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Morgenmagazin vom Mittwoch, 11. Januar 2017

11.01.2017 | 06:57 Uhr |

Apple dementierte Gerüchte über Produktion in Arizona +++ Macbook Pro: Consumer Reports findet Messfehler +++ Patch-Day bei Adobe +++ Grünes Internet: Greenpeace lobt Apple und Co für saubere Energie +++ Nokia entwickelt angeblich digitalen Assistenten Viki +++ Telekom erhöht Grundgebühr für Telefonanschlüsse +++ Samsung baut 20-Minuten-Turbo-Batterie für E-Autos

11. Januar: Jeder Tag ist Apfel-Tag

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Wir wissen ja nicht, was es bei Ihnen immer so zum Frühstück gibt, ob Sie sich überhaupt die Zeit dazu nehmen können oder ob es eine schnelle Tasse Kaffee und ein Gebäckstück unterwegs auch mal tun muss. Frühstück ist Typsache, Nachtmenschen bekommen vor Mittag weder die Augen auf noch eine Mahlzeit herunter. Morgenmenschen hingegen können sich eher mit dem Merksatz identifizieren, man solle wie ein König frühstücken, wie ein Bürger zu Mittag essen und wie ein Bettler zu Abend. Ernährungsphysiologisch ist das vermutlich Quatsch, zumindest aber nicht als allgemein gültige Regel zu definieren.

Wo wir schon mal bei den Essensmythen sind: "An Apple a day keeps the doctor away" lässt sich trotz der unbestrittenen Vorzüge von Äpfeln auch nicht halten - und eine ausschließlich auf Äpfeln setzende Ernährung wird gewiss schon bald zu Mangelerscheinungen aller Art führen. Gleichwohl erscheint uns ein Apfel als Frühstück immer noch sinnvoller als ein dick mit Marmelade bestrichenes Buttercoroissant. Nach letzterem gelüstet es uns zwar mehr, aber gerade heute am Tag des deutschen Apfels sollten wir dem widerstehen können und besser in einen leckeren Braeburn oder Jonagold beißen. McIntoshs sind hierzulande eher selten zu bekommen...

Dass sich unser Lieblingscomputer trotz der Apfel-Bezüge "Mac" abkürzt und nicht "Mc" ist indes der Weitsicht des früheren Apple-Ingenieurs Jef Raskin zu verdanken, der seinerzeit das Projekt "Macintosh" bei Apple angestoßen und benannt hat. "McIntosh" hieß damals und heißt immer noch ein Hersteller von High-End-Audio-Geräten, Raskin fürchtete Markenklagen. Wohl nicht zu Unrecht, denn das Unternehmen Apple Computer Inc. sah sich damals bereits den Anwälten der Beatles-Plattenfirma Apple Corp. im Rechtsstreit gegenüber, der erst 2007 endgültig beigelegt wurde.

Den "Tag des deutschen Apfels" hatte der Erzeugerverband überhaupt erst im Jahr 2010 definiert - das war das erste Jahr, in dem der Januar frei von "Tagen des Apfels aus Cupertino" blieb. Denn ein Jahr zuvor hatte Apple auf der Macworld Expo in San Francisco einen letzten und eher lustlosen Auftritt hingelegt, an Messen glaubt man am Infinite Loop seither nicht mehr. Respektive nur an die eigenen permanenten Ausstellungen in den weltweit mehr als 400 Apple Stores und gelegentliche Special Events, bei denen man als Hausherr agiert. Auf der Macworld Expo war Apple indes nur Gast, wenn auch der wichtigste. Lange zum gegenseitigen Nutzen, man denke nur an die Messeauftritte 1997 mit der inszenierten Rückkehr von Steve Jobs und 2007 mit der Premiere des iPhone auf der Bühne im Konferenzzentrum Moscone West. "Tage des Apfels" waren vor allem die Dienstage mit der Eröffnungsveranstaltung. In manchen Jahren musste sich Apple ein wenig winden, um schon Anfang Januar etwas zeigen zu können, was teilweise noch bis Ende Februar im Laden auf sich warten ließ - auch das war einer der von Apple genannten Gründe, nach 2009 nicht mehr an der Macworld Expo teilzunehmen. Doch meistens hatte Steve Jobs wieder ein schimmerndes Produkt in den Händen, auf einer Säule oder gar in der Hosentasche, das er der begeisterten Menge zeigen konnte. Im Jahr 2005 waren das gleich zwei Produkte, die sich an Skeptiker richteten. "Ich kaufe doch keinen Mac, die sind doch viel zu teuer," sagte die eine von Apple ins Visier genommene Zielgruppe und die andere meinte: "Einen iPod kann ich mir nicht leisten, ich habe doch eh nur drei bis vier Alben auf dem Computer."

Die Antwort hieß im ersten Fall Mac Mini und im zweiten iPod Shuffle. Der Mac Mini war (und ist) gewissermaßen der auf das Kernhaus reduzierte Apfel, der den Samen für die nächsten Nutzergenerationen sät. Nutzt Euro für den PC angeschafften Displays, Tastaturen und Mäuse weiter und probiert für eine Handvoll Dollar (genau genommen 499 US-Dollar) einfach mal das Mac-Feeling aus und ihr werdet nie wieder etwas anderes wollen, lautete die Botschaft. Ganz so ist die Saat nicht aufgegangen, der Mac Mini bleibt bei Apple ein Nischenprodukt, könnte man aus den eher seltenen Aktualisierungen seither schließen - die letzte gab es im Jahr 2014. Dennoch hat der Mac-Hersteller seither deutlich an Marktanteilen zulegen können, verkaufte man damals im Quartal etwas mehr als eine Million Macs, sind es heutzutage solide zwischen vier und fünf Millionen.

Die Rolle, die der Mac Mini dabei spielte, lässt sich nur schwer einschätzen, sein Einfluss  auf das Wachstum dürfte aber überschaubar gewesen sein. Weit mehr hat Apple damals schon der iPod auf die Sprünge geholfen, mit dem iPod Shuffle kam nun auch ein Äquivalent zum Mac Mini heraus, nur ließen sich keine anderweitig benutzten Monitore, Tastaturen und Mäuse an das weiße Gerät in Form und Größe einer Kaugummipackung anschließen. Dafür ließ er sich aber an den PC anschließen, Neugierige konnten damit zumindest erfahren, wie einfach und bequem die Synchronisation ihrer digitalen Musik mit dem iPod vonstatten geht - und erfahrene Benutzer des iPod hatten endlich eine vernünftige Lösung für den Sport. Denn der klassische iPod und selbst der iPod Mini hatten noch jeweils eine Festplatte an Bord, die bei Erschütterungen vorsichtshalber die Arbeit einstellte. Die Musik kam inzwischen aus einem Pufferspeicher, der aber Musik nur für zehn oder fünfzehn Minuten geladen hatte. Um ihn wieder voll zu bekommen, musste man also immer wieder mal stehen bleiben...

iPod Shuffle und Mac Mini hat Apple weiterhin im Angebot, äußerlich verändert, aber weiterhin den gleichen Prinzipien gehorchend. Unsere Glaskugel hat uns für 2017 indes verraten, dass es eine Neuauflage des Mac Mini geben werde, in Sachen iPod Shuffle war der Blick ein wenig getrübt. Eine Renovierung hat der kleine Player aber eigentlich gar nicht nötig. Alle paar Jahre neue Farben - für die Nische sollte das genügen. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Noch eine Erinnerung: Je mehr Leute man fragt, wo sie am 9. Januar 2007ff waren und was sie da dachten und machten, umso mehr interessante Begebenheiten rund um das iPhone erfährt man. Nun hat der BBC gegenüber auch Tony Fadell geplaudert, der seinerzeit bei Apple die Entwicklung des iPod leitete und nicht von ungefähr entscheidenden Einfluss auf das iPhone hatte. Denn es war Apples grundsätzliche Entscheidung, den iPod zu etwas größerem, flexibleren und mobileren auszubauen, anstatt wie etwa Microsoft zu versuchen, den Computer auf Handy-Größe zu schrumpfen. Fadell erzählt ausführlich über die heftigen Streitereien, die Befürworter einer Tastaturlösung à la Blackberry vor allem mit Steve Jobs hatten, der den Multitouchbildschirm aus der Entwicklung des Touchscreen-Mac befürwortete – letztlich Recht bekam und behielt. Bei einer anderen Jobs-Doktrin habe ihn das Team aber gewissermaßen hintergangen und von Anfang an berücksichtigt, dass man iPhone und später iPad sehr wohl auch mit einem Stylus würde bedienen können. Aber laut Fadell hatte dieses kleine Hintergehen schon einen Präzedenzfall, denn auch für den iPod hätten die Ingenieure von Anfang an auch die Verbindung mit Windows berücksichtigt. Bei einer anderen Geschichte muss Fadell ein wenig unkonkret bleiben, denn er wirft der Konkurrenz nicht weniger als Industriespionage vor. Fadell und Team hätten sich im Vorfeld bei auf Mobilfunk spezialisierten Herstellern unter deren Fittichen umgesehen, um von ihnen zu lernen. Bei einem Besuch in Malmö sei während des Abendessens aber das Auto der Ingenieure ausgeraubt worden, mit allen Unterlagen und Prototypen: "Die wussten, dass wir an einem Handy arbeiten." Laut Fadell habe die Reise nach Schweden aber dennoch mehr wertvolle Erkenntnisse für Apple gebracht, als Industriespione von der Abordnung aus Cupertino hätten erfahren können.

Ursache geklärt : Consumer Reports, eine Art Pendant zur deutschen Stiftung Warentest, hatte im Dezember bei seinen Tests des Macbook Pro nur mäßige Akkulaufzeiten ermitteln können, die noch dazu sehr stark schwankten, von  vier bis19 Stunden. Deshalb kamen die MAcbook Pro 2016 nicht auf die Liste empfehlenswerter Geräte. In Zusammenarbeit mit Apple haben die Tester nun die Ursache für die Ergebnisse, die andere, unter anderem auch Macwelt, nicht reproduzieren konnten, gefunden. Die Einstellungen, die Consumer Reports auf dem Macbook Pro nutzte, um Vergleichbarkeit über Plattformen hinweg zu gewährleisten, haben sich als fehlerhaft erwiesen. So nutzten die Tester den Browser Safari in dessen Developer-Modus, wie er im "echten Leben" kaum zur Anwendung kommt - und auch nicht in anderen Testszenarios. Nur so lasse sich aber der Cache des Browsers abschalten, im Test lädt das Macbook Pro immer wieder zehn unterschiedliche Websites, bis die Batterie leer ist. Apples Ingenieure entdeckten aber in dieser Einstellung einen Fehler, der dazu führte, dass Icons immer wieder geladen wurden und so zu den Inkonsistenzen in den Messergebnissen führten. In den "normalen" Einstellungen von Safari hätten Nachtests konsistente Ergebnisse geliefert und die erwartete Akkulebensdauer von zehn Stunden und mehr ergeben. Consumer Reports will nach einem ausführlichen Nachtest seinen Bericht aktualisieren.

Schutz: Glenn Fleishman stellt folgendes Szenario auf: Mal angenommen, Sie sind ein Dissident und haben Schnüffeleien von Regierungsbehörden zu befürchten - in welchem Land, das sei völlig dahin gestellt. Wie schützen Sie auf iPhone, iPad und Mac Ihre Kommunikation so, dass der Staat Sie nicht ausschnüffeln kann? Im Resultat werden Sie sich von einigen Bequemlichkeiten verabschieden müssen, doch sollte es Ihnen so gelingen, Ihre Privatsphäre zu wahren.

Dementi: Ob die Forderung des kommenden Präsidenten, US-Unternehmen müssten ihre Produktion in die USA (zurück)verlegen oder hohe Strafzölle zahlen durchsetzbar ist und wenn ja, wirtschaftlich sinnvoll, wird man in den nächsten Monaten und Jahren sehen. Apple hat indes nach einen aufkommenden Gerücht klar gestellt, dass eine Behördenanfrage zu seiner Anlage in Mesa, Arizona, nicht dazu dient, dort die Produktion von Macs oder anderer Hardware zu etablieren. Apple hatte beantragt, den Status seiner Niederlassung in Mesa als Foreign Trade Zone (FTZ) zu verlängern, was Spekulationen um die Produktion (neuer) Macs in Arizona ausgelöst hatte. Hardware werde man dort aber nicht herstellen, stellt Apple nun klar, stattdessen wolle man Mesa als eine Art Kommandozentrale für die global verteilten Rechenzentren des Unternehmens ausbauen. Allenfalls werde man in Mesa Server in Racks einbauen. Apple verweist zudem auf die Tatsache, dass 69 seiner Zulieferer in den USA produzieren und in 33 Staaten insgesamt 360.000 Arbeitsplätze dafür bereit stellen.

Update: Adobe hat für den Flash Player ein weiteres Sicherheitsupdate herausgebracht, das in der Software unter macOS, Windows und Linux insgesamt 29 Lücken stopfen soll. Die aktuelle Version trägt die Nummer 24.0.0.194, auch Acrobat und Reader bekommen Sicherheitsupdates.


Weitere Nachrichten:

Grünes Internet: Greenpeace lobt Apple und Co für saubere Energie

Laut Greenpeace gehören die Unternehmen Apple, Google, Facebook und auch der Newcomer Switch zu den Marktführern in Sachen erneuerbarer Energien. Dem Bericht der Umweltschutzorganisation zu Folge leisten besagte Unternehmen einen großen Beitrag zum Erschaffen eines „grünen Internets“, eines Internets, welches mit erneuerbarer Energie betrieben werden kann. Unter anderem werden beispielsweise die Datencenter der großen Unternehmen mit sauberer Energie betrieben.

Insgesamt seien bereits rund 20 Internet-Unternehmen komplett auf erneuerbare Energien umgestiegen, was im Vergleich zur Konkurrenz aber nur ein Tropfen auf einem heißen Stein ist: Der Großteil dieser Branche wächst weiterhin sehr stark im asiatischen Raum, wo keinerlei Wert auf derartige umweltbewusste Maßnahmen gelegt wird. Diesbezüglich bildet auch die USA keine Ausnahme, wie der US-Bundesstaat Virginia beweist.

Der Greenpeace Senior IT-Analyst, Gary Cook, freut sich dennoch über die aktuelle Entwicklung: „Dank der Führung und Befürwortung von Unternehmen wie Apple, Google, Facebook und Switch können wir große Schritte in Richtung eines mit sauberer Energie betriebenen Internets machen. Eine wachsende Anzahl an Unternehmen hat jetzt die Notwendigkeit für den Wechsel auf erneuerbare Energiequellen erkannt, aber wir müssen diesbezüglich noch mehr Druck ausüben und allgemein mehr Transparenz schaffen. Amazon Web Services ist ein gutes Beispiel für ein Unternehmen, welches viel über seine regenerativen Projekte spricht, seine Kunden aber im Dunkeln lässt, wenn es um die Energie-Performance geht und zusätzlich in Märkte mit schmutziger Energie, wie Virginia, investiert.“

Asiatische Internet-Riesen, wie beispielsweise Tencent, Baidu und Alibaba, weigern sich bisher, auf einen umweltbewussten Kurs umzuschlagen. Dies stellt für den Umweltaktivisten, Jude Lee, ein enormes Problem dar: „Führende IT-Firmen in den Vereinigten Staaten haben bereits gezeigt, dass die Mehrheit der Industrie erkannt hat, das saubere Energie sowohl gut für die Umwelt, als auch für das Geschäft ist. Unternehmen in Ost-Asien müssen das ebenfalls begreifen.“

 Der weltweite IT-Sektor beansprucht derzeit sieben Prozent der globalen Elektrizität, was sich bis 2020 vermutlich verdreifachen wird. Seit 2009 bewertet Greenpeace die Energie-Performance führender IT-Unternehmen. Facebook, Apple und Google waren die ersten Untenehmen, die vor fünf Jahren auf 100 Prozent erneuerbarer Energien umgestiegen sind.

Nokia entwickelt angeblich digitalen Assistenten Viki

Mit der Marke Viki hat der finnische Handy-Hersteller Nokia in der vergangenen Woche beim EU-Amt für geistiges Eigentum (EUIPO) eine neue Marke angemeldet . Hinter dem kurzen Namen verbirgt sich laut Markenbeschreibung eine „Software zur Entwicklung und Überwachung von digitalen Assistenten“.

Die Assistenz-Programme sind für mobile Geräte konzipiert und nutzen das Web. Mit Hilfe von Viki sollen dabei alle Datenquellen zu einem „chat- und sprachbasierten Interface“ zusammengeführt werden. Was genau Nokia mit Viki plant, ist derzeit noch unklar.

Denkbar wäre jedoch die Entwicklung eines eigenen digitalen Assistenten für die Firma HMD Global. Nokia hat dem finnischen Unternehmen sein geistiges Eigentum lizenziert, womit HMD vor wenigen Tagen mit dem Nokia 6 ein Android-Smartphone für den chinesischen Markt vorstellte. Der digitale Assistent könnte ebenfalls von HMD lizenziert werden.

Telekom erhöht Grundgebühr für Telefonanschlüsse

Die Deutsche Telekom erhöht wegen gestiegener Kosten die Grundgebühr für reine Telefonanschlüsse, die seit 2008 geschaltet beziehungsweise geändert wurden. Laut Teltarif sind rund zwei Millionen Kunden betroffen. Die Telekom schreibt die Kunden an und informiert sie über die Erhöhung der Grundgebühr. Betroffene Kunden haben ein Sonderkündigungsrecht mit Wirkung zum 30. April 2017 (das nur bei Call Basic und Call Comfort eine Rolle spielt, weil es bei Call Start keine Mindestvertragslaufzeit gibt).

Um fünf Prozent erhöht die Deutsche Telekom die Grundgebühr für die Standard-Varianten bei Call Start und bei Call Basis, den beiden günstigsten der drei reinen Telefontarife. Bis zum 30.04.2017 zahlen die Nutzer dieser beiden Tarife 19,95 Euro Grundgebühr pro Monat für die Standard-Variante. Der Preis erhöht sich ab dem 01.05.2017 auf 20,95 Euro pro Monat. Für die Universal-Variante (ISDN-fähig) von Call Start beziehungsweise Call Basic zahlen die Kunden bis zum 30.04.2017 27,95 Euro/Monat, ab dem 01.05.2017 28,95 Euro/Monat.

Der Unterschied zwischen Call Start und Call Basis: Ersterer hat keine Mindestvertragslaufzeit, letzterer dagegen hat eine Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten, beinhaltet dafür aber monatliche Freiminuten. Die übrigen Konditionen sind identisch: 2,9 Cent/Minute für Gespräche ins deutsche Festnetz und ab 2,9 Cent/Minute für Telefonate ins Ausland und 19 Cent/Minute für Anrufe in alle deutschen Mobilfunknetze.

Bei Call Comfort steigt der monatliche Grundpreis für die Standard-Variante ab dem 01.05.2017 auf 30,95 Euro/Monat (das ist eine Erhöhung um 3,34 Prozent), für die Universalvariante ab dem 01.05.2017 auf 38,95 Euro/Monat. Bis zum 30.04.2017 liegt die Grundgebühr bei 29,95 Euro/Monat (Standard) beziehungsweise bei 37,95 Euro/Monat (Universal). Call Comfort bietet eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz.

Der einmalige Bereitstellungspreis für einen neuen Telefonanschluss bleibt unverändert bei 69,95 Euro.

Samsung baut 20-Minuten-Turbo-Batterie für E-Autos

Samsung SDI, die Abteilung für erneuerbare Energien und Lithium-Ionen-Technologie des koreanischen Elektronik-Herstellers Samsung, hat in dieser Woche auf der North American International Auto Show 2017 einen neuen Akku für Elektroautos vorgestellt. Die Batterie bietet eine Gesamtreichweite von 600 Kilometern und ist mit einer Schnelllade-Technik ausgestattet.

Mit Hilfe dieser Technik kann der Samsung-Akku innerhalb von nur 20 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden, was einer Reichweite von 500 Kilometern entspricht. Anstatt Akkus mit immer mehr Batteriezellen auszustatten und sie damit schwerer zu machen, sieht Samsung die Zukunft in seiner Schnelllade-Technik. Nutzer könnten durch die kurzen Auflade-Zeiten längere Strecken mit ihrem Auto zurücklegen, da sie für das erneute Laden der Batterie nur eine kurze Pause einlegen müssten. Samsung SDI beliefert bereits BMW mit seinen E-Auto-Batterien.

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