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Morgenmagazin vom Freitag, 11. Oktober 2019

11.10.2019 | 06:52 Uhr |

Zweite Beta von iOS 13.2 mit zahlreichen Neuerungen +++ Warum Apple vor China kuscht +++ Trailer für "Truth Be Told" +++ Canon IVY REC: Winzige Outdoor-Cam ab November +++ ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Jugendlichen zu 98% online +++ Nintendo Switch knackt 10-Mio-Marke in Europa +++ Deutsche Telekom: Hier gibt es jetzt schnelleres LTE und Glasfasernetz

11. Oktober: Elektrotechnik

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Vergleicht man Batterien miteinander, insbesondere die von iPhone-Generation zu iPhone-Generation größer werdenden, spricht man von Kapazität und nennt eine Zahl zusammen mit der Einheit Milliampèrestunden. Das ist nicht falsch und dennoch runzelt so mancher die Stirn, der korrekte Physik gelernt hat und weiß, dass Ampèrestunden oder Coulomb die Einheit für Ladung sind. So wäre es also angebracht, Akkus nach Größe der Ladung, die sie halten können, zu klassifizieren und die Kapazität bei den Kondensatoren zu lassen.

Die wiederum wird in Farad angegeben, ein Maß für die auf den Kondensatorplatten enthaltenen Ladung in Relation zur angelegten Spannung. Ein Farad, benannt nach dem Physiker Michael Faraday und nicht nach einem Verkehrsmittel, mit dem man Straßenverkehrsstau und Gleisbrüchen trotzen kann, ist also ein Coulomb pro Volt oder eine Ampèresekunde (!) pro Volt. Charles Augustin de Coulomb, Alessandro Volta, André-Marie Ampère und Michael Faraday lassen aus spätem 18tem und frühem 19tem Jahrhundert grüßen. 

Ein Naturforscher, der bereits am 11. Oktober 1745 das Prinzip des Kondensators mehr oder minder zufällig entdeckt hat, hinterließ seinen Namen in keiner physikalischen Einheit: Ewald Georg von Kleist. Nicht einmal das Gefäß, das er beim Herumprobieren im Herbst vor 274 Jahren entdeckte, trägt in der öffentlichen Wahrnehmung seinen Namen. Denn sagt man "Kleist'sche Flasche", stellen sich die meisten womöglich darin abgefüllte geistige Getränke vor, die Heinrich von Kleist bei der Niederschrift seiner Komödie "Der zerbrochene Krug" inspiriert haben mögen. Das ist aber pure Phantasie. Eine Kleist'sche Flasche ist auch als Leidener Flasche bekannt, weil ein Jahr nach von Kleist im niederländischen Leiden der Forscher Pieter van Musschenbroek unabhängig von ihm zum gleichen Ergebnis gekommen ist.

War die Leidener oder Kleist'sche Flasche wie viele andere etwa zeitgleich entdeckte Phänomene der Elektrizität zunächst vor allem Jahrmarktattraktion – "kuck' mal, welch hübsche Schläge das unscheinbare Ding verpassen kann" – hat sich der Kondensator in den folgenden Jahrhunderten als eines der wesentlichen Bauteile in der Elektrotechnik erwiesen. Unsere iPhones sind voll davon, das ist auch der Grund, warum Apple und andere Hersteller Hauptabnehmer für das Erz Coltan sind, aus dem Tantal für Kondensatoren und Akkus gewonnen wird. Leider immer noch zu häufig unter fragwürdigen Bedingungen in Konfliktregionen wie dem Kongo.

An dieser Stelle setzen ja gerne die Zweifler an der elektrischen Mobilität ein: Ein Tesla, i3 oder der neue VW ID.3 seien ja voll von Materialien dubioser Herkunft. Und wer mit einem Elektroauto das Klima retten will, der trage ja Schuld an Kinderarbeit in von Warlords kontrollierten Minen, in denen ein Wort wie Arbeitssicherheit vollkommen unbekannt ist. Das ist nicht ganz falsch, geht aber dann doch an den Realitäten vorbei. Denn sobald Coltan und Lithium für die Weltwirtschaft eine ähnliche Bedeutung bekommen haben wie es heute Erdöl und Gas haben, werden die Quellen nicht mehr unter der Kontrolle von Warlords stehen, sondern von zweifelhaften autokratischen Regimen, die von den großen Industrienationen diesseits und jenseits globaler Konfliktlinien gestützt werden. Was das für den Schutz der Arbeiter bedeutet, kann man heute auf Baustellen in Ländern wie Katar begutachten.

Aber Lösungen sind in Sicht, nur nicht für die Ölindustrie. Denn auch wenn die Lithium-Ionen-Batterie derzeit der beste und effektivste Träger für elektrische Energie ist – in dieser Woche  hat das Nobelkomitee  in Stockholm bekanntlich drei Entwickler der Technologie mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet – steht mit Akkus auf Natriumbasis ein wesentlich einfacher und unproblematischer Energiespeicher in den Startlöchern. Natrium gibt es bekanntlich nicht wie Sand am Meer, sondern wie Salz im Meer – im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Tantal/Coltan-Problem lässt sich auch anders lösen, als den Warlords die Minen zu entreißen und sie unter Kontrolle von zum Scheitern verurteilten Vasallenstaaten zu stellen: Recycling. In den letzten zwölf Jahren hat Apple etwa anderthalb Milliarden iPhones verkauft, von denen ein gutes Drittel mittlerweile wieder ausrangiert sein dürfte. Es ist Apples erklärtes Ziel, all diese Altgeräte zurück zu bekommen, nicht nur aus Menschenfreundlichkeit, sondern auch als wirtschaftlichen Gründen. Inzahlungnahmen kurbeln den Absatz neuer Geräte und vor allem sind die aus den Altgeräten zurück gewonnenen Rohstoffe wertvoll sowohl in Qualität als auch in Preis. Beim Aluminium ist der Break Even längst erreicht und Apple kann komplett auf Recycling-Metall setzen. Selbst bei anderen Materialien wie Kobalt oder Zinn macht man Fortschritte und verzichtet immer mehr auf Bergbau. Parallel verwendet Apple auch große Mühe darauf, die Rohstoffe, die immer noch frisch aus der Erde kommen, von weniger fragwürdigen Quellen zu beziehen. Wenn man aber einen Jahresbedarf von Tonnen hat und nicht von Megebarrel, fällt das auch etwas leichter. Apple ist aber auf einem guten Weg – darauf nehmen wir einen kräftigen Schluck aus der Flasche, muss ja keine Leidener oder Kleist'sche sein. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Zweite Beta: iOS 13.2 liegt seit gestern in einer zweiten Beta-Fassung vor, bisher nur für Entwickler. Das nächste Update zeiht die Funktion Deep Fusion nach die Apple bereits auf der iPhone-Keynote Anfang September gezeigt hatte: Kontrastreiche Bilder mit hohem Dynamikumfang sind dann auch bei mittleren Lichtverhältnissen mit iPhone 11 und iPhone 11 pro möglich. Doch die zweite Beta bringt weitere Neuerungen. So bekommt Siri nun die im Sommer versprochenen Einstellungen zur Privatsphäre, ein neuer Splash-Screen gibt den Anwendern die Möglichkeit, sich von der Qualitätskontrolle auszuschließen und keine Gesprächsfetzen, auch nicht randomisiert und anonymisiert, an Apple zu senden. Dies kann man auch nach der Installation noch in den Einstellungen bei den Privacy-Settings abstellen, ebenso lässt sich der Verlauf der Siri-Kommandos und Diktate löschen. Die im Unicode-Standard 12 defineirten neuen Emojis kommen nun auch auf das iPhone, erstmals tauchen sie in iOS 13.2 Beta 2 auf, etwa ein Blindenhund, ein Banjo oder eine Knoblauchknolle. Beim Löschen und Ausrichten von Apps ändert sich auch etwas: Drückt man lange auf ein App-Icon, erscheint im auftauchenden Menü nun gleich die Option diese bestimmte Anwendung zu Löschen, anstatt "Apps auf Home Screen neu ausrichten" heißt es in einem anderen Menüpunkt nun "Homescreen bearbeiten" - dies musste man bisher bemühen, um Apps zu löschen. Auf iPhone 11 und 11 Pro (Max) kann man nun in der Kamera-App die Auflösung und die Framerate von Videos ändern. Mit den AirPods ab der zweiten Generation und einigen Beats-Kopfhörern kann man sich einkommenden Nachrichten von Siri direkt vorlesen lassen, ohne diese aktivieren zu müssen, das ist nun über eine neue Einstellung möglich.

Gekuscht: Apple wagt offenbar weiterhin keine Konfrontation mit den Machthabern in China. Nachdem die App HKLive.map wieder aus dem App Store verschwunden ist, weil Demonstranten in Hongkong angeblich die Polizei nonverbal darüber angriffen (mit einem Hunde-Emoji), hat es laut einem Bericht von The Verge nun auch die App der Publikation Quartz erwischt. Grund seien Berichte über die Proteste in Hongkong gewesen, auch die Quartz-Website sei von der Volksrepublik China auch nicht mehr zu erreichen. Die App enthalte "in China illegale Inhalte" und sei deshalb aus dem App Store geflogen, hieß es laut des Berichts zur Begründung. Quartz-CEO Zach Seward sagt gegenüber The Verge: "Wir verabscheuen diese Art von staatlicher Zensur des Internets und haben eine große Reichweite darüber, wie man solche Verbote auf der ganzen Welt umgehen kann."

Hintergrund: Apple hat jedoch eine lange Geschichte mit und in China, was das Wohlverhalten gegenüber dem Regime erklärt, legt CNBC in einem ausführlichen Bericht dar. Apple pflege eine tiefere Beziehung mit Peking als andere Technologiefirmen, wie etwa Facebook und Google, deren wichtigsten Produkte im Land blockiert sind. Apples Hauptinteresse besteht darin, seine Produktionskette zu schützen, fast alle Hardware lässt Apple in China bauen unter anderem eben 200 Millionen iPhones im Jahr. China ist aber auch zu einem wichtigen Absatzmarkt für Apple geworden, 51 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielte Apple im Jahr 2018 in "Greater China", wozu neben der Volksrepublik auch Hongkong und Taiwan gehören. Bereits im Jahr 2017 war Apple in die Kritik geraten, als es diverse VPN-Apps aus dem chinesischen App Store entfernte. In einem offenen Brief drückten die Senatoren Ted Cruz und Patrick Leahy ihre Sorge aus, Apple würde die Zensur der Diktatur damit unterstützen. Apples Antwort war die Aussage von Cynthia Hogan, VP for Public Policy: "Wir glauben, dass Apple die Grundrechte, einschließlich des Rechts auf freie Meinungsäußerung, am besten fördern kann, indem es sich engagiert, auch wenn wir mit dem Gesetz eines bestimmten Landes nicht einverstanden sind". An die jeweiligen Gesetze muss man sich aber halten, will man in einem bestimmten Land Business betreiben.

Ausflüchte: In einem internen Memo an die Mitarbeiter hat Tim Cook die Entscheidung verteidigt, die App HKLive.map wieder aus dem App Store zu entfernen. John Gruber jedoch hat Fragen an den Verfasser des Schreibens über die darin aufgestellten Behauptungen. Denn es fehle der Beweis, dass HKLive.map dazu genutzt worden war, individuell Polizisten aufzuspüren und ihnen Gewalt anzutun - die App zeigt nur Konzentrationen von Polizeikräften an, aber keine einzelnen Personen. Ebenso fehle der Beleg für die Behauptung, Demonstranten hätten die App dazu genutzt, dort zu plündern und Gewalt gegen Personen auszuüben, wo keine Polizei zugegen war.  Zuletzt fragt sich Gruber, welche lokalen Gesetze Hongkongs denn die Anwendung verletze – schließlich sind bis 2047 Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit per Abkommen zwischen der Volksrepublik China und dem ehemaligen Kolonialherren Großbritannien garantiert. Gruber zeigt sich enttäuscht: "Ich kann mich nicht an ein Apple-Memo oder eine Erklärung erinnern, die unter genauer Prüfung so schnell in sich zusammenfällt. Für ein Unternehmen, das normalerweise gründlich abwägt, bevor es etwas entscheidet, ist das sowohl traurig als auch überraschend."

Noch ein Trailer : Bis zum 1. November ist es nicht mehr so lange hin, Apple hat gestern einen weiteren Trailer für eine Serie veröffentlicht, die ab Start zu sehen sein wird. Dabei handelt es sich um "Truth Be Told", die Adaption des Romans "Re You Sleeping: A Novel" von Kathleen Barber um einen True-Trime-Podcast, der alte, ungelöste Mordfälle wieder ans Licht der Öffentlichkeit bringt. In den Hauptrollen spielen Aaron Paul (Jesse Pinkman in Breaking Bad) und die Oscarpreisträgerin (für "The Help") Nichelle D. Tramble.

Koch und Kellner: Wir haben es kommen sehen – da wir aber auf der Journalistenschule gelernt haben, niemals Namenswitze zu reißen, es uns selbst aber nicht getraut, außerhalb von Aprilscherzen Tim Cook als Koch zu apostrophieren. Die Kollegen von iMore präsentieren aber ein Fundstück, das zeigt, das nicht jeder Skrupel vor solch platten Scherzen hat. Denn der Onlineversender Product Hunt hat eine neue Kollektion von Kochwerkzeugen in sein Programm aufgenommen: Die Timcookware. Dabei handelt es sich um durchgehend hölzerne Kochlöffel, Schneidebretter oder Nudelhölzer, in die ein Portrait des Apple CEO eingebrannt ist: Cook, breit grinsend und mit Kochmütze auf dem Kopf. Nach dem Abgang von Design-Guru Jony Ive habe jetzt die Kreativität des Koch, pardon, des Cook so richtig aufblühen können, die Kollektion gebe es jetzt in den Versionen 11, 11 Pro und 11 Pro Max, heißt es pseudowitzig in der Produktbeschreibung. Man möchte schreien - oder ein Nudelholz käuflich erwerben und den Urheber der Kollektion so richtig vermöbeln, wenn wir nicht Gewalt ablehnen würden.

Weitere Nachrichten:

Canon IVY REC: Winzige Outdoor-Cam ab November

Die Canon IVY REC soll eine Begleiterin beispielsweise für Skifahren, Skateboarden, Wassersport oder Mountainbiken sein. Bis zu 30 Minuten lang ist die Kamera bis zu einer Wassertiefe von zwei Metern wasserdicht. Stürze soll sie bis aus einer Höhe von zwei Metern schadlos überstehen. Dieser Schutz entspricht der Schutzart IP68 . Die Kamera misst 11 x 4,5 x 1,8 Zentimeter und bringt 90 Gramm Gewicht auf die Waage. Canon adressiert mit der Kamera junge Kunden der Generation Smartphone. Ein Display bietet sie nicht, stattdessen dient ein Clip auch als Sucher. Auch die Bedienelemente sind übersichtlich: Neben einem Moduswahlrad nutzt die Kamera einen Auslöser. Ab Mitte November 2019 ist sie für 129 Euro in den vier Farben pink, grün, grau oder blau erhältlich.

Feste weitwinklige Brennweite

Das Objektiv kommt ohne Zoom aus und bietet eine Brennweite von 25,4 Millimeter im Vergleich zum Kleinbildformat, das entspricht einem Blickwinkel von 78 Grad. Eine vergleichbare Brennweite nutzen auch die Hauptkameras gängiger Smartphones. Die Blendenöffnung beträgt F1:2.2. Automatisch wählt die Kamera den Weißabgleich und die Empfindlichkeit, die von ISO 100 bis 3.200 reicht. Auf bis zu 50 Zentimetern kann die Kamera auf ein Motiv scharf stellen. Gegen Verwacklungen hilft ein elektronischer Bildstabilisator

Auf einer Micro-SD-Karte lassen sich Fotos und Videos speichern. Die Kamera bietet eine Auflösung von 13 Megapixeln, Videos nimmt sie in Full-HD-Auflösung und bis zu 60 Bildern pro Sekunde auf. Per WiFi oder Bluetooth lässt sich die Canon IVY REC mit einem Smartphone verbinden und mit der Canon Mini Cam App teilen. Der fest eingebaute Akku reicht für rund 1.000 Aufnahmen beziehungsweise einer Stunde Videoaufnahme. Geladen wird die Canon IVY REC per USB-Kabel

 

 

ARD/ZDF-Onlinestudie 2019: Jugendlichen zu 98% online

Seit dem Jahr 1997 liefert die ARD/ZDF-Onlinestudie die jährlichen Basisdaten für die Internet-Nutzung in Deutschland. Am Donnerstag haben die beiden öffentlich-rechtlichen Sender nun die ARD/ZDF-Onlinestudie 2019 vorgestellt. Die Nutzung des Internets ist in Deutschland auf einem Höhepunkt angelangt und stagniert im Wachstum auf hohem Niveau. Wie im Vorjahr haben 63 Millionen Bewohner Deutschlands den Zugriff auf das Internet und wie auch im Vorjahr nutzen rund 90 Prozent der Bevölkerung gelegentlich das Internet.

Im Vergleich zum Vorjahr ist allerdings die Tagesreichweite des Internets gestiegen. Die Zahl der Befragten, die angaben, an einem normalen Tag online gewesen zu sein, stieg von 67 Prozent im Jahr 2018 auf nun 71 Prozent. Bei den Jugendlichen zwischen 14 und 29 Jahren lag diese Tagesreichweite bei 98 Prozent.

Die unter 50-jährigen Befragten nutzen das Internet zu 90 Prozent gelegentlich und bei den knapp über 70-Jährigen nur jeder Dritte.

Nintendo Switch knackt 10-Mio-Marke in Europa

Nintendo of Europe hat Verkaufszahlen zur Switch-Konsole für Europa veröffentlicht. Demnach wurden seit dem Verkaufsstart im März 2017 über 10 Millionen Einheiten verkauft. In Deutschland wurden über zwei Millionen Konsolen abgesetzt. Die Verkaufszahlen legten zu Beginn aber nur langsam zu: Im ersten Monat wanderten in Europa 100.000 Switch-Konsolen über die Ladentheke, ein Jahr später waren 650.000 Konsolen verkauft. Seitdem ziehen die Zahlen weiter an: Aktuell liegen sie mehr als 30 Prozent über denen des Vorjahres und sogar 40 Prozent über denen des ersten Jahres nach dem Verkaufsstart der Switch. 

Gleichzeitig nennt Nintendo Europa auch Zahlen für die verkauften Switch-Spiele. Inklusive aller über den eShop verkauften Spiele konnten 36 Millionen Switch-Games abgesetzt werden. Damit besitzt jeder Switch-Käufer rechnerisch 3,6 Spiele. Die Millionen-Marke konnten laut Nintendo schon neun Titel knacken, darunter Mario Kart 8 Deluxe, The Legend of Zelda: Breath of the Wild und die beiden Pokémon: Let’s Go-Titel. In Deutschland war Super Mario Party mit über 500.000 Einheiten das bislang erfolgreichste Spiel. Auch Dritthersteller konnten mit ihren Spielen wie Minecraft, Crash Bandicoot N. Sane Trilogy oder Mario + Rabbids: Kingdom Battle in Europa schon eine halbe Million Spiele verkaufen.

 

Deutsche Telekom: Hier gibt es jetzt schnelleres LTE und Glasfasernetz

Die Deutsche Telekom hat einige Wasserstandsmeldungen zum Ausbau ihres LTE- und Glasfasernetzes veröffentlicht. Insgesamt sollen derzeit rund 30 Millionen Haushalte mit bis zu 250 MBit/s im Netz der Telekom surfen können.

Mobilfunk: Die Deutsche Telekom hat eigenen Angaben zufolge LTE-Verbindungen mit bis zu 150 MBit/s in folgenden Städten und Gemeinden in Betrieb genommen: Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, Landkreis Bamberg (Bamberg, Baunach, Burgwindheim, Ebrach, Gundelsheim, Hallstadt, Litzendorf, Memmelsdorf, Reckendorf, Schlüsselfeld und Schönbrunn im Steigerwald), Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Breisach am Rhein, Heitersheim und Ihringen), Landkreis Elbe-Elster (Finsterwalde und Großthiemig), Landkreis Fürstenfeldbruck (Emmering, Fürstenfeldbruck und Olching), Landkreis Gießen (Buseck, Fernwald, Gießen, Grünberg, Hungen, Langgöns, Laubach, Pohlheim, Reiskirchen und Wettenberg), Landkreis Harz (Ilsenburg und Thale), Landkreis Havelland (Kotzen), Landkreis Hof (Bad Steben, Berg, Döhlau, Gattendorf, Helmbrechts, Hof, Konradsreuth, Münchberg, Oberkotzau, Selbitz, Stammbach und Weißdorf), Landkreis Lindau am Bodensee (Lindau, Lindenberg im Allgäu, Oberreute, Opfenbach, Weiler-Simmerberg und Weißensberg), Landkreis Main-Spessart (Erlenbach bei Marktheidenfeld, Himmelstadt, Karlstadt, Lohr am Main und Rechtenbach), Landkreis Main-Tauber-Kreis (Boxberg, Großrinderfeld und Wertheim am Main), Landkreis Mayen-Koblenz  (Andernach, Bendorf, Polch und Trimbs), Landkreis Minden-Lübbecke (Bad Oeynhausen, Lübbecke, Minden und Petershagen), Landkreis Neunkirchen (Ottweiler und Neunkirchen), Landkreis Nordsachsen (Bad Düben, Delitzsch und Mockrehna), Landkreis Offenbach (Dreieich, Hainburg und Offenbach am Main), Landkreis Osnabrück ("Alfhausen, Bad Iburg, Bad Laer, Bersenbrück, Bippen, Dissen am Teutoburger Wald (2), Fürstenau, Hilter am Teutoburger Wald, Melle und Osnabrück"), Landkreis Ostalbkreis (Durlangen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd), Landkreis Plön (Ascheberg, Blekendorf, Böhnhusen, Dobersdorf, Flintbek, Hohenfelde, Hohwacht, Klein Barkau, Lebrade, Plön, Rastorf, Schwentinental, Stocksee, Wahlstorf und Wankendorf), Landkreis Recklinghausen (Dorsten, Haltern am See, Herten, Marl, Recklinghausen und Waltrop), Landkreis Regionalverband Saarbrücken (Heusweiler, Püttlingen, Riegelsberg und Saarbrücken), Landkreis Rendsburg-Eckernförde (Bredenbek, Eckernförde, Felde, Fockbek, Gettorf, Groß Wittensee, Hütten, Krogaspe, Kronshagen, Molfsee, Osterrönfeld, Ottendorf, Rieseby, Sehestedt und Westensee), Landkreis Wesel (Dinslaken, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Schermbeck und Wesel), Landkreis Westerwaldkreis (Alpenrod, Dernbach, Großholbach und Pottum), Mainz, Ortenaukreis (Achern, Haslach, Kappelrodeck und Offenburg) und Speyer.   

Festnetz: Ihr Glasfasernetz mit Surfgeschwindigkeiten bis zu 1 GBit/s hat die Telekom eigenen Angaben zufolge in diesen Orten ausgebaut: Harbke und Konradsreuth (Ortsteil Ahornberg, Birkenhof, Eckardsreuth, Föhrenreuth, Frauenhof, Gottschalk, Klausenhof, Konradsreuth, Martinsreuth, Oberpferdt, Pretschenreuth, Reuthlas, Schallershof, Schallersreuth, Schödelshöhe, Silberbach, Stiftsgrün, Unterpferdt, Weißlenreuth und Wölbersbach).

Unter www.telekom.de/schneller können Sie die genaue Geschwindigkeit für Ihre Adresse recherchieren.

Mit den Planungen für einen Glasfaserausbau mit Geschwindigkeiten bis zu 1.000 MBit/s hat die Telekom diese Woche in Heroldstatt im Neubaugebiet "Ober dem Steigle" begonnen. Allerdings bedeutet das nicht, dass die dortigen Nutzer bald auch tatsächlich so schnell surfen können. Denn der Ausbau kann laut Telekom zwischen zwölf bis 36 Monate dauern.

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