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Morgenmagazin vom Mittwoch, 18. Dezember 2019

18.12.2019 | 07:12 Uhr |

Studie zweifelt Nutzen von Blaulichtfiltern an +++ Umfrage zur Datensicherheit bringt in USA erschreckende Ergebnisse +++ Warum Sidecar eine Absage an den Touch-Mac ist +++ 100 Sterne verschwunden: Möglicher Hinweis auf außerirdisches Leben +++ Tipps von Bosch: So kommt der eBike-Akku gut durch den Winter +++ VW: Sound für Elektroautos erinnert an Star Wars

18. Dezember: Das schlaue Telefon

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Und alles Gute zum Geburtstag, Willy Brandt (106), Keith Richards (76), Steven Spielberg (73), Brad Pitt (56) und iPhone (13). Äh, Moment, iPhone? Das ist doch ein Steinbock (9. Januar), Krebs (29. Juni) und Skorpion (9. November), aber kein Schütze? Nicht das iPhone von Apple in seinem Dreiklang von Vorstellung, Erstverkaufstag (USA) und Erstverkaufstag (Europa) steht heute im Geburtstagskalender, sondern das iPhone von Cisco.

Keine vier Wochen vor der Premiere des bahnbrechenden Apple-Smartphones auf der Macworld Expo in San Francisco hatte der dort ansässige Netzwerkausrüster Cisco (daher ja auch der Name) sein iPhone präsentiert. Beziehungsweise dessen Tochterunternehmen Linksys, das seine VoIP (Voice over IP) Telefone so nannte. Offiziell hießen die am 18. Dezember 2006 präsentierten Apparate CIT400 und WIP320, da aber Cisco seinerzeit die Wortmarke "iPhone" für sich gesichert hatte, wurden die drögen Geräte, die 180 respektive 200 US-Dollar kosteten, eben unter dem Namen iPhone präsentiert.

Die Aufregung in der Blogosphäre des Planeten Apple war so kurz vor Weihnachten in den Tagen vor der Ankündigung enorm. Denn es war ein ungeschriebenes Geheimnis, dass Apple auf der Leitmesse im Januar seinen telefonierenden und im Internet surfenden iPod eben iPhone nennen würde. Nach all den iMacs, iBooks und eben iPods war das ja beinahe zwangsläufig. Das iPhone werde es aber noch vor Weihnachten geben, orakelte seinerzeit etwa Gizmodo – das sich etwas mehr als drei Jahre später damit hervortun würde, den Protoypen des iPhone 4 in einer Kneipe in Cupertino gefunden zu haben.

Das iPhone, das da dann vor dem Fest herauskam, war aber keines. Ebenso wenig, wie ein telefonierender iPod eine Wählscheibe bekommen würde - dabei war ein Software-Click-Wheel seinerzeit sogar eine Option im Gestaltungsprozess gewesen. Das Cisco-iPhone war nicht einmal das erste, wie die Experten für Apple- und allgemeine IT-Geschichte von Cult of Mac zu berichten wissen.

Schon auf der CES 1998 hatte ein Unternehmen namens InfoGear ein Telefon für 500 US-Dollar vorgestellt, mit dem man gegen Extragebühren auch ins Internet gehen konnte. Das Dispaly unterstütze Touchbedienung und präsentierte auch einige Apps, es sollte den PC auf eine Weise ergänzen, wie eine "Mikrowelle den Backofen ergänzt". Apples iPhone verfolgt seit 2007 ein etwas anderes Konzept.

Das iPhone von InfoGear verkaufte sich gerade einmal 100.000 mal, Apple heutzutage drei bis fünfmal so viele - jeden Tag. Aber Cisco übernahm das Unternehmen im Jahr 2000, zusammen mit der Marke iPhone, als ein solches Gerät bei Apple noch nicht einmal ein fern liegender Traum war.

Und dennoch musste Apple sein geplantes Gerät nicht Apple Phone nennen oder anders. Steve Jobs persönlich überrumpelte Cisco, indem er zunächst einfach nur sagte, man wolle die Marke haben, ohne etwas zu bieten. Als Cisco dankend ablehnte, ließ er die Anwälte auf den Netzwerkausrüster los, Cisco habe die Marke ja offenbar aufgegeben. Wie ein Wunder einigte man sich ohne langen Gerichtsstreit, Apple schmeichelte Cisco mit der Erklärung, beim Ausbau künftiger Infrastrukturen eng zu kooperieren – was dann nie passierte.

In Deutschland übrigens gehörte die Wortmarke "iPhone" dem Provider Freenet. Die hiesige Markteinführung des iPhones geschah dann noch geräuschloser hinsichtlich Markenrecht. Schließlich profitiert auch Freenet vom iPhone-Boom. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Vorschlag: Im Jahr 2020 könnte Apple das Macbook zurück bringen - als ersten Mac, der auf der ARM-Prozessorarchitektur beruht, die bisher iPad und iPhone steuert. Das klingt zwar plausibel, ist aber alles andere als gewiss. Was das neue Macbook aber definitiv nicht bieten wird, will nun unser Macworld-Kollege Leif Johnson erkannt haben: Einen Touchbildschirm. Sidecar, die in iOS 13 und macOS Catalina neue Funktion, bei der man das iPad als zweiten Monitor für den Mac einsetzen kann, beweise das. Denn genau das bietet das, was man von einem Touch-Mac erwarten könnte: Scrollen per Wischgeste, ein- und auszoomen per Zangenbewegung, selbst weitere Multitouchgesten sind möglich. Das hat aber Grenzen: Per Finger auf einen Link auf dem iPad klicken? Geht nicht - Apple Pencil vonnöten oder eben die Maus drüben auf dem Mac. Mit dem Finger auf ein Symbol im (Mac-)Dock oder auf dem Schreibtisch tippen? Auch nicht vorgesehen. Rechts-"Klick" mit dem Finger? Nein, nur mit einem längeren Druck des Aple Pencil möglich. Sidecar sei nur eine halbwegs befriedigende Lösung und macOS einfach nicht für Touch gedacht. Zumindest sehe das Apple so. Gewiss wird Touch auf einem iMac Pro wenig sinnvoll sein, auf Macbooks aber schon. Dass es besser geht, zeigt nicht nur die Windows-Konkurrenz mit Tocuhbooks aller Art, sondern auch die Lösung Luna Display, die das bietet, was Sidecar noch verhindert. Es ist nicht so, dass Tocuh auf dem Mac nicht möglich wäre, dass es gut funktionieren kann, zeige ja Sidecar in Teilen. Apple will den Weg offenbar aber nicht weiter verfolgen und erinnert so an die Zeit, in der die Maus am iPad noch verpönt war. Aber das hat sich 2019 ja geändert.

Rückschlag: Apples im Jahr 2014 veröffentlichte Programmiersprache Swift, die seit 2015 Open Source ist, hat laut The Register einen Rückschlag hinnehmen müssen. Es geht um IBMs Projekt, für Swift Server-APIs zur Verfügung zu stellen, die Arbeit an diesen Kitura genannten Schnittstellen scheint Big Blue aber nun einzustellen. In einem Swift-Forum hat IBM angekündigt, dass sich die beiden zuständigen Mitarbeiter Ian Partridge und Chris Bailey von dem Projekt zurück ziehen werden, IBM habe seine Open-Source-Prioritäten kürzlich auf den Prüfstand gestellt und sei daher zu dieser Entscheidung gekommen.

Rückblick : Walt Mossberg zieht für The Verge Bilanz der letzten zehn Jahre bei Apple. Unter Tim Cook prosperiert das Unternehmen zwar wie nie und in den Zehnerjahren sind der Firma auch etliche Erfolge gelungen, doch darunter war kein solcher Knüller wie das iPhine. Zuletzt hatte Apple vor allem neue Services konzipiert und sich weniger auf Produkte fokussiert. Nach wie vor bleibe Apple das wichtigste Unternehmen für Consumer-Technik, es sei aber offen, ob es Cupertino gelinge zum absoluten Liebling der Kunden in Sachen Musikstreaming, TV oder Nachrichten zu werden.

Verschlüsselung: Von den erschreckenden Ergebnissen einer repräsentativen Befragung von US-Amerikanern zum Thema Verschlüsselung berichtet ZDNet. Es ist im land of the free und im home of the brave offenbar noch viel Aufklärungsarbeit vonnöten. Bei der Frage nach der vertrauenswürdigsten Firma in Sachen Datensicherheit kommt Google auf Platz eins (42,6 Prozent) , gefolgt von Amazon (38,3 Prozent). Apple, das sich im Gegensatz zu den anderen sehr um Privatheit kümmert, da es die Daten der Kunden nicht als Produkt betrachtet, kommt mit einer Zustimmung von 36,7 Prozent nur auf den dritten Platz. Amazon sei nach den Ergebnissen der Umfrage auch das Unternehmen, das Verschlüsselung am Wahrscheinlichsten einsetze, gefolgt von Google und Apple. Bedenkliche 18 Prozent der etwas über 1000 Befragten gaben  an, nie etwas von Verschlüsselung gehört zu haben, 17,7 Prozent haben von dem Thema erstmals im Fernsehen gehört. 55,5 Prozent glaubten, ihre Daten seien sicher, wenn sie verschlüsselt in der Cloud lägen, dazu im Widerspruch waren 65,2 Prozent aber der Ansicht, dass Hacker auch an verschlüsselte Daten kämen. Auch auf andere Fragen kam die von der Sicherheitsfirma nCipher in Auftrag gegebene Studie zu interessanten Ergebnissen: 27 Prozent begrüßten es, wenn die US-Behörden Hintertüren zu gesicherten Systemen hätten, weitere 26 Prozent würden das nur im Zusammenhang mit Kriminalität gewähren wollen.

Umgedreht: Dunkelmodus und Blaulichtfilter wie Apples Night Shift sollen an sich einen besseren Schlaf gewähren, weil sie die Produktion des Hormons Melatonin nicht behindern. So weit die Theorie und die Marketingasussagen. Dies stellt nun eine Studie von Dr. Tim Brown, welkche die Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht hat, auf den Kopf. Denn diese kommt zum Ergebnis, dass es mehr von der Bildschirmhelligkeit abhängt als vom Farbton, ob man nach abendlicher Nutzung von Mac, iPhone oder iPad noch einen guten Schlaf bekommt. Doch hat die Studie auch ihre Schwächen, wie Apple Insider anmerkt, denn Probanden waren keine Menschen, sondern Mäuse. Browns Ergebnisse könnten dennoch die Forschung der letzten zwanzig Jahre auf den Kopf stellen, da sie den Zusammenhang von Melatonin und der biologischen Uhr in Frage stellen. Stattdessen seien eher die Stäbchen-Zellen in der Netzhaut für die Regelung des Schalfrhythmus verantwortlich zu machen.

Beschwerde : Eine ungewohnte Koalition aus Technikfirmen und Fahrzeugherstellern haben sich bei der Europäischen Kommission über den Missbrauch von Patenten beklagt. Apple, Cisco, BMW und Daimler schreiben in einem Brief, dass es für viele Patente rund um autonome Fahrzeuge und andere vernetzte Geräte keinen Zugang zu essentiellen Patenten zu vernünftigen Kondition gebe. Dieses würde die Entwicklung und den Wettbewerb behindern. Konkrete Namen nennen die Unternehmen nicht, doch dürften sie Nokia gemeint haben, das bereits die Lizenzierung einiger Patenten an Daimler und Zulieferer wie Bury verweigert hat, nach einer Beschwerde untersucht die Kommission den Fall bereits. Nokia wies bisher die Vorwürfe als gegenstandslos zurück. "Die Praxis einiger Patentinhaber, Lizenzen nur an bestimmte Unternehmen zu vergeben, hindert Unternehmen im Internet der Dinge und verwandte innovative Technologiebranchen daran, Investitionen in Forschung und Entwicklung zu planen," heißt es in dem Brief, "Diese Praxis hemmt Innovationen, verhindert den Markteintritt neuer Kunden und bindet Lieferanten an bestehende Kunden. Infolgedessen können europäische Unternehmen und Verbraucher höhere Preise zahlen, als sie auf einem wettbewerbsfähigeren Markt zahlen würden".

Update : Die Airpods und die Airpods Pro haben ein Firmwareupdate bekommen, von den Versionen 2B588 (Airpods) und 2A364 (Airpods Pro) auf 2C54. Was in der Firmware neu ist, verrät Apple nicht, für derartige Updates gibt es keine Releasenotes. Die Firmware installliert sich automatisch, wenn sich die Airpods mit dem iPhone verbinden, es gibt keine Möglichkeit, sie dazu zu zwingen. Ob das Update aufgespielt wurde, sieht man in den Einstellungen des iPhones, wenn die Airpods verbunden sind.

100 Sterne verschwunden: Möglicher Hinweis auf außerirdisches Leben

Astronomen haben Aufnahmen des Sternenhimmel aus den 1950er-Jahren mit aktuellen Aufnahmen verglichen und dabei eine verblüffende Entdeckung gemacht. Die Ergebnisse des Projekts "Vanishing & Appearing Sources during a Century of Observations", kurz VASCO, hat das Team rund um Beatriz Villarroel im Fachmagazin Astronomical Journal veröffentlicht.

In den 600 Millionen untersuchten Himmelsobjekten fanden die Forscher 150.000, die in aktuellen Aufnahmen nicht mehr in der Nähe der ursprünglichen Position zu finden waren. Verglichen wurden der US Naval Observatory Catalogue mit dem aktuellen Katalog des Projekts Pan-STARRS. Von den 150.000 Abweichungen wurden 24.000 von den Wissenschaftler visuell untersucht worden. Dabei fielen den Forschern 100 Fälle auf, die besonders auffällig waren.

Das Verschwinden der Lichtquellen bietet viel Raum für Spekulationen. Die Forscher nennen in ihrer Abhandlung eine Reihe von möglichen Ursachen, bestätigen lässt davon aber zur Zeit keine. Obwohl Sterne bekanntlich in ihrer Leuchtkraft schwanken können, ist eine Veränderung in einem so kurzen Zeitraum sehr unwahrscheinlich. Auch wenn Sterne "sterben", machen sie über einen langen Zeitraum verschiedene Stadien durch, bevor sie besonders hell explodieren. Das Phänomen nennt man Supernova. Die Lebensdauer von Sonnen geht nicht selten in die Milliarden Jahre, unsere Sonne ist etwa 4,5 Millarden Jahre alt.

Eine weitere Möglichkeit wäre, dass die Lichtobjekte sogannte Zwergsterne sind, die zwar lichtschwach sind, sich aber schnell in der Galaxie bewegen und uns zum Zeitpunkt der Aufnahme in den 1950er-Jahren sehr nah gewesen sein könnten. Inzwischen könnten diese weitergewandert und deshalb nicht mehr in der selben Position am Himmel zu sehen sein.

Das sind nur zwei von vielen möglichen Erklärungen, sogar Bildfehler und Kratzer im Bildmaterial könnten eine Ursache sein.

Außerirdischer Einfluss kann nicht ausgeschlossen werden

Eine besonders spannender Erklärungsansatz ist der Einfluss von außerirdischen Lebens. Sogennante Dyson-Konstruktionen könnten einen ähnlichen Effekt bewirken. Das sind riesige Konstruktionen, die um Sonnen "gespannt" werden, um soviel Licht und damit Energie wie möglich aufzufangen. Das Konzept existiert bisher nur in der Theorie und würde eine hochentwickelte, intelligente Lebensform voraussetzen.

Auch gezielte Laserstrahlen, die von außerirdischen Lebensformen zum Zeitpunkt der ersten Aufnahmen auf die Erde gerichtet wurden, wären eine Möglichkeit.

Forscher hoffen auf Hilfe von Hobby-Astronomen

Um alle 150.000 Annomalien untersuchen zu können, hoffen die Forscher auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Die Wissenschaftler planen die Veröffentlichung eines Datensatzes, der für jeden abrufbar ist. Mit diesen Daten sollen auch Hobby-Astronomen in der Lage sein, die Abweichungen selbst zu überprüfen und ihre Beobachtungen den Forschern über ein Online-Portal zugänglich zu machen.

Tipps von Bosch: So kommt der eBike-Akku gut durch den Winter

Die Experten von Bosch haben fünf Tipps zusammengestellt, damit der Akku Ihres eBikes gut durch den Winter kommt und Sie trotz niedriger Temperaturen immer ihr Ziel erreichen.

1. Reduzierte Reichweite beachten
Sinken die Temperaturen, nimmt auch die Leistungsfähigkeit des Akkus ab. Das hat damit zu tun, dass sich der elektrische Widerstand erhöht. In den Wintermonaten verringert sich daher die übliche Reichweite - dieses Problem kennen auch Fahrer von Elektro-Autos zur Genüge. Die Reichweite ist unter anderem abhängig vom Fahrverhalten, dem Luftwiderstand, Fahrergewicht, Reifendruck und eben der Temperatur.

2. Akku gut warmhalten
Bei Temperaturen unter null Grad kann der Akku an Kapazität einbüßen. Es empfiehlt sich deshalb, den Akku nach dem Fahren zu entnehmen, ihn bei Raumtemperatur zu lagern – und erst kurz vor der nächsten Fahrt wieder in das eBike einzusetzen. Bei längerer Fahrt in der Kälte ist es sinnvoll, Thermoschutzhüllen zu verwenden. Diese Tipps gab es frühers übrigens auch für Auto-Batterien: In so mancher alter „Jetzt helfe ich mir selbst“-Reparaturanleitung wurde geraten die Auto-Batterie vor einer kalten Nacht auszubauen und mit ins Haus zu nehmen. Ebenso gibt es auch Thermoschutzhüllen für Auto-Batterien.

3. Laden bei Raumtemperatur
Genauso wie für Smartphone-, Tablet- und Notebook--Akkus gilt auch für eBike-Akkus mit Lithium-Ionen-Zellen: Diese sollten bei Raumtemperatur aufgeladen werden. Ist der Akku unterkühlt, ist es ratsam, ihn vor dem Laden eine Weile im beheizten Raum ruhen zu lassen.

4. Akku trocken lagern
Wer sein eBike im Winter längere Zeit nicht fährt, sollte den Akku trocken und bei Temperaturen zwischen 0 und 20 Grad lagern. Der ideale Ladezustand für längere Lagerzeiten liegt bei circa 30 bis 60 Prozent, das entspricht zwei bis drei leuchtenden Dioden auf der Akku-Anzeige.

5. eBike richtig unterstellen
Solange das eBike vor Schnee und Regen geschützt ist, kann es auch draußen überwintern. Optimal jedoch sind eine Garage oder ein Keller. Wer sein Pedelec unter dem Carport oder im unbeheizten Schuppen lagert, sollte den Akku unbedingt entfernen und ihn bei Raumtemperatur aufbewahren.

Extra-Tipp: Wird die Energie auf einer Tour knapp, bleibt meist nur, sich vorübergehend mit der energiesparenden Eco-Fahrstufe zu begnügen, um die Reichweite zu erhöhen.

VW: Sound für Elektroautos erinnert an Star Wars

Elektroautos rauschen fast geräuschlos durch die Straßen. Mit einer vom Hersteller vorgegebenen Soundkulisse soll die Wahrnehmbarkeit bei Fußgängern und Radfahrern erhöht werden. Volkswagen hat nun einen neuen Sound für die hauseigenen Elektroautos veröffentlicht. Dieser für den ID.3 gedachte Ton erinnert an Raumschiffe aus den Stra-Wars-Filmen. Der Sound entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Leslie Mandoki, der bislang Künstlern wie Phil Collins oder Sido zu einem besseren Sound verhalf. Nun ist der Musical Director für Audi und Volkswagen.

Volkswagen bietet an dieser Stelle eine Hörprobe des neuen Fahrgeräuschs an. Sowohl beim Beschleunigen als auch beim Abbremsen werden Erinnerungen an ein startendes und landendes Raumschiff wach. Laut VW soll der Ton nicht nur für mehr Sicherheit sorgen, sondern auch die Einzigartigkeit des Autos untermauern. Das neue Fahrgeräusch soll bei Geschwindigkeiten unter 30 Kilometern pro Stunde zum Einsatz kommen. Darüber fährt der ID.3 fast geräuschlos. Anwohner dicht befahrener Straßen müssen sich demnach nicht vor einer Soundkulisse wie auf einem futuristischen Raumschiff-Flughafen fürchten. Das auch Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) genannte Geräusch ist von Außenstehenden wahrnehmbar, wird aber auch im Innenraum abgespielt.

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