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Morgenmagazin vom Freitag, 12. Februar

12.02.2016 | 06:56 Uhr | Peter Müller

Keine Verhandlungen mehr über Apples TV-Streaming +++ Surface Pro als Vorbild für das iPad Pro +++ Zukunftstechnologie Li-Fi +++ Gravitationswellen: Nachweis gelungen! +++ E-Mail-Verschlüsselung für Alle? +++ Namco bietet Dark-Souls-Spieler 10.000 US-Dollar +++ Google sperrt viele Links für europäische Nutzer +++ SecurePim: "Merkel-iPhone ist bereits da"

12. Februar: Von Wellen und Teilchen

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Nein, dieser Tage möchte man gar keine Zeitung mehr lesen. Keine Nachrichten im Fernsehen mehr anschauen. Immer die selben schlimmen Bilder, wir müssen das nicht weiter ausführen. Wobei: Es gibt auch gute Nachrichten. Wir sind zum Beispiel immer noch wie elektrisiert von dem Ergebnis, das uns gestern Astrophysiker aus Amerika präsentiert haben: Ja, Gravitationswellen sind nicht nur theoretisch, sondern höchst real - siehe auch weiter unten stehenden Text. Welchen Einfluss das auf unser aller Leben und die in den Nachrichten behandelten Probleme hat: Entscheiden Sie selbst. Groß ist der gewiss nicht. Aber anhand der schieren Größe des Kosmos, seiner unheimlichen Komplexität und der eigentlich verschwindenden Wahrscheinlichkeit unserer Existenz: Hey, warum machen wir uns überhaupt Probleme auf diesem winzigen Sandkorn am Rande einer höchst unspektakulären Galaxis?

Es ist aber nun Zeit für das Wochenende und ein wenig Eskapismus. Für viele immer noch der Höhepunkt eines Samstag Nachmittag: Die ARD-Bundesligakonferenz am kurz vor fünf. Früher war zwar nicht alles besser, als aber am Samstag Nachmittag alle neun Spiele der aktuellen Runde um halb vier angepfiffen wurden, war zumindest die Konferenz lebhafter. Wie haben es alle noch im Ohr, das Stakkato von "Tor in Bremen! Elfmeter in Hamburg! Platzverweis in Duisburg! Ausgleich auf dem Betzenberg! Schlusspfiff im Münchener Derby!" Tempi passati ... 

Diesen Samstag lohnt das Hinhören aber besonders, auch wenn nur die fünf Spiele in Dortmund, Wolfsburg, Stuttgart, Bremen und Darmstadt zu Gehör kommen und der geneigte Fan den Beinahe-Lokal-Derbys in Augsburg noch bis Sonntag Abend auf einen Bayern-Sieg warten muss. Denn am 13. Februar feiern wir den Welttag des Radios, den die UNOSCO erst vor vier Jahren ausgerufen hat. Genau vor 70 Jahren ging das United Nations Radio an den Start und sendet seither weltweit. Das Programm mag weit weniger spektakulär sein als das, was man am Samstag Nachmittag über Bayern 1 oder WDR 2 zu hören bekommt, aber nicht weniger spannend. Radio lebt, und nicht nur auf seinem ursprünglichen Trägermedium, der elektromagnetischen Welle. Der Hörsinn ist schließlich immer auf Empfang, Weghören im Gegensatz zum Wegsehen eigentlich unmöglich. Also vor der Bundesligakonferenz zur Feier des Tages noch ein paar Radio-Songs aufgelegt. Natürlich Queen's "Radio Gaga". Oder "Raised On Radio" von Journey. Auch das bitter-süß endende "Transmission Ends" von Chris de Burgh: "This is station planet earth, we're closing now - transmission ends". Möge es so weit auf unserem unbedeutenden Sandkorn nicht so bald so kommen. Aber eines bleibt gewiss: "Radio - someone still loves you". Peter Müller

Lesetipps für den Freitag:

Es werde Licht: iOS unterstützt seit Version 9.1 die Technik Li-FI, die Daten statt über Kabel oder Funk über eine andere elektromagnetische Welle überträgt: sichtbares Licht. Noch ist weit weniger Peripherie dafür erhältlich als seinerzeit, als Apple mit dem iMac auf USB setzte, doch hat Li-Fi unbestreitbare Vorteile. Nicht nur ist es in Versuchen bereits gelungen, bis zu 1 Gbps an Daten zu übertragen, Li-Fi ist ach deutlich abhörsicherer als der Funk im Gigahertz-Spektrum. Macworld erklärt den Stand der Dinge.

Safari-Tipps für Fortgeschrittene: Der Browser ist wahrscheinlich das Programm, das wir alle am Häufigsten nutzen. Und das Programm, um das wir uns am Wenigsten kümmern. Safari hat aber auf dem Mac etliche Tricks auf Lager, die das Leben erleichtern. Hier sind sieben davon.

Von Microsoft lernen: Die iPad-Verkäufe gehen weiter zurück, während Microsoft mit dem Surface Pro starkes Wachstum zeigt. Zwar verkauft sich laut IDC das iPad Pro noch etwas besser als das Microsoft-Tablet (2 Millionen gegen 1,6 Millionen Stück im Weihnachtsquartal), Redmond holt aber auf. ZDNet-Autor Adrian Kingsley-Hughes meint daher, Apple müsse bei Microsoft lernen, wie man mit dem Tablet wieder zulegen könnten. Der Schlüssel liege dabei in der Software. Während das iPad nur mit aufgeblasenen iPhone-Apps laufe, komme das Surface Pro mit ausgewachsener Software daher. Sprich: Apple müsse mittelfristig zumindest das iPad Pro mit OS X ausstatten.

Gesprächsstopp: Apple verhandelt anscheinend nicht mehr mit Fernsehsendern und anderen Rechteinhabern über die Errichtung eines integrierten TV-Streaming-Services. So hat laut 9to5Mac der CEO des Senders CBS Les Moonves bestätigt, Apple habe die Verhandlungen mit seinem Sender auf Eis gelegt und nicht wieder aufgenommen. Anscheinend sieht Apple die Zukunft des TV ausschließlich in Apps. Das ist auch der Grund, warum Apple keinen eigenen TV-Apparat mehr bauen wird, selbst wenn ein solches Projekt womöglich schon kurz vor der Serienreife war. Robert X. Cringley erklärt auf Beta-News, warum der Apple-Fernseher niemals kommen wird .

Weitere Nachrichten:

Gravitationswellen: Nachweis gelungen!

Dem Experiment Ligo (Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory) gelang der langerwartete Nachweis von Gravitationswellen, wie die Forscher heute auf einer Pressekonferenz bekannt gaben. Das entscheidende Signal hatte die Anlage bereits am 14. September letzten Jahres detektiert, als die beiden hoch empfindlichen Detektoren sogar noch im Probebetrieb waren. Die Auswertung der Messdaten und ihre sorgfältige Verifizierung hatte entsprechend lange Zeit in Anspruch genommen. 

Gemessen hatten die Anlagen eine kosmische Katastrophe, die sich vor 1,3 Milliarden Jahren ereignet hat. Zwei schwere Sterne, die nach ihrem Ausbrennen zu schwarzen Löchen in sich zusammengestürzt waren, hatten einander immer schneller und immer enger umkreist, dabei Energie in Form von Gravitatioswellen abgestrahlt, bis sie schließlich zu einem schwarzen Loch verschmolzen - und dabei die Energiewellen aussendeten, die die Forscher auf der Erde nun messen konnten.

Ligo besteht aus zwei Laserinterferometern, die buchstäblich Ameisen husten hören, beziehungsweise die davon ausgehenden Erschütterungen messen können. Die von der kosmischen Katastrophe in einer weit entfernten Galaxie kündenden Erschütterungen der Raumzeit haben die Erde nur um etwa den Durchmesser eines Atomkerns gestaucht, weswegen sie derart genau messen mussten. Die beiden Apparate stehen im Nordwesten und im Südosten der USA, die Laserstrahlen durchmessen dort eine jeweils rund vier Kilometer lange Strecke. Diese änderte beim Durchgang der Welle ihre Länge minimal, was man anhand der Überlagerungen (Interferenzen) der Teilstrahlen messen kann. Die ständigen Erschütterungen der Umgebung (das buchstäbliche Ameisenhusten oder die Brandung der Ozeane) rechnet die Elektronik raus, am Ende sollten nur noch Krümmungen und Stauchungen des Raumes als solchen zu messen sein.

Ein Messfehler ist laut der beteiligten Wissenschaftler ausgeschlossen, der Unterschied der Zeitpunkte, zu denen die beiden Anlagen das Signal registrierten, beträgt sieben Millisekunden: Genau die Zeit, die Gravitationswellen von der einen zur anderen Anlage brauchen. Die Forscher wollen sogar aus der Energie des Signals herausgelesen haben, wie schwer die verschmolzenen Schwarzen Löcher waren. Das eine hätte die 29fache Sonnenmasse aufgewiesen, das andere wäre 36 mal so schwer gewesen wie unser Zentralgestirn. Bei der finalen Kollision sind laut der Publikation der Forscher in den Physical Review Letters etwa drei Sonnenmassen an Gravitationsenergie in Wellenform abgestrahlt worden. Wo genau das Ereignis stattfand, ist nicht bekannt. Da das Signal zuerst in Louisianna und dann in Washington eintraf, muss es aber am Südhimmel passiert sein. Am Experiment Ligo sind um die 1000 Wissenschaftler weltweit beteiligt, unter anderem auch vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover, wo auf den Kontrollmonitoren die Signale erstmals zu sehen waren. In den USA war es Nacht. Die Observatorien dort betreiben das Caltech und das MIT, auch Institute in UK und Australien beteiligen sich an der Forschung.

Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hatte heute früh anscheinend schon mehr gewusst und auf seiner Facebookseite geraunt , dass heute ein besonderer Tag sei. Damit hat er absolut Recht behalten. Die Erkenntnis der Astrophysiker hat zwar keine technischen Optionen, wie die erst kürzlich gelungene Erzeugung von Wasserstoffplasma im Fusionsexperiment von Greifswald , ist aber ähnlich bahnbrechend wie die Entdeckung des Higgs-Bosons im Jahr 2013 am LHC in Genf. Deren Existenz hatte die Theorie des Standardmodells etwa 50 Jahre zuvor vorhergesagt.

Wellen und Energie

Physiker wären auch eher entsetzt, wenn der Nachweis nicht von Gravitationswelle noch gelungen wäre. Sie sind eine direkte Folge der Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie , die erst vergangenen Herbst ihr hundertjähriges feiern konnte und deren Vorhersagen sonst  bestätigt sind. Es fehlte eben nur der Nachweis der Wellen - bis heute. Diese strahlen der Theorie zur Folge große Massen ab, die einander eng umkreisen - vergleichbar ist das mit den elektromagnetischen Wellen (Licht, Radiowellen, Röntgenstrahlen,...), die bewegte Ladungen absondern. Längst ist der indirekte Nachweis gelungen, im Jahr 1993 bekamen amerikanische Forscher den Physiknobelpreis dafür. Die Astronomen Joseph H. Taylor und Russell A. Hulse von der Universität Princeton hatten an einem bestimmten Typ von Pulsaren nachgewiesen, dass die einander um einen gemeinsamen Schwerpunkt rotierenden Neutronensterne sich mit der Zeit immer mehr annähern und somit gravitative Energie verlieren. Diese könnte aber nur als Strahlung – also in Form von Gravitationswellen – in den Weltraum entweichen.

Die von Gravitationswellen ausgelösten Kräuselungen der Raumzeit sind aber derart winzig, dass sie auf der Erde niemals auffallen. Die Ergebnisse des Experiments ergänzen unser physikalisches Weltbild und beweisen endgültig, dass Einstein Recht hatte. Dieser selbst hatte aber niemals damit gerechnet, dass die Wellen nachweisbar wären. Schließlich gibt das System Erde-Sonne auch stets Energie beim Tanz um seinen gemeinsamen Schwerpunkt (tief in Inneren der Sonne...) ab. Die Leistung dieser Strahlung beträgt nach Berechnung aber gerade einmal 200 Watt...

Wenn in ferner, ferner Zukunft anderen Zivilisationen je der erneute Nachweis von Gravitationswellen gelingen sollte, werden sie ihre Messinstrumente aber nicht auf jenen unscheinbaren Außenarm des Sternensystems richten, den wir unsere kosmische Heimat nennen. Unsere Sonne wird dereinst als weißer Zwerg langsam vor sich hinverlöschen, für eine spektakuläre Supernova ist sie zu klein, für eine Karriere als Schwarzes Loch viel zu klein. Zumal in der Nähe auch weit und breit kein Partner für einen energiereichen Todestanz zu finden ist.

E-Mail-Verschlüsselung für Alle?

Google hat in Zusammenarbeit mit der Universität Michigan und der Universität Illinois eine mehrjährige Studie zur globalen E-Mail-Sicherheit durchgeführt. Welche Relevanz haben die Aussagen für die flächendeckende E-Mail-Verschlüsselung?

Zentraler Ausgangspunkt der Studie „Neither Snow Nor Rain Nor MITM...An Empirical Analysis of Email Delivery Security”, die auf Google Blogspot kostenlos zum Download bereit steht, war: Das Protokoll für den Transport von E-Mails zwischen Servern, SMTP (Simple Mail Transfer Protocol), berücksichtigt keine Sicherheitsaspekte wie Verschlüsselung und Authentisierung. Das liegt daran, dass diese bei der Entwicklung des Standards im Jahr 1981 noch völlig irrelevant waren. Damit die E-Mail den heutigen Sicherheitsanforderungen dennoch gerecht wird, existieren inzwischen unterschiedliche Protokollerweiterungen für diese Aufgaben.

Die Studie beleuchtet die Akzeptanz dieser Erweiterungen für Verschlüsselung und Authentisierung elektronischer Nachrichten und neue Sicherheitsbedrohungen, die sich daraus ergeben. Nachfolgend wird die gängigste SMTP-Erweiterung STARTTLS unter die Lupe genommen. Sie sorgt für eine Verschlüsselung des Kanals, über den die E-Mail versendet wird, und ist somit eine Transportverschlüsselung.

Im Rahmen der Studie untersuchten die Mitwirkenden zwei Datenquellen. Zum einen eigene Daten von Google, nämlich E-Mails, die vom Google-E-Mail-Service Gmail im Zeitraum Januar 2014 bis April 2015 empfangen oder versandt wurden. Bei der anderen Datenquelle handelt es sich um eine Momentaufnahme der Konfiguration der Alexa-Top-Million-Domains, der eine Million meistbesuchten Domains im Internet, vom April 2015. Dies ermöglicht einen Blick auf die Situation bei einer großen Zahl von Unternehmen, die ihre eigenen Mail-Server betreiben.

Das erfreuliche Ergebnis: Insgesamt ist der Einsatz von STARTTLS signifikant angestiegen. Jedoch ergeben sich erhebliche Unterschiede im Hinblick auf die beiden Datenquellen. Der Anteil TLS-verschlüsselter E-Mails, die von Gmail empfangen wurden, lag bei insgesamt 60 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 82 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den von Gmail versandten E-Mails lag die Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 54 Prozent – 80 Prozent der von Gmail versandten E-Mails waren verschlüsselt. Wie die Autoren der Studie anmerken, ist diese positive Entwicklung insbesondere dem Engagement einer Handvoll großer Anbieter von E-Mail-Diensten für Privatanwender wie Gmail, Yahoo und Outlook zu verdanken, die mittlerweile auf TLS-Verschlüsselung setzen.

Der Schein trügt: Bedrohungslage trotz Verbesserungen weiterhin hoch

Ein weniger positives Bild hingegen zeichnet sich bei Unternehmen ab, die ihre eigenen Mail-Server betreiben. 82 Prozent der in der Studie berücksichtigten Unternehmen unterstützen zwar TLS, aber nur 35 Prozent setzen auch vertrauenswürdige Zertifikate ein, bei denen die Adresse verifiziert werden kann – eine notwendige Voraussetzung, um die Identität des Kommunikationspartners sicherzustellen.

Außerdem sehen die Autoren im Zusammenhang mit STARTTLS eine weitere Bedrohung, die auf eine Schwäche im Design der Protokollerweiterung zurückzuführen ist. Dabei werden Pakete im Rahmen einer Downgrade-Attacke von Angreifern so manipuliert, dass der Server keine STARTTLS-Verbindung etablieren kann. Der Versand der Informationen erfolgt in Klartext, selbst wenn der Server eigentlich TLS unterstützt. Zwar ist laut Studie nur ein kleiner Anteil aller E-Mails davon betroffen, die an und von Gmail versandt wurden. Es fällt jedoch auf, dass genau diese Angriffsvariante in einigen Ländern gehäuft auftritt. So liegt die Vermutung nahe, dass dort erhöhtes Interesse an unverschlüsselter Kommunikation besteht. Trauriger Spitzenreiter ist Tunesien – über 96 Prozent aller E-Mails aus diesem Land an Gmail sind von diesem so genannten STARTTLS-Stripping betroffen.

Google hat in diesem Zusammenhang zum „ Safer Internet Day “ am 9. Februar Warnungen seiner Nutzer umgesetzt, wenn diese eine E-Mail über eine unverschlüsselte Verbindung empfangen oder an einen Empfänger versenden wollen, zu dem die Verbindung nicht verschlüsselt werden kann. Die Initiative ist zu begrüßen, ebenso wie der grundsätzliche Vorstoß von Google, TLS-Verschlüsselung anzubieten. Denn diese Maßnahmen werden bei den Anwendern ein stärkeres Bewusstsein für die Notwendigkeit der Verschlüsselung hervorrufen. Im Idealfall führen sie auch dazu, dass noch mehr E-Mail-Provider nachziehen. Denn nur wenn alle Punkte auf dem Weg vom Sender zum Empfänger TLS unterstützen und auch tatsächlich verwenden, ist sichergestellt, dass eine sichere Transportverschlüsselung erfolgt.

Namco bietet Dark-Souls-Spieler 10.000 US-Dollar

Nicht nur das eigentliche Gameplay von Dark Souls ist komplex, auch die Story stellt so manchen Spieler vor große Probleme. Im Rahmen des Wettbewerbs „ My Dark Souls Story ” lobte Publisher Namco 10.000 US-Dollar für Fans aus, die die Geschichte des Spiels in einem Video verständlich erklären.

Die Ergebnisse sollen es Einsteigern ermöglichen, die Zusammenhänge von Dark Souls 3 zu verstehen, ohne die Vorgänger gespielt zu haben. Die Herangehensweisen der Fans an die gestellte Aufgabe könnte unterschiedlicher nicht sein. So wählen einige Teilnehmer das Format einer Mockumentary , die Dokumentarfilm und Parodie vermischt. Andere Nutzer gehen das Thema eher ernst an.

Top 50: Die besten PC-Spiele aller Zeiten

Der Gewinner des Wettbewerbs steht noch nicht fest. Für zusätzliche Verwirrung sorgt Namco mit der Veröffentlichung der Einführung in Dark Souls 3:

Mit dem vom Europäischen Gerichtshof erzwungenen Recht auf Vergessen sollen Menschen vor lange zurückliegenden Fehltritten oder Unwahrheiten geschützt werden. Google kam dieser Forderung nach, sperrte entsprechende Links aber bislang nur von der jeweiligen Landesdomain aus.

Künftig sollen alle EU-Nutzer beim Ansteuern eines Links auf google.com ebenfalls nur Zugriff auf die gefilterten Suchergebnisse erhalten. Mit einem Proxy oder einem VPN-Anbieter, der Adressen außerhalb der EU vergibt, lässt sich jedoch auch diese Sperre umgehen.

Den Forderungen unterschiedlicher Staaten, die betreffenden Daten weltweit aus dem Suchindex zu löschen, will Google auch weiterhin nicht nachkommen. Die neuen Geoblockaden sind offenbar dazu gedacht, Kritiker und Datenschützer zu beruhigen.

SecurePim: "Merkel-iPhone ist bereits da"

Seit Anfang Februar ist die neue App im iTunes Store : SecurePim heißt die Verschlüsselungslösung, die sich von der Konkurrenz auf dem Markt abheben will. Die Münchner Firma hat in einem Pressegespräch die Vorteile der App angepriesen und ein wenig von seinen Zukunftsplänen verraten.

Bei SecurePim dreht es sich grundsätzlich um eine Lösung, die dem Endnutzer die etwas langwierige Einstellung von S/MIME auf dem iPhone abnehmen will. Die App holt sich die gültigen Zertifikate eines schweizer Anbieters, installiert sie auf dem iOS-Gerät, verwaltet die öffentlichen Schlüssel in einem eigenen Netzwerk. Apple hat den Standard ab iOS 5 in der Firmware eingebaut, doch um die gültigen Zertifikate, Schlüssel, deren Einstellung etc. müsste sich der Nutzer kümmern ( Hier beschreiben wir, wie das genau geht). Die neue App will den Spagat zwischen der Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit schaffen, so hatten die Entwickler das komplexe Prozedere hinter einer bekannten iOS-Oberfläche gepackt. Die Grundlösung ist zunächst kostenlos. Nach einer Testphase von drei Monaten wird die Nutzung rund 25 Euro pro eingetragener E-Mail-Adresse kosten.

Bereit für den Regierungseinsatz

Nach Angaben des Entwicklers startet auch in den nächsten Wochen ein Pilotprojekt bei der Bundesregierung. Neben drei Ministerien sind noch sieben Regierungsbehörden dabei. Die BSI hat für die Lösung die Zulassung "Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch (VS – NfD)" erteilt. Dies bedeutet – nach dem erfolgreichen Pilotprojekt kann das iPhone mit der SecurePim-Verschlüsselung für jedes Regierungsmitglied zur Verfügung stehen. Wir haben nachgefragt, wann das Merkel-iPhone kommen kann, Nicolaus von Rintelen, der Investor von Virtual Solution antwortet: "Das Merkel-iPhone ist bereits da".

Die Behörden-Lösung unterscheidet sich jedoch von der Endnutzer-Variante im Store: Neben der App erhalten die Bediensteten von ihren e IT-Managern noch eine Art von SIM-Karte. Auf dieser Karte wird die Verwaltung der privaten Schlüssel und Zertifikate ausgelagert. Das iPhone kommuniziert mit der Karte per Bluetooth LE (ab iPhone 4S), die SecureSIM-App erhält so die nötigen Zugangsdaten für die Entschlüsselung der eingegangenen Mails und die Verschlüsselung der versandten Briefe und Daten.

Auch für den US-Markt

Trotz des langwierigen Review-Prozesses des iTunes Store will der deutsche Entwickler weiterhin mit Apple arbeiten. Nach eigenen Angaben befinden sich die Münchner in Gesprächen mit dem Joint Venture von Apple und IBM und wollen die Verschlüsselungs-App in dessen Business-Paket vorstellen. Die 25-Euro-Lösung ist vor allem für die Kleinunternehmen gedacht, die sich keine eigene IT-Abteilung und MDM-Management leisten können oder wollen. Vor allem im Gesundheits- und Bankenwesen sehen die Entwickler ihre Chancen.

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