um den aufstrebenden Markt China, Tim Cook reiste in seiner Zeit als CEO schon dreimal dort hin, um direkte Gespräche mit Entscheidern aus Wirtschaft und Politik zu führen. Das letzte Mal brach er vor einem Jahr zu solch einer Reise auf. Am 31. Juli. Aber damit lassen wir's auch gut sein mit dem heutigen Datum... Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen

Erste Entwickler-Version für OS X 10.9.5 ( 9to5Mac )

Film-DVDs ohne iDVD brennen ( Macworld )

Erweiterungen in iOS 8: Agile Bits demonstriert Vorteile für 1Password ( Macworld )

Apple streicht Stellen bei Beats ( Electronista )

Weitere Nachrichten:

Kickstarter-Projekt: Modbook Pro X mit 15,4 Zoll

Schon in den Jahren bevor Apple das iPad herausbrachte, konnten Mac-Anwender sich von Axiotron und Other World Computing (OWC) ihr Macbook oder Powerbook zu einem Touch-Computer umrüsten lassen. Mittlerweile ist die Modifikation obsolee geworden, weshalb die Anbieter auf einen größeren Formfaktor ausweichen und das Macbook Pro zu einem Tablet-Computer mit 15,4-Zoll-Bildschirm umrüsten wollen. So sieht es zumindest ein Projekt vor, das die Firma zur Finanzierung bei Kickstarter eingereicht hat. Das Modbook Pro X soll mindestens 2.000 US-Dollar kosten, wenn die Kickstarter-Nutzer genügend Geld geben, könnte bereits im Jahr 2015 das erste derartige Gerät auf den Markt kommen. Im Grunde ist das Modbook Pro X eine speziell angefertigte Hülle für ein Macbook Pro, das der Kunde entweder selbst anliefert oder die Hersteller direkt bei Apple erwerben. Die Hülle über dem Bildschirm ist berührungsempfindlich, ein Stylus, der 2048 Druckstufen unterscheiden kann, ist mitgeliefert. Nachteil: Auf dem Modbook läuft das nicht für Touch-Eingaben optimierte OS X, was die Bedienung weit hakliger macht als die von iOS. Durch die Modifikationen erlischt die von Apple gegebene Garantie, Modbook ersetzt sie durch eine eigene. Die Erfolgsaussichten des Projekts sind vage, der CEO des Unterenhmens Modbook, Andreas Haas, sieht dem jedoch optimistisch entgegen und erklärt unseren Kollegen der Macworld: "Wir sind mehr als aufgeregt, das Modbook Pro X an den Start zu bringen. Unsere Tests des Prototypen zeigen, dass es die Konkurrenz weit übertreffen wird."

One Note brigt neue Funktionen für OS X und iOS

Microsoft baut seinen Notizenverwalter One Note für iOS und OS X weiter aus und fügt neue Funktionen hinzu. Seit gestern ist das Programm etwa in der Lage, formatierten Text unter Beibeihaltung der Formate in One Note einzufügen - Windows-Anwender kennen das bereits. Auf iOS-Geräten lassen sich nun E-Mail-Anhänge direkt an One Note übergeben und darin öffnen. Auf beiden Plattformen lassen sich nun Notizen auch per Passwort schützen, das erhalten bleibt, übergibt man Dateien an andere Programme. iOS- und OS-X-Anwender können ihre Notizen nun auch auf ihrem privaten One Drive speichern oder dem Firmenspeicher One Drive for Business. Seit einigen Tagen ist One Drive auch für das Amazon-Tablet Kindle Fire erhältlich.

Macphun: Tonality zur Erstellung von Schwarz-Weiß-Bildern

Tonality verfügt laut Hersteller Macphun über einen proprietären 16-Bit Raw-Prozessor, fortschrittliche Algorithmen und umfangreiche Funktionen, die klassische Dunkelkammer-Techniken digital nachbilden und erweitern. Zu Tonalitys Features zählen Voreinstellungen, die Möglichkeit des Anlegens mehrerer Ebenen, dynamische Helligkeitsanpassung und intelligente Kontraststeuerung, stilisierende Texturen, präzise Klarheits-, Struktur- und Detailsteuerungen dazu Körnungs- und Filmemulationen, anpassbare Pinsel, umfassende Funktionen für den fotografischen Feinschliff und anderes mehr. Zu den Funktionen im Detail zählen etwa Ebeneneffekte mit einzeln regulierbarer Deckkraft, Blendenmodi und Erhalt der Farbwerte für präzise kreative Bearbeitungen. Mit Klarheit- und Struktursteuerungen soll man eine dramatische Stimmung im Bild erzeugen können. Der proprietäre "Grain Engine“-Effekt ahmt die typische Körnung von mehr als 20 Filmtypen nach, und die selektive Kolorierung erzeugt außergewöhnliche Looks, so der Entwickler. 

Tonality gestattet Macphun zufolge einfaches Teilen über soziale Netzwerke, Communities, E-Mail, Instant Messaging, Airdrop und Smug Mug. Macphun Print Lab unterstützt das Erstellen hochwertiger Drucke, Grußkarten und anderer Varianten via MILK.

Prinzipiell ist Tonality in zwei Varianten erhältlich: Als Standalone Mac-App und als Pro-Version, welche sowohl als Standalone als auch als Plug-in für Adobe Photoshop, Photoshop Lightroom, Photoshop Elements oder Apple Aperture eingesetzt werden kann. Die Pro-Version bietet zusätzliche Features wie erweiterte Ebenen-Funktionen, Misch-/Überblendungsmodi, die Möglichkeit, Quellfarben des Originalbilds zu verwenden und mehr Ebenen anzulegen. Dazu ein Farbtemperatur-Tool, ein verbessertes Histogramm, anzeigbare Clippings, ein Zonen-System sowie ein zoombares Navigations-Fenster.

Tonality setzt mindestens OS X 10.9 Mavericks voraus und ist lediglich in englischer Sprache verfügbar. Tonality gibt es als Standalone für den Mac zum Preis von 27 Euro im Mac App Store. Für einen limitierten Zeitraum gilt ein rabattierter Einführungspreis. Tonality Pro für Mac kostet 66 Euro inklusive Mehrwertsteuer als Downloadversion im Macphun Webstore. In Kürze soll Tonality Pro zudem als SD-Card Version im ausgewählten Fachhandel verfügbar sein.

Surface Pro 3 überzeugt Tester mit Display

Die bekannte Display-Evaluationsfirma DisplayMate Technologies hat in dieser Woche einen umfangreichen Test zu Microsofts Surface Pro 3 veröffentlicht. Dabei kommt das Unternehmen zu dem Ergebnis, dass das neueste Microsoft-Tablet, das auch als Laptop verwendet werden kann, über eines der aktuell besten Displays verfügt.

Surface Pro 3 mit herausragendem Display (c) Microsoft
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© Microsoft

Damit macht das Surface Pro 3 dem Galaxy Tab S 10.5 von Samsung Konkurrenz. Das Tablet belegte bislang Platz eins der DisplayMate-Charts, muss sich diesen Rang nun jedoch mit dem Microsoft-Tablet teilen. Im Test lobt DisplayMate-Präsident Raymond Soneira vor allem die Farbgenauigkeit des Surface Pro 3. Die gemessenen Werte würden alle anderen getesteten Smartphones und Tablet-PCs abhängen. Das Microsoft-Tablet wird weiterhin für seine stromsparenden Eigenschaften gelobt. Es verbraucht im Betrieb rund 66 Prozent weniger Strom als Apples iPad Air .

Das Surface Pro 3 wurde Mitte Mai enthüllt. Zusammen mit dem Surface Pen und dem Surface Pro Type Cover kann das Tablet in fünf unterschiedlichen Hardware-Varianten ab 799 Euro im Microsoft Store vorbestellt werden.

20 Prozent der Deutschen nutzen keine E-Mail

Laut einer Bitkom-Studie senden oder empfangen 78 Prozent der Deutschen E-Mails. Deutschland läge damit auf dem siebten Platz in der EU, aber über dem Durchschnitt von 67 Prozent. Am meisten mailende Bewohner haben die Niederlande mit 90 Prozent. Rumänien bildet mit 42 Prozent das Schlusslicht. Im Jahr 2003 verschickten oder empfingen nur 44 Prozent der Deutschen E-Mails. Der Bitkom-Geschäftsführer ist sich sicher, dass die Zahl der E-Mail-Nutzer in den nächsten Jahren trotz Chat- und IM-Konkurrenz weiter steigen werde.

20 Prozent der Deutschen nutzen keine E-Mail (c) Bitkom
Vergrößern 20 Prozent der Deutschen nutzen keine E-Mail (c) Bitkom
© Bitkom

Nur jeder fünfte Mail-Nutzer (19 Prozent) hat seinen ersten privaten Mail-Account vor mehr als zehn Jahren eingerichtet, berichtet die Studie. Jeder dritte (35 Prozent) vor sechs bis zehn Jahren, jeder vierte (25 Prozent) in den vergangenen fünf Jahren. 22 Prozent der E-Mail-Nutzer wissen angeblich nicht mehr, seit wann sie einen privaten Account haben. Im Durchschnitt wurden private Mail-Accounts erstmals vor neun Jahren eingerichtet: von den heute 14- bis 29jährigen vor sechs Jahren, von den 30- bis 49jährigen vor elf Jahren, den 50- bis 64jährigen vor zehn Jahren und den Senioren vor neun Jahren. Laut der Umfrage ist fast jeder zweite E-Mail-Nutzer seiner ersten Mail-Adresse treu geblieben. 46 Prozent nutzen sie sogar heute noch. Bei Männern sind es 49 Prozent, bei Frauen nur 43 Prozent.

Für die Frage nach dem ersten Mail-Account wurden 1.008 Personen ab 14 Jahren im Juli 2014 befragt. Für den Vergleich der Mail-Nutzung in Europa wurde eine nicht näher bezifferte Zahl von Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren in 31 Ländern befragt.

Die Studie wurde nicht zufällig jetzt durchgeführt. Vor 30 Jahren wurde nämlich die erste E-Mail in Deutschland zugestellt. Damals kostete eine E-Mail noch 20 Cent pro A4-Seite.

Gericht: Kein Schadensersatz wegen negativer Amazon-Bewertung

Das Landgericht Augsburg hat am Mittwoch eine Klage eines Händlers über die Zahlung eines Schadensersatzes nach einer negativen Amazon-Bewertung abgewiesen. Das berichtet die Augsburger Allgemeine. Der betreffende Händler hatte von einem Kunden aus Großaitingen (Kreis Augsburg) einen Schadensersatz in Höhe von 70.000 Euro gefordert. Der Großaitinger war nach dem Kauf eines Produkts unzufrieden gewesen und hatte den Händler negativ bewertet.

Wirklich aufatmen kann der Beklagte allerdings nicht, denn das Landgericht wies die Klage nur aufgrund eines Formfehlers ab. Ob dem Händler ein Schadensersatz zusteht, wurde also gar nicht erst verhandelt. Der Richter versuchte immerhin den Fall noch mit einem Vergleich zu beenden, worauf sich aber offenbar beide Parteien nicht einigen konnten.

Der Streit flammte auf, nachdem der Beklagte im Juni 2013 ein Fliegenschutzgitter auf Amazon von dem Händler bestellte. Nach Darstellung des Mannes ließ sich das Gitter mit der beiliegenden Anleitung nicht richtig montieren. Am 3. Juli 2013 gab der Käufer dann schließlich auf Amazon eine negative Bewertung über den Händler ab. Der Händler gibt an, aufgrund der negativen Bewertung von Amazon gesperrt worden zu sein, wodurch ihm 50.000 Euro an Gewinn entgangen seien. Hinzu kämen dann noch Kosten für weitere Schäden und Anwaltskosten. Unterm Strich geht es um einen Streitwert von um die 70.000 Euro.

Drobo bringt tragbares All-Flash-Array

Mit dem neuen "Drobo Mini" mit Unterstützung für SSDs wird das endlich anders: Das kompakte DAS-Chassis fasst bis zu vier Flash-Laufwerke (Solid-State Drives, kurz SSDs) in 2,5 Zoll Baugröße und ist mit 1,3 Kilogramm noch als transportabel zu bezeichnen. Erklärte Zielgruppe sind Filmemacher, Fotografen und Kreative, die ein hoch performantes Speichergerät zum Mitnehmen brauchen.

Drobo Mini mit SSDs
Vergrößern Drobo Mini mit SSDs
© Drobo

Als Systemsoftware kommt das bewährte Drobo "BeyondRAID" zum Einsatz. Falls eine Platte respektive SSD ausfällt, wird diese automatisch repariert, während alle Daten weiterhin vollständig im Zugriff bleiben. Ein Batterie-Backup garantiert den Datentransfer im RAM und Cache auch bei einem Stromausfall.

Der Drobo Mini hat zwei Thunderbolt-Ports und einen USB-3.0-Anschluss. Drobo bietet Varianten mit 1, 2 sowie 4 Terabyte an, die Preise beginnen bei 1307 Euro exklusive Mehrwertsteuer. Zu haben ist das neue Modell ab August bei ausgewählten Partnern.

Test: Lacie 2big Thunderbolt 2 mit 12 TB Kapazität

Anders als bei der 5big-Variante ist im Lacie 2big Thunderbolt 2 ein Hardware-RAID eingebaut, unterstützt werden RAID 0 und RAID 1. Alternativ kann man die Festplatten auch als Einzellaufwerke konfigurieren. Zudem verfügt das Gehäuse nicht nur über zwei Thunderbolt-2-Anschlüsse, sondern auch über einen USB-3.0-Port. Unser Testexemplar ist mit zwei 6-TB-Festplatten mit 7200 U/min aus der Desktop-Baureihe von Lacies Muttergesellschaft Seagate ausgestattet. Außerdem gibt es Konfigurationen mit insgesamt 8 TB und 6 TB Kapazität.

Die Hardware

Das Laufwerksgehäuse ist aus massivem Aluminium gefertigt und bringt inklusive der beiden Festplatten rund 3,2 Kilogramm auf die Waage. Das sorgt für eine gute Wärmeabfuhr, sodass der eingebaute Lüfter entlastet wird und im Test kaum zu hören ist. Die Zugriffsgeräusche der Festplatten sind deutlicher zu vernehmen, aber nicht störend. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil. Die Anschlüsse auf der Rückseite verbergen sich hinter einer Abdeckplatte, die auch dazu dient, die Kabel zu fixieren. Die Träger mit den Festplatten lassen sich ohne Werkzeug vorne aus dem Gehäuse heraus ziehen, wozu etwas Kraftaufwand notwendig ist. So kann man nicht versehentlich eine Festplatte im Betrieb entfernen. Ersatzfestplatten liefert Lacie montiert auf dem Träger, die Garantiezeit beträgt drei Jahre. Bei den mitgelieferten Festplatten verhindert ein Siegel auf dem Träger, dass man sie selbst während der Garantiezeit austauscht. Auf der Vorderseite des Gehäuses gibt es das Lacie-typische blaue Statuslicht, das gleichzeitig auch als Ein- und Ausschalter dient. Drückt man den Knopf kurz, geht das abgemeldete Laufwerk in den Ruhemodus. Drückt man ihn etwas länger, wird das Laufwerk komplett ausgeschaltet. Standardmäßig ist das Laufwerk als RAID 0 und im Mac-Format HFS Plus eingerichtet. Etwas umständlich ist die Konfiguration des RAID-Modus, wozu man mit einem mitgelieferten Plastikwerkzeug den vertieft angebrachten Auswahlschalter drücken und dann den Resetschalter bestätigen muss. Eine Anleitung wird nicht mitgeliefert, das Handbuch muss man sich als PDF-Datei vom Lacie-Server abholen.

Die Leistung

Wir testen das Laufwerk an einem aktuellen Mac Pro , sowohl am Thunderbolt-Anschluss als auch am USB-Port. Dazu übertragen wir eine Filmdatei mit 5,3 GB sowie einem Ordner mit 2,5 GB und mehr als 2800 Objekten auf das Laufwerk und von dort zurück und messen die Geschwindigkeit außerdem mit dem Programm Disk Speed Test von Blackmagic (hier wird eine Datei mit 5 GB geschrieben und gelesen). Im RAID-0-Betrieb unter Thunderbolt erreicht das 2big beim Lesen und Schreiben der Filmdatei sowie mit Disk Speed Test im Schnitt 404 MB/s beziehungsweise 385 MB/s. Über USB 3.0 liegen die Werte jeweils bei rund 300 MB/s. Bei den Tests mit dem Ordner liegen die Werte aufgrund des Verwaltungsaufwands für die vielen Dateien bei 315 MB/s (Lesen) und 229 MB/s (Schreiben) unter Thunderbolt und bei 236 MB/s und 199 MB/s über USB 3.0. Im RAID-1-Modus halbieren sich die Werte bei der Filmdatei und mit Disk Speed Test unter Thunderbolt, unter USB betragen sie noch etwa zwei Drittel der Messwerte von RAID 0, wobei die Schreibwerte jeweils geringfügig besser sind als die Lesewerte. Beim Ordner messen wir im RAID-1-Modus unter Thunderbolt 164 MB/s (Lesen) und 151 MB/s (Schreiben) und unter USB 3.0 154 MB/s und 137 MB/s. Im RAID-1-Modus lässt sich im Test eine der Platten im laufenden Betrieb entnehmen und ersetzen, ohne dass Daten verloren gehen.

Empfehlung

Das Lacie 2big Thunderbolt 2 bietet viel Speicherplatz und gute Geschwindigkeit für alle, die große Datenmengen möglichst schnell speichern möchten. Zudem hält sich das Laufwerk beim Geräusch und beim Stromverbrauch weitgehend zurück.

Im Mac App Store das Laden eines Updates abbrechen

Lädt man ein Update über den Mac App Store, möchte den Download aber wegen einer momentan sehr langsamen Übertragungsgeschwindigkeit wieder abbrechen, wechselt man hierfür in die Abteilung „Einkäufe“, in der die laufenden Downloads angezeigt werden. Standardmäßig wird rechts neben einem laufenden Download der Knopf „Anhalten“ angezeigt, um das Laden vorübergehend zu unterbrechen. Diese Knopf ändert sich in „Abbrechen“, wenn man die Wahltaste („alt“) drückt. Das funktioniert natürlich auch beim Kauf von neuer Software aus dem Store. Sollte der Knopf sich nicht zu „Abbrechen“ ändern, klickt man zuerst auf „Anhalten“ und hält erst dann die Wahltaste gedrückt.

Erst wenn man die Wahltaste gedrückt hält, kann man im Mac App Store einen Download komplett abbrechen und nicht nur anhalten.
Vergrößern Erst wenn man die Wahltaste gedrückt hält, kann man im Mac App Store einen Download komplett abbrechen und nicht nur anhalten.
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