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Morgenmagazin vom Mittwoch, 10. Juli 2019

10.07.2019 | 06:55 Uhr |

Neues Macbook Air, Macbook Pro: Billiger und mit True Tone, bessere Tastatur +++ Apple senkt die Preise: SSD-Upgrades für Macs nun günstiger +++ Instagram: Neue Tools gegen Cyber-Mobbing +++ Netflix: Stranger Things 3 bricht Zuschauer-Rekorde +++ Kritische Sicherheitslücken in Logitechs Funk-Mäusen, -Tastaturen und Presentern +++

10. Juli: Auf allen Weltmeeren

Wir wünschen allseits Guten Morgen! "Seid wie Piraten und nicht wie die Navy" soll Steve Jobs ausweislich etlicher Biographien seinem Team schon bei seiner ersten Zeit bei Apple in den späten Siebzigern und frühen Achtzigern eingebläut haben. Damit meinte er eher nicht, sie sollten wie Gesetzlose agieren und sich mit Gewalt alles nehmen wie die Piraten, die einst im östlichen Mittelmeer die römische Republik waren und die den Begriff Piraterie erst prägten. Er meinte eher die Gesellschaftsform, die angeblich die Freibeuter der Karibik lebten: Demokratische Abstimmungen, flache Hierarchien, Eigenverantwortung und Kooperation statt straffer Befehlsketten und bedingungslosem Gehorsam.

Dem Mac und weiteren Apple-Produkten hat dieser Ansatz gewiss gut getan, ganz ohne Hierarchien kam das Unternehmen auch nicht aus: Das letzte Wort hatte im Zweifelsfall der Piratenkapitän, also der CEO. Und der - also Steve Jobs während seines zweiten Regnums bei Apple - war bekanntlich alles andere als erfreut darüber, dass Firmen wie HTC oder Samsung piratenartig sich das Design des iPhone schnappten und Google mit Android "sklavisch" das System kopierte.

Auch nicht froh war Apple über die Piraten vor den Macs da draußen, die sich einen feuchten Kehricht darum scherten, dass Apple das iPhone exklusiv für sich und wenige Partner wie Google und AT&T gepachtet hatte. Also machten sie sich daran, die Schwachstellen in der Festung iPhoneOS zu suchen und sie mit ihren wendigen Kanonenbooten sturmreif zu schießen. Denn um Software auf dem Wundertelefon zu installieren, die dort nativ lief, musste man das erst einmal knacken: Jaibreak hieß die Methode.

Apple gab schließlich nach oder - andere Lesart - sah mit iPhoneOS 2.0 das brandneue System so weit ausgereift, dass man es wagen konnte, Software von Dritten darauf laufen zu lassen. Bedenken, schlechte Programmierung könnte das labile System crashen lassen und die Nutzererfahrung trüben, waren Grundlage für die Entscheidung, allenfalls Web-Apps zuzulassen.

Im März 2008 hatte Apple seinen Strategiewechsel bekannt gegeben und ein SDK veröffentlicht, am 10. Juli 2008 ging der App Store an den Start. Damals noch in iTunes integriert, das zu jenen Zeiten auch noch notwendig war, um das iPhone mit dem Mac oder PC zu synchronisieren oder es überhaupt erst in Betrieb zu nehmen.

Egal, ob Apple die Idee des Softwarevertriebes schon von Anfang an hegte oder von außen gewissermaßen gezwungen wurde: Es hat sich gelohnt. Für Apple, für die Entwickler und nicht zuletzt für die Nutzer, die für jeden denkbaren und so manchen undenkbaren Zweck eine App finden und installieren können. Der Umsatz des App Store betrug im ersten Halbjahr 2019 satte 25,5 Milliarden US-Dollar, etwa zwei Millionen Anwendungen suchen nach Nutzern. Zu Beginn der App-Store-Ära waren es 500 Titel.

Die Bezahlmodelle haben sich seither auch mehrmals gewandelt. Gab es zu Anfang nur Gratis-Apps oder solche, die einmalig kosteten, kommt man heute kaum noch dazu die Kosten für eine App richtig zu bewerten. Initial gratis, aber mit In-App-Käufen und dann wieder im Abo, die erste Zeit kostenlos. Ab Herbst kommt mit Apple Arcade etwas völlig Neues: Eine Flatrate für bestimmte Apps, hier eben Spiele, für die man vermutlich 10 Euro pro Monat zahlt, um beliebig oft beliebige Titel aus einer Auswahl von zunächst 300 Games zu spielen. Das Ganze dann auch noch für den Mac, der dank der Catalyts-Tools nun auch endlich vom Erfolg des iOS-App-Store profitieren soll.

Der Mac kennt aber vor allem aus historischen Gründen noch andere Bezugsquellen außerhalb des Mac App Store, was Apple anscheinend immer mehr mit Argwohn sieht. Immerhin hat die teilweise Öffnung des iOS-Ökosystems die einst feindlich empfundenen Piraten zu gesetzestreuen Händlern und Kunden gemacht. Eine kleine Minderheit versucht sich zwar immer noch an Jailbreaks, findet für die spärliche Beute aber kaum Absatz. Indes wachsen aber die Vorwürfe, Apple würde seine App Stores quasimonopolistisch betreiben - und so zur Navy auf den sieben Weltmeeren des App-Planeten werden. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Flotte Verbindung: In iOS 13 und iPadOS 13 legt Apple eine Möglichkeit, sich mit neuen WiFi-Netzen zu verbinden, in das Kontrollzentrum. Jason Cross zeigt auf Macworld im Detail, wie das funktioniert, im Wesentlichen braucht man dafür 3D-Touch respektive Haptic Touch (langer Druck) auf das entsprechende Symbol. Das kann sich als praktisch erweisen und die Verbindung beschleunigen, denn man kann dies nun aus jeder App heraus erledigen und muss nicht mehr in die Einstellungen wechseln.

Fernblick : Noch sind die iPhones des Jahrgangs 2019 kaum mehr als Gerüchte und ihre Verkaufsaussichten vage, schon wagen Analysten den Blick in das kommende Jahr, in dem Apples Smartphone neuen Schub bekommen soll. Die Antriebskraft dahinter: 5G. Dies sieht zumindest der Analyst Samik Chatterjee von J. P. Morgan so. Insgesamt vier neue Modelle werde Apple dann in den Handel bringen, drei davon mit 5G-Chip  und eine Low-Cost-Variante. Apple werde konsequent den OLED ausbauen und auch verstärkt auf Sensorik für AR und VR setzen, etwa mit 3D-Kameras auch auf der Rückseite, glaubt Chatterjee.

Verändert: Mit der Schmetterlingstastatur, die Apple mit dem Macbook von 2015 eingeführt hatte, sind viele Anwender unzufrieden. Das 12-Zoll-Macbook ist ja nun Geschichte, angeblich will Apple bald zum Scherenmechanismus zurückkehren. Bis dahin behilft sich der Hersteller mit einer verbesserten Schmetterlingstastatur, die erstmals im High-End-Macbook Pro zu sehen war, das Apple Ende Mai vorgestellt hatte. Auch in den neuen Macbook Air und Macbook Pro, die gestern herauskamen, ist nun die dritte Generation der Schmetterlingstastatur verbaut, wie Macrumors berichtet. Apple räumt ein, dass "ein kleiner Anteil" der Kunden Probleme mit dem Keyboard hatte, die durch neue Materialien behoben werden sollen. Laut iFixit beziehen sich die Änderungen des Materials vor allem auf das Silikon der Tastenabdeckungen.

Vermisst : Das Macbook, das Apple zuletzt im Jahr 2017 mit neuen Prozessoren ausgestattet hatte, hat sich überlebt. Macworlds Leif Johnson bedauert das, denn für ihn und seine Zielgruppe sei es das perfekte Gerät gewesen: Ein Laptop, bei dem Mobilität über allem steht und das man sehr schnell zur Hand hat, um zu Texte zu schreiben oder zu bearbeiten. Für den Videoschnitt, Bildbearbeitung oder Gaming sei es gewiss weniger geeignet gewesen, doch hätte er erneut ein Macbook gekauft, hätte es eines mit einem schnelleren Prozessor und der Butterfly-Tastatur der dritten Generation gegeben. Ihn habe nicht einmal gestört, dass es nur einen einzelnen USB-Port habe, um es aufzuladen und Peripherie anzuschließen, das sei in der Praxis nur selten ein Problem gewesen. Im Gegenteil habe er das flache Keyboard seht geschätzt, ebenso das Zusammenspiel von Tastatur und Trackpad, das bedeutend kleiner ist als das der größeren Macbook-Reihen.

Weitere Nachrichten:

Neues Macbook Air, Macbook Pro: Billiger und mit True Tone

Ohne große Vorankündigung hat Apple heute neue Macbook-Air-Modelle und Macbook Pro vorgestellt. Die Neuerungen sind aber begrenzt: Das Macbook Air wird günstiger und erhält ein True Tone-Display.

Passend zum Schulanfang in den USA hat Apple das Macbook Air aktualisiert. Die neue Version von 2019 kostet ab sofort im Apple Store nur noch 1249 Euro statt 1349 €. Wichtigste Neuerung ist aber offenbar ein verbessertes Display mit Unterstützung für True Tone – die Display-Farben werden bei dieser Technologie automatisch an das Umgebungslicht angepasst. Eine neue Tastatur scheinen die neuen Modelle nicht zu erhalten, obwohl darüber erst kürzlich spekuliert wurde. Die Akkukapazität ist mit 49,9 statt 50,3 Wattstunden minimal niedriger, die Laufzeit ist identisch mit anderen Modellen.

Das Macbook Pro mit Touch Bar ist nun auch in einer Einstiegsversion mit 1,4-GHz Quadcore-CPU (CPU der 8. Generation) erhältlich. Die erst 2019 aktualisierten Macbook Pro 13-Zoll erschienen mit einer schnelleren 2,4 GHz und einer 2,8 GHz-CPU. 

Der Einstiegspreis für das Macbook Pro mit Touchbar sinkt dabei um 500 Euro. Erstmals ist dieses Modell für 1499 Euro zu haben, allerdings bietet es dann nur 128 GB Speicherplatz. Wie die 2019 aktualisierten schnelleren Modelle sind die Geräte mit Touch Bar, T2-Chip und Touch ID ausgestattet. Eine Version mit 1,4 GHz und 256 GB SSD kostet 1749 Euro. Beide neuen Einstiegsmodelle mit 1,4 GHz erhalten außerdem die Grafiklösung Intel Iris Plus Graphics 645 – die teureren Macbook Pro nutzen die Iris Plus 655. Im Prinzip handelt es sich um eine eigenständige Version der 13-Zoll-Macbooks, offenbar auch mit unterschiedlichen Innenleben. Das Einstiegsmodell bietet zwei statt vier Thunderbolt-Anschlüsse, auch die Akku-Kapazität ist mit 58,2 statt 58 Wattstunden etwas höher. Ein Upgrade der CPU ist für 360 Euro möglich, allerdings nur auf eine i7-CPU mit 1,7 GHz und vier Kernen (Turbo Boost von 4,5 statt 3,9 GHz.

Die beiden neuen Macbooks sind für Schüler und Studenten vergünstigt zu haben. Im Rahmen einer neuen Aktion gibt es außerdem zusätzlich ein kostenloses Paar Beats-Kopfhörer.

Das Macbook und Macbook Pro ohne Touchbar sind nicht mehr erhältlich.

Apple senkt die Preise: SSD-Upgrades für Macs nun günstiger

Nicht nur neue Macbook Air und Macbook Pro sind heute erschienen, Apple hat auch die Preise für einige SSD-Upgrades gesenkt. Erst im März hatte Apple die Preise für einige Upgrade-Optionen gesenkt. Betroffen sind allerdings nur die teureren Optionen ab 1 TB, die Preise für die Upgrades von 128 auf 256 oder 256 auf 512 GB bleiben anscheinend bei den meisten Modellen gleich. Wir haben hier einige Beispiele aufgelistet.

Der neue Mac Mini kann mit einer SSD mit 2 TB bestellt werden, was bei Auswahl der günstigsten Basisversion mit i3-CPU zuvor 1680 Euro kostete. Aktuell kostet dies nun noch 1200 Euro, die Aufrüstung auf 1 TB noch 720 Euro. Bestellt man die Version mit i5-CPU kostet das Upgrade auf 1 TB nun 480 Euro.

Beim Macbook Pro ist die Ausbaustufe mit 2 TB günstiger geworden, je nach Modell zahlt man nun 1000 oder 750 Euro Aufpreis (zuvor 1500 und 1250 Euro).

Bestellt man das Basismodell des Macbook Pro 15-Zoll mit 256 GB und will eine 2 oder 4 TB SSD, zahlt man 960 oder 1920 Euro Aufpreis (zuvor waren es 1440 bzw. 3600 Euro.)

Beim Top-Modell kostet das Upgrade von 512 GB auf 2 oder 4 TB nun 720 bzw. 1680 Euro.

Eine 4 TB SSD kostete bisher 2400 Euro, nun sind es 1440 Euro. Das Upgrade auf 2 TB kostet 480 Euro.

Ein Sonderfall ist das neue Macbook Air: Bestellte man das neue Macbook Air mit 1,5 TB kostete dies 1375 Euro. Ab sofort gibt es nur noch eine Version mit 1 TB als Maximalausstattung, gegenüber dem Grundmodell mit 128 GB zahlt man 750 Euro.

Instagram: Neue Tools gegen Cyber-Mobbing

Die Foto-Community Instagram will keine Plattform für Cyber-Mobbing bieten und führt in dieser Woche neue Maßnahmen gegen Beleidigungen und Hassreden ein. Die Features richten sich vor allem an Teenager. Eine Personengruppe, die laut Instagram am häufigsten zum Opfer von Cyber-Mobbing wird, dieses aber in den seltensten Fällen meldet.

Das erste neue Feature trägt den Namen „powered by AI“. Eine künstliche Intelligenz scannt dabei beim Abschicken eines Kommentars den enthaltenen Text nach Worten und Satzstellungen, die möglicherweise auf eine Beleidigung hinweisen. Wird die KI fündig, weist sie den Verfasser darauf hin und bittet ihn, seinen Kommentar vor dem Abschicken möglicherweise noch einmal zu überdenken oder zu löschen. Der Kommentar kann im Anschluss trotzdem veröffentlicht oder rückgängig gemacht werden. Tests mit dem Feature haben laut Instagram gezeigt, dass sich einige Nutzer nach dem Hinweis entscheiden, eine entschärfte Version ihres ursprünglichen Kommentars zu verfassen.

Auf Seiten der Betroffenen führt Instagram mit Beschränkungen ebenfalls eine neue Funktion ein. Laut Instagram scheuen sich einige Instagram-Nutzer davor, Nutzer zu blockieren, von denen sie belästigt werden – sie haben Angst davor, die Situation damit zu eskalieren, besonders wenn sie auch im echten Leben mit ihrem Peiniger zu tun haben. Für diese Nutzer steht nun das neue Restrict-Feature bereit. Dabei handelt es sich um die entschärfte Form einer Blockierung. Ein Nutzer, der auf die Restrict-Liste wandert, sieht die Beiträge seines Opfers auch weiterhin. Er sieht jedoch nicht mehr, wann sein Opfer online ist und ob es seine Direktnachrichten gelesen hat. Kommentare, die er abgibt, sind für andere Nutzer vorerst nicht sichtbar und müssen erst von seinem Opfer bestätigt werden.

Netflix: Stranger Things 3 bricht Zuschauer-Rekorde

Die dritte Staffel der Hit-Serie Stranger Things auf Netflix bricht aktuell alle Rekorde des Streaming-Unternehmens. Dazu wurden über den US-Twitter-Account von Netflix Zahlen genannt.

Bei Stranger Things handelt es sich um eine Mystery-Serie, angelehnt an Sci-Fi-und Horror-Hits der 80er-Jahre. Der Plot dreht sich um die seltsamen Geschehnisse in der Kleinstadt Hawkins. Stranger Things mutierte in den letzten Jahren zu einem Megahit mit vielen Fans. Die Serie wurde zudem für 31 Emmys nominiert, darunter als beste Drama-Serie.

In deinem Tweet gab Netflix nun preis, dass seit dem 4. Juli 2019 40,7 Millionen Haushalte die Serie gestreamt haben- das ist mehr als bei jedem anderen Film oder jeder anderen Serie zuvor. Gezählt wird dabei, wenn mindesten die erste Folge zu 70 Prozent angesehen wurde.18,2 Millionen Nutzer haben in den ersten vier Tagen dabei sogar die komplette Staffel gestreamt. Die komplette Staffel besteht dabei aus 8 Folgen, die alle rund 50 Minuten Länge aufweisen.

Bisheriger Rekordhalter war die Komödie „Murder Mystery“ mit Jennifer Aniston und Adam Sandler in den Hauptrollen. Den Film streamten rund 31 Millionen Konten in den ersten drei Tagen.

Kritische Sicherheitslücken in Logitechs Funk-Mäusen, -Tastaturen und Presentern

In Logitechs Funk-Mäusen, -Tastaturen und Wireless Presenter wurden kritische Sicherheitslücken entdeckt. Betroffen von dem Sicherheitsproblem sind dabei fast alle kabellosen Eingabegeräte, wie die c't berichtet.

Angreifer können über die Sicherheitslücke Tasteneingaben abhören oder sogar Schadsoftware auf dem Rechner installieren. Denn neben dem Abfangen von Tastatureingaben wie Mails, Passwörter und mehr ist es für den Angreifer auch möglich, eigene Tastenbefehle an den Rechner des Opfers zu schicken und dadurch Schadsoftware auf dem Ziel-Rechner auszuführen.

Durch die Lücke könnten Hacker das System mit einer Remote Shell infizieren und diese dann, vom Netzwerk unabhängig, ebenfalls steuern.

Betroffen sind dabei alle Geräte, die mit Logitechs Unifying-Funktechnik arbeiten. Diese Technologie wird vom Unternehmen bereits seit 2009 verwendet, erkennbar ist die Technologie an einem kleinen orangenen Logo mit Stern. Die Wireless Presenter R500 und Spotlight sind ebenfalls über die Schwachstelle angreifbar.

Zwei der Sicherheitslücken wird das Unternehmen nicht schließen, da sonst die Kompatibilität der Hardware mit der Unifying-Technologie nicht mehr gegeben wäre. Um die Lücke mit der Kennnummer CVE-2019-13053 zu nutzen, benötigt der Angreifer kurzzeitig Zugriff auf die Tastatur des Opfers. Wenn der Angreifer alle nötigen Informationen gesammelt hat, ist es ihm dann auch aus der Distanz möglich, den Angriff weiter auszuführen.

Auch die Lücke CVE-2019-13052 bleibt offen. Hierfür muss der Hacker den Pairing-Prozess mitschneiden und erhält dann Zugriff auf die verschlüsselte Kommunikation der Eingabegeräte. Logitech rät den Benutzern deshalb die Kopplung zwischen Empfänger und Eingabegerät nur durchzuführen, „wenn sichergestellt ist, dass keine verdächtigen Aktivitäten innerhalb eines Radius von 10 Metern auftreten.“

Die weiteren Sicherheitslücken konnte Logitech bereits schließen. Nutzer sollten diese Geräte umgehend updaten. Entsprechende Firmware-Upgrades können über das Logitech Firmware Update-Tool SecureDFU vorgenommen werden. Welche Firmware bei Ihnen aktuell vorhanden ist, kann mithilfe von Logitechs Unifying-Software ausgelesen werden. Folgende Firmware-Versionen sind up-to-date:

  • 012.008.00030

  • 012.009.00030

  • 024.006.00030

  • 024.007.00030

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