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Morgenmagazin vom Freitag, 15. Mai 2015

15.05.2015 | 07:01 Uhr |

Was heute wichtig wird: 15. Mai 2015 +++ Vergleich im Abwerbeprozess von Apple und A123 Systems +++ Was Apple in iTunes besser machen müsste ++++ Apple dementiert Verzögerungen bei Homekit +++ Bayan: Outdoor-Lautsprecher kabellos koppeln bis zu acht Stunden +++ Spezifikationen für 4K-Blurays +++ Studie: 94 Prozent der Haushalte besitzen ein Handy +++ Tasche mit Smartphone-Konnektivität +++ Tipp: Systemlast von Webseiten analysieren

Was heute wichtig wird: 15. Mai 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Manche sehen einen Feiertag am Donnerstag als Gelegenheit an, das Wochenende deutlich zu verlängern und nehmen auch den Freitag frei. Andere nehmen ihn als kirchlichen Feiertag ernst und feiern Christ Himmelfahrt. Wiederum andere sehen im Vatertag den Anlass, über die Stränge schlagen zu dürfen. Denen brummt nun heute der Schädel vom vielen Bier und schmerzt der Rücken von der unbequemen Liegeposition im Leiterwagen beim Ausschlafen des Rausches. Und dann kommt heute auch noch - egal ob als Brückentag frei genommen oder nicht - der von der UNO ausgerufene Internationale Tag der Familie, der dieses Jahr das Motto trägt "Männer in der Verantwortung? Die Gleichheit der Geschlechter und die Rechte der Kinder in zeitgemäßen Familien". Da fällt einem doch gleich das Konterbier aus der Hand!

Zugegebenermaßen sind derartige Väter selten geworden und die Sauftour mit dem Bollerwagen nicht mehr zeitgemäß - die war ohnehin mehr ein Spaß für jüngere kinderlose Männer. Die gestrige Witterung hat wohl auch dazu beigetragen, dass weniger Arbeitsstellen als gedacht verweist sind und die Anwesenden nicht verkatert. Die Produktion eines aus der Zeit gefallenen Produkts hat Apple übrigens genau heute vor 30 Jahren eingestellt, am 15. Mai 1985 ging die letzte Lisa - zu diesem Zeitpunkt bereits Macintosh XL genannt - vom Band. Ein Jahr vor dem Mac auf den Markt gekommen, war die Lisa der erste Apple-Rechner mit grafischer Benutzeroberfläche, mit rund 10.000 US-Dollar aber auch gut vier Mal so teuer als das nachmalige Erfolgsmodell. Die Lisas, die Apple auch Jahre danach nicht los werden konnte, ließ das Unternehmen schließlich auf einer Müllhalde im US-Bundesstaat Utah vergraben, im Jahr 1989 endeten fast 3.000 Stück auf diese Weise. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Apple dementiert Verzögerungen bei Homekit: Mit dem iPhone und iPad das gesamte Haus steuern? Seit dem in iOS 8 enthaltenen Framework ist das möglich, konkrete Lösungen sind aber noch rar. Apple fühlt sich daher bemüßigt, einen Fortune-Bericht über Verzögerungen bei Homekit-Produkten zu dementieren. Homekit sein nun schon einige Monate verfügbar und Apple habe von dutzenden Partnern die Zusicherung bekommen, entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen. Man freue sich auf die ersten im nächsten Monat erhältlichen Lösungen.

Was Apple in iTunes verbessern müsste: iTunes dürfte die am häufigsten genutzte App auf dem Mac sein, Anwender lieben und hassen die Software. Zur WWDC Anfang Juni steht eine Renovierung an, mit dem Start des Musikstramingdienstes Beats im Apple-Gewand (vermutlich Apple Music genannt) ist das dringen nötig. Macworlds iTunes Guy Kirk McElhearn hat seine Wünsche an iTunes 13 zusammengefasst. Ganz oben auf der Liste steht eine bessere Synchronisation, auch iTunes Match könnte Verbesserungen vertragen.

Warum es Zeit wird für eine neue Nomenklatur: Am 8. Juni wird Apple iOS 9 vorstellen und die nächste Version von OS X 10.11. Allmählich werden das viele Zehnen, man denke nur an das kommende Jahr, wenn iOS 10 ansteht. Damit die Konfusion nicht zu groß wird, schlägt JAson Snell eine neue Nomenklatur vor: Es wäre an der Zeit, auf die 11 hochzudrehen.

Vergleich mit Batteriehersteller: Der Batteriehersteller A123 Systems hatte Apple im Februar verklagt, ihm wichtige Mitarbeiter abgeworben und so in Schwierigkeiten gebracht zu haben. Der Prozess endet nun in einem Vergleich, dem beide Seiten zugestimmt haben. Die Details der finanziellen Entschädigungen werden noch verhandelt.

Weitere Nachrichten

Bayan: Outdoor-Lautsprecher kabellos koppeln bis zu acht Stunden

Jede ”SoundScene“  von Bayan Audio ist dem Hersteller zufolge als Sender und Empfänger konzipiert, sodass auf größeren Flächen oder in mehreren Räumen bis zu acht Boxen zum Einsatz kommen können. Zusätzliches Equipment, wie Kabel oder Apps, werde nicht benötigt. Durch einen Knopfdruck lässt sich jeder Lautsprecher an- und abschalten. So sollen Soundlandschaften aus bis zu acht Boxen entstehen, wobei ein ”SoundScene“-Lautsprecher immer der Master ist und die übrigen dann als Slave fungieren. Der Master wird über Bluetooth oder Klinkenstecker mit dem Smartphone verbunden und sendet dann mit 2,4 beziehungsweise 5,8 GHz an die übrigen Boxen das Audio-Signal.

Einmal verbunden, können die Boxen demnach bis zu 30 Meter voneinander entfernt werden, ohne dass Lautstärke-Einbußen oder Verzerrungen entstehen. So würden die meisten Gärten, Terrassen und Innenräume abgedeckt. Dabei kann auch die Lautstärke jeder einzelnen ”SoundScene“ angepasst werden. Jede „SoundScene“ ist ein eigenes 2.1-Lautsprecher-System und liefert 20 Watt. In jeder Box befinden sich drei Treiber, zwei für die hohen- und mittleren Frequenzen sowie einer für den Bass, die den Sound in einem Winkel von 270 Grad abstrahlen. Dementsprechend verspricht der Anbieter sowohl im Einzelbetrieb als auch verbunden, gute Hörbarkeit und hohe Klangqualität aus jeder Richtung.

Die 2.1-Stereo-Boxen entsprechen laut Bayan Audio dem IPX4-Standard und kommen in einem spritzwassergeschützten Gehäuse. Binnen Sekunden soll ”SoundScene“ mit dem Tablet oder Smartphone verbunden sein und bis zu acht Stunden nonstop Musik streamen. Jede Box bietet zudem einen USB-Port, an dem die Musikquelle, das Tablet oder Smartphone, geladen wird.

Die Abmessungen gibt der Hersteller mit 270 x 125 x 125 Millimeter an, das Gewicht mit 2,2 Kilogramm. Die unverbindliche Preisempfehlung für eine ”SoundScene“ beträgt 240 Euro. Die Boxen sind in Silber/Grau verfügbar und haben einen Port zum Laden von Smartphones oder MP3-Playern. Zudem bieten sie eine Trageschlaufe für den Transport. Musik kann entweder via Bluetooth oder 3,5 Millimeter Klinkeneingang übertragen werden. Distributoren von Bayan Audio in Deutschland sind DGH Großhandel, dexxIT und SoulAr Accessory Distribution, zu erreichen unter dgh.de, dexxIT.de und soular.de

Spezifikationen für 4K-Blu-rays

Mit der Ultra HD Blu-ray konnte sich die Blu-ray Disc Association endlich auf konkrete Spezifikationen für auf optischen Datenträgern befindliche 4K-Inhalte einigen. Schon zum Weihnachtsgeschäft könnten demnach Filme in Ultra-HD-Auflösung im Handel bereitstehen.

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Blu-ray finden auf der Ultra HD Blu-ray mit 100 GB deutlich mehr Daten Platz. Auch die Transferraten sollen höher ausfallen. Die neuen Datenträger werden zudem fit für HDR-Filme sein, die einen höheren Kontrastumfang erlauben. Standards für BT.2020 und Rec.2020 sollen darüber hinaus 10 Bit pro Pixel mit 60 fps ermöglichen. Bei den Soundformaten unterstützt das neue Format die beiden Technologien DTS:X und Dolby Atmos.

Ein neues Logo von der BDA soll darauf hinweisen, dass der jeweilige Datenträger Filme mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln speichert. 3D-Inhalte mit 4K-Auflösung schreibt die Spezifikation nicht konkret vor. Erste Abspielgeräte werden ebenfalls für den Jahreswechsel erwartet.

Studie: 94 Prozent der Haushalte besitzen ein Handy

Fast in jedem Haushalt gibt es (mindestens) ein Handy. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Demnach hatten Anfang 2014 knapp 94 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland ein Handy. Vor zehn Jahren lag die Quote noch bei 72 Prozent. Dagegen sind Festnetztelefone nur noch in 91,5 Prozent der Haushalte anzutreffen. 2004 lag die Ausstattungsrate bei Festnetztelefonen bei 95,1 Prozent. Demnach gab es also 2014 mehr Haushalte mit Handys als mit einem Festnetztelefon.

Mit 99,4 Prozent sind Handys vor allem in Haushalten vertreten, in denen die Haupteinkommensperson zwischen 18 bis 24 Jahren alt ist. Dort finden sich mit 66,1 Prozent auch am wenigstens häufig Festnetztelefone, wobei Destatis allerdings darauf hinweist, dass der Zahlwert aufgrund der niedrigen Haushaltszahl statistisch relativ unsicher sei. Festnetztelefone sind dagegen mit 99 Prozent am häufigsten in Haushalten anzutreffen, in denen Personen leben, die mindestens 80 Jahre alt sind.

Tasche mit Smartphone-Konnektivität

Bereits auf der CES präsentierte Herstelle Lepow mit der HiSmart Bag seine smarte Tasche. Mittlerweile wurde das Accessoire über die Crowd-Funding-Plattform IndieGoGo finanziert. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich im August 2015.

Die HiSmart Bag kann als Handtasche, Messenger-Bag oder Rucksack getragen werden. Sie besteht aus wasserdichtem Kunstleder mit Echtleder-Akzenten. Sie bietet zwölf Innentaschen und richtet sich sowohl an weibliche als auch männliche Käufer. Die Besonderheit: Die Tasche kann sich mit iOS und Android verbinden, um einen integrierten Drehknopf beispielsweise Anrufe anzunehmen oder durch die Musik-Sammlung zu navigieren.

Die im Träger der Tasche untergebrachte Fernbedienung hilft dem HiSmart-Bag-Besitzer außerdem bei Sprachaufnahmen, die sich per Tastendruck starten lassen. Der Taschen-Knopf kann weiterhin als Selbstauslöser für die Smartphone-Kamera oder zum Teilen des aktuellen Aufenthaltsorts genutzt werden. Die smarte Tasche kann aktuell für 249 US-Dollar in den Farben Schwarz und Cognac vorbestellt werden . Im Handel soll das Accessoire dann 299 US-Dollar kosten.

Tipp: Systemlast von Webseiten analysieren

Webseiten beanspruchen oft sehr viel Arbeitsspeicher- und CPU-Ressourcen was zu einem lahmen Rechner und rapide geleertem Akku führt.  Die Analyse dieser Beanspruchung mit der Aktivitätsanzeige ist allerdings nicht ganz einfach, da das Dienstprogramm jede Webseite, Flash und Safari-Komponenten einzeln auflistet. Mehr Übersicht erhält man, wenn man im Suchfenster „Safari“ eingibt. Nur noch die Prozesse von Safari sind zu sehen und die Systemlast von Flash und einzelnen Webseiten erkennt man einfacher. Nach Eingabe der Suchanfrage kann man zwischen den Anzeigen für Speicher und CPU wechseln, die Suchanfrage gilt für alle Rubriken.

Tipp für Ungeduldige: Sich schnell leerende Akkus kann man auch einfacher verhindern: Da in den meisten Fällen immer das Flash-Plug-in die Ursache der hohen CPU-Last ist, sollte man unter der Safari-Einstellung „Erweitert“ die Option „Plug-Ins zum Stromsparen stoppen“ aktivieren.

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