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Morgenmagazin vom Freitag, 4. November 2016

04.11.2016 | 06:51 Uhr |

Apple lässt Siri in Cambridge verbessern +++ Das Jahr des Mac: Kritische Bilanz +++ Alle Adapter und Emojis auf einen Blick +++ Changers: Via App den Klimaschutz unterstützen +++ Griffin: Magsafe-Adapter für neue Macbook Pro +++ Facebook hat eine Milliarde aktive Mobil-Nutzer +++ IFTTT bekommt neue Funktionen - Applets statt Rezepte +++ Huawei Mate 9 offiziell enthüllt - hier alle Infos

4. November: Ein Satz in Manhattan

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Wir wissen ja nicht, ob wir zu unseren Lesern den neuen Stammmoderator der Tagesthemen Ingo Zamperoni zählen dürfen, wir wissen aber sehr wohl, dass er morgendliche Einstiege in die Nachrichten sehr wohl liest. So hatte  in der vergangenen Woche das Streiflicht der Süddeutschen Zeitung den immer noch nach einem Schlusssatz Suchenden ein Zitat aus Schillers ( Friedrich. Nicht: Phil. Anm. d. Red. ) Don Carlos nahe gelegt: "Ich habe das Meinige getan. Tun Sie das Ihre." Prompt verabschiedete Zamperoni am gleichen Tag seine Zuschauer in eine hoffentlich geruhsame Nacht mit genau diesen Worten. Nun verwenden wir hier am anderen Ende des Tages eher einen Anfangssatz, einen eher bescheidenen und zurückhaltenden, wie wir zugeben, doch kommt der Wunsch nach einem guten Morgen von Herzen. Wir werden Herrn Zamperoni eher nicht weiter helfen können, allenfalls mit einem Verweis auf den großen Fernsehjournalisten Walter Cronkite, der gewissermaßen mit "And that's the way it is" den Urvater aller Schlusssätze geschaffen hat. Die Nachrichtenlegende Cronkite wurde heute vor 100 Jahren geboren und ist dem langjährigen USA-Korrespondenten Zamperoni selbstverständlich ein Begriff, weswegen "und so ist es nun einmal" als Schlusssatz in aller seiner Einfachheit und Bestimmtheit vielleicht sogar eine gewisse Anmaßung wäre.

Kramen wir in unserem Gedächtnis nach einprägsamen und vielsagenden Schlusssätzen, fällt uns natürlich John Irving ein. Der amerikanische Schriftsteller beginnt seine Werke anders als vermutlich die meisten seiner Kollegen nicht mit dem ersten, sondern mit dem letzten Satz. Auf diesen soll dann alles zulaufen, idealerweise erklärt er die Motivation des gesamten Romans oder komplettiert ihn wie ein Schlussstein ein Gewölbe komplettiert und zusammenhält. Der letzte dieser Art lautete "Nicht jeder Zusammenstoß kommt überraschend" - ist aber kaum geeignet für das Ende der Tagesthemen, da er sich nicht nur wie das Ende von Irving jüngsten Roman "Straße der Wunder" liest, sondern wie das Ende von John Irvings Romanen insgesamt - der gute Mann wird kommenden März immerhin 75 Jahre alt.

Auch im Hinblick auf unsere Erfahrungen als Berichterstatter über Apple, seine Produkte und Events müssen wir de Kollegen Zamperoni leider allein lassen. Das Ende der Shows war immer reichlich unspektakulär, so etwas wie "have a good day" oder "see you soon". In sich hatte es ja immer die Ankündigung des Höhepunkts kurz vor Schluss: "One more thing". Nun sind Nachrichtensendungen im Allgemeinen und die Tagesthemen im Speziellen aber nicht so aufgebaut, dass das Wichtigste erst gegen Schluss dran käme. Da bleibt meist aber Platz für eine softe Geschichte oder das Wetter. Aber den elliptischen Satz "Das Wetter." hat erstens schon Ulrich Wickert strapaziert und zweitens folgt seit dessen Zeiten nach dem Wetterbericht noch eine letzte Schalte zurück zum Moderator im Studio.

Einen untauglichen Rat haben wir aber noch. In den Neunzigern trieb in München und Umgebung eine Fubk'n'Soul-Band ihr Unwesen und verabschiedete sich immer mit dem Doobie-Brothers-Hit "Long Train Running" von ihrem Publikum und dem als Gute-Nacht-Gruß ausgegebenen Schlusssatz "Keep your long train running" am Ende der letzten Ansage. Dies würden gegen 23 Uhr aber nicht mal die  gebildeten unter den Tagesthemen-Zuschauern verstehen, die einen Friedrich von einem Phil Schiller unterscheiden können. So bleiben wir auch heute ohne Schlusssatz. Aber was den Tag betrifft, stehen wir ohnehin erst an einem all jener Anfänge, denen bekanntlich ein Zauber inne wohnt. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Nicht nur für Fremdscham : iOS 10.2 wird gemäß der jüngsten Unciode-Aktualisierung nicht nur endlich das "Facepalm"-Emoticon bringen, das man heutzutage am liebsten unter jeden zweiten Tweet oder Facebook-Post setzen würde. Die neue Unicode-Fassung bringt noch weitere Symbole, die wir vermisst haben. Berufe wie Lehrer/in, Chemielaborant/in oder Feuerwehrmann/frau sind ebenso dabei wie die Gesten "Fist-Bump" oder "Hang-10"  – Ronnie James Dios "Cornuto" vermissen wir indes. Dafür gibt es leckere neue Speisen (Avocado) und Getränke (Whisky) sowie neue Personen. Den Weihnachtsmann wird man demnächst öfter brauchen, danach darf aber eines der Unicode-9-Emojis an David Bowie zu seinem 70sten am 8. Januar erinnern. Macworld zeigt alle Emojis - vor allem die neuen - in einer umfassenden Galerie.

Annus horribilis: Das Jahr 2016 begann bekanntlich mit dem Dahinscheiden von David Bowie, Alan Rickman, Maurice White und Keith Emerson und wurde danach nicht wesentlich besser. Aber auch für den Mac neigt sich ein fürchterliches Jahr dem Ende entgegen, meint unser Macworld-Kollege Jason Snell. Gerade einmal ein Update für das kleine Macbook hat es gegeben (Frühjahr) und ein überarbeitetes Macbook Pro, bei dem etliche Profis einfach nur abwinken (Herbst). Snell hofft nicht, dass es das für den Mac war - ein Produkt für einen rückläufigen Markt, das gerade einmal 12 Prozent des Apple-Umsatzes erwirtschaftet. Wenn in einem halben Jahr aber nicht auch iMac, Mac Pro und Mac Mini ernsthafte Updates bekommen haben, sehe es finster für das einstige Kerngeschäft aus.

Übersicht: Apple mag mittlerweile mehr Adapter als Grundkonfigurationen von Macs, iPads und iPhones verkaufen, aber immerhin findet man im Apple Store für jeden Zweck das richtige Verbindungsstück. Neu hinzugekommen sind jetzt Adapter für Thunderbolt 3, dafür werden die Leute kaum nich solche Exoten wie Magsafe zu Magsafe 2 benötigen. Macworld hat einen Überblick zusammengestellt, und sagt, welches Kabel welche Lösung bringt.

Gibt es auch noch: Vielleicht benötigen Sie für Ihr neues Macbook Pro auch noch einen Adapter, der das Notebook mit dem externen DVD-Brenner verbindet? Neue Software gäbe es dazu auch, Roxio bringt Version 15 seines ehedem unverzichtbaren Toast heraus. Wer nach 2011 Toast gekauft hat, findet in der neuen Fassung von Toast 15 praktisch keine Neuerungen, auch erweist sich das Programm im Test weiterhin als ein wenig instabil. ZUdem versteht sich nur die teurere Pro-Version auf Bluray-Disks, bringt dafür aber noch einige Foto-Tools wie Corel Painter Essentials, Corel AfterShot 3, FotoMagico 5 RE und HDR Express 3 mit.

Büro in England: Apple unterhält in der englischen Universitätsstadt ein Forschungslabor, in dem etwas 30 Leute an Verbesserungen für die Sprachassistentin Siri arbeiten, will Business Insider erfahren haben. Das Büro basiert auf dem Personal des von Apple im Jahr 2015 übernommenen Unternehmen VocalIQ, heißt es weiter. Die Forschungsgruppe in Cambridge habe das Ziel, Siri "natürlicher" werden zu lassen. Womöglich wird sie sich dank der englischen Programmierer mit der Ansage "Oh, es ist Zeit, ist es nicht?" künftig jeden Nachmittag in die Tee-Pause verabschieden...

Weitere Nachrichten:

Changers: Via App den Klimaschutz unterstützen

Viele Unternehmen wie Apple machen es vor und achten bei den Herstellungsprozessen der Produkte auf die Umwelt. Doch auch der kleine Mann kann seinen Beitrag leisten - und zwar via Smartphone.

Die kostenlose App namens „ Changers - CO2 fit “ des Entwicklers Blacksquared soll Nutzer dazu motivieren, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder (bei weiteren Strecken) mithilfe der öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit zu gelangen. Der Clou bei der Sache: Das Smartphone erfasst die zurückgelegte Strecke und kann dadurch das eingesparte CO2 errechnen.

Damit der Nutzer auch fleißig weiter umweltbewusst unterwegs ist, soll ein Sammelsystem den Spaß beim Laufen oder Fahrradfahren aufrechterhalten. Für jeden zurückgelegten Kilometer wird der Nutzer mit sogenannten Recoins belohnt. Je nach dem wie viele Punkte gesammelt wurden, kann der Spieler sogar echte Prämien gewinnen, wie zum Beispiel ein Hercules Rad im Wert von 599 Euro oder aber Gutscheine. Alternativ können für die gesammelten Punkte auch Bäume gepflanzt werden. Wie der CEO der Blacksquared GmbH, Markus Schulz, erklärt, unterstützen sie das Aufforst-Projekt unter iplantatree.org und pflanzen im Zuge dessen im Raum Brandenburg neue Bäume an.

Die App bietet insgesamt fünf verschiedene Modi, in denen die Recoins erspielt werden können. Nachdem man sich die App für iOS- oder Android-Geräte heruntergeladen hat, kann man zwischen verschiedenen Verkehrsmittel auswählen: Laufen, Fahrrad, Bus & Bahn, Auto und Flugzeug.

Besonders interessant wird es dann, wenn man gegen andere Personen antritt und an individuellen Teamwettbewerben teilnimmt. Gerade für Unternehmen bietet sich somit die Gelegenheit, bei solchen Veranstaltungen zusammen mit den Mitarbeitern etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Die App kann individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden: So kann eine Firma beispielsweise einrichten, dass Mitarbeiter Kantinen- oder Essensgutscheine gewinnen können.

„Mit unserer App verbinden wir gleichzeitig zwei nachhaltige Ziele: Denn während die User etwas für ihre Fitness und ihre Gesundheit tun, profitiert auch gleich die Umwelt. Jeder Teilnehmer kann sich zudem für seine Heimatstadt registrieren, und dann in einem globalen Wettbewerb um das meiste eingesparte CO2 in einer Stadt antreten“, so Schulz.

Wer zu den Top Ten der Weltrangliste gehören will, muss derzeit aber mindestens 113 Kilometer zurücklegen. Der Rekord bei Changers liegt aktuell bei 200 Kilometern.

Griffin: Magsafe-Adapter für neue Macbook Pro

Beim Macbook mit 12 Zoll Bildschirmdiagonale verzichtete Apple bereits auf den beliebten Magsafe-Stromanschluss, der sich im Falle des Stolperns über das Kabel einfach löst, ohne dass man das wertvolle Laptop mit ins Verderben reißt - oder sich selbst. Doch auch in der neuen Produktlinie der kürzlich vorgestellten Macbook Pro mit 13 und 15 Zoll ließ Apple  die Sicherheitsmagnetanschlüsse aus Platzgründen weg.

Dafür finden sich links und rechts insgesamt vier USB-C-Ports (TB3-USB-C) beim Macbook Pro mit Touch Bar, zwei davon auf einer Seite beim einfacheren Macbook Pro ohne die Touch Bar. Und über jede dieser USB-C-Buchsen lässt sich das Apple-Gerät auch aufladen.
 Von Griffin gibt es bereits für das 12-Zoll-Macbook einen 35 Euro teuren, Breaksafe genannten Adapter, der als Ersatz für den Magsafe-Anschluss fungiert. Dieser lässt sich nun auch an den neuen Macbook Pro einsetzen.

9to5Mac weist freilich auch ein Problem mit dem Macbook Pro in 15 Zoll hin. Der Breaksafe-Adapter lädt nämlich mit maximal 60 Watt (20 Volt bei 3 Ampere) auf. Das Ladegerät des 15-Zöllers bringt dagegen eine Leistung von 87 Watt. Damit sollte der Adapter das Aufladen des Akku spürbar verzögern. Dementsprechend gibt der Hersteller Griffin selbst die Kompatibilität offiziell nur für das Macbook mit 12 Zoll, das Macbook Pro (2016) mit 13 Zoll sowie das Macbook Pro mit 15 Zoll von 2015 an. Dass das Macbook Pro mit 13 Zoll auch mit 61 Watt Leistung auflädt, sollte demgegenüber nicht weiter ins Gewicht fallen.

Facebook hat eine Milliarde aktive Mobil-Nutzer

Facebook hat in dieser Woche aktuelle Zahlen für das dritte Quartal 2016 veröffentlicht. Mit 2,38 Milliarden US-Dollar konnte das Unternehmen seinen Reingewinn im Vergleich zum Vorjahr um 166 Prozent steigern. Die Erlöse wachsen um 56 Prozent auf rund sieben Milliarden US-Dollar. 6,8 Milliarden US-Dollar machten dabei Einnahmen aus Werbeanzeigen aus.

Einen Mammut-Anteil dieser Werbeanzeigen wird inzwischen auf Mobilgeräten geschaltet. Im Monat zählt das Netzwerk rund 1,8 Milliarden Mobil-Nutzer. Ende September waren bei Facebook erstmals durchschnittlich eine Milliarde Mobil-Nutzer pro Tag aktiv.

Durch den beträchtlichen Anstieg der Nutzer, die von ihren Mobilgeräten auf Facebook zugreifen, steht für den Konzern auch der Ausbau seiner Apps für iOS und Android an erster Stelle. Nicht nur die Facebook-App und der Facebook Messenger sollen künftig zum Wachstum von Facebook beitragen. Die Facebook-Führung sieht auch im Video-Bereich große Chancen. Aus diesem Grund will man Live-Videos auf Facebook und die Foto-Community Instagram weiter auf Wachstumskurs bringen. Videos sollen künftig auch bei WhatsApp und im Facebook Messenger eine größere Rolle spielen.

Mark Zuckerberg wünscht sich für Instagram, WhatsApp und den Facebook Messenger jeweils eine Milliarde Nutzer. Ein weiteres Steckenpferd sieht Facebook in der virtuellen Realität. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will der Konzern rund 250 Millionen Dollar in die Weiterentwicklung investieren.

Im aktuellen Quartalsbericht listet Facebook außerdem auf, wie viel Geld die Durschnittsnutzer aus unterschiedlichen Ländern in die Konzernkassen spülen. Auf Platz eins rangieren Facebook-Nutzer aus den USA und Kanada mit 15,08 US-Dollar. Der weltweite Durchschnitt liegt bei 3,89 US-Dollar. Europäische Nutzer bringen Facebook im Durchschnitt 4,60 US-Dollar.

IFTTT bekommt neue Funktionen - Applets statt Rezepte

Der seit 2011 existierende Dienst IFTTT (If this then that)  verbindet beliebte Internetdienste wie Facebook und Wetterdienst und führt dann automatisch nützliche Aktionen aus. Ein Beispiel: Über IFTTT kann ein Nutzer festlegen, dass ein bei Instagram hochgeladenes Foto automatisch auch per Twitter verbreitet werden oder dass der Nutzer jeden Morgen um 7 Uhr einen aktuellen Wetterbericht erhalten soll. Die Macher von IFTTT spendieren dem Dienst nun ein umfangreiches Update.

Die bisher bei IFTTT verwendeten Rezepte werden durch Applets ersetzt, die viele neue, verbesserte Möglichkeiten bieten. Über einen Befehl, so die Entwickler im Blogeintrag zu Applets, kann der Anwender beispielsweise das gesamte Haus inklusive Garage  verschließen, alle Lichter im Haus ausschalten und alle Smartphones in den Stumm-Modus versetzen.

Statt den beiden Apps DO und IF ist nun für Android und i OS die App IFTTT verfügbar. Außerdem wurde am Design des Dienstes gefeilt. Seit dem Sommer ist für IFTTT eine neue Entwicklerschnittstelle verfügbar, durch die Entwickler einfach Applets direkt in ihre Apps integrieren können.

Wenn Sie wissen möchten, was man alles mit IFTTT machen kann, dann empfehlen wir Ihnen einen Blick in diesen Artikel.

Huawei Mate 9 offiziell enthüllt - hier alle Infos

Der chinesische Hersteller Huawei hat am Donnerstag in München sein neues Smartphone-Flaggschiff Huawei Mate 9 präsentiert. Das Phablet kommt mit einem 5,9 Zoll großen Full-HD-Display. Es wird zusätzlich in einer speziellen, limitierten Porsche-Edition mit 5,5 Zoll AMOLED-Display mit höherer 2K-Auflösung erhältlich sein.

Ähnlich wie beim Vorgängermodell Mate 8 steckt auch im Mate 9 eine 8-Kern-CPU. Dabei handelt es sich um das Chipset Kirin 960, das aus einer ARM Cortex-A73/A53 Octa-Core CPU und einer Mali G71 Octa-Core GPU besteht. Vier Kerne der CPU sind mit jeweils 2,4 Gigahertz und die restlichen vier Kerne mit 1,8 Gigahertz getaktet. Im Vergleich zum Mate 8 soll das neue Modell eine um 180 Prozent gesteigerte Leistung bei einem um 40 Prozent verbesserten Energieverbrauch bieten. Die Steigerung der Grafikleistung gibt der Hersteller mit bis zu 400 Prozent an. Der Kirin 960 unterstützt außerdem den Vulkan-Grafikstandard für Android 7.

Das Huawei Mate 9 besitzt eine Dual-Kamera von Leica, die auch beim P9 und P9 Plus zum Einsatz kommt. Die zweite Generation der Dual-Kamera besitzt einen optischen Bildstabilisator, einen 12 MP F2.2 RGB-Sensor und 20 Megapixel F2.2 Monochrom-Sensor.

Der Kirin 960 besitzt einen integriertem ISP (Image Signaling Processor), der speziell entwickelt wurde, um die zweite Generation der Leica Dual-Kamera mit Hybrid-Zoom des Huawei Mate 9 zu unterstützen. Der 4-1 Hybrid-Autofokus beinhaltet einen Laser- und einen Phasendetektionsfokus sowie einen Tiefen- und Kontrastfokus.

Zur weiteren Ausstattung des Android-7-Smartphones gehören die Unterstützung für die Google-VR-Plattform Daydream, die Oberfläche EMUI 5.0 und eine Schnellladefunktion. Letztere erlaubt laut Huawei das Aufladen des Geräts für die eintägige Nutzung innerhalb von 20 Minuten. Im Gerät selbst steckt ein 4.000-mAh-Akku mit hoher Energiedichte, der für eine Akkulaufzeit von zwei Tagen bei ununterbrochener Nutzung ausreichen soll.

Das Huawei Mate 9 mit 4 Gigabyte RAM und 64 GB internem Speicher wird sowohl als Dual- als auch Single-SIM-Variante in den Farben Space Grey und Moonlight Silver ab Mitte November für 699 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich sein.

Das Porsche-Design Huawei Mate 9 wird ab Ende Dezember in den Porsche Design-Stores angeboten werden.

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