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Morgenmagazin vom Donnerstag, 8. Dezember 2016

08.12.2016 | 06:57 Uhr |

macOS 10.12.2 soll Akku-Probleme des Macbook Pro lösen +++ iOS gewinnt an Marktanteilen hinzu +++ Safari-Ärger: Fehlermeldungen beim Laden einer Webseite +++ Diese wichtigen StartUps kaufte Apple in diesem Jahr +++ Audi vernetzt A4 und Q7 in den USA mit der Ampel +++ Aus für Pebble: Fitbit verkündet Übernahme +++ Pokémon Go: Kleine Verbesserungen für Android und iOS

8. Dezember: The Year the Music Died?

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! In diesen Tagen und Wochen der Retrospektiven schaut auch Apple auf das Jahr 2016 zurück. Was die seit Januar veröffentlichten Produkte betrifft, sind die Meinungen ja eher geteilt, für die Services war es aber ein gutes Jahr. So freut sich Cupertino mittlerweile über 20 Millionen zahlende Abonnenten für Apple Music, in diesen Dimensionen bekommt das Geschäft allmählich für (fast) alle Beteiligten Sinn. Für den Musikfreund, weil ihm 40 Millionen Songs immer und überall zur Verfügung stehen, zumindest solange er bezahlt, für Musiker, da sie nun auch aus dem jüngsten Vertriebsmodell allmählich nennenswerte Beträge einnehmen können und nicht zuletzt für Apple, das von den Abo-Gebühren immerhin 30 Prozent für sich behalten kann. Apple investiert auch einiges in Apple Music, um dessen Wachstum weiter zu steigern: Exklusive Konzerte wie die des iTunes Festivals, Vorabveröffentlichungen von Hit-Alben und Videos, die nur über iTunes oder die Musik-App von iOS zu sehen sind. Dabei war 2016 für Musikfreunde gar kein schönes Jahr.

Zuletzt nahm es uns Leonard Cohen, wenngleich auch in einem vergleichsweise hohen Alter. Dafür aber ganz jung und überraschend Roger Cicero. Nicht weniger überraschend das Hinscheiden von Prince, der so alt auch noch nicht war. Keith Emerson beging Suizid und angefangen hatte die gesamte Malaise mit dem Tod von David Bowie am 10. Januar. Kaum hatte man sich von dem Schock erholt, machte die Kunde von Glenn Freys Tod die Runde. Heute ist aber eine gute Gelegenheit, eines der bekanntesten Werke der Eagles mal wieder von vorne bis hinten zu hören - keine Angst, am 8. Dezember 1976 erschien "Hotel California" ganz zeitgemäß auf Vinyl und dauert daher auch heute noch nur 43 Minuten. Aber wenigstens die Zeit für den Titel-Song sollte bleiben, die 6:31 sind immer noch drin. So voller Drogen und Psychosen, wie Don Henley darin das Hippie-Leben in Kalifornien besingt, muss man sich beinahe wundern, dass sein Bandkollege Frey es noch fast 40 Jahre ausgehalten hat. Aber man muss ja nicht in jedes obskure "Hotel" einchecken, das man am Rande seines Lebenswegs findet.

Der 8. Dezember markiert auch wie jedes Jahr den Tag, an dem zwar nicht die Musik verstarb, aber doch einer ihrer herausragendsten Protagonisten: Vor dem Dakota-Building in New York trafen im Jahr 1980 den Ex-Beatle John Lennon tödliche Schüsse aus einer 38er, abgefeuert von einem Psychopathen, der niemals in den Besitz einer Waffe hätte gelangen dürfen. Auch 36 Jahre danach sind und bleiben die Waffengesetze in den USA unverändert lax.

Um heute in der eigenen Playlist John Lennon zu ehren, muss man sich etwas mehr Zeit nehmen, eigentlich mehr Zeit, als der Tag bereit hält. Man weiß ja schon gar nicht wo man anfangen soll, chronologisch bei den Quarrymen und den frühen Beatles oder gleich bei seinem auch recht umfangreichen Solo-Werk? Das im Übrigen von Anfang an Teil des Angebots von Apple Music war, während das der "Fab Four" erst an Weihnachten bei Streamingdiensten Einzug hielt. Der Vorweihnachtszeit entsprechend, sollten wir vielleicht mit "Instant Karma! (We All Shine On)", "Happy Xmas (War is over)" und natürlich "Give Peace a Chance" anfangen, alle Titel sind auf der Hitsammlung " Power to the People " zu finden. Und dann hören wir einfach den ganzen Tag weiter. Wenigstens ist die Musik von Lennon, Bowie, Emerson, Prince, Cicero, Frey und Cohen unsterblich. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Schneller Power: Elektromobilität hat vor allem bei der Reichweite ein Problem – Elektroautos kommen mit einer vollen Ladung nicht einmal halb so weit wie handelsübliche Benziner, brauchen beim "Betanken" dafür aber ein Vielfaches der Zeit. Forscher der UCLA haben aber nun ein Material gefunden, das deutliche kürzere Ladezeiten - fast wie bei einem Kondensator - und dabei die annähernd gleiche Energiedichte von Lithiumionenakkus ermöglicht: Molybdäntrioxid. Daraus gebaute Speichersyteme lassen sich binnen Minuten aufladen, berichtet Pro Physik. Verantwortlich dafür sei die Pseudokapazität: Nicht nur einzelne Elektronen lagern sich an der Kathode an, sondern ladungstragende Ionen, die über Van-der-Waals-Kräfte gebunden sind und reversibel Ladungen an die Kathode übertragen können. Das läuft im Vergleich zu den elektrochemischen Prozessen einer herkömmlichen Batterie deutlich schneller ab. Bisher scheiterte ein solcher Energiespeicher an seiner mangelnden Stabilität, nur wenige Ladezyklen hielt die Kristallstruktur durch. Die Forschungsgruppe um Bruce Dunn konnte jedoch die Kristallstruktur des Molybdäntrioxid unter Entnahme von Sauerstoffatomen soweit stabilisieren, dass sie auch nach 50 Ladezyklen nur fünf Prozent ihrer Kapazität eingebüßt hatte.

Mehr Beschwerden: Im Macwelt-Test des Macbook Pro mit Funktionstasten konnten wir Apples Angaben weitgehend bestätigen, der Akku hält in unserem Szenario über zehn Stunden lang. Doch häufen sich die Beschwerden, dass insbesondere die Modelle mit Touch Bar (13 und 15 Zoll) bei weitem nicht die versprochene Zeit durchhalten. Wie 9to5Mac anhand eigener Nachforschungen herausgefunden hat, ist aber unter Umständen nur die Anzeige der Restlaufzeit falsch, ein angeblich nur noch knapp über drei Stunden mit Strom aus der Batterie versorgtes Macbook Pro war erst sechs Stunden später leer gelaufen. Die Akkulaufzeit hängt immer davon ab, was man mit dem Macbook Pro gerade macht und welche der CPU-Kerne oder der GPUs es gerade beansprucht. Auch die Helligkeit des Bildschirms hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie lange die Restladung noch reicht. Laut MacRumors hat Apples Software-Chef Craig Federighi einem der betroffenen Anwender versprochen, dass das Update auf macOS 10.12.2 die Probelme beheben werde, die jüngste Beat hat nach Anwenderberichten aber noch keinen Fortschritt gebracht.

Anstatt Kino: Nach einen Bericht von Bloomberg will Apple Filmstudios dazu bringen, ihre neuesten Werke bereits zwei Wochen nach dem Kinostart über iTunes als Leihfilm anzubieten. Konkret verhandle Apple mit Warner Bros., 21st Century Fox und Universal Pictures über den neuen Vertriebsweg. Bisher waren Leihfilme erst gut drei Monate nach Kinostart erhältlich, meist zeitgleich mit der Veröffentlichung auf DVD und als Kauffilm. Ob Apple aber den Zuschlag bekomme, sei noch höchst ungewiss, die Filmstudios könnten sich auch für Google oder Amazon als Plattform für den frühen Verleih entscheiden. Die Preise dafür dürften aber zwischen 25 und 50 US-Dollar liegen, gegenüber einem Kinobesuch mit mehreren Personen hätte man nur wenig gespart, falls überhaupt.

Marktanteile: iPhone 7 und iPhone 7 Plus bescheren Apple zum Stand Ende Oktober 2016 höhere Marktanteile , haben die Marktforscher von Kantar World Panel ermittelt. Lediglich in China und Deutschland gingen die Anteile zurück, am höchsten sind sie mit 51,7 Prozent in Japan. Es folgen Großbritannien mit 44 Prozent und die USA mit 40,5 Prozent. Dort hat iOS um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zugelegt. Weltweit gewachsen ist auch der Anteil von Android, jedoch nicht in den USA. Dort liegt das mobile Betriebssystem von Google zwar mit 57,9 Prozent noch an der Spitze, hat aber zum fünften Mal in Folge gegenüber dem Vorjahr verloren.

Rekord: Der App Store hat laut eines Tweets von Apples Marketingchef Phil Schiller im November einen neuen Rekord erreicht. Schiller verriet aber nicht, ob das die Zahl der App-Downloads oder die damit generierten Umsätze betrifft - oder ob in beiden Kategorien die Zahlen so hoch waren wie noch nie zuvor. Für den Dezember indes dürften weitere Rekorde möglich sein, da rund um Weihnachten viele iPhones neue Besitzer bekommen und erst einmal mit Apps bestückt werden müssen.

Weitere Nachrichten:

Safari-Ärger: Fehlermeldungen beim Laden einer Webseite

Die aktuelle Version von Safari 10.0.1 hat offensichtlich Probleme mit bestimmten Javascript-Befehlen, seit längerer Zeit nervt Safari nämlich bei komplexeren Webseiten mit Fehlermeldungen. Statt eine Webseite wie Billiger.de, Amazon.de oder Duden.de zu laden, sieht man im Browserfenster plötzlich die Meldung: „Mit dieser Webseite ist ein Problem aufgetreten“. Weder das Leeren des Caches noch andere bewährte Techniken können dies abstellen.
 Wahrscheinlich wird ein kommendes Update die Fehler beseitigen, bei Nutzung der aktuellen Betaversion von Safari tritt der Fehler bereits nicht mehr auf - bzw. wird hier keine Fehlermeldung angezeigt. Verfügbar ist die so genannte Technology Preview 18 über die Developer-Seiten von Apple , Systemvoraussetzung ist macOS Sierra. Die Technology Preview hat seit dem Erscheinen der Finalversion bereits eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen erfahren. Eine iOS-Version ist leider nicht verfügbar.


Diese wichtigen StartUps kaufte Apple in diesem Jahr

Apple kauft eine Vielzahl an kleinen Unternehmen und StartUps auf, in der Öffentlichkeit spricht Apple aber nur sehr selten darüber. Von manchen Übernahmen erfährt die Öffentlichkeit sogar überhaupt nichts. Die aufgekauften Firmen sind allerdings in diversen Technologiebereichen angesiedelt, was einen großen Spielraum an Spekulationen ermöglicht.

Flyby Media: Augmented Reality Startup
Das 2010 in New York gegründete StartUp namens Flyby Media entwickelt Augmented Reality für mobile Endgeräte. Somit kann beispielsweise die digitale Welt mit der echten verbunden werden. Dabei dienen bestimmte räumliche Punkte zur Wiedererkennung.

Flyby Media hat Applikationen für viele Anwendungsbereiche, so zum Beispiel für das Erstellen von Karten von Innenräumen sowie autonomes Fahren. Wie viel Apple für das Unternehmen aber gezahlt hat, ist bisher nicht bekannt.

Emotient: Künstliche Intelligenz für Gesichtserkennung
Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wird das Gesicht einer Person gescannt und der Gesichtsausdruck interpretiert. Das Unternehmen Emotient existiert bereits seit 2012, wurde allerdings erst im Januar 2016 übernommen.

Mit Emotient ist es möglich, die Gesichtszüge eines Menschen zu jeder Zeit in Echtzeit zu analysieren. Dabei wird ein Bild als Input genutzt, welches dieses nach Gesichtern absucht. Sobald eines oder mehrere gefunden wurden, werden Erkennungsmuster angewandt, die erkennen können, was die Person gerade fühlt. Auch bei dieser Unternehmensübernahme ist nicht bekannt, wie viel Apple hat bezahlen müssen.
LearnSprout: technisches Bildungs-StartUp
Hierbei handelt es sich um eine Software für Lehrer und Behörden, um die Leistung der Schüler und Studenten zu analysieren. LearnSprout wurde 2012 in San Francisco gegründet und im Januar diesen Jahres von Apple zu einem unbekannten Preis aufgekaut.

Laut Businessinsider nutzten bisher mehr als 2.500 Schuldistrikte in 42 Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika die Software von LearnSprout.

Carpool Karaoke: TV-Sereien Spinoff mit James Corden
Im Auto mit Prominenten herumfahren und gemeinsam singen - dieses Konzept hat mit CBS’s The Late Late Show mit dem Moderator James Corden so gut funktioniert, dass sich Apple die Rechte für ein Spinoff im Juli 2016 gesichert hat. Dieses wird exklusiv auf Apple Music übertragen. Bisher sind 16 Episoden mit einer Länge von je einer halben Stunde geplant. James Corden soll allerdings nicht wie gewohnt der Mann hinter dem Steuer werden. Wer die Rolle des Moderators übernimmt, ist bisher noch unklar.

Turi: Lernplattform für Entwickler und Datenwissenschaftler
Für rund 200 Millionen Dollar hat Apple im August das Unternehmen Turi übernommen. Turi wurde 2016 von einem Universitätsprofessor in Seattle gegründet und stellt Tools für Entwickler bereit, um unter anderem künstliche Intelligenz in Apps einbauen zu können.

Gliimpse: Erfassen der persönlichen Gesundheitsdaten
Bei Gliimpse handelt es sich um ein sehr junges Unternehmen, welches erst 2015 gegründet und von Apple im August diesen Jahres zu einem unbekannten Preis übernommen wurde. Genau wie Apple, Intel, Google, eBay, oder Facebook wurde auch Gliiimpse im Silicon Valley gegründet.

Mit der Apple Watch hat Apple erkannt, dass die Nutzer nicht primär die neue Technologie nutzen, um fitter zu werden, sondern vielmehr, um ihre persönlichen Gesundheitswerte aufzuzeichnen und vergleichen zu können. Gliimpse kann somit besonders für die zukünftige Entwicklung der Apple Watch eine wichtige Rolle spielen.

Tuplejump:
Das 2013 ein Hyderabad, Indien, gegründete Unternehmen namens Tuplejump wurde es vor wenigen Wochen im September von Apple aufgekauft. Tuplejump ist eine Technologie Firma, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Data Management Techniken zu vereinfachen und bedienungsfreundlicher zu gestalten.

indoor.io: Indoor Mapping Plattform
Um den eigenen Karten-Service zu verbessern, hat Apple das finnische Unternehmen indoor.io übernommen. Der Kauf erfolgte bereits im Jahr 2015, wurde der Öffentlichkeit aber erst im Dezember 2016 bekannt gegeben. Damit geht Apple einen weiteren Schritt, um mit dem größten Konkurrenten, Google, mithalten zu können. Darüber hinaus kaufte Apple ein weiteres Unternehmen namens WiFi Slam, welches sich auf die Navigation innerhalb von Innenräumen spezialisiert hat.

Audi vernetzt A4 und Q7 in den USA mit der Ampel

Die amerikanische Tochter des Autobauers hat dafür mit mehreren Städten in Nordamerika Kooperationen geschlossen. Zunächst würden alle seit Juni 2016 für den US-Markt produzierten Audi A4 und Q7 die Funktion an Bord haben, die mit "Audi connect" ausgestattet sind, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Nach mehreren Tests an verschiedenen Orten geht das System erstmals in Las Vegas in den Regelbetrieb.

"Erstmals tauschen unsere Autos in Echtzeit Daten mit der Verkehrsinfrastruktur aus", sagte Audi-Manager Andreas Reich. Der Fahrer könne damit sein Fahrverhalten situationsbedingt anpassen und sei vor allem im Stadtverkehr souveräner und entspannter unterwegs. Damit werde auch die Energie-Effizienz erhöht. "Am Ende dieser Entwicklung sehen wir das autonome Fahren."

In der ersten Phase sollen die Autofahrer etwa über das Cockpit Informationen vorab erhalten, ob sie mit der erlaubten Geschwindigkeit die nächste grüne Ampel erreichen. Wenn nicht, wird per Countdown die Zeit bis zur nächsten Grünphase angezeigt. Pilotprojekte hätten gezeigt, dass Autofahrer mit diesen Informationen entspannter unterwegs sind. "In unseren Test ist die Zahl der Autos, die im Verkehr bis zum Stillstand abbremsen müssen, um rund 20 Prozent gesunken", sagte Projektleiter Michael Zweck.

Auch in Europa will Audi nach mehreren Pilotprojekten etwa in Berlin, Ingolstadt oder Verona die Technologie einführen. In Berlin seien in der Testphase rund 700 Ampeln im Innenstadtbereich an den Service angebunden gewesen. In Europa fehlten allerdings generell einheitliche Datenstandards, hieß es. "In Europa ist sehr unterschiedliche Verkehrstechnik im Einsatz, da sich die Infrastruktur lokal und dezentral entwickelt hat", sagte Zweck. Audi arbeite daran, die bereitgestellten Daten zu vereinheitlichen. (dpa/rs)

Aus für Pebble: Fitbit verkündet Übernahme

Jetzt ist es offiziell, die Gerüchte von letzter Woche haben sich bestätigt: Fitbit verkündet auf seiner Website die Übernahme von Pebble. Die Pebble-Smartwatches sind damit Geschichte, denn bei der Übernahme geht es laut Fitbit um Pebble-Entwickler und -Technologien. Die Hardware-Produkte von Pebble werden dagegen ausdrücklich nicht übernommen, wie wir bereits vermutet haben.

Auf Kickstarter informiert Pebble alle Unterstützer, dass aufgrund der Übernahme das Hardware-Geschäft eingestellt wird. Das bedeutet auch, dass trotz der im Sommer erfolgreich abgeschlossenen Kickstarter-Kampagne, die Pebble Time 2, Pebble Core und Pebble Time Round Kickstarter Edition nicht mehr produziert und ausgeliefert werden. Die Unterstützer erhalten bis März 2017 ihr Geld zurück.

Die bereits ausgelieferten Pebble-Smartwatches werden auch weiterhin funktionieren. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass künftig mit keinerlei Updates oder neuen Funktionen zu rechnen ist. Stattdessen wolle man sich darauf konzentrieren, die Pebble-Expertise in künftige Fitbit-Produkte einfließen zu lassen. Immerhin: Man will daran arbeiten, dass die Pebble-Uhren künftig nicht mehr abhängig von Cloud-Diensten sind, damit alle Pebble-Smartwatches auch auf lange Sicht funktionstüchtig bleiben.

Welche Auswirkungen die Übernahme von Pebble durch Fitbit auf die Besitzer von Pebble-Smartwatches hat, erläutert Pebble in dieser FAQ.

Pokémon Go: Kleine Verbesserungen für Android und iOS

Um das einstige Hype-Spiel Pokémon Go ist es ruhig geworden. Zumindest in Deutschland besteht derzeit kaum noch die Gefahr, dass Autofahrer Fußgänger überfahren, die ihnen vor den Kühler laufen, weil sie nur auf ihr Smartphones starren und Pokémons jagen. Dessen ungeachtet entwickelt Niantic das das Smartphone-Spiel durchaus weiter. So soll demnächst für Android und iOS eine neue Version der Pokémon-Go-App erscheinen. Als Version 0.49.1 für Android und als Version 1.19.1 für iOS-Geräte.
 
Das Update bringt laut Hersteller folgende Änderungen:
 
* Trainer können mehrere Pokémon gleichzeitig an Professor Willow verschicken.
* Pokémon-Typ-Symbole wurden zur Arenenkampf-Annäherung und dem Arenenkampfbildschirm hinzugefügt.
* Der Gesamtbonbonzähler für das Kumpel-Pokémon wurde zum Informationsbildschirm des Kumpels hinzugefügt.
* Die Gesamtkilometer, die ein Kumpel zurückgelegt hat, wurden zum Informationsbildschirm eines jeden Pokémon hinzugefügt, das je dein Kumpel war.
 

Die neuen Versionen der App werden nach und nach ausgeliefert. Bei Redaktionsschluss stand das deutschsprachige Pokémon-Go-Update weder für iOS noch für Android bereit.

The Pokémon Company International und Niantic, Inc. kündigen außerdem neue Pokémon in Pokémon Go an. Details dazu wollen die Unternehmen am 12. Dezember 2016 verraten.

Das AR-Spiel Pokémon Go rief nicht nur Begeisterung hervor, sondern schrieb auch Negativ-Schlagzeilen. So riskierten leichtsinnige Pokémon-Go-Spieler ihr Leben oder bedrohten das anderer. Leichtsinnige Pokémon-Go-Spieler stürzten in Abgründe, landeten im Knast oder wurden mit Eiern beworfen. Eine Frau entdeckte durch das Spiel eine Wasserleiche. Sogar die Bundeswehr sah ihre Sicherheit bedroht.

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