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Morgenmagazin vom Mittwoch, 1. April 2015

01.04.2015 | 06:52 Uhr |

Was heute wichtig wird: 1. April 2015 +++ Trotz Problemen in Läden: Apple Pay vor dem Durchbruch +++ Apple heuert Audio-Spezialisten von Dolby +++ Alle Neune: iMac in drei Farben und Größen +++ Apple nimmt Android-Smartphones auch in Deutschland in Zahlung +++ Google+-Fotos in Google Drive +++ Hübsche Animation von Kaspersky: So funktioniert der Online-Diebstahl +++ Am Kiosk: Macwelt 5/15 - Unsere Jubiläumsausgabe +++

Was heute wichtig wird: 1. April 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Man soll ja grundsätzlich nicht alles glauben, was in der Zeitung steht und die Faustregel "Je größer die Buchstaben, desto mehr Skepsis ist angebracht" ist gewiss eine solide Richtlinie für Medienkompetenz. Wobei sich das im digitalen Zeitalter mit den großen Buchstaben mal wieder relativiert...

Aber insbesondere heute darf man nicht einmal Qualitätsmedien alles glauben. Sicher, die seriöseste Quelle des deutschsprachigen Internets, www.der-postillion.de, wird heute nicht bei der spaßigen Irreführung der Leser mitmachen, aber selbst bei der Tagesschau und dem heute journal kann man heute mit einer Meldung rechnen, die gut klingt, aber leider frei erfunden ist. Woher genau die Tradition des "in den April schicken" kommt, ist völlig unklar, es kursieren da mehrere Theorien. In den Massenmedien ist das Foppen des Publikums am 1. April aber vermutlich im Jahr 1957 angekommen, als die BBC eine ernst gemeint erscheinende Reportage von der Spaghetti-Ernte zeigte. Klar, kann man sagen, der Brite als kundiger Koch fällt natürlich sofort darauf herein, aber im Jahr 1957 hätte wohl auch der deutsche Fernsehzuschauer es für bare Münze genommen, dass Italiener Spaghetti von den Bäumen schneiden - zumindest derjenige, der damals schon Spaghetti kannte.

Heutzutage müssen die Scherze ein wenig ausgefuchster sein, damit noch jemand herein fällt. Wie etwa die Meldung von tagesschau.de vor einigen Jahren, dass nun kein Orchester mehr live die Fanfare vor den 20-Uhr-nachrichten spielt, sondern sie tatsächlich vom Band kommt. Oder sie muss einem geheimen Wunsch des Publikums Ausdruck geben, wie zum Beispiel d ie Meldung des heute journals aus den mittleren Achtzigern, dass die Bundesbahn neben dem Projekt Intercity Experimental (ICE) ein zweites in petto hat: ICD oder Intercity Dampf, die Rückkehr der Dampflokomotive auf ausgewählten Strecken.

Nicht nur Traditionsmedien veralbern heute ihre Nutzer, bestimmt hat auch Google wieder etwas in petto, wie vor zwei Jahren Google Nose oder im letzten Jahr die Pokemon Challenge auf Google Maps. Vor elf Jahren hat es auch eine Weile gedauert, bis wir von den Fachmedien den Aprilscherz Googles durchschaut hatten: Gmail war gar keiner, sondern die Ankündigung des damals recht neuartigen Maildienstes (Kein Ordner, sondern Suche, 2 GB Speicherplatz) vollkommen ernst gemeint. Youtube hat vor einigen Jahren seine Nutzer "gerickrolled", schauen wir doch später, was sie heute zu bieten haben, wenn auch überall in den USA der 1. April angebrochen ist.

Und wir? Ja, wir erlauben uns heute auch wieder einen kleinen Scherz. Vor einem Jahr, als die Apple Watch nur ein relativ handfestes Gerücht war, hatten wir Kauf von Rolex durch Apple verkündet, samt einem Uhren-Joint-Venture mit Sony. Vor zwei Jahren war am 1. April dummerweise Ostermontag, weshalb wir eine von Apple initiierte Olympiabewerbung für 2022 in Squaw Valley erfinden mussten. Den iFridge von vor drei Jahren oder das iCycle aus dem Jahr 2011 haben uns sogar einige Leute abgenommen. Also finden Sie auch heute eine unterhaltsame Geschichte auf unseren Seiten, die leider zu schön ist, um wahr zu sein. Aber wahrscheinlich haben Sie diese schon entdeckt. Was übrigens kein Aprilscherz ist: Apple hat heute Geburtstag. Am 1. April 1976 wurde der Computerhersteller in das Unternehmensregister eingetragen. Wir wünschen am heutigen 1. April viel Vergnügen! Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch (frei von Scherzen)

Wie die Technik hinter Apple Pay unser aller Leben verändert : Erst seit einem halben Jahr in den USA in Betrieb hat Apple Pay bereits viele Nutzer gefunden und hohe Akzeptanz im Handel gewonnen. Mit der Apple Watch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, das Killer Feature schlechthin ist aber Touch ID auf dem iPhone, meint unser Macworld-Kollege Marco Tabini. Würde Apple bei aller gebotenen Vorsicht auch noch Dritten Zugriff auf den in iPhone und Apple Watch verbauten NFC-Chip gewähren, würde Apple Pay womöglich alles verändern.

Probleme beim Bezahlen im Store: Noch scheint aber Apple Pay mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, hat eine Studie von Phoenix Marketing International ergeben. Demnach hätten 68 Prozent der Apple-Pay-Nutzer beim Bezahlen im Laden bereits Probleme gehabt. Vor allem hätten die Terminals an den Kassen zu langsam reagiert, um die Bezahlung aufzunehmen.

Mögliche Patentverletzung: Die International Trade Comission (ITC) der USA ermittelt wegen behaupteter Patentverletzungen gegen Apple. Dabei geht es um einige Mobilfunkpatente, die das schwedische Unternehmen Ericsson hält. Bereits im Februar hatten die Schweden eine Klage gegen Apple angekündigt und haben eine Beschwerde bei der ITC eingereicht. Diese entscheidet bei Patentstreitigkeiten meist schneller als ein ordentliches Gericht und könnte im schlimmsten Fall Importverbote aussprechen. Die Behörde wird daher meist als Druckmittel für eine schnellere außergerichtliche Einigung eingesetzt.

Apple heuert Top-Manager von Dolby: Mike Rockwell, der bisherige Executive Vice President des Audiospezialisten Dolby ist laut seines Linked-In-Profils seit Februar bei Apple beschäftigt, berichtet 9to5Mac. Welche Aufgaben er bei seinem neuen Arbeitgeber übernehmen soll, ist indes nicht klar. Vermutlich soll er sich aber um die Verbesserung der Audiofähigkeiten künftiger Apple-Produkte kümmern.

Weitere Nachrichten:

Alle Neune: iMac in drei Farben und Größen

Gut drei Wochen dauert es noch, bis die Apple Watch in den Handel kommt und noch etwas mehr eine Woche bis zum Verkaufsstart des Macbook 12 Zoll , mit einer neuen iMac-Generation legt Apple aber endlich wieder für anspruchsvolle Anwender im Office und Studio nach. Ein Retina-Display bietet Apple auf dem iMac seit letzten Herbst für den 27-Zöller, ab sofort aber auch für den 21,5-Zöller und in der neuen (alten) Zwischengröße von 24 Zoll. Um das Angebot abzurunden, bringt Apple auch noch die von iPad, iPhone und dem Macbook bekannten Farben Silber, Spacegray und Gold auf den Desktop.

Ohne Vorankündigungen hat Apple gestern Abend (Ortszeit Cupertino) die neuen iMacs Early 2015 angekündigt. Alle drei Modelle mit Bildschirmdiagonalen von 27 Zoll, 24 Zoll und 21,5 Zoll bekommen Intel-Chips der aktuellen Generation Broadwell und Retina-Displays. Diese unterscheiden sich jedoch in ihrer Pixelanzahl je nach Modell. Der 27-Zöller, offiziell iMac Retina 5K genannt, wartet wie bisher mit einer Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln auf, der 24-Zöller oder iMac Retina 4K bringt es auf die herkömmliche Ultra-HD-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln. Der 21,5-Zöller – einfach nur iMac Retina genannt – bietet nicht ganz die 4K-Auflösung, die 3440 x 1935 Pixel versprechen aber ebenfalls, dass man einzelne Pixel bei einem der Anwendung passenden Abstand nicht mehr wahrnehmen kann, Apples Definition von Retina-Display eben. Die Pixeldichte beträgt um die 200 ppi.

Die neuen iMacs sind jeweils in drei Konfigurationen zu haben, die Taktraten der verwendeten Core i5 der neuen Broadwell-Generation unterscheiden sich dabei. Der iMac Retina 5K ist wahlweise mit 3,2 GHz, 3,4 GHz und 3,5 GHz Taktrate zu haben, der iMac Retina 4K mit 2,7 GHz, 3,2 GHz und 3,3 GHz und der iMac Retina mit 2,4 GHz, 2,7 GHz und 3,0 GHz. Unterschiedlich sind dabei auch die Speicher, alle neuen Rechner sind aber mindestens mit einem 1-TB-Fusion-Drive und 8 GHz RAM bestückt, die Standardvarianten reichen bis zu einem 3-TB-Fusiondrive und 16 GB RAM. Optional lassen sich die Rechner aber mit bis zu 1 TB SSD-Speicher und 64 GB RAM ausstatten, gegen Aufpreis.

Drei Farben, drei Bildschirmgrößen und je drei Prozessorausstattungen: Apple weitet das Angebot an iMacs deutlich aus.
Vergrößern Drei Farben, drei Bildschirmgrößen und je drei Prozessorausstattungen: Apple weitet das Angebot an iMacs deutlich aus.

Am auffälligsten ist aber die Farbgebung der Macs. Wie bei iPhone, iPad und dem neuen Macbook 12 Zoll, kann man nun zwischen den drei Farbvarianten Silber (wie bisher), Spacegray (etwas dunkler und satter) und Gold (natürlich glänzend) auswählen. Erstmals seit den Zeiten des CRT-iMacs im Knuddeldesign zieht also wieder Farbe ins Portfolio ein. "Wir sind überwältigt davon, wie sehr unsere Kunden die Farbpalette lieben und wollen ihnen dieses Erlebnis nun auch auf dem Desktop ermöglichen," schwärmt Apple-CEO Tim Cook in der in der Nacht zum heutigen Mittwoch versandten Pressemitteilung. "Wer schon ein iPad Air 2 oder ein iPhone in Gold besitzt und ein goldenes Macbook 12 Zoll Retina bestellen will, kann sich nun geschmackssicher auch für einen goldenen iMac entscheiden - oder die Apple-Farbpalette beliebig kombinieren, schön sind alle Varianten," heißt es weiter. Und: "Unsere treuen Kunden aus der Kreativbranche hatten von uns zuletzt den Eindruck, wir würden sie vernachlässigen. Das Gegenteil ist der Fall, wie diese wunderschöne und innovative neue iMac-Palette zeigt."

Für jeden sollte etwas dabei sein, mit den drei Größen und den drei Farben hat man schon neun Modelle zur Auswahl, die drei unterschiedlichen Taktraten spannen eine dritte Dimension auf und die Optionen auf 27, von den diversen Build-to-Order-Möglichkeiten ganz zu schweigen. Die Rechnung geht aber noch weiter, schließlich kann man das Ganze noch mit drei mal zwei Macbooks kombinieren und mit drei mal drei iPads (auch noch mit und ohne SIM-Kartenslot) und drei mal drei iPhones, macht 26.244 unterschiedliche Ausstattungen mit Desktop, Laptop, Tablet und Smartphone – Apple ist etwas für Individualisten. Ganz schwindlig wird uns bei der Vorstellung, das auch noch mit Dutzenden von Apple-Watch-Ausprägungen zu multiplizieren - bald gleicht kein Apple mehr dem anderen.

Wermutstropfen: Die Preise der neuen iMacs sind im Euroraum wegen der derzeit schwachen Währung deutlich gestiegen. Zum Vergleich: Der bisher günstigste iMac Retina 5K kostete seit Oktober 2.600 Euro, das vergleichbare Broadwell-Modell vom Frühjahr 2015 schlägt mit 2.900 Euro zu Buche. Der iMac Retina (21,5 Zoll) kostet ab 1.500 Euro aufwärts, der iMac Retina 4K (24 Zoll) ab 2.200 Euro. Im Angebot verbleibt der "Einsteiger-iMac" mit einem nach wie vor schwachen 1,4-GHz-Dual-Core-Chip, statt 1.100 Euro kostet der aber nun 1.250 Euro.

Vorbestellen kann man die neuen iMacs ab sofort, Apple verspricht die Auslieferung in exakt einem Monat – am Freitag, dem 1. Mai stehen sie in den Stores. Bis dahin verkauft Apple iMacs zu den bisher gültigen Preisen.

Lesen Sie hier im Detail, worum es bei den neuen iMacs geht

Apple nimmt Android-Smartphones auch in Deutschland in Zahlung

Apple hat in dieser Woche sein Reuse und Recycling Program um Geräte anderer Hersteller erweitert. Bislang war es nur möglich, Apple-Hardware für eine Gutschein-Karte oder Banküberweisung in Zahlung zu geben. Ab sofort nimmt der US-Konzern auch Smartphones mit den mobilen Betriebssystemen Android und BlackBerry OS an. In der Liste der akzeptierten Geräte finden sich acht Xperia-Modelle von Sony, sieben Geräte von HTC, 22 Samsung-Smartphones, fünf Lumia-Varianten, neun LG-Geräte und vier BlackBerry-Smartphones.

Je nach Modell und Zustand legt Apple dann einen Gegenwert fest, der dann als Gutschein-Karte in den Apple-Shops eingelöst werden kann oder per Überweisung aufs Konto wandert. Während die Option im deutschen Online-Store von Apple noch nicht verfügbar ist, kann die Aktion laut Apple jedoch bereits in den hiesigen Retail-Stores in Anspruch genommen werden.

Neben Deutschland ist das Programm auch in den USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien und Italien verfügbar. Dort funktioniert das Einschicken auch über den Online-Store.

Google+-Fotos in Google Drive

In seinem Blog kündigt Google an, dass alle über Google+ hochgeladenen Fotos und Videos auch über Google Drive abrufbar sind. Damit soll die Verwendung von Bildern in Dokumenten erleichtert werden. Die Funktion kann bereits über die Google-Drive-App für Android und iOS genutzt werden. Dort taucht ein neues Menü namens „Photos“ auf. Auch die Online-Version von Drive bietet das Feature an.

Möglicherweise handelt es sich bei dieser Funktion schon um den ersten Schritt einer Abspaltung von Googles Fotodienst von Google+. Dafür spricht die Tatsache, dass in Google+ abgelegte Fotos gleichzeitig auf Google Drive abgelegt werden.

Googles soziales Netzwerk konnte sich nie gegen den Marktführer Facebook behaupten. Die letzten offiziellen Zahlen aus dem Oktober 2013 sprechen von 540 Millionen Nutzern. Facebook kam im Vergleich im Dezember 2014 auf 1,39 Milliarden aktive Nutzer. Gerüchte über eine bevorstehende Schließung des Netzwerks halten sich hartnäckig.

Frühlingsaktion: Neun Mac-Apps mit Rapid Weaver und anderen Programmen für 40 US-Dollar

Die teuerste Mac-App im Paket ist der WLAN-Scanner Net Spot Pro, der im Vollpreis satte 149 US-Dollar kostet und ab Mac-OS X 10.6 läuft. Es folgt der Webbaukasten Rapid Weaver (ab OS X 10.9, per Liste 90 US-Dollar) sowie das Datenrettungsprogramm Mac Data Recovery (setzt mindestens  OS X 10.7 voraus, sonst 79 US-Dollar).  Auch die Bildbearbeitung Intensify von Macphun (ab OS X 10.8, regulär 15 US-Dollar) ist dabei. Ferner finden sich die Mac-Programme Typed, Candy Apple, Total Spaces 2 und Narrator im Paket, das noch gute zwei Wochen lang angeboten wird.

Zu allen Applikationen finden sich bei Bundle Hunt kurze englischsprachige Beschreibungen inklusive der jeweiligen Systemanforderungen. Die Lizenznummern lassen sich optional direkt in 1Password importieren. Die Ersparnis beträgt gegenüber den Einzelpreisen 91 Prozent – sämtliche Programme im Paket entsprechen laut Anbieter den aktuellen Vollversionen.

 

 

O2 und E-Plus legen ab sofort UMTS-Netze zusammen

Telefónica Deutschland macht Ernst und beginnt nun mit der Zusammenlegung der bisher getrennten Mobilfunknetze seiner beiden Tochterunternehmen O2 und E-Plus. Bereits Anfang März hatte Telefonica den Zusammenschluss angekündigt und damit sicherlich bei den O2- und E-Plus-Kunden die Hoffnung auf eine bessere Netzabdeckung geweckt. Allerdings war damals von einer Zusammenlegung ab Mitte April die Rede. Dieser Termin wurde nun jedoch vorgezogen.

National Roaming

Die Zusammenlegung läuft unter dem Marketing-Begriff „National Roaming:“. Die Zusammenlegung betrifft zunächst einmal nur die UMTS-Netze, nicht aber die LTE-Mobilfunknetze.

Die positiv verlaufenen Tests im Gebiet von Altenkirchen und im Raum Augsburg hätten Telefonica zufolge bestätigt, dass National Roaming den O2- und E-Plus-Kunden ein deutlich verbessertes Nutzererlebnis bei mobilen Datenanwendungen wie zum Beispiel Musik- und Video-Streaming bieten würde. Mit dem Zusammenschluss der UMTS-Netze würde das Unternehmen die UMTS-Versorgung in ländlichen Gebieten ausweiten und zudem im städtischen Raum über die dichteste UMTS-Netzinfrastruktur verfügen. Das verspricht zumindest Telefonica.

Dieses gemeinsame Netz können auch alle Partnermarken nutzen, also auch Simyo, Base und Fonic sowie Aldi Talk und Tchibo. Die bisher deutlich überlegenen Mobilfunknetze von Deutscher Telekom und Vodafone bekommen damit leistungsfähigere Konkurrenz als bisher.

Die Freischaltung erfolgt automatisch und kostenfrei über die SIM-Karte . Der Kunde muss von sich aus nichts unternehmen.

Hübsche Animation von Kaspersky: So funktioniert der Online-Diebstahl

Die englischsprachige Website One Dollar Lesson zeigt, welchen Cybergefahren ein Geldtransfer ausgesetzt sein kann. In drei Lektionen wird der Weg einer Dollar-Banknote, stellvertretend für die Bezahlung Ihres Online-Einkaufs, durch das Internet verfolgt: von der Zahlungsanweisung bis zum Geldeingang auf dem Bankserver.

Die teils interaktive Website ist sehr schön gemacht. Ein Blick darauf lohnt sich zumindest für alle Fans von Animationsfilmen. Die gelieferten Zahlen zu einzelnen Bedrohungen sind (wie in der IT-Sicherheit üblich) meist groß und beängstigend. Zu Begriffen wie Trojaner, Fake Apps, „Man in the Middle“-Angriff erhält der Zuschauer knappe Erklärungen.

Alles in allem ein netter Werbefilm von und für Kaspersky. Wer Werbung nicht ausstehen kann, sollte die One Dollar Lesson nicht besuchen. Wer aber früher sogar Geld ausgegeben hat, um im Kino die Cannes Rolle zu sehen, dem könnte die Website gefallen.

Am Kiosk: Macwelt 5/15 - Unsere Jubiläumsausgabe

Macwelt ist erstmals mit der Doppelausgabe 4-5/1990 erschienen. 25 Jahre später öffnen wir unser Archiv und packen 20 Jahrgänge Macwelt als PDF auf die Heft-DVD, fünf weitere Jahrgänge stellen wir im Originallayout der frühen Neunziger zum Download zur Verfügung. Als Schmankerl drucken wir im Heft vier Artikel aus dem ersten Jahrgang ab, unter anderem einen Bericht über den Besuch in einer Mac-Produktionsstätte und Test von Mac IIsi, Mac Classic, Mac LC und System 7. Viel Spaß auf unserer Zeitreise!

Das aktuelle Geschehen haben wir natürlich auch im Blick, in der neuen Ausgabe verraten wir neue Details zur Apple Watch und geben unsere Einschätzung, wer die Smartwatch kaufen wird. Die neuen Macbooks haben wir auch schon in die Finger bekommen, ausführliche Ergebnisse zum Macbook Pro 13 Zoll zeigen Verbesserung bei der Leistung und der Energieeffizienz. Intensiv getestet haben wir zudem das neue Fotos in OS X, das iPhoto und Aperture in Rente schicken wird.

Die Titelthemen im Überblick:

Die neue Fliegen­gewichtsklasse

Das Macbook ist zurück! Apple stellt ein 12­Zoll­Modell vor, das sogar leichter ist als das 11 Zoll Macbook Air. Es kommt mit neuester CPU­-Tech­nik, Retina­-Display und neuartigem Trackpad. Aber es fehlt auch etwas ...

Erster Blick auf Office 2016 Preview

Das von Microsoft herausgegebene Office 2016 kommt in der zweiten Jahreshälfte nun auf den Mac – für Yosemite und höher. Ein erster Blick auf die Neuheiten

Photoshop ist 25 Jahre alt

Ebenso lange wie die Macwelt gibt es nun auch Photoshop. In dieser Zeit hat sich Photoshop von einem sehr einfachen Bildbearbeitungsprogramm, das mit Scannern gebündelt wurde, zu einem mächtigen und für Profis konkurrenzlosen Bildbearbeitungsprogramm entwickelt

Lebendiger als sein Ruf

In den frühen Macwelt-Ausgaben findet man zahlreiche Händleranzeigen, in den 90er Jahren haben wir sogar ganze Produktkataloge mit unseren Heften gedruckt. Heute ist das anders, denn es hat sich viel geändert, im Apple Fachhandel der letzten 25 Jahre

Sichere Textnachrichten am iPhone

Kurznachrichten erfreuen sich enormer Beliebtheit, doch die wenigsten Anwender machen sich Gedanken über Ihre Privatsphäre oder die Sicherheit durch Verschlüsselung

Kleiner Kraftprotz

Erst im Juli 2014 hat Apple die Macbook-Pro-Modelle mit Retina-Display erneuert, nun steht bereits eine weitere Überarbeitung an. Wir testen das 13-Zoll-Modell mit 2,7 Gigahertz Core i5 CPU (Intel Broadwell) und 128 GB SSD-Festplatte

Mobil in der Stadt

Ob Bus und Bahn, Fahrrad oder Taxi, das iPhone erlaubt eine detaillierte Planung Ihres Weges. Wir stellen Apps vor, die verschiedene Verkehrsmittel zusammenbringen

Geld zurück mit der Steuererklärung

Die Einkommensteuererklärung mag lästig sein, zahlt sich aber in der Regel aus. Immerhin holen sich die deutschen Arbeitnehmer auf diesem Wege im Schnitt rund 900 Euro pro Jahr vom Staat zurück

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Der Blick ins Eingemachte

Neugierige Naturen wollen meist genau wissen, was sich in ihrem Mac alles verbirgt. Das Dienstprogramm Systeminformationen gibt Auskunft, doch manchmal hilft es auch bei echten Problemen

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