1965720

Morgenmagazin vom Freitag, 4. Juil 2014

04.07.2014 | 07:33 Uhr |

Was heute wichtig wird: 4. Juli 2014 +++ Apple-Patent: Sicherheitseinstellungen hängen vom Ort ab +++ Akvis Pastel 1.0 konvertiert digitale Fotos in Pastellgemälde +++ Microsofts Fitness-Armband soll noch 2014 auf den Markt kommen +++ Was die NSA wirklich wissen will +++ PC- und Drucker-Hersteller müssen Urhebervergütung nachzahlen +++ 2in1 von PNY - Ladekabel mit Micro-USB- und Lightning-Anschluss +++ Test: Dropbox absichern mit Safe Monk 1.0.6 +++ Musikwiedergabe vom iPhone oder iPod aus steuern

Was heute wichtig wird: 4. Juli 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! 4. Juli, Independence Day: Im Jahr 1776 unterzeichneten Vertreter der 13 britischen Kolonien in Amerika in Philadelphia, das Dokument welches den USA die Unabhängigkeit von Großbritannien bescheren sollte. Ein hervorragendes Datum, um im Freien Partys zu feiern, so viel besser als der 3. oder der 26. Oktober...

Die Unabhängigkeit von der Krone hat übrigens als erstes Land ein Staat anerkannt, der längst wieder von der Weltkarte verschwunden ist: Die Republik Ragusa. Was heute Dubrovnik heißt und zu Kroatien gehört, war über Jahrhunderte ein unabhängiger Stadtstaat, gegen Ende der napoleonischen Epoche endete die Unabhängigkeit, Ragusa fiel schließlich wie der Rest Dalmatiens an Österreich-Ungarn.

Kroatien, das seit gut einem Jahr der EU angehört, dürfte weniger in Apples Focus stehen als andere Weltgegenden. In den USA laufen die Geschäfte bestens, laut Comscore hält dort das iPhone einen Marktanteil von 42 Prozent und liegt deutlich vor den Geräten anderer Hersteller, Android insgesamt kommt jedoch auf einen Marktanteil von rund 51 Prozent. Wie nun aber das Anlegerportal Seeking Alpha berichtet , machen die sogenannten BRIC-Staaten Apple Sorgen. Dort wächst die Wirtschaft nach wie vor stark, ohne dass Apple davon profitieren könne. Android-Geräte seien in Brasilien, Russland, Indien und China weit erfolgreicher. Insbesondere Apples neue Retail-Chefin Angela Ahrendts scheint zu wissen, was zu tun ist, erst kürzlich betonte sie, dass Apple seine Geschäfte in China ausbauen wolle. In Brasilien hat gerade erst der erste Apple Store eröffnet, in Russland und Indien ist der Mac-Hersteller noch nicht mit eigenen Läden vertreten. Aber heute feiert Amerika sich erst einmal selbst. Happy Independence Day! Peter Müller

Weitere Lesetipps für heute Morgen:

Samsung behauptet im Werbespot Akku-Schwäche des iPhone 5S ( CNET )

Schlank und elegant: Safari unter OS X Yosemite ( Macworld )

Alternativen zum iCloud Drive ( Macworld UK )

Apple baut interne Werbeagentur auf ( Bloomberg TV )

Pulsmesser und Schrittzähler: Withings Pulse O2 im Test ( Macwelt )

Weitere Meldungen:

Apple-Patent: Sicherheitseinstellungen hängen vom Ort ab

Apple hat in den USA ein Patent beantragt, das beschreibt, wie mobile Geräte ihre Softwareoberfläche und ihre Sicherheitseinstellungen abhängig vom Ort setzen. Je nach dem Ort der Nutzung präsentiert sich demnach das iPhone in unterschiedlicher Weise: Zuhause verlangt es zum Entsperren etwa nur die einfache vierstellige PIN, in der Öffentlichkeit wäre dann ein längeres Passwort oder der Fingerabdruck zum Entsperren notwendig. Ob das iPhone wirklich in der eigenen Wohnung platziert ist, soll es anhand verschiedener Parameter erkennen, etwa der Funkzelle, der GPS-Lokalisierung, einem bekannten Wi-Fi oder der Nähe anderer bekannte Geräte. Mindestens zwei Kriterien müssen dabei erfüllt sein, um die niedrigeren Sicherheitseinstellungen für zuhause gelten zu lassen. Ebenso soll das Mobilgerät erkennen, ob es gerade im Auto platziert ist, dann würde das Telefon etwa nur Notrufe zulassen und würde neben dem Musikabspielen keine andere Nutzung ermöglichen.

Akvis Pastel 1.0 konvertiert digitale Fotos in Pastellgemälde

Mit dem neuen Programm Akvis Pastel 1.0 gestaltet man aus digitalen Fotos Pastellzeichnungen, indem man entweder eines der Presets (vorgefertigte Einstellungen und Parameter) wählt oder die Einstellungen nach eigenem Empfinden anpasst. Die einstellbaren Parameter geben dabei mehr Kontrolle über den Effekt. Das fertige Kunstwerk wird durch einen Mausklick fertiggestellt.

Mit erweiterten Pinsel-Werkzeugen lässt sich das Ergebnisbild verfeinern, die Richtung der automatischen Striche anpassen, der Pastell-Effekt in bestimmten Bereichen des Bildes stärken respektive schwächen und dem Bild der letzte Schliff verleihen.

Um einen möglichst realistisch wirkenden Pastell-Effekt zu erzielen, wählt man eine passende Oberflächenstruktur aus. Die Pastellkünstler benutzen häufig Papiersorten, die eine geraute Oberfläche besitzen. Mit der Software kann man seinem Bild dementsprechend eine unregelmäßige Struktur verleihen, so wie Sandpapier, MDF-Platten, Backsteinmauer und andere. Außerdem lässt sich dem Bild eine persönliche Note hinzufügen, etwa mit einer Signatur, einem Titel oder Gruß.

Die Stapelverarbeitung-Funktion eröffnet die Möglichkeit, dieselben Einstellungen auf einen Ordner voller Fotos anzuwenden und somit alle Bilder automatisch zu konvertieren. Diese Funktion ist nützlich und zeitsparend vor allem für diejenigen, die eine Reihe von Zeichnungen im gleichen Stil für eine Website, einen Blog oder eine Broschüre erstellen möchten.

Die neue Software gibt es als Zusatzmodul zur Integration in ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop (Plug-in) sowie als eigenständige Version (Standalone). Das Programm-läuft unter Windows XP/Vista/Win7/Win 8 sowie unter Mac OS X 10.4-10.9 jeweils in der 32- und 64-Bit Version. Die Home-Lizenz von Akvis Pastel gibt es für 39 Euro.

Microsofts Fitness-Armband soll noch 2014 auf den Markt kommen

Nicht nur Apple, Google und Samsung sind äußerst rege im Bereich der Wearables aktiv. Laut Informationen des Microsoft-Kenners Paul Thurrott verfolgt auch Microsoft derzeit solche Pläne. Entgegen bisherigen Berichten plane Microsoft aber nicht die Veröffentlichung einer Smartwatch, sondern arbeite an einem Fitness-Armband, berichtet Thurrott.

Zwar werde das Fitness-Armband von Microsoft über ein Display verfügen, auf dem auch die Uhrzeit und vom Smartphone an das Armband übertragene Informationen angezeigt werden können. Das Gerät selbst sei vom Formfaktor aber eben ein Armband und keine smarte Uhr.

Das intelligente Armband von Microsoft soll sich in einem wesentlichen Punkt von der Konkurrenz unterscheiden. So soll es in Verbindung mit allen Smartphones funktionieren, unabhängig davon, welches mobiles Betriebssystem darauf läuft. Eine Fähigkeit, die die Android-Wear- und iOS-basierten Armbänder nicht beherrschen.

Ansonsten soll das Fitness-Armband alles bieten, was man von so einem Gadget erwartet. So kann es beispielsweise über diverse Sensoren die Schritte des Trägers zählen, dessen Puls messen und die verbrannten Kalorien berechnen. Es soll noch 2014 vorgestellt und dann im vierten Quartal 2014 auf den Markt kommen.

Was die NSA wirklich wissen will

Was die NSA wirklich wissen will (c) IDG/IDG
Vergrößern Was die NSA wirklich wissen will (c) IDG/IDG

Die NSA hat offenbar gezielt ausgerechnet diejenigen Surfer ausgespäht, die um ihre Privatsphäre besorgt sind und ihre Kommunikation zumindest zum Teil verschlüsseln. Das berichtet die Tagesschau unter Bezugnahme auf Recherchen von NDR und WDR. NDR und WDR behaupten, dass ihnen ein Teil des NSA-Spähprogramms XKeyscore als Quellcode vorliege. Mit diesem Programm sollen die Spione unter anderem einen Studenten aus Erlangen observiert haben, weil er einen Server für das Anonym-Surfen-Tool "Tor" betreibt.

Wie dem Bericht zu entnehmen ist, hat es die NSA vor allem auf das beliebte Anonymisierungs-Netzwerk Tor abgesehen. Es ist kostenlos und leitet den Internetverkehr des Nutzers über zahlreiche Stellen um, damit der wahre Aufenthaltsort des Nutzers geheim bleibt. Tor wird nicht nur von vorsichtigen Privat-Nutzern frequentiert, sondern auch von Menschrechtsaktivisten und Journalisten in Krisengebieten.

Die NSA hat eine Liste mit allen Tor-Servern

In dem Quellcode finden NDR und WDR unter anderem die IP-Adresse 212.212.245.170, die zu einem gemieteten Server in Nürnberg führt. Ein Student aus Erlangen hat sie für Tor gemietet, er betreibt einen der neun "Directory Authorities" für das Netzwerk. Auf dem Server liegt damit eine Liste mit allen anderen Tor-Servern. Diese wird von den Tor-Nutzern, die sich mit dem Server verbinden, automatisch heruntergeladen, damit das Tool den Internetverkehr über die anderen Server umleiten kann. Angeblich soll der Server hunderttausende Zugriffe am Tag verzeichnen. Und diese soll die NSA fleißig mitgeschnitten haben. Im Quellcode finden sich auch die Namen der anderen "Directory Authorities" in Berlin, den Niederlanden, Österreich, Schweden und den USA. Auch sie sind offenbar Ziele der NSA. Macht allein die Nutzung von Tor einen schon verdächtig?

Kommentar eines NSA-Programmierers: "Extremisten"

Der Quellcode verrate auch, dass die NSA im großen Stil Suchanfragen weltweit auswerte. Allein die Suche nach dem Betriebssystem "Tails", welches Tor eingebaut hat, reiche aus, um ins NSA-Raster zu geraten. Dass ein Besuch der offiziellen Tor-Webseite genügen soll, um in die NSA-Datenbank geschrieben zu werden, ist da schon fast geschenkt. Im Kommentarbereich des untersuchten Quelltextes soll ein NSA-Mitarbeiter gar das Wort "Extremisten" vermerkt haben.

NSA liest angeblich ganze Mails aus

Im Quellcode, sagen NDR und WDR, lasse sich ferner das erste Mal belegen, dass es der NSA nicht nur um Metadaten, also Verbindungsdaten, gehe. Wird eine E-Mail zur Verbindung mit dem Tor-Netzwerk genutzt, soll laut Quellcode der Text ausgewertet und gespeichert werden. Noch etwas verrate der Quellcode: Die US-Partner Neuseeland, Australien, Großbritannien und Kanada sollen von den Schnüffeleien nicht erfasst werden. Alle anderen Länder sollen ohne Ausnahme ausgespäht werden.

Auf Anfrage soll die NSA mitgeteilt haben, dass man sich strikt an die Gesetze halte. Die Tagesschau zitiert: "Privatsphäre und Bürgerrechte werden in der Computerüberwachung immer bedacht."

PC- und Drucker-Hersteller müssen Urhebervergütung nachzahlen

Ein viele Jahre dauernder Streit zwischen den Herstellern von Computern und Druckern auf der einen Seite und der Verwertungsgesellschaft VG Wort (sie nimmt die urheberrechtlichen Befugnisse von Wortautoren und Verlegern wahr. In dem Rechtsstreit vertrat sie auch die Verwertungsgesellschaft VG Bild-Kunst) fand heute sein Ende. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat heute entschieden, dass die Hersteller von Druckern und PCs nachträglich eine pauschale Urheberrechtsvergütung bezahlen müssen, weil „Drucker und PCs zu den vergütungspflichtigen Vervielfältigungsgeräten nach §§ 54, 54a Urheberrechtsgesetz in der bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung (UrhG aF) gehören.“

Das BGH fährt fort: „Der Urheber eines Werkes hatte nach dem bis Ende 2007 geltenden und in den zu entscheidenden Fällen noch anzuwendenden Recht einen Vergütungsanspruch gegen den Hersteller, den Importeur und den Händler von Geräten, wenn diese dazu bestimmt sind, ein Werk "durch Ablichtung eines Werkstücks oder in einem Verfahren vergleichbarer Wirkung" zu vervielfältigen (§ 54a Abs. 1 Satz 1 UrhG aF). Darüber hinaus hatte er einen Vergütungsanspruch gegen den Hersteller, den Importeur und den Händler von Geräten und von Bild- und Tonträgern, wenn diese dazu bestimmt sind, ein Werk "durch Übertragungen von einem Bild- und Tonträger auf einen anderen" zu vervielfältigen (§ 54 Abs. 1 Satz 1 UrhG aF). Diese Vergütungsansprüche sollen dem Urheber einen Ausgleich dafür verschaffen, dass Vervielfältigungen seines Werkes zum eigenen Gebrauch unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne seine Zustimmung zulässig sind.“

VG Wort und VG Bild-Kunst hatten diese Urhebervergütung gefordert, weil man mit PCs und Druckern nichtgewerbliche Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Büchern und Zeitschriften anfertigen kann.

Die PC- und Drucker-Hersteller müssen jetzt an VG Wort und VG Bild-Kunst für alle von 2002 bis 2007 in Deutschland verkauften Rechner und Drucker die Urheberrechtsvergütung nachträglich bezahlen.

Wie viel die Hersteller nun aber tatsächlich konkret bezahlen müssen, entschied das BGH allerdings nicht. Die konkreten Summen müssen nun die bereits in der Vergangenheit mit dem Fall beschäftigten Oberlandesgerichte in München, Düsseldorf und Stuttgart festlegen.

Für alle Geräte, die ab dem Jahr 2008 verkauft wurden und heute verkauft werden und mit denen man Kopien anfertigen kann, müssen die Hersteller ohnehin eine Vergütungsabgabe bezahlen. Das hat der Gesetzgeber bereits so geregelt. PCs und Drucker dürften durch diese Entscheidung aber nicht teurer werden. Denn bei aktuellen Geräten ist die Vergütungsabgabe bereits eingepreist. Und für die jetzt entschiedenen Altfälle dürften die Hersteller Rücklagen gebildet haben.

Vorgeschichte

Der Bundesgerichtshof hatte in den Jahren 2007/2008 die Vergütungspflicht zunächst verneint. Die VG Wort legte dagegen Verfassungsbeschwerde ein. Diese hatte Erfolg, das Bundesverfassungsgericht hob die Entscheidung des BGH auf und verwies den Fall zurück an das BGH. Das BHG setzte das Verfahren daraufhin zunächst aus und legte dem Gerichtshof der Europäischen Union einzelne Aspekte vor. Im Juni 2013 entschied der EuGH zugunsten der Vergütungspflicht. Damit landete das Verfahren nun wieder vor dem BGH.

Die VG Wort begrüßte das Urteil. Die VG Wort verwaltet treuhänderisch urheberrechtliche Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche für mehr als 400.000 Autoren und über 10.000 Verlage in Deutschland.

2in1 von PNY - Ladekabel mit Micro-USB- und Lightning-Anschluss

2in1 Ladekabel
Vergrößern 2in1 Ladekabel
© PNY

Als Poweruser hat man es nicht leicht, gerade wenn man neben iPhone und iPad auch Smartphones und Tablets anderer Ökosysteme sein eigen nennt. Das falsche Ladekabel ist schnell eingesteckt und der Frust entsprechend groß, wenn sich die Akkuladung dem Ende entgegen neigt. Auch User, die grundsätzlich mehrere Endgeräte verschiedener Hersteller mit sich herumtragen, kennen das Problem. PNY hat sich mit dem neuen 2in1 dieser Zielgruppe angenommen und ein Ladekabel entwickelt, das sowohl einen Micro-UB- als auch einen Lightning-Anschluss bietet. Die Länge des Ladekabels beträgt 15 Zentimeter.

Das 2in1 ist für UVP 19,99 Euro im Handel erhältlich.

Test: Dropbox absichern mit Safe Monk 1.0.6

Dropbox speichert Daten auf eigenen Servern, wo sie nur begrenzt sicher sind. Mehr Datensicherheit ist mit dem Tool Safemonk möglich. Die für Heimanwender kostenlose Lösung überwacht einen Ordner im Dropbox-Verzeichnis und verschlüsselt alle dort enthaltenen Dateien. Die Nutzung ist einfach und komfortabel: Solange das Programm auf dem Mac aktiv, kann man die Daten im geschützten Ordner bearbeiten - ist es beendet sind sie geschützt. Dadurch hat man auf dem Mac uneingeschränkten Zugriff, die Daten in der Cloud sind sicher. Möglich macht dies die Systemerweiterung Fuse, die bei aktivem Programm den verschlüsselten

Ordner als unverschlüsseltes Volume mountet. Für die Nutzung ist eine Anmeldung erforderlich, außerdem muss man dem Webdienst kompletten Zugriff auf seine Dropbox erlauben. Danach kann man verschlüsselte Daten auch für Dritte freigeben. Der Empfänger erhält dabei einen Download-Link und kann die Datei nach Eingabe eines frei wählbaren Passworts herunterladen - ohne Safe Monk nutzen zu müssen. Komfortabel ist die Freigabe für andere Safemonk-Nutzer, diese werden über ein Menüleistentool über freigegebene Dateien informiert. Schade: Für die Nutzung der Safemonk-Webseite benötigt man Chrome oder Firefox, Safari wird nicht unterstützt. Auch bei der Weitergabe müssen die Empfänger einen alternativen Browser verwenden, iOS-Browser inklusive Chrome für iOS sind ebenfalls nicht kompatibel. Es gibt allerdings eine iOS-App, ebenso Apps für Windows und Android. Für Firmen gibt es eine kostenpflichtige Version, die 79 US-Dollar pro Jahr kostet. Diese bietet Funktionen für Verwaltung und Überwachung der Nutzer sowie Remote-Löschungen. Unter Windows ist außerdem die komplette Verschlüsselung eines Dropbox-Accounts möglich. Laut dem amerikanischen Hersteller bleiben die Passwörter immer im Besitz des Nutzers, auch die Daten würden nie von Safemonk gespeichert. Für das Wiederherstellen eines Accounts gibt es einen Recovery-Key, der beim Anlegen kurz eingeblendet wird - diesen sollte man unbedingt speichern.

Empfehlung  Safe Monk

Für Dropbox-Nutzer ist Safe Monk eine interessante Lösung, die einen zuverlässigen und ausgereiften Eindruck machte. Verzichten muss man allerdings auf eine Verschlüsselung der Dateinamen und die notwendige Installation von Fuse ist ein recht tiefer Eingriff ins System. Eine weitere Schwäche ist die mangelnde Safari- und iOS-Unterstützung bei der Weitergabe per Weblink.

Musikwiedergabe vom iPhone oder iPod aus steuern

Ist das Apple TV auch mit einer Stereoanlage für die Musikausgabe verbunden, dann brauchen Sie nicht erst den Fernseher einzuschalten, um Musik auszuwählen und abzuspielen. Sofern Sie auf einem iPhone oder einem iPad die App Remote installiert haben, können Sie stattdessen hier die Auswahl treffen. 


1965720