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Morgenmagazin vom Freitag, 28. März 2014

28.03.2014 | 07:30 Uhr |

Microsoft Office für iPad ist da+++ iPad-Smartcase von Apple mit Tastatur +++ Mavericks auf 40 Prozent der US-Macs +++ Kim Dotcom gründet Internet-Partei +++ iOS 7.1: Fehler im iOS-Startbildschirm entdeckt +++ LG-Monitor mit Thunderbolt 2 +++ Ravensburger Puzzle-App +++

iPad-Smartcase von Apple mit Tastatur

Laut Appleinsider arbeitet Apple an einem neuen Smart Case mit integrierter Tastatur. Apple soll hierzu das Patent "U.S. Patent Application No. 13/624868"  eingereicht haben. Das neue Case soll eine Kombination zwischen Smart Case und Smart Cover sein und zusätzlich noch mit einem dünnen Touch-Keyboard ausgestattet sein.  Das Keyboard ist allerdings nicht in das Case integriert, sondern wird als separates Teil davon ausgeliefert. Die Tastatur soll nicht nur über Bluetooth, sondern auch direkt an das iPad angeschlossen werden können.

Office fürs iPad ist da

Lange  wurde es schon erwartet, jetzt ist es da: Die Microsoft-Office-Suite gibt es jetzt auch als Apps fürs iPad. Word, Excel und PowerPoint sind ab sofort zum Download erhältlich - kostenlos - jedoch mit Einschränkungen. Wer sich die Apps lädt, kann sich lediglich Word-, Excel-, und PowerPoint-Dateien anschauen. Wer die Dokumente bearbeiten möchte, braucht ein Office365-Abo. Die Home-Premium-Version kostet 100 Euro im Jahr beziehungsweise 10 Euro im Monat. Das Abo gilt dabei auf bis zu fünf Tablets bzw. Macs oder PCs. Alle diejenigen, die über ein Office365-Abo verfügen, können auf sämtliche Funktionen zugreifen und Charts, Abbinder oder Tabellen einfügen. Die Apps unterstützen die Microsoft Cloud-Services. Voraussetzung, dass Microsoft  Office auf dem iPad läuft, ist ein iPad mit iOS7.

Wir schauen uns die Apps im Laufe des Tages genauer an und halten Sie auf dem Laufenden, ob sich ein Abo lohnt oder ob Sie mit der iWorks-Suite besser bedient sind. Bleiben Sie dran.

Mavericks auf 40 Prozent der US-Macs

Nachdem OS X 10.9 Mavericks seit fünf Monaten kostenlos erhältlich ist, läuft es jetzt auf 40 Prozent der Macs in den USA. Das hat das Werbe-Netzwerk Chitika herausgefunden, das diese Angabe über seinen Web-Traffic ermittelt hat. Mountain Lion erreichte erst 14 Monate nach Verkaufsstart die 34-Prozent-Marke. Die älteren Versionen OS X 10.7 Lion und 10.6 Snow Leopard  generieren gerade mal einen Anteil von 18 Prozent Web-Traffic, der Anteil von OS X 10.5 Leopard liegt bei drei Prozent.

Im Vergleich zu iOS 7 sind diese Zahlen vergleichsweise mickrig. Laut Chitika generieren iOS7-Geräte mehr als 80 Prozent Traffic. Das mag auch daran liegen, das iPhone- und iPad-Nutzer regelmäßig über Push-nachrichten informiert werden, sobald es Updates gibt. Bei OS X ist das weniger der Fall.

Kim Dotcom gründet Internet-Partei

Kim Dotcom gründet Internet-Partei (c) https://twitter.com/KimDotcom
Vergrößern Kim Dotcom gründet Internet-Partei (c) https://twitter.com/KimDotcom
© https://twitter.com/KimDotcom

Kim "Dotcom" Schmitz hat in Neuseeland eine neue politische Partei gegründet, die bei den nächsten Parlamentswahlen im September antreten wird. Die Behörden hatten 2012 die Website Megaupload des seit Jahren in Neuseeland lebenden Schmitz geschlossen. Dieser kämpft seitdem gegen eine Auslieferung an US-Behörden.

Die neue "Internet Party" von Schmitz verspricht schnelleres und günstigeres Internet für alle. Außerdem werden neue Arbeitsplätze in der High-Tech-Branche versprochen. Die Partei will sich auch für den Schutz der Privatsphäre einsetzen und gegen jegliche staatliche Überwachung der Bürger kämpfen. Um ins Parlament zu kommen, müsste die Internet-Partei bei der Wahl in Neuseeland über fünf Prozent aller Stimmen erhalten.

Auf Youtube ruft Schmitz in einem Video dazu auf, Mitglied bei der Partei zu werden, falls man das Erreichen der Ziele unterstützen wolle. Auch Info-Apps für iOS- und Android-Geräte wurden bereits veröffentlicht.

Dem offiziellen Twitter-Kanal der Internet-Partei zufolge hat die Partei nach den ersten sieben Stunden über 500 Mitglieder. Ebenfalls auf Twitter zeigte sich Schmitz am Donnerstagmorgen erfreut über die Anzahl der bisherigen Anmeldungen. Wenn der Anstieg so weiter gehe, so Schmitz, werde man bald mehr Mitglieder als die Partei New Zealand National Party haben, der auch der derzeit amtierende neuseeländische Ministerpräsident John Key angehört.

iOS 7.1: Fehler im iOS-Startbildschirm entdeckt

iOS 7.1: Fehler im iOS-Startbildschirm entdeckt (c) IDG/IDG
Vergrößern iOS 7.1: Fehler im iOS-Startbildschirm entdeckt (c) IDG/IDG

Tüfler haben einen Fehler im Startbildschirm von iOS 7.1 entdeckt, den Anwender aber auch zu ihrem Vorteil nutzen können. Beispielsweise um einen Ordner mit Apps in einem Ordner abzulegen oder nicht häufig genutzte aber nicht deinstallierbare Apps nicht mehr anzeigen zu lassen. Nicht zuletzt lässt sich mit dem Trick auch eine App verstecken.

Wie sich der Tricks ausnutzen lässt, verraten die Entdecker in diesem Video auf Youtube . Dabei ist vor allem das Timing wichtig. Die betreffende App muss zunächst in ein Verzeichnis gelegt werden. Dieses Verzeichnis muss dann auf eine Startbildschirm-Seite gezogen werden, die dann dadurch anschließend voll wird. Wie weiter vorgegangen wird, erklärt das Video.

Letztendlich handelt es sich um einen Bug des Startbildschirms, den Apple sicherlich früher oder später beheben wird. Nach dem Neustart des Geräts werden außerdem alle durch den Trick versteckten App-Icons wieder angezeigt.

LG-Monitor mit Thunderbolt 2

Als ”minimalistisches Design im Breitformat” propagiert  der Hersteller seinen neuen Monitor LG 34UM95 . Dieser bietet ein Seitenverhältnis von 21:9 bei einer maximalen Auflösung von 3440 x 1440 Pixel, einen Thunderbolt 2-Anschluss, ein auf Profianwender wie Grafiker und Designer abgestimmtes Farbmanagement und einen integrierten Split-Screen, der die Programme gleichzeitig nebeneinander aktiv anzeigen kann, so dass sich parallel mit diesen arbeiten lässt.

Die Fenster lassen sich laut Hersteller auf acht verschiedene Weisen anordnen, wie man es gerade benötigt. Die 4-Screen Split-Software erfordert DVI-D (Dual Link), Display Port oder eine HDMI-Verbindung mit Windows (ab XP) oder mindestens OS X 10.9 Mavericks.

Der Dual Link-Up erlaubt es, bei entsprechender Ausstattung der Geräte gleichzeitig zwei externe Bildquellen wie Laptop und Bluray-Player anzuschließen und auch damit parallel aktiv zu sein. Ein spezieller Lesemodus (Reader Mode), der per Tastaturkürzel aufgerufen wird, soll durch eine Reduktion der Blauanteile für optimale Lesebedingungen sorgen.

Die Maße des Monitors gibt der Hersteller mit 829,9 x 468,9 x 173 Millimeter inklusive Standfuß an, das Gewicht mit 7,7 Kilogramm. Der Neigungswinkel beträgt 15 Grad nach oben, fünf Grad nach unten, auch in der Höhe lässt sich das Display zweistufig verstellen. Die Helligkeit wird mit 320 Candela pro Quadratmeter angegeben, die Reaktionszeit mit fünf Millisekunden, und der Blickwinkel mit 178 Grad horizontal und vertikal. Das Kontrastverhältnis beträgt 10.000.000:1 (dynamisch) respektive 1.000:1 (statisch). Außerdem verfügt der 34UM95 über integrierte Lautsprecher (2 x 7 Watt) und diverse Buchsen (Eingang: Display Port 1.2, 2 x HDMI 1.4, 2 x Thunderbolt 2, PC Audio, USB 3.0, Ausgang: Audio out 3,5 Millimeter Klinke, 2 x USB 2.0). Weitere technische Daten erfährt man auf der Herstellersite.

Im Lieferumfang sind unter anderem Netzkabel, Steckernetzteil, HDMI-Kabel und Kurzbedienungsanleitung sowie ein externes Netzteil. Der IPS-Monitor mit zwei Jahren Garantie ist laut LG kompatibel mit dem neuen Mac Pro. Der Monitor ist für rund 1.000 Euro zu haben.


Ravensburger Puzzle-App

Puzzle-Fans dürften sich über diese Nachricht besonders freuen: Von Ravensburger gibt es ab sofort eine eigene Puzzle-App fürs iPad . Für 2,99 Euro erhält der Nutzer zunächst sechs Motive: Wollkorb, Hundebabys, Trevi-Brunnen in Rom, Berglandschaft in Arizona, Dessert und ein Teeservice. Im Shop kann man sich jedoch noch mehr Motive kaufen. Dabei haben alle digitalen Puzzle die selbe Stanze wie das Original-Puzzle.

Die Puzzle gibt es mit 20, 40, 60, 100, 150, 200, 300, 400 und 500 Teilen. Die Bedienung ist laut Ravensburger ganz einfach: Puzzle-Teil antippen, drehen und mit dem passenden Gegenstück verbinden. Durch die Tablet-Variante sind belegte Esstische nun passé und keiner kann sich mehr herausreden, dass ein Puzzleteil verloren gegangen sei.

Die App funktioniert erst ab iPad 2. Im Gegesatz zur analogen Variante bietet die App noch einige Zusatzfunktionen wie das automatische Aussortieren oder die Anordnung der Randteile.

Das Motiv für den digitalen Tisch sowie die Hintergrundmusik kann man frei wählen. Der Zugriff auf die eigene Musikbibliothek ist ebenfalls möglich. 

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