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Morgenmagazin vom Freitag, 8. November 2019

08.11.2019 | 07:07 Uhr |

Update: iOS 13.2.2 und iPadOS 13.2.2 +++ Apple gibt weitere Serien-Staffeln in Auftrag +++ Live-Streams aus CC-Anwendungen +++ Telekom nun autorisierter Apple-Reseller für Unternehmen +++ Neues Patent: Apple entwickelt Apple-Watch-Armbänder mit Antennen +++ Canon EOS Ra: Spiegellose Vollformatkamera für Astro-Fotografen +++ Ex-Twitter-Mitarbeiter wegen Spionage angeklagt +++ Elektrischer Pickup: Tesla stellt Cybertruck am 21.11. vor

8. November: Mach den Apfel-Test!

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Sie würden sich wahrscheinlich wundern, wie wenig Sie bei Blindverkostungen ihren Lieblingskaffee von den Marken anderer Röster unterscheiden können. Selbst beim Bier benötigt man Wissen und Erfahrung, um Billigsorten von Edelpilsen unterscheiden zu können, wenn sie aus neutralen Flaschen in neutrale Gläser geschenkt wurden. Von süßer Limonade ganz zu schweigen.

Und doch war ein Hersteller in den Siebzigern davon überzeugt, man müsse den Leuten nur das eigene Zuckerwasser kredenzen, damit sie dem der Konkurrenz abschwören: "Mach den Pepsi-Test" war eine nicht einmal so erfolglose Marketingaktion, die ein gewisser John Sculley erfand. Dieser wollte dann sein Leben dann doch nicht mehr damit verbringen, Zuckerwasser zu verkaufen, sondern bei Apple in Kalifornien Geschichte schreiben.

Also schrieb er die Marketinggeschichte gleich noch einmal neu und erfand die Aktion "Test Drive a Macintosh", die am 8. November 1984 begann. Die Idee: Lass' die Leute einfach mal so einen Mac ausprobieren, er wird ihnen schmecken. Nur geht das nicht mit einer Blindverkostung, sondern ähnlich wie mit einer Probefahrt für ein Auto, das ein ebenso emotionales Produkt ist wie ein Computer, und bei dem man nicht jedes Mal vor dem Kühlregal die Wahl hat, sondern sich einmal entscheidet und dann für viele Jahre oder gar Jahrzehnte bindet.

Ende 1984 stagnierten die Mac-Verkäufe nach anfänglichen Erfolgen, für 1985 hatte Apple keine neuen spektakulären Produkte in petto, also musste es das Marketing richten. Für die Ausgabe vom 8. November 1984 hatte Sculley daher die über die (recht einseitige) US-Präsidentschaftswahl berichtende Newswek-Ausgabe mit Anzeigen vollstopfen lassen, die rückwärtige Umschlagseite war zum Ausklappen und präsentierte das Angebot, man könne einen Mac für 24 Stunden kostenlos vom Händler seines Vertrauens ausleihen und über Nacht gewissermaßen Probe fahren.

Händler waren von der Aktion wenig begeistert, denn statt Geräte zu verkaufen, mussten sie für eine kostenlose Ausleihe recht viel Papierkram erledigen, oft kamen die Geräte in einem schlechteren Zustand zurück. Und während die ohnehin schon knappen Macs nicht in der Auslage standen oder auf Lager waren, konnte man sie auch nicht verkaufen.

Viele der Probefahrer hatten erstmals Kontakt mit dem neuartigen Bedienkonzept mit grafischer Oberfläche und Maus, überzeugen konnte Apple das Publikum mit der Probefahrt nicht. Derartige Aktionen hat es nie wieder gegeben und wenn man auch heutzutage neue Geräte ausführlich im Apple Store betatschen darf - wenn man nach einem Probetag fragt, wird man eher ausgelacht. Apple ist also ein Verleihnix, die Fische, die der Laden im Angebot hat, sind aber angenehm frisch. Peter Müller

Lesetipps für den Freitag

Weiter geht es : Letzten Freitag war Apple+ mit vier Serien plus dreien für Kinder und einer Dokumentation an den Start gegangen, neues Futter für Bingewatcher kommt heute in Form neuer Episoden von "For All Mankind", "The Morning Show" und "See". Auch darüber hinaus wird es für die ersten Staffeln Fortsetzungen im Wochenrhtyhmus geben. Wie Variety nun berichtet, ist nach jeweils zehn Folagen aber noch nicht Schluss, "See", "For All Mankind" und "Dickinson" hätten nun die Freigabe für eine jeweils zweite Staffel bekommen. Für "The Morning Show" sei das nicht norwendig gewesen, da die Serie rund um eine Fernsehnachrichtensendung bereits einen Vertrag über initial zwei Staffeln hatte. Von Apple gibt es bisher keine Zahlen zu Abonnenten und der Nutzung des Dienstes, laut Variety berichten Quellen aber davon, Apple habe "Millionen" von Zusehern anziehen können, die im Schnitt mehr als eine Stunde verbrächten. Bei Apple sei man vor allem über das erste Wochenende nach dem 1. November begeistert gewesen, wer sich eine Folge einer der vier Kernserien angesehen habe, habe die Geschichten in der zweiten und meist auch dritten Folge weiter verfolgt.

Noch ein Update : Seit dieser Woche steht die Beta von iOS 13.3 zur Verfügung, Apple hat aber noch einige kleinere Fehler in der Vorgängerversion zu beheben und veröffentlicht zu diesem Zweck iOS 13.2.2 und iPadOS 13.2.2. Im letzten Update war ein nerviger Fehler mit in den Hintergrund geratenen Apps aufgetreten, die sich aggressiv beendeten und beim Neustart neu geladen werden mussten. Dieses soll das Update auf 13.2. adressieren, aber auch andere Probleme wie der plötzliche Verlust der Funkverbindung nach Beendigung eines Gesprächs oder dem zeitweisen Fehlen von mobilen Daten. Zudem nennt Apple Probleme beim Austausch verschlüsselter Mails und mit bestimmten Ladegeräten, die das Update fixen soll.

Live: Adobe hat auf seiner Entwicklerkonferenz Max eine neue Funktion gezeigt, die in allen Produkten der Creative Cloud zum Einsatz kommen soll: Live-Streams. Diese erinnern zwar an Twitch, sollen aber einen ernsthaften Ansatz verfolgen. Denn es gehe darum, zu zeigen, wie erfahrene Nutzer bestimmte Werkzeuge nutzen und was sie damit anstellen. Weniger erfahrene Anwender von Photohsop. Illustrator und Co haben später die Auswahl aus dutzenden oder gar hunderten Streams, in denen sie lernen können, wie man bestimmte Tools einsetzt. Bisher ist die Funktion nur einem kleinem ausgewählten Kreis in Adobe Fresco zur Verfügung gestellt.

Preisverfall: Apple verkauft den Homepod weiterhin für 329 Euro in seinen Stores und Online, die Preise für den smarten Lautsprecher fallen weiter. Amazon erhöht mit dem Apple-Music-fähigen Echot Studio weter den Druck, einem hochwertigen Lautsprecher, der deutlich weniger kostet, 200 Euro in Deutschland. Die Straßenpreise des Homepod sind auch merkbar geringer, erreichen aber noch lange nicht den Bereich der Amazon-Konkurrenz. In den USA ist das anders, BestBuy verkauft nun den Homepod für 200 US-Dollar, so günstig wie noch nie. Selbst wiederaufbereitete Homepods (refurbished) verkauft Apple noch für 259 US-Dollar.

Zensur: China war für Apple und andere Hersteller von Unterhaltungselektronik zunächst eine kostengünstige Werkbank, wurde dann als Absatzmarkt immer wichtiger und ist im Zeitalter der Handelskonflikte zu einem Problem geworden. Noch mehr hat Apple aber damit zu kämpfen, dass seine Strategie, mit wachsenden Services die Sättigung bei Hardware zu überwinden, in der Volksrepublik nicht aufgeht. Der App Store ist schon schwierig, die meisten Podcasts sind in China nicht verfügbar, ebenso greift die staatliche Zensur bei Musik ein. Von Apple TV+ und Apple News+ gar nicht zu reden, auch Apple Arcade fehlt in China - Inhalte sind den Untertanen leichter vorzuenthalten als Geräte. Loop-Ventures-Analyst Gene Munster sieht Apple starken Gegenwind ausgesetzt: Es sei völlig unklar, welche Services Apple in China anbieten könne. Auf China entfallen zehn Prozent der Services-Umsätze, während rund 18 Prozent der Einnahmen aus iPhone-Verkäufen aus dem Land stammen. Investoren würde das besorgen, dass die Services-Wachstumstrategie im zweitwichtigsten Markt nach der USA nicht aufgehe. Das fehlende Puzzle-Teil der Services sei China, betont auch der Wedbush-Analyst Dan Ives.

Übertragen: Sie wollen schnell ein Foto von ihrem iPhone auf Ihren Mac übertragen? iCloud-Fotomediathek oder Airdrop, letzteres hilft Ihnen auch dabei, Fotos und Videos auf die Macs, iPads und iPhones anderer zu transferieren, wenn sie in Reichweite des gleichen WLANs sind. Schöne Erfindung, aber wer hat's erfunden? Nein, nicht die Schweizer, aber Apple im Prinzip auch nicht. Denn die Idee des flotten Bilddateienübertrags ist älter als die Implementierung Apples in iOS 5 und OS-X 10.7 Lion. Denn schon zuvor hat es im App Store eine Anwendung namens PhotoSync gegeben, die eben genau den Job hier erledigte. Mittlerweile ist Version 4.0 erschienen und im Gegensatz zu ihren Vorgängern kostenlos. Nur wenn man Fotos und Videos in höchster Qualität senden will, ist eine Premiumgebühr von 5 US-Dollar fällig, Empfänger müssen auch für HiRes nichts bezahlen. Was aber PhotoSync der Systemfunktion voraus hat: Auch mit den Geräten aus anderen Technikuniversen wie Android, Linux und Windows ist der Transfer möglich. Mehr Details im Test unserer Kollegen der Macwelt, die die App für eine essentielle halten.

Andeutung: Die EU-Kommision hat schon vor Wochen angekündigt, Apple Pay hinsichtlich Wettbewerbsrecht zu überprüfen. Ein offizielles Verfahren ist noch nicht eingeleitet, doch hat die für Wettbewerbsrecht zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager auf dem Web Summit in Lissabon laut der Nachrichtenagentur Reuters vielsagende Andeutungen gemacht. "Wir haben eine ganze Reihe von Fragen gestellt, weil wir viele Bedenken haben, wenn es um Apple Pay und den Wettbewerb geht. Die Leute sehen, dass es immer schwieriger wird, auf dem Markt für einfache Zahlungen zu konkurrieren." So sollen laut Reuters Online-Händler unter anderen gefragt worden seien, ob sie, um Apple Pay nutzen zu können, andere Bezahlservices ausschließen mussten.

Weitere Nachrichten:

Telekom nun autorisierter Apple-Reseller für Unternehmen

Die Deutsche Telekom ist nun autorisierter Apple-Reseller und erweitert ihr für Geschäftskunden konzipiertes Angebot " Apple at Work ". Mit den Neuerungen verspricht der Konzern Mittelständlern unter Berufung auf Ergebnisse einer von Apple bei Forrester in Auftrag gegebenen Studie die "besten Gesamtbetriebskosten für Unternehmen".

Die Studie "The Total Economic Impact Of Mac In Enterprise" bezieht sich allerdings lediglich auf Hard- und Software von Apple. Die Telekom ergänzt die um eigene Services. Dazu gehören Infrastruktur, Unterstützung bei der Entwicklung von Apps sowie die Nutzung und Lizenzierung von Office 365 auf Apple-Geräten. Abgerundet wird das Angebot durch Leasing-Optionen für den Erwerb und mit Apple Care beim Device Lifecycle Management für iPhone, iPad und Mac ab.

"Mit unseren neuen Services für Mac und als autorisierter Wiederverkäufer bieten wir perfekt abgestimmte Lösungen. Damit helfen wir unseren Kunden, mit Apple-Geräten einfach zu digitalisieren", so Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Ihm zufolge reagiert der Konzern damit auf die Nachfrage der Kunden: Deren Mitarbeiter wollten immer häufiger Apple-Geräte am Arbeitsplatz nutzen.

Mit der neuen Partnerschaft erschließt sich die Telekom neues Kundenpotenzial und wird in diesem Bereich ein schärferer Konkurrent von bisher mit Apple-Produkten tätigen Fachhändlern und Systemhäusern wie Bechtle , Cancom und Gravis , oder auch Flächenmärkten wie Expert, MediaMarkt und Conrad. Dass Apple die Partnerschaft mit der Telekom ausbaut, könnte aber auch daran liegen, dass für den Konzern aus Cupertino das Geschäft nicht mehr ganz so von selbst läuft wie früher.

Dafür gibt es mehrere Anzeichen. So überholte Anfang des Jahres Huawei Apple im insgesamt rückläufigen Smartphone-Markt. Die Auswirkungen des Handelskrieges zwischen den USA und China trafen Huawei zwar, hielten aber nicht lange an und machten zudem auch Apple zu schaffen . An anderer Front setzte sich Microsoft dank seiner neuen, offeneren Strategie in einem Ranking der weltweit wertvollsten Unternehmen wieder vor Apple an Platz eins. Apple reagierte zudem dünnhäutig auf Kritik an den hohen Preisen seiner Smartphones und gab im jahrelangen Streit um die Belieferung von freien Werkstätten mit Ersatzteilen endlich nach.

Grundsätzlich strebt Apple schon länger ins Business-Segment. Es unterhält dazu Partnerschaften mit Cisco, IBM und SAP. Die mit dem Walldorfer Unternemen weitete es erst kürzlich aus. Künftig soll SAP Unternehmen auch dabei unterstützen, Anwendungen zu entwickeln, die Apples Technologien für maschinelles Lernen (CoreML) und Augmented Reality (AR) nutzen.

Neues Patent: Apple entwickelt Apple-Watch-Armbänder mit Antennen

Ein neu veröffentlichtes Patent verrät Apples Pläne für die Zukunft der Apple Watch: Demnach will Apple Armbanduhren entwickeln, die als drahtlose Antennen fungieren. Diese könnten die Antennen im Gehäuse ergänzen oder sogar komplett ersetzen. In dem Patentantrag beschreibt Apple die Herstellung flexibler Antennen, die in den Armbändern verarbeitet werden können. Darüber hinaus deutet Apple an, dass, wenn die Antenne außerhalb des Uhrengehäuses verbaut wird, mehr Platz für andere Komponenten im Inneren des Gehäuses geschaffen wird. Dies könnte sich letztendlich auf ein flacheres Design der Uhr oder eine bessere Akkulaufzeit positiv auswirken.

"Es kann durchaus Sinn ergeben, bestimmte Komponenten außerhalb des starren Gehäuses zu verbauen, um den Raum innerhalb des Gehäuses effektiver zu nutzen", erklärt Apple im Patentantrag. "Es kann auch vorteilhaft sein, bestimmte Komponenten an Stellen zu positionieren, die besser zugänglich sind oder die bei einer Positionierung außerhalb des Gehäuses effektiver genutzt werden können."

Wie AppleInsider berichtet, beschreibt das Patent Fragen rund um die Notwendigkeit eines Bandes zum "Strecken, Biegen und Dehnen" und erklärt darüber hinaus, wie die Bänder mit der Uhr verbunden werden können.

Allerdings sollte man diese Informationen mit Vorsicht genießen. Apple lässt sich regelmäßig Technologien patentieren, ohne diese in seine Produkte zu verbauen. Darüber hinaus würden sich im Falle neuer Antennen-Armbänder die Preise der Armbänder mit Sicherheit erhöhen.

Canon EOS Ra: Spiegellose Vollformatkamera für Astro-Fotografen

Die Canon EOS Ra ist eine angepasste Version der spiegellosen Vollformatkamera EOS R. Sie löst ebenfalls mit 30 Megapixeln auf. Im Vergleich zur EOS R verfügt die EOS Ra jedoch über eine neue Infrarot-Filteranordnung vor dem Sensor. Diese lässt viermal so viel Hydrogen-Alpha-Licht zum Sensor durch. Auf diese Weise kann die Vollformat-Kamera die rötliche Farbe diffuser Nebel deutlicher und differenzierter erfassen.

Die EOS Ra bietet einen Touchscreen und eine 30-fache Vergrößerung, mit der Fotografen die Details im Bild genau betrachten können. Das Display ist außerdem dreh- und schwenkbar und setzt den Fokus auf Wunsch per Fingertipp auf dem Touchscreen. Durch den fehlenden Spiegel fällt das Gehäuse der EOS-R-Familie kompakt und verhältnismäßig leicht aus. Die EOS Ra lässt sich so einfach an einem Teleskop montieren. 

Auch Astro-Filmer sollen mit der EOS Ra auf ihre Kosten kommen. Die Kamera nimmt Videos und Zeitraffer vom nächtlichen Sternenhimmel in 4K auf. Mit einem ISO-Wert von bis zu 40.000 soll die EOS Ra auch bei wenig Licht noch ordentliche Aufnahmen machen. Bei Dunkelheit soll sie außerdem durch 6 LW AF zügig das gewünscht Objekt fokussieren können. Die Canon EOS Ra soll noch in diesem Jahr zum Preis von 2.769 Euro erhältlich sein. Auf der Hersteller Website kann die Kamera bereits vorbestellt werden .

Ex-Twitter-Mitarbeiter wegen Spionage angeklagt

Vor einem Bezirksgericht in San Francisco hat die US-Justizministerium in dieser Woche Spionage-Vorwürfe gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des Micro-Blogging-Dienstes Twitter erhoben. Laut der Anklage sollen die beiden Männer ihre Stellung bei dem Unternehmen missbraucht haben, um auf Account-Daten von saudi-arabischen Regime-Kritikern zuzugreifen. Der dritte Angeklagte ist der Chef einer Marketingagentur aus Saudi-Arabien. Er soll von der saudi-arabischen Regierung beauftragt worden sein, Twitter-Mitarbeiter zu Spionage-Zwecken anzuwerben. Bei deren Anleitung soll er als Mittelsmann fungiert haben.

Wie der Nachrichtensender CNN berichtet , wurde einer der beiden Ex-Twitter-Mitarbeiter in dieser Woche in Seattle verhaftet. Die beiden anderen sollen sich derzeit in Saudi-Arabien aufhalten. Der Anklageschrift zufolge sollen die beiden Twitter-Mitarbeiter zwischen 2013 und 2015 für das US-Unternehmen tätig gewesen sein. Für ihre Spionage-Dienste sollen sie unter anderem eine teure Uhr und 300.000 US-Dollar bekommen haben. Von der angeblichen Ausspähung seien tausende Twitter-Nutzer betroffen gewesen, darunter auch ein bekannter Journalist mit mehr als einer Million Followern.

Elektrischer Pickup: Tesla stellt Cybertruck am 21.11. vor

Tesla will am 21. November 2019 seinen „Cybertruck“ vorstellen, den ersten elektrischen Pickup von Tesla. Das hat Elon Musk via Twitter mitteilt – obwohl Musk erst vor wenigen Tagen angekündigt hatte, sich von Twitter verabschieden zu wollen.

Die Vorstellung des Cybertrucks soll in Los Angeles in der Nähe der Space-X-Raketenfabrik erfolgen. Das Design des Trucks entstand laut Musk eben dort, nämlich in Teslas Design-Studio in Los Angeles. Der Pickup soll aussehen, als sei er dem Film Blade Runner entsprungen, wie Musk schreibt.

Ursprünglich wollte Musk den Tesla-Pickup deutlich früher vorstellen, doch Tesla verschob im September die Präsentation auf November. Und jetzt steht das konkrete Datum fest.

Musk nimmt wie so oft den Mund ziemlich voll, wie The Verge berichtet. Der Cybertruck soll mehr Leistung als ein Porsche 911 und mehr Alltagsnutzen als ein Ford F-150 (ein in den USA sehr beliebter Pickup) liefern und darüber hinaus ein atemraubendes Äußeres bieten.

Musk hatte erstmals 2013 von einem elektrischen Pickup gesprochen. Sechs Jahre lang reiften dann die Pläne. Nach aktuellem Gerüchtestand soll der Tesla-Pickup sechs Sitzplätze bieten, ab 50.000 US-Dollar kosten und eine (theoretische) Reichweite von 400 bis 500 US-Meilen ermöglichen. Letzteres aber nur in einer kostspieligeren Version. Die Top-Variante soll wie immer bei Tesla einen Dual-Motor besitzen.

 

Tesla hat den Termin für die Vorstellung seines Pickups direkt vor den Start der Los Angeles Motor Show gelegt. Tesla möchte anscheinend Ford die Show stehlen: Denn Ford soll auf der US-Automesse sein erstes elektrisches SUV vorstellen.

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