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Morgenmagazin vom Freitag, 13. September 2019

13.09.2019 | 07:00 Uhr |

Vergleich der Phablets: iPhone 11 pro Max vs. Galaxy Note 10+ +++ Apple wieder Trillion-Dollar-Company +++ Hinter Apples UWB-Chip im iPhone 11 steckt wohl mehr +++ Preisverfall beim iPhone XR: Beliebtes iPhone jetzt ab 669 Euro +++ Münchner Oktoberfest wird E-Scooter-Verbotszone +++ Fairphone 3: Volle Punktzahl bei iFixit +++ Olympia 2020: Farbige Overlays sollen Sportler erfassen

13. September: Eine besondere Zahl

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Es gibt ja Tage, Wochen und sogar Jahre, in denen wäre man am liebsten im Bett geblieben. Der heutige Tag gehört nicht dazu, schließlich haben wir heute um 14 Uhr einen Termin: Das neue iPhone bestellen. Wobei, dazu müsste man das Bett nicht einmal verlassen, aber bei dem Wetter? Da stört doch auch das Datum, Freitag, der 13. nicht. Wird sind ja nicht abergläubisch.

Doch gibt es Ängste vor dem heutigen Datum tatsächlich: Die Triskaidekaphobie bezeichnet die Angst vor der Zahl 13, ihre Steigerung ist die Paraskevedekatriaphobie, welche der Angst vor Freitag, dem 13. einen Namen gibt. Der 13. des Monats ist aber nicht per se ein Unglückstag ist und nicht einmal dann, wenn er auf einen Freitag fällt.

Woher mag aber die Triskaidekaphobie kommen? Es gibt die Erklärung der biblischen Überlieferung: Es war der 13te in der Runde des Abendmahls, der seinen Herrn verriet, der daraufhin an einem Freitag (sic!) hingerichtet wurde. Die 13 verbreitet aber schon länger Angst, Schrecken und Faszination. Zum einen ist sie eine Primzahl. Im Dezimalsystem rückwärts gelesen auch, als 31. Dazu ist 113 ist eine Primzahl, die 1013 ebenso wie die 131. Oder nehmen wir Belphegors Primzahl : Eine 1, 13 Nullen, 666, nochmal 13 Nullen und wieder eine 1: Wunderschön und in der Lage, Zahlenphobikern Angst und Schrecken einzujagen.

Verlassen wir das Dezimalsystem und wenden uns älteren Methoden zu, sehen wir vielleicht einen Grund für das Schrecken der 13: Sie ist die erste zweistellige Zahl. Wie das? Nimmt man nicht die zehn als Basis - die Anzahl unserer Finger, sondern die zwölf, welche der Anzahl der Fingerglieder einer Hand (ohne Daumen) entspricht, wird das ersichtlich. So haben die Menschen vermutlich im alten Babylon gezählt: Mit dem Daumen der einen Hand über die drei mal vier Glieder der einen Hand gewischt, während die andere Hand das Dutzend verfünffachte. Maximal kommt man so auf 60 und es ist nun einmal kein Zufall, dass unsere Uhr zwölf Stunden kennt, unser Jahr zwölf Monate und die Innenwinkel eines gleichseitigen Dreiecks jeweils 60 Grad betragen und nicht etwa per Definitionem 50 oder 100. Hinzu kommt, dass die Zwölf ganzzahlig durch 2, 3, 4 und 6 teilbar ist - sie ist somit praktischer als die Zehn zu teilen. Die zwölf und mit ihr die 60 haben in der Kulturgeschichte der Menschheit tiefe Spuren hinterlassen. Die 13 als erste „danebene“ Zahl, für die man die andere Hand benötigt, um sie zu erfassen, somit eben auch.

Also, keine Angst. Sie werden vermutlich heute auch kein Glück haben, wenn Sie sich ob des schönen Wetters von der Arbeit per Attest befreien lassen wollen und dem Arzt sagen, dass Sie an schwerer Triskaidekaphobie oder gar Paraskevedekatriaphobie leiden. Falls doch, dürften Sie in diesem Text, der voller 13er wimmelt, nicht besonders weit gekommen sein … Peter Müller

Lesetipps für Freitag, den 13.

Eine Frage des Formats: Time Machine ist seit 14 Jahren ein unverzichtbarer Teil von macOS, nie war Backup einfacher. Doch hat die in das System integrierte Technologie ihre Grenzen, wie Glenn Fleishman in der jüngsten Ausgabe seiner Macworld-Kolumne "Mac 911" erklärt: Denn der Mac kann zwar mit den in der Windows- und Linuxwelt verbreiteten Formaten wie FAT oder exFAT umgehen, damit formatierte Laufwerke aber nicht für Time Machine verwenden. Das Volume, auf dem das Backup zu liegen kommt, muss in HFS+ formatiert sein. Time Machine kann solch formatierte Datenträger sichern und auch solche, die das neue Dateiformat APFS+ verwenden. Nutzt man aber etwa eine externe Festplatte, die man mal an einem Mac und mal an einen Windows-Rechner ansteckt, muss man für deren Sicherung Software von Drittherstellern verwenden. Fleishman empfiehlt dafür Arq oder ChronoSync oder einen Online-Backupservice wie Backblaze.

Äpfel mit Birnen : Natürlich, Apples iPhone 11 Pro ist das beste iPhone, das Apple je gemacht hat – bis nächstes Jahr ein noch besseres erscheint. Aber wie schlägt sich das Neue im Vergleich zur Konkurrenz? Hier sind Vergleiche immer schwierig, da sie nicht nur objektive Kriterien heranziehen wie Performance des Prozessors oder Laufzeit des Akkus, sondern auch subjektive wie Design oder Bildqualität. Und vor allem besteht da nun einmal ein großer Unterschied zwischen den Plattformen iOS und Android, allein hier können subjektive Kriterien die Kaufentscheidung stark beeinflussen. Unser US-Kollege Michael Simon hat dennoch den Vergleich von iPhone 11 Pro Max und Galaxy Note 10+ gewagt, jenen beiden Riesensmartphones oder Phablets, die auf alle Fälle hinsichtlich Preis führend sind. In ihrer jeweiligen Klasse gebe es auch keine besseren, meint Simon und kommt in seinem Vergleich zu einem zwiespätligen Urteil: An Features verspreche das Galaxy Note 10+ zwar mehr als das iPhone 11 Pro Max, doch würde er letzterem wegen der Kameras den Vorzug geben. Wobei man letztere ja nun noch außerhalb Apples Laborbedingungen wird testen müssen.

Aufwärts: Vor einem Jahr war Apple das erste Unternehmen, das an der Börse mehr als eine Billion US-Dollar wert war. Seit dem Rekordhoch im vergangenen Oktober hatte AAPL aber zwischenzeitlich bis zu 30 Prozent an Wert verloren, Microsoft hatte Apple als wertvollstes Unternehmen abgelöst. Das ist zwar immer noch der Fall, doch nach den jüngsten Kursgewinnen, die auf die Vorstellungen vom Dienstag folgten, ist Apple virtuell wieder mehr als eine Billion US-Dollar wert, 1,02 Billionen genau. Microsoft liegt mit 1,05 Billionen nur noch knapp davor. Seit dem Zwischentief im August hatte die Apple-Aktie um 17 Prozent zugelegt.

Zugelegt: Nach Zahlen der Marktforscher von IDC hat Apple seinen Marktanteil im Tabletmarkt in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) ausbauen können, da die Konkurrenz schwächle. Im zweiten Kalenderquartal 2018 hielt Apple noch 21,9 Prozent Anteile, mittlerweile sind es 25,1 Prozent. IDC sieht vor allem das im Frühjahr neu aufgelegte iPad Mini als Wachstumstreiber. Das am Dienstag gezeigte iPad 7 könnte Apple noch weiter pushen.

Erste Bilder: Spannend an den neuen iPhones ist vor allem die Kameratechnik, etwa der neue Nachtmodus. Bisher war nur ein Bild zu sehen, das Apple unter Laborbedingungen aufgenommen hat, in den nächsten Tagen und Wochen werden unabhängige Tester hunderte Fotos folgen lassen. Den Anfang macht das kanadische Fotomodel Coco Rocha, das bereits ein neues iPhone 11 Pro Max in die Hände bekommen hat und sich damit in New York bei Dunkelheit auf offener Straße fotografieren ließ - dazu im Vergleich auch in der selben Szene mit einem iPhone X. Die Unterschiede sind deutlich, der neue Nachtmodus führt zu kontrastreicheren, gesättigteren und helleren Bildern, allenfalls ist ein wenig Verschmierung wegen der Rauschfilter zu erkennen. Bald haben auch wir ein iPhone 11 zum Testen - und wenn es Nacht wird in München, werden wir das zu reproduzieren versuchen. Auch ohne Laufstegmodel.

Weitere Nachrichten:

Hinter Apples UWB-Chip im iPhone 11 steckt wohl mehr

Nur im Rahmen eines Übersichtsbildes wurde bei der iPhone-11-Präsentation eine komplett neue Funktion der iPhones erwähnt: Als erste Apple-Produkte erhalten sie nämlich einen Chip für so genanntes UWB namens U1. Aktuell erfüllt er anscheinend nur eine relativ exotische Funktion, die es nicht in die Keynote-Präsentation schaffte: Laut der Produktseite zum iPhone 11 kann man per Ultraweitband die Position eines anderen iPhone 11 im Raum identifizieren und gezielt und schneller per Air Drop Daten an dieses Gerät senden. Eine sogenannte Spatial Awareness, die auf knapp zehn Zentimeter genaue Positionsbestimmungen erlaubt.

Wie auf Quora Brian Roemmele hervorhebt folgt aber ein Nachsatz auf der Produktseite: „And that´s just the beginning“. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nämlich äußerst umfangreich, wie Roemmele in seinem sehr ausführlichen Artikel ausführt.

Die Technologie UWB kann für zahlreiche Anwendungen genutzt werden, ideal ist sie aber wohl für Anwendungen aus dem AR-Bereich und die lang erwarteten Apple Glasses, da sie eine präzise Ortsbestimmung ermöglicht – eine Schwäche aktueller Geräte, die bei Laser und Infrarot-Sensoren an ihre Grenzen stößt. 

Apple forscht schon länger im Bereich UWB, wie eine stattliche Anzahl an Patenten belegt. Anwendungsgebiete liegen laut Roemmele aber nicht nur in der Ortsbestimmung in Innenräumen, sondern für AR/MR/VR-Anwendungen aller Art, Automotive, Dronen und Robotik. Kollisionswarnung für Autos oder gar Fußgänger wären etwa ein Anwendungsbereich, eine Art Personal Radar System.

Der von Apple verbaute Chip könnte etwa eine Version des (IR-UWB) DW1000 von Decawave sein, der interessante Leistungsdaten bietet: Die Reichweite liegt bei 290 Meter und man erreicht eine um den Faktor hundert genauere Ortsbestimmung als mit Bluetooth oder WLAN - er ist außerdem sehr stromsparend und um den Faktor 50 schneller als eine GPS-Ortsbestimmung.

Interessant wäre es, wenn der Chip auch in anderen Apple-Geräten verbaut würde, etwa in Airpod oder Airpod-Hüllen, iPads oder den angeblich geplanten Standalone-Geräten. Ein verloren gegangener Airpod wäre dann schnell aufgespürt. Es ist deshalb auch etwas enttäuschend, dass die Apple Watch 5 diesen Chip offenbar nicht besitzt.

Viele Spekulationen gab es vor der Keynote über von Apple anscheinend geplante Standalone-Ortungsgeräte – Produkte ähnlich dem Schlüsselfinder Tile – mit denen man ja beispielsweise auch Haustiere oder sein Gepäck orten könnte. Anbetracht des niedrigen Stromverbrauchs des kleinen Chips könnten diese Ortungs-Disks kleiner als fünf Zentimeter sein.

Mit dieser Technologie ist es übrigens auch möglich, die eigenen Wohnung zu erfassen, also eine Karte der Umgebung zu erstellen. Möglicherweise wird Apple aber die Technologie bald für Entwickler öffnen, um App-Entwicklern neue Möglichkeiten zu erschließen - schon auf der WWDC 2020 gibt es hier vielleicht mehr darüber zu hören.

Eine AR-Brille von Apple gilt als ausgemacht, auch hier könnte Apple UWB-Technologie für Funktionen wie Augmented Reality und Mixed Reality verwenden.

Weitere mögliche Einsatzgebiete lägen außerdem in den Bereichen Mobile Payment, ist doch hier die Lokalisierung von Kunden und Bezahlpunkten ein Problem. Hier kann man UWB auch für die einfachere von Bezahlvorgängen nutzen - in Kombination mit Apple Pay und FaceID. Laut Autor testet Apple in einigen Apple Store sogar bereits AppleLocate-Tags, wie er mit einigen RF-Geräten feststellen konnte. Warum aber hat Apple den U1-Chip nicht auf der Keynote vorgestellt? Vermutlich ist hier einiges noch nicht ganz fertig, weitere Gründe will Roemmele erst zu einem späteren Zeitpunkt nennen.

Unsere Meinung: Aktuell macht es den Eindruck, als wäre UWB noch nicht ganz fertig. Für Entwickler oder Firmen könnte es aber interessante neue Anwendungsgebiete bieten, vermutlich gibt es aber zur nächsten WWDC da mehr zu erfahren. Bis der Chip auch in anderen Apple-Geräten wie dem iPad oder den Airpods auftaucht, scheint aber noch zu dauern.

Preisverfall beim iPhone XR: Beliebtes iPhone jetzt ab 669 Euro

Für viele war es eine Überraschung: Das neue iPhone 11, der Nachfolger des iPhone XR, kostet statt 849 nur noch 799 Euro, gleichzeitig sinkt im Apple Store der Preis des iPhone XR auf 699 Euro. Die ersten Online-Händler haben bereits auf diesen Preisverfall reagiert und bieten das beliebte iPhone XR nun noch günstiger an. Beim Händler Mindfactory kostet das meistverkaufte Apple-iPhone nun nur noch 668,90 Euro, beim Händler Galaxus gibt es das Modell in Spacegrau aktuell für 669 Euro – das günstigere von beiden Angeboten, denn bei Galaxus erfolgt der Versand kostenfrei. In den nächsten Tagen erwarten wir aber noch weitere, vielleicht sogar noch günstigere Angebote.

Für das ebenfalls im Preis gesunkene iPhone 8 gibt es aktuell dagegen noch keine Angebote unterhalb des offiziellen Apple-Store-Preises. Auch das neue Modell mit 128 GB Speicherplatz (bisher gab es das Modell nur mit 256 GB) ist bisher nur über den Store verfügbar.

Hinweis: Noch preiswerter ist das XR bei Ebay-Händlern zu haben, dabei handelt es sich aber nicht um Angebote von Fachhändlern, sondern Resellern wie Asgoodasnew . Hier erhalten Käufer etwa eine Rechnung ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer.

Münchner Oktoberfest wird E-Scooter-Verbotszone

Am 21. September beginnt das diesjährige Oktoberfest („Wiesn“). Die Stadt München hat jetzt strikte Verbotsregeln für E-Scooter veröffentlicht: Das Gebiet rund um die Wiesn wird weitläufig für E-Scooter gesperrt. Es gibt unterschiedliche Verbotszonen für das Benutzen, Entleihen und Parken von E-Scootern rund um die Theresienwiese. Diese Verbote gelten vor allem auch deshalb, weil auf der Wiesn nun einmal viel Alkohol getrunken wird. Alkoholfahrten mit dem E-Scooter sind aber ohnehin schon ein Problem, auch ohne Oktoberfest.

E-Scooter dürfen nur bis zur Grenze des äußeren Sperrrings fahren, der wie jedes Jahr zum Oktoberfest für den Verkehr eingerichtet wird (das rot gestrichelte Gebiet, siehe Karte zu dieser Meldung). Ab dort gilt ein Fahr- und Parkverbot für E-Scooter. An den Zufahrten zu diesem äußeren Sperrring werden Hinweisschilder mit dem Text „NO E-Scooter“ angebracht, wie die Stadt München erläutert. Zum Parken von E-Scootern werden fünf Sammelstellen entlang des äußeren Sperrrings eingerichtet.

Jeden Abend ab 17 Uhr bis morgens 6 Uhr gelten darüber hinaus in einem erweiterten Radius von bis zu einem Kilometer um den äußeren Sperrring herum zusätzliche Ausleihverbote, die von den E-Scooter-Anbietern über Geofencing technisch umgesetzt werden sollen. Der Beginn eines Leihvorgangs ist in diesen Gebieten dann nicht möglich. Die Anbieter sollen dafür sorgen, dass die dort abgestellten E-Scooter regelmäßig entfernt werden, stellt die Stadt München klar. Die abendliche Ausleihverbotszone umfasst Teile des Westends und das Bahnhofsviertel einschließlich Sendlinger Tor, Stachus, Bahnhofplatz und Hackerbrücke.

Im nördlichen Teil der Verbotszone zwischen Schwanthalerstraße und Arnulfstraße einschließlich Hackerbrücke, Bahnhofplatz und Stachus dürfen abends E-Scooter zudem auch nicht geparkt werden. Hier wird das Beenden eines Leihvorgangs ab 17 Uhr technisch nicht ermöglicht. Dazu kommen die ohnehin festgelegten Parkverbotszonen in Parks und Grünanlagen.

Aktuell haben laut der Stand München fünf Verleiher in München E-Scooter auf der Straße: Tier, Lime, Voi, Circ und Bird. Nach Angaben der Verleiher sind derzeit etwa 5.000 E-Scooter in der Stadt verteilt.

Die Oktoberfest-Regeln der Stadt München im Detail, siehe auch die Karte oben zu dieser Meldung:

  • Fahrverbotszone Äußerer Sperrring (in der Karte rot): Der äußere Sperrring um das Festgelände mit einem kompletten E-Scooter-Verbot wird begrenzt durch Schwanthalerstraße, Paul-Heyse-Straße und Herzog-Heinrich-Straße, Lindwurmstraße, Poccistraße und Hans-Fischer-Straße, Ganghoferstraße, Heimeranstraße und Schießstättstraße.

  • Sammelstellen (in der Karte kleine lila Punkte): Die fünf Sammelstellen zum Abstellen von E-Scootern am Rand des äußeren Sperrrings befinden sich an Paul-Heyse-Straße Westseite / nördlich Pettenkoferstraße, Mozartstraße Südseite / östlich Herzog-Heinrich-Straße, Hans-Fischer-Straße Nordseite / westlich Theresienhöhe, Alter Messeplatz Nordseite / östlich Schießstättstraße, Schwanthalerstraße Südseite / östlich Martin-Greif-Straße (dort nur bis 17 Uhr).

Erweiterte Verbotszonen von 17 bis 6 Uhr

  • Ausleih- und Parkverbot (in der Karte gelb): Im Bereich nördlich der Schwanthalerstraße mit Begrenzung durch Sonnenstraße, Karlsplatz, Prielmayerstraße, Arnulfstraße, Hackerbrücke, Grasserstraße, Landsberger Straße, Schenkstraße und Ganghoferstraße gilt von 17 bis 6 Uhr ein Ausleih- und Parkverbot.

  • Ausleihverbot (in der Karte türkis): Im Bereich südlich der Schwanthalerstraße mit Begrenzung durch Sonnenstraße, Sendlinger-Tor-Platz, Lindwurmstraße, Häberlstraße, Kapuzinerplatz, Tumblingerstraße, Ruppertstraße, Lindwurmstraße, Pfeufferstraße und Ganghoferstraße gilt von 17 bis 6 Uhr ein Ausleihverbot.

  • Parkverbotszonen (in der Karte blau): Hier handelt es sich um die ohnehin dauerhaft festgelegten Parkverbotszonen in Parks und Grünanlagen, etwa im Westpark und an der Isar.

Fairphone 3: Volle Punktzahl bei iFixit

Das Fairphone 3 des niederländischen Unternehmens Fairphone scheint zu halten, was es verspricht: Ein nachhaltiges Gerät, dessen Komponenten sich einfach austauschen lassen. So entsteht weniger Elektroschrott und Nutzer können einzelne Bestandteile einfach mit neuen ersetzen. Das belegt zumindest der Test der Reparatur-Experten von iFixit . Die haben das Fairphone 3 ausführlich getestet und auf seine Reparierbarkeit hin untersucht. Zusammen mit dem Vorgänger Fairphone 2 ist das Fairphone 3 das einzige Smartphone, das bislang im iFixit-Teardown die volle Punktzahl von zehn Punkten erreichen konnte.

Im iFixit-Test wird unter anderem lobend erwähnt, dass Hersteller Fairphone für alle Schraubverbindungen Philips-Schrauben der Größe 00 verwendet, die sich vom Nutzer einfach lösen lassen. Für die Demontage der einzelnen Module und das einfach Zusammensetzen am Ende hat Fairphone alle Bestandteile des Fairphone 3 übersichtlich beschriftet. Fairphone-Besitzer können auf diese Weise einfach selbst ein neues Display, eine neue Kamera, einen Vibrationsmotor oder einen neuen USB-C-Anschluss einbauen. Die einzelnen Module kosten zwischen 20 und 50 Euro. Am kostspieligsten fällt das Display mit rund 90 Euro aus. iFixit kritisiert lediglich, dass bei einigen Modulen die unterschiedlichen Bauteile nicht gesteckt, sondern verlötet sind. Hier kann Fairphone beim Fairphone 4 also noch nachbessern.

Das Fairphone 3 kann ab sofort über die offizielle Website des Herstellers zum Preis von 450 Euro vorbestellt werden . Die Auslieferung soll im Oktober erfolgen. Als Ersatzteile sind unter anderem die Kameras, der Akku, Lautsprecher, Rahmen, Schrauben, Abdeckungen sowie der Vibrationsmechanismus erhältlich.

Olympia 2020: Farbige Overlays sollen Sportler erfassen

Die Laufwettbewerbe bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2020 sollen durch neue Augmented-Reality-Overlays noch dynamischer werden. Die Einblendungen sollen Zuschauern dabei helfen, die Geschehnisse auf der Strecke besser im Überblick zu behalten. In einem ersten Video zeigt Intel, wie die Overlays in die Sportereignisse integriert werden sollen. Durch die Einblendungen wird schnell deutlich, welcher Sportler gerade am schnellsten läuft. Darüber hinaus werden die Geschwindigkeiten und die Namen der Teilnehmer direkt auf der Strecke im Fernsehbild eingeblendet. 

In einer farbig markierten Spur hinter den Läufern zeigt die Technik von Intel außerdem, welcher Sportler gerade seine Geschwindigkeit geändert hat. So werden schnelle Spurts kurz vor dem Ziel noch eindeutiger sichtbar. Die zugrundeliegende Technologie nennt sich 3DAT (3D Athlete Tracking). Laut Intel arbeitete die Augmented-Reality-Technik fast in Echtzeit. Sie baut auf Künstliche Intelligenz und Computerberechnungen und könne von Sendeanstalten live hinzugefügt werden. Auch die Veranstalter begrüßen die neue Technik. Sie könne Zuschauern einen besseren Eindruck über die unterschiedlichen Phasen eines Wettlaufs bieten. Da auch die Form und Bewegung der Athleten erfasst wird, ergeben sich völlig neue Einsichten für die Zuschauer der Olympischen Sommerspiele von 2020.

 

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