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Morgenmagazin vom Freitag, dem 13. Juni

13.06.2014 | 08:12 Uhr |

+++ Guten Morgen +++ Starbucks und der Krieg der Standards +++ Lesetipps der Redaktion +++ Feedly unter Beschuss +++ Dropbox statt Stick +++ Endspurt für Krautreporter +++

Guten Morgen

Erstmal herzlichen Glückwunsch an alle, die heute Geburtstag feiern, allein wir haben zwei davon auf dem Stockwerk! Und für alle, die sich wegen des Datums heute Sorgen machen, ein paar kleine App-Empfehlungen: Superstitions gibt es zwar nur auf Englisch, präsentiert aber auf jeden Fingertipp einen neuen Aberglauben. Also, schnell die kostenlose App laden und allen Empfehlungen für einen sorgenfreien Freitag, den 13. folgen. Der erste Aberglaube, den mir die App präsentiert hat, passte übrigens hervorragend zur frühen Stunde, in der dieses Morgenmagazin verfasst wurde: „Halt den Mund zu, wenn Du gähnst, sonst kann Deine Seele dabei den Körper verlassen.“ Also, schnell weiter zur nächsten Weisheit, passt auch: „An Apple a day, keeps the doctor away“. Wer nicht rechtzeitig frei genommen hat, um den Unglückstag sicherheitshalber im Bett zu bleiben, der sollte sich Freitag der 13 . aus dem App Store laden. Die App listet für die Zukunkt auf, wann der 13. das nächste Mal auf einen Freitag fällt und übernimmt den Termin gleich  in den iCal-Kalender. Und wenn beides nicht hilft? Dann einfach die App Knock on Wood aufs iPhone laden. So kann man jederzeit einen Holzuntergrund öffnen und durch dreimaliges heftiges Klopfen darauf jeglichem Unglück vorbeugen.

Starbucks und der Krieg der Standards

In den USA hat Starbucks nach einem Berichtunserer Techhive-Kollegen angekündigt, dass Kunden ab 2015 nicht nur Kaffee und Kekse kaufen, sondern auch auch ihr Handy kostenlos in den Filialen aufladen können. Schon mit der Integration von Passport hatte das Unternehmen die Nase vorn gehabt, jetzt will man erneut die mobile Generation in die eigenen Läden locken. Dafür sollen in allen Tischen und Tresen Powermat Spots genannte Ladestationen integriert werden, die Kunden kostenlos nutzen können. Schlechte Nachricht für iPhone-Besitzer: Noch tobt ein Kräfteringen um einen Standard zum kabellosen Laden von Smartphones. Dreiunterschiedliche Allianzen versuchen ihr präferiertes System durchzudrücken und der Standard Qi, auf den Starbucks setzen wird, ist nicht kompatibel mit iPhones. Doch Starbucks wäre nicht Starbucks, wenn man aus diesem Nachteil nicht gleich eine neue Geschäftsidee machen könnte: Das Unternehmen will für 30 bis 50 US-Dollar spezielle iPhone-Hüllen verkaufen, mit denen sich dann auch ein Apple-Gerät beim Schlürfen des Iced Caramel Macchiato aufladen lässt.

Lesetipps der Redaktion

Gestern Abend wurde in Berlin die Factory eröffnet, ein neues Zentrum für Startups, Investoren und Tech-Unternehmen. Die Redaktion von t3n war dabei und hat ein paar netteBilder online gestellt.
 
Ganz begeistert sind wir nicht nur von der neuen Yosemite-Funktion Handoff, sondern auch von dem guten Beitrag, den iMore dazu veröffentlicht hat .
 
Heute Abend veröffentlichen wir schonmal die digitale Ausgabe der neuen iPadwelt in unserer neuenMacwelt-Kiosk-App . Für Abonnenten der gedruckten Ausgabe ist die digitale Fassung übrigens ab sofort kostenlos erhältlich, wie sie sich anmelden können, lesen Sie hier . Themen der neuen Ausgabe ist natürlich iOS 8 und was das System speziell für iPad-Anwender an Verbesserungen bringt. Neben jeder Menge Tipps widmen wir einen Schwerpunkt dem Thema Smartes Office und zeigen, wie Sie auch ohne Netz clever Daten mit Mac und PC tauschen, wie Sie Ihre Zettelwirtschaft gegen ein paar gute Apps zum Scannen und Archivieren eintauschen können und wie Sie am iPad Konferenzen mitschneiden können.

Feedly unter Beschuss

Mit heftigen DDoS-Attacken versuchen Erpresser, den Newsreader Feedly lahm zu legen. Das gelang gestern immer wieder, die Betreiber von Feedly sind daher in die Offensive gegangen und haben um Verständnis für die Ausfälle gebeten und angekündigt, nicht auf die Geldforderungen der Hacker einzugehen. „Kriminelle attackieren Feedly mit einem DDoS-Angriff. Die Angreifer wollen Geld von uns, damit sie aufhören. Wir werden nicht nachgeben und arbeiten mit unseren Netzprovidern daran, die Attacken so gut als möglich abzuwehren.“ Ließ der CEO des Unternehmens, Edwin Khodabakchian gestern abend mitteilen. Seit Googleseinen Reader eingestellt hat, sind viele Anwender zu Feedly gewechselt, das Unternehmen freut sich seitdem über stetig wachsenden Nutzerzahlen.

Dropbox statt Stick

Hat ein Freund einen Film auf einem USB-Stick mitgebracht, dann können Sie den USB-Stick nicht einfach an das Apple TV anschließen und den Film wiedergeben, so wie es mit anderen Mediaplayern wie etwa dem TV Live von Western Digital möglich ist. In diesem Fall bieten sich mehrere Alternativen an, mit denen Sie den Film ohne großen Aufwand über das Apple TV wiedergeben können. Sehr einfach gelingt dies über einen Dropbox-Ordner: Ihr Freund lädt den Film auf seinen Dropbox-Speicher und teilt diesen mit Ihnen. Über die Dropbox-App auf dem Mac starten Sie dann den Film und senden ihn via Airplay zum Apple TV.

Dropbox ist eine gute Alternative, wenn Sie schnell einen Film auf dem Apple TV wiedergeben möchten.
Vergrößern Dropbox ist eine gute Alternative, wenn Sie schnell einen Film auf dem Apple TV wiedergeben möchten.

Endspurt für Krautreporter

Bis heute Abend läuft noch die Finanzierungsphase des Projekts „Krautreporter“. Die Initiatoren wollen mit ihm zeigen, das gut recherchierter und aufwendig gemachter Journalismus auch außerhalb großer Verlagshäuser möglich ist und haben dazu eine große Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die Krautreporter - darunter die Blogger Stefan Niggemeier, Richard Gutjahr, Jens Weinreich und Thomas Wiegold – wollen „ein tägliches Magazin für die Geschichten hinter den Nachrichten“ veröffentlichen. „Werbefrei, gemacht für das Internet, gegründet von seinen Lesern.“ Ziel der Kampagne sind 900 000 Euro, sprich 15 000 Abonnenten. Heute morgen um kurz vor Acht steht der Zähler auf 13244, wer will kann also noch Teil dieses spannenden Experiments werden.

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