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Morgenmagazin vom Freitag, 2. Mai 2014

02.05.2014 | 07:33 Uhr |

Was heute wichtig wird: 2. Mai 2014 +++ IDC: Samsung gewinnt Tablet-Marktanteile von Apple +++ Microsoft aktualisiert One Note für Mac und iPhone +++ Lost Photos für den Mac: Per E-Mail gesendete Fotos wieder entdecken +++ Sparkle – Websites bauen wie im Layoutprogramm +++ 85 Millionen Samsung-Smartphones im ersten Quartal +++ Twitter hat 255 Millionen Nutzer +++ Facebook führt Anonymous Login ein

Was heute wichtig wird: 2. Mai 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen!  Ein gefühlter Montag, der ein Freitag ist, die dritte Vier-Tage-Woche in Folge, daran könnte man sich gewöhnen. Zumal beginnt dieser Montag, pardon, Freitag, gleich mit einer guten Nachricht: Für im iTunes Store gekaufte Filme und Serien bietet Apple ab sofort auch das iCloud-Feature an, wie das Unternehmen in einer Information an seine Kunden mitteilt. Was bei Musik, Büchern und Apps schon längst der Fall ist, gilt nun auch für bewegte Bilder: Einmal gekauft, beliebig oft auf Endgeräte geladen. Der Kauf von Filmen wird somit wieder attraktiver, schließlich kann man nach einmaligem Ansehen wieder Platz auf der Festplatte oder dem Flash-Speicher des iPad schaffen, ohne das Recht auf wiederholten Filmgenuss damit zu verwirken. Leihen lohnt sich nunmehr nur noch für die Filme, bei denen man sicher ist, sie nicht öfter als einmal zu sehen. Apple reagiert damit auf den verschärften Kampf um das Wohnzimmer, den Google mit dem Chromecast und Amazon mit dem Fire HD eingeleitet haben. Welche Angebote Apple schon heute hat, wie sie sich gegen die Konkurrenz schlagen und was noch fehlt, ist heute Thema auf unserer Website - und in der neuen Ausgabe der Macwelt, die ab heute im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. Jüngsten Nachrichten zufolge werden Entwickler jedoch noch ein wenig auf ein SDK für das Apple TV warten müssen, zur WWDC ist Apple damit angeblich noch nicht fertig . Mehr werden wir ab dem 2. Juni wissen, einem Montag. Der sich wie ein gesamter Monat anfühlen wird.

Weitere Lesetipps für heute Morgen:

Apple informiert Kunden über Anfragen der Behörden ( Apple Insider )

Warum Apple in China erfolgreich ist ( Macworld )

Angela Ahrendts tritt ihren Job bei Apple an ( 9to5Mac )

Wie man Daten von einem alten SCSI-Laufwerk wiederherstellt ( Macworld )

Mac Pro extrem: 1000 Terabyte auf einen Schlag ( Macwelt )

Weitere Nachrichten:

IDC: Samsung gewinnt Tablet-Marktanteile von Apple

Nach Zahlen der Marktforscher von IDC legt der Tablet-Markt nur noch leicht zu und Samsung gewinnt auf Kosten von Apple Marktanteile. Im ersten Quartal 2014 wurden demnach weltweit 50,4 Millionen Tablets verkauft, 3,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das Wachstum erwies sich dabei als geringer als erwartet, Tablets könnten vor einem schwierigen Jahr stehen. Apple hat laut IDC 16,4 Millionen Geräte verkauft, 16,1 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Apple bleibt dennoch der größte Marktanteil, auf dem zweiten Platz liegt Samsung mit 11,2 Millionen Einheiten. Gegenüber 2013 konnte der Konkurrent jedoch um 32 Prozent zulegen. In die Statistik von IDC gehen jedoch auch Hybrid-Tablets ein, Notebooks, deren Bildschirme abnehmbar sind und die sich separat als Tablet nutzen lassen. Diese arbeiten in der Regel mit Windows 8 als Betriebssystem.

Das verlangsamte Wachstum erklärt der IDC-Analyst Tom Mainelli vor allem mit langen Produktzyklen, Nutzer würden ihre Tablets nicht so bald durch neuere Modelle ersetzen. Zudem würden Smartphones mit größeren Bildschirmen - sogenannte Phablets - zunehmend an Marktanteilen gewinnen.

Microsoft aktualisiert One Note für Mac und iPhone

Microsoft hat seine Notizenapp One Note für iPhone und Mac aktualisiert und dabei der Mac-Version alle Funktionen verpasst, die bereits die Windowsfassung bereit hält. One Note für den Mac kann nun etwa Links mit kurzen Notizen darüber verwalten, Bilder und Notizen lassen sich per Drag-and-drop verschieben. Von anderen Office-Anwendungen ist der Format Painter bekannt, Textformate lassen sich von einem beliebigen Absatz kopieren und auf andere Bereiche anwenden. Inhalte lassen sich auch unter Bewahrung ihrer Formate Kopieren und Einsetzen. Die One-Note-App für das iPhone arbeitet nun auch unabhängig von der für den Mac, ein eigenes Notebook lässt sich damit erstellen. Mit Office Lens wird One Note zudem zum Dokumentenscanner.

Lost Photos für den Mac: Per E-Mail gesendete Fotos wieder entdecken

Macphun Software hat Lost Photos 1.0.1 veröffentlicht. Die kostenlose Mac-App ermöglicht es dem Entwickler zufolge, per E-Mail versendete und empfangene Fotos auf ebenso einfache wie sichere Weise direkt über den E-Mail Account wiederzuentdecken. Ursprünglich entwickelt von Space Inch, hat Macphun die weltweiten Markenrechte an Lost Photos erworben und übernimmt fortan die technische Weiterentwicklung sowie die Vermarktung der Software.

144,8 Milliarden E-Mails werden jeden Tag rund um den Globus verschickt, zählt Macphun auf. Viele davon enthalten Fotos, die lustige Momente und wertvolle Erinnerungen festhalten oder wichtige Informationen darstellen. Lost Photos durchleuchtet sämtliche E-Mails nach enthaltenen Bildern. Unterstützt werden dabei gängige IMAP E-Mail-Anbieter wie Gmail, Yahoo, Hotmail, iCloud und weitere. Die gefundenen Fotos werden dem Anwender in der Vorschau angezeigt und können zum Öffnen, Archiveren oder Teilen auf den Mac heruntergeladen werden.

Die Einrichtung für die Suche geschieht mit E-Mail-Adresse und Passwort. Für die Sicherheit dabei soll sorgen, dass dieselbe Verschlüsselungsmethode benutzt werde wie beim entsprechenden E-Mail-Anbieter. Filteroptionen etwa für eine bestimmte Dateigröße oder einen Dateityp grenzen die Suche ein. Wieder entdeckte Bilder lassen sich auf Facebook, Twitter oder per E-Mail teilen. Außerdem können die Fotos in iPhoto oder Aperture gesichert werden.

Für die ersten 250 Fotos ist die Nutzung der Software kostenfrei, ein In-App Kauf erlaubt das Herunterladen von 500 weiteren Fotos für 1,69 Euro, die Möglichkeit des unbegrenzten Herunterladens gefundener Fotos kostet 2,69 Euro. Vorausgesetzt für Lost Photos im Mac App Store wird mindestens OS X 10.7.

Sparkle – Websites bauen wie im Layoutprogramm

Sparkle 1.0.1 ist ein Vektorgrafik-basierter Webbaukasten, in dem es sich laut Entwickler direkt und intuitiv arbeiten lässt wie in einem rahmenorientierten Layoutprogramm. Zwar bietet das Programm auch fertige Vorlagen, der Schwerpunkt liegt aber auf der selbständigen Gestaltung mit Text, Fotos, Audiodateien und Videos auf der zunächst leeren Arbeitsfläche. Die Ergebnisse sollen optimiert für Smartphones, Tablets, Desktop-Computern und Laptops jeweils nativ aussehen und sich den entsprechenden Voraussetzungen anpassen. Eine unmittelbare Vorschau im Browser hilft bei der Kontrolle. Sparkle übersetzt den Inhalt des Webseitenentwurfs laut Anbieter automatisch in korrekten HTML- oder CSS-Code. Auch eigene Webcode-Eingaben sind möglich. Dazu sind mehr als 600 Schriftzeichen, über 300 Hintergrundmuster sowie Youtube- und Vimeo-Videos für die Gestaltung verfügbar.
Das Programm unterstützt Retina-Displays und die Einbettung von Videos und bietet benutzerspezifische Statistiken. Eine Reihe weiterer Funktionen erfährt man in der Auflistung im Mac App Store , wo es das Programm zum Preis von 70 Euro gibt. Bisher ist es nur auf Englisch verfügbar und setzt mindestens OS X 10.9 Mavericks voraus. Auf der Website des Entwicklers ist eine eingeschränkte Demoversion verfügbar.

85 Millionen Samsung-Smartphones im ersten Quartal

85 Millionen Samsung-Smartphones im ersten Quartal (c) istockphoto.com/mikkelwilliam
Vergrößern 85 Millionen Samsung-Smartphones im ersten Quartal (c) istockphoto.com/mikkelwilliam

Samsung hat im ersten Quartal 2014 insgesamt 85 Millionen Smartphones ausgeliefert. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Analysten von IDC hervor. Demnach hat sich die Anzahl der von Samsung ausgelieferten Smartphones im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 15 Millionen Geräte gesteigert. Im gleichen Zeitraum sank allerdings auch der Marktanteil von 31,9 Prozent auf 30,2 Prozent.

Der Hersteller Samsung hat damit im ersten Quartal mehr Smartphones als die ärgsten Konkurrenten zusammen ausgeliefert. Auf Platz 2 landet Apple mit 43,7 Millionen ausgelieferten Smartphones. Apple kann im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Plus von etwa 6 Millionen Geräten verbuchen. Der Marktanteil sank aber von 17,1 Prozent auf 15,5 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgen Huawei (13,7 Millionen Smartphones), Lenovo (12,9) und LG (12,3). Andere Hersteller lieferten insgesamt 113,9 Millionen Smartphones aus, während es im Vorjahresquartal noch 84,2 Millionen Stück waren.

Unterm Strich wurden im ersten Quartal 2014 281,5 Millionen Smartphones auf den Mark gebracht.. Im Vorjahresquartal waren es noch 218,8 Millionen.

Twitter hat 255 Millionen Nutzer

Twitter hat 255 Millionen Nutzer (c) Twitter
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© Twitter

Twitter hat in dieser Woche neben den aktuellen Geschäftsergebnissen für das erste Quartal 2014 auch einige Meilensteine bekannt gegeben. Demnach zählt der Micro-Blogging-Dienst mittlerweile 255 Millionen monatlich aktive Nutzer. Ganze 198 Millionen von ihnen greifen über mobile Endgeräte wie Tablet-PC oder Smartphone auf den Service zu. Im Vergleich zum Vorjahr stellt das eine Steigerung von 31 Prozent dar.

Im ersten Quartal 2014 konnte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 250 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Das Schalten von Werbung auf der Website und den Twitter-Apps spülte ganze 226 Millionen US-Dollar in die Kassen des Kurznachrichtendienstes. 80 Prozent erwirtschafteten allein die mobilen Anwendungen für iOS, Android und Co. Die reinen Werbeeinnahmen konnte Twitter dabei im Vorjahresvergleich um 125 Prozent steigern.

44 Prozent der Twitter-User haben noch nie getweetet

Obwohl es Twitter gelungen ist, allein im vergangenen Quartal rund 14 Millionen neue Nutzer anzulocken, läuft der Mitglieder-Zuwachs schleppend. Dieses Problem will das Unternehmen mit dem kürzlich veröffentlichten Profil-Redesign angehen. Ob diese Maßnahme tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen wird, bleibt abzuwarten.

Facebook führt Anonymous Login ein

Facebook führt Anonymous Login ein (c) Facebook
Vergrößern Facebook führt Anonymous Login ein (c) Facebook
© Facebook

Am heutigen Donnerstag findet in San Francisco die Entwicklerkonferenz f8 des sozialen Netzwerks Facebook statt. Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte im Rahmen der Veranstaltung an, Facebook-Nutzern mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten geben zu wollen.

Dieses noble Vorhaben setzt des US-Amerikaner unter anderem durch die Einführung des so genannten „Anonymous Login“ um. Die Funktion ermöglicht es Facebook-Mitgliedern, eine neue App auszuprobieren, ohne deren Entwicklern gleich den vollen Zugriff auf die Freundesliste oder andere persönliche Daten zu gestatten.

Facebook schafft außerdem den generellen Zugriff auf die Daten von Freunden eines angemeldeten Nutzers ab. Bislang wurde diese Erlaubnis für App-Entwickler erteilt, wenn Mitglieder eine App installieren wollten. Informationen, auf die App-Entwickler Zugriff haben, können von Facebook-Nutzern nun außerdem einzeln zugeteilt werden. Bislang war eine entsprechende Zustimmung nur im Paket möglich.

Fiese Facebook-Fallen vermeiden

Im überarbeiteten App-Manager sollen Nutzer nun außerdem mehr Kontrolle über installierte Apps und deren Zugriffsrechte bekommen. Hier können Apps entfernt und deren Rechte eingeschränkt werden.

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