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Morgenmagazin vom Mittwoch, 18. September 2019

18.09.2019 | 07:16 Uhr |

Apple greift in Luxemburg EU-Steuerbescheid an +++ Weitere Finanzspritze für Corning +++ Apple Arcade angespielt +++ Amazon Music HD +++ Start-up will menschliche DNA auf dem Mond hinterlegen +++ NASA: Zeitpunkt der nächsten Mondlandung wird konkreter +++ Cyberlink stellt neue Versionen von Photo Director und Power Director vor +++ Live Home 3D mit Dark Mode und mehr AR-Funktionen +++ Philips Hue Lampen mit TV synchronisieren dank Philips Hue Play HDMI Sync Box +++

18. September: Die Basis von allem

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Na, auch schon ganz gespannt auf iOS 13, das ja morgen  – gegen Abend unserer Zeit – in finaler Version zum Download bereit stehen wird? Und auf macOS Catalina sowie iPadOS 13, das erst am 30. September kommt, wenn auch das vor einer Woche gezeigte iPad 7 zu kaufen ist?

Von Apple sind wir es ja gewohnt, dass neue iPhones im gleichen Jahrestakt erscheinen wie neue Versionen ihres Betriebssystems, es ist Apples große Stärke, Hardware, Software und Services perfekt aufeinander abzustimmen. Mittlerweile. Denn das war nicht immer so. Weder bei Apple noch bei der anderen Vorgängerfirma des Mac-Herstellers von heute, NeXT.

Wir erinnern uns: John Sculley hatte Steve Jobs im Jahr 1985 aus dem Unternehmen gedrängt, seinen Abschied nahm der Gründer zum 17. September. Einige wenige Getreue verließen mit ihm Cupertino, um ein paar Kilometer weiter im Silicon Valley das nächste Projekt anzugehen, das folgerichtig auch NeXT hieß. Elf Jahre später kehrte Jobs mitsamt NeXT zu Apple zurück und krempelte den Laden komplett um. Der Grund, warum Apple NeXT übernahm, oder damit fusioniert oder sich von den NeXT-Leuten übernehmen ließ, war heute vor 30 Jahren in Version 1.0 herausgekommen: Das auf den Unix-Kernel der FreeBSD beruhende Betriebssystem NeXTStep.

Seine Hardware hatte NeXT schon ein gutes Jahr zuvor vorgestellt, den schwarzen NeXT-Cube, der zwar wie aus der Zukunft erschien, aber keine große Zukunft hatte. Zumindest nicht als kräftige Workstation für Universitäten und Unternehmen, die Maschine war einfach zu teuer, um in etwas anderem als Nischen zu funktionieren. Immerhin: In einer dieser Nischen, am Kernforschungszentrum CERN in Genf entwickelte der britische Physiker Tim Berners-Lee auf einem NeXT das, was wir heute als World Wide Web kennen.

Doch das Betriebssystem NeXTStep, das NeXT nach seinem Aus als Hardwarehersteller in OpenStep umbenannte, um es Herstellern wie Intel zu lizenzieren, bildet heute das Fundament dessen, was wir als Apple-Universum wahrnehmen. Avie Tevanian, der seinerzeit für NeXT aus den Unix-Grundlagen das System formte, ging 1997 mit Steve Jobs zu Apple, um dort mit seinem Team Mac-OS X zu entwickeln: Gewissermaßen das Beste aus beiden Welten, die gewohnte Mac-Oberfläche bekam das solide Fundament von NeXTStep. Aus Mac-OS X leitete Apple später dann iOS ab, nun sind mit tvOS, watchOS und dem neuen iPadOS weitere Varianten davon auf all unseren Geräten installiert.

Wenn man das nunmehr 30 Jahre alte NeXTStep im Video bewundert, kommt einem doch viel bekannt vor: Das Dock etwa, welches das klassische Mac-OS nicht kannte, kann seine Herkunft nicht verleugnen. Wichtiger ist jedoch das mit NeXTStep eingeführte Objekt orientierte Programmieren, was Toolkits wie WebObjects überhaupt erst ermöglichte.

Beinahe jedes Jahr lobt Apple seine neuen Varianten von iOS und macOS als die größten Updates bisher, das ist auch nie ganz verkehrt. Aber die wichtigste Softwareveröffentlichung Apples war zweifelsohne die von NeXTStep, als man bei NeXT noch gar nicht ahnte, eines Tages wieder heimzukehren. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Abgezockt: Apple Arcade hat losgelegt – unter den Beta-Versionen von iOS 13 und iOS 13.1 bereits gestern, der offizielle Start erfolgt mit der Veröffentlichung von iOS 13 am morgigen Abend. Leif Johnson hat auf Macworld alles Wissenswerte zu Apple Arcade zusammengetragen und erklärt etwa den Unterschied zu Googles Stadia: Apple Arcade ist eben kein Live-Streamingservice, sondern die in dem 5 Euro pro Monat kostenden Dienst lassen sich downloaden und auch offline spielen. Die Familienfreigabe macht den Dienst darüber hinaus attraktiv: Zum gleichen Preis können bis zu sechs Personen abonnieren und dabei ihre eigenen Spielebibliotheken pflegen. Apple kuratiert die Spiele auch, sie seien von handverlesener Qualität, wie der Anbieter verspricht.

Angespielt: Die Theorie ist das Eine, die Praxis das Andere. Leif Johnson lässt sich daher nicht lumpen und hat schon mal gleich alle bisher verfügbaren 53 Titel angespielt, die in Apple Arcade zur Verfügung stehen. Das Fazit des erfahrenen Gamers: Die versammelten Titel sind zumindest als "gut" zu bewerten, nur über "What the golf" könne er kein Urteil fällen, die App stürze ständig auf seinem iPad Mini 5 ab. Und auch "Hot Lava" sei wegen seiner frustrierenden First-Person-Perspektive eine negative Ausnahme. Bei diesem ersten schnellen Blick sei aber auch noch kein großartiges Spiel aufgetaucht. Der Spielemarathon habe ihn ein wenig erschöpft, aber niemals gelangweilt. Der Erfolg von Apple Arcade hänge aber schließlich davon ab, wie es Apple gelinge, neue, gut bis hervorragende Spiele in hoher Frequenz dem Dienst hinzuzufügen und renommierte Studios dafür zu gewinnen. Im Laufe des Herbst will Apple das Angebot auf 100 Titel ausweiten.

Fernsehen : Apple hat sich laut eines Berichts des Branchendienstes Variety die Rechte an der TV-Adaption des Romans "Mosquito Coast" nach dem Roman von Paul Theroux gesichert. Der Clou: Die Hauptrolle wird des Autoren Neffe spielen, Justin Theroux. Im Jahr 1986 wurde der Roman über einen Idealisten, der vom amerikanischen Kapitalismus vergrätzt seine Familie nach Mittelamerika verpflanzt und dort Schiffbruch erleidet bereits für das Kino verfilmt, mit Harrison Ford, Hellen Mirren und  River Phoenix in den Hauptrollen.

Angriff zur Verteidigung : In der ersten Anhörung in seiner Steuersache vor einem Berufungsgericht der EU hat Apple die Offensive ergriffen. Der Konzern sieht sich zu Unrecht als Steuervermeider gebrandmarkt: Die Kampagne, nach der Apple "praktisch keine Steuern" zahle, ignoriere, wie viele Steuern Apple weltweit abführe und suche nur billige Schlagzeilen, führte Apples Anwalt Daniel Beard vor dem General Court in Luxemburg aus. Man sie der weltgrößte Steuerzahler und Irland, indem Apple bereits seit 1980 eine Niederlassung unterhält, hielte sich an die Regeln. Die Ansicht der EU, Apple müsse seine Gewinne in Irland besteuern lassen, wo doch die meiste Wertschöpfung durch Produktentwicklung in den USA erfolge, sei falsch. Apple zahle seine Steuern und sehe auch den Sinn darin. Auch die Republik Irland hat gegen das Urteil von 2016 Berufung eingelegt und will die 13 Milliarden US-Dollar gar nicht, die bis zum rechtskräftigen Urteil auf einem Treuhandkonto liegen. Die EU-Kommission habe ihre Kompetenzen überschritten und dabei widerrechtlich nationales Recht überstimmt.

Investition: Das Glas der neuen iPhones sei das beste und härteste aller Smartphones bisher, erklärt Apple dieser Tage. Der Hersteller Corning darf sich nicht nur geschmeichelt fühlen, sondern sieht sich auch von Apple unterstützt, auch in finanzieller Hinsicht. Wie Apple in seinem Newsroom verwendet, erhält Corning weitere 250 Millionen US-Dollar aus dem Advanced Manufacturing Fund, den Apple für Forschung, Entwicklung und Produktion bei seinen Zulieferern aufgelegt hat. Das Geld soll wie eine vorherige Finanzspritze in Höhe von 200 Millionen US-Dollar in die Forschung an noch härterem, stabilen und kratzfesterem Glas fließen, damit Apple auch in den kommenden Jahren immer wieder das iPhone über den grünen Klee loben kann.

Laut und deutlich: Amazon fügt seinem Musikdienste eine neue High-End-Stufe namens Amazon Music HD hinzu. Darin bietet Amazon für 14,99 US-Dollar im Monat (12,99 US-Dollar monatlich für Prime-Kunden) Musik in unkomprimierten Format. Der Preis liegt deutlich unter dem des Anbieters Tidal, der dieses bisherige Alleinstellungsmerkmal für 19,99 US-Dollar im Monat verkaufte. Die führenden Musikdienste Apple Music und Spotify bieten bisher nichts dergleichen an. Amazon hat nach eigenen Angaben 50 Millionen Songs in einem High-Definition-Format vorliegen, konkret handelt es sich 16 Bit tiel und eine Samplerate von 44,1 kHz, CD-Qualität also. "Millionen" von Songs - also irgendwo zwischen mehr als einer und weniger als zehn Millionen - liegen gar als UltraHD vor, 24-Bit-Smaplerate zwischen 44,1 und 192 kHz. Die Auslieferung erfolgt im verlustfreien FLAC-Format, Tidal setzt auf MQA.

Weitere Nachrichten:

Start-up will menschliche DNA auf dem Mond hinterlegen

Das von Ben Haldeman gegründete Start-up LifeShip hat eine verrückt anmutende Vision: Für 99 US-Dollar soll die DNA von interessierten Menschen auf dem Mond platziert werden . Als riesiges Archiv soll die DNA-Sammlung die Zukunft auf dem Erdtrabanten überdauern. Beim Blick zum Himmel sollen alle Teilnehmer ein wohliges Gefühl erfahren, wenn sie einen Teil von sich auf dem Mond erblicken. 

Die Idee erinnert ein wenig an die Arche von Noah. Den Transport der Lebewesen reduziert LifeShip jedoch auf ihre DNA. Auf dem Mond soll das Erbgut sicher vor klimatischen Veränderungen oder sogar der Zerstörung der Erde sein. In den kommenden Jahren werde der Mond nach Ansicht von Haldeman zudem deutlich häufiger besucht. Auch LifeShip plant eigene Reisen zum Mond, bei denen neue DNA-Bibliotheken dort deponiert werden sollen. Neu ist die Idee jedoch nicht: Erst im März startete eine SpaceX-Rakete mit einem israelischen Raumschiff. An Bord befanden sich analoge und digitale Archive der menschlichen Geschichte sowie 100 Millionen Zellen von 25 Menschen und anderen Organismen. Leider zerschellte die Fähre beim Landeversuch auf dem Mond. Die Ladung soll jedoch überlebt haben. Die für Endkunden gedachten DNA-Test-Kits von LifeShip sollen schon im nächsten Monat verschickt werden. In den kommenden zwei Jahren sollen diese DNA-Proben gesammelt werden, der Start zum Mond ist für 2021 geplant.

NASA: Zeitpunkt der nächsten Mondlandung wird konkreter

Die NASA will zurück auf den Mond. Das hat die US-Raumfahrtorganisation 50 Jahre nach der ersten Mondlandung längst klar gemacht. Genauer gesagt: US-Vizepräsident Mike Pence hatte diese Absicht im März 2019 verkündet. Zuvor war die Mondlandung erst für 2028 anvisiert worden.

Wie die auf Raumfahrtthemen spezialisierte Webseite space.com berichtet, fasst die NASA die zweite Hälfte des Jahres 2024 für die Mondlandung – es wäre die siebte in der Geschichte der Raumfahrt – im Rahmen des Artemis-Programms ins Auge. Dabei sollen Astronauten am Südpol des Mondes landen. Den Südpol hat sich die NASA als Landungsziel ausgesucht, weil man hofft, dort Wasser vorzufinden. Das Wasser könnte nicht nur als Trinkwasser genutzt werden, sondern man könnte daraus auch Sauerstoff und Treibstoff gewinnen, wenn man das Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff trenne. Diese Verfahren könnte man auf dem Mond testen, weil man dieses Know-how auch bei einer viel längeren Reise zum Mars brauchen würde. Denn auch auf dem Mars gebe es unterirdische Gletscher.

Artemis heißt das Programm, weil erstmals eine Frau ihren Fuß auf dem Erdtrabanten setzen soll (die griechische Göttin Artemis war die Schwester von Apollo, nach dem wiederum das erste Mondlandeprogramm der NASA in den 1960er Jahren benannt wurde). Das Artemis-Team soll vier oder fünf Astronauten umfassen, von denen zwei oder drei den Mond betreten sollen; der Rest soll in dem Raumschiff in der Mondumlaufbahn bleiben. Die Astronautin soll als erste aus dem Team die Mondoberfläche betreten.

Es gibt für die NASA noch genug zu tun: Sie muss die Rakete für den Flug zum Mond samt der Orion-Kapsel für die Astronauten entwickeln. Ebenso müssen erst noch neue Raumanzüge für die Astronauten entworfen werden. In den Jahren 2022 und 2023 will die NASA außerdem eine Mondstation in der Umlaufbahn des Mondes errichten. Sie soll als Zwischenstation für die Reise zum Mond dienen. Somit gibt es reichlich viel Entwicklungsbedarf für die verbleibenden knapp fünf Jahre, zumal es bereits im Frühjahr 2019 mit den Plänen für Artemis zu einer Verzögerung kam. Erst Ende Juli 2019 hat die NASA festgelegt, welche Unternehmen bei Artemis mitarbeiten sollen.

Konkurrenten für Adobe Lightroom gibt es viele, einen interessanten Ansatz bietet das Programm Photo Director von Cyberlink . Der vor allem für die Videobearbeitung Power Director bekannte Software-Hersteller aus Taiwan zielt mit Photo Director auch auf Profis, hat aber für Bildbearbeitungseinsteiger viele einfach bedienbare Automatik-Funktionen für Retusche und Effekte im Repertoire. In der letzten Version erhielt die Bildbearbeitung Funktionen für Tethering, Klonen von Objekten und Entzerrung, die neue Version 11 bekommt nun einige interessante AI-Funktionen.

Photo Director 11

Für aufwendigere Projekte bietet Photo Director eine aufwendige Ebenenverwaltung – beispielsweise um Fotos, Texte und Grafiken zu kombinieren.

Zugriff auf die Anpassungs- und Bearbeitungsfunktionen ist über ein Ebenenbearbeitungswerkzeug möglich, neu in Version 11 sind außerdem Texteffekte in der Ebenenbearbeitung. Eingefügter Text kann etwa mit Verzerrungen, Prägungen oder anderen Effekten aufgepeppt werden. 

Eine Stärke von Photo Director sind einfach nutzbare Retuschefunktionen wie die nun zusätzlich verfügbare Farbersetzung. Hat ein Objekt in einem Foto nicht die gewünschte Farbe, kann eine Automatik sie automatisch durch eine andere Farbe ersetzten. Für die Erkennung von Personen ist eine eigene Engine namens FaceMe zuständig, die sogar jüngere und ältere Versionen eines Gesichts erkennt – wie eine Präsentation von Cyberlink uns zeigte, mit hervorragenden Ergebnissen.

Eine neue AI-Schärfekorrektur ist ebenfalls mit dabei. Diese neue Schärfungsfunktion soll auf künstlicher Intelligenz basieren und ist auf verwackelte Bilder optimiert: Sind sich bewegende Personen oder Fahrzeuge unscharf aufgenommen, kann diese Funktion dies automatisch korrigieren. Verbessert wurden außerdem AI-Styles für die Umwandlung von Fotos in künstlerische Objekte. Eine künstliche Intelligenz analysiert die Inhalte eines Fotos und wendet zum Motiv passende Effekte an - zahlreiche Pakete an Stilen wie Wasserfarben und Skizzen sind optional verfügbar, Abonnenten erhalten diese Zusatzpakete kostenlos. Neue Rahmen und Sticker wurden ebenfalls ergänzt. Verfügbar ist Photo Director für Mac und PC, eine Einzellizenz kostet 100 Euro, Mindestsystemvoraussetzung ist MacOS 10.11. Wir empfehlen aber vor dem Kauf auf die RAW-Unterstützung bzw. Tethering-Kompatibilität mit den eigenen Kamerasystemen zu achten, eine Liste kompatibler Kameras ist auf der Webseite veröffentlicht.

Director Suite (Windows)

Das wohl wichtigste Programm für Cyberlink ist aktuell aber wohl Power Director, ein bisher nur für Windows verfügbares Videoschnittprogramm. In der aktuellen Version Power Director 18 bietet das Programm unter anderem Unterstützung für das Bildformat 1:1, wichtig für soziale Medien wie Instagram. Neu ist außerdem ein Titel- und Formdesigner, um Videos um Grafikelemente und Titel zu erweitern. 10Bit- und 10Bit-HDR-Videos werden nun ebenfalls unterstützt, es gibt 18 neue Übergangseffekte und die Möglichkeit, mehrere Projekte zu verschachteln – man kann dann Projektdateien für mehrere Projekte nutzen.

Der Audio Director 10 bietet eine neue Funktion, um Windgeräusche zu entfernen und kann automatisiert Dialogspuren anpassen.

Power Director ist im Paket mit Photo Director, der Farbkorrektursoftware Color Director und dem Audio-Programm Audio Director zu haben: Als Komplettpaket Director Suite 365 Abonnement kostet es dann 30 Euro im Monat bzw. 130 Euro im Jahr, inklusive Zugriff auf exklusive Effekte und 50 GB Webspeicher. Die Programmsammlung ist aber weiterhin auch als Komplettpaket ohne Laufzeitbeschränkung für 150 Euro zu haben, die Programme sind einzeln verfügbar. Als eigenständiges Programm kostet Power Director 18 Ultimate 130 Euro, als Abo 70 Euro im Jahr. Mit den Versionen Ultra und Standard gibt es außerdem zwei günstigere Versionen. Ab heute sind die neuen Versionen im Onlineshop oder im Fachhandel verfügbar.

Live Home 3D mit Dark Mode und mehr AR-Funktionen

Mit Live Home 3D lassen sich laut Entwickler Belight detaillierte Grundrisse und 3-D-Renderings erstellen, um auf virtuelle Weise so einfach wie genau einen Raum oder ein ganzes Haus zu gestalten und mit Möbeln auszustatten. Dabei setzt der Entwickler nun auch ganz stark auf AR (Augmented Reality), die auch seitens Apple auf der iOS-Plattform eine immer stärkere Rolle spielen soll.

Die neue Version unterstützt jetzt zum einen den Dunkelmodus in iOS 13 . Spannender aber ist die neue AR-Option mittels der Collaborative Sessions, die auf ARKit 3 basiert, wodurch sich virtuelle Objekte auf einem Gerät bewegen oder drehen lassen und dies gleichzeitig auf einem anderen iPhone gespiegelt zu bekommen. Mit ”People Occlusion in AR” lassen sich reale Menschen auf dem Bildschirm in die virtuelle Wohnumgebung einblenden, was eine noch realistischere Ansicht möglich machen soll. Und mit den neuen iOS-13-Gesten mit drei Fingern können rasch die entsprechenden Aktionen wie Widerrufen, Ausschneiden, Kopieren und Einfügen ausgeführt werden. Und sogar das Sonnenlicht soll in der AR-Umgebung aufgrund von Geolocation korrekt dargestellt werden.

Live Home 3D nimmt vor allem den neuen User an der Hand mit zahlreichen Tipps. Hinzugekommen sind ferner über 50 neue 3D-Modelle,  das Backup für die Objektbibliothek und die Wiederherstellung sollen deutlich schneller gehen, und auch neue Video-Tutorials sind hinzugekommen.

Die neue Version 3.7 unterstützt im kommenden iPadOS voraussichtlich ab 30. September die Funktion, mehrere Fenster einer App gleichzeitig aufzurufen und daran zu arbeiten.

Während die einfachste Version von Live Home 3D – Interior Design für iOS kostenlos im App Store erhältlich ist  (ab iOS 11.0), kosten die Ausgaben mit erweiterten Funktionen wie Wasserzeichen aus dem Export entfernen, Verwenden eigener Bilder als Texturen und anderes mehr für die Standard-Version 11 Euro, wer die Pro-Variante haben will, unter anderem mit unbegrenzter Geschossanzahl, Aufrissansicht, verbesserter Exportqualität, Licht-Editor und anderen Features, zahlt dafür 22 Euro. Diese sind auch als In-App-Kauf verfügbar.

Die Versionen für Mac und Windows sind direkt über die Homepage des Entwicklers erhältlich.

Philips Hue Lampen mit TV synchronisieren dank Philips Hue Play HDMI Sync Box

Licht kann besondere Stimmungen erzeugen. Nicht nur bei Konzerten haben Lichteffekte eine beeindruckende Wirkung, sondern auch im Wohnzimmer bei Filmen oder Videospielen. Für ein immersives Unterhaltungserlebnis hat Signify, der Weltmarktführer für Beleuchtung, die Philips Hue Play HDMI Sync Box (vorbestellen) entwickelt, die, simpel gesagt, Philips Ambilight auf ein neues Level hebt. Sie können Ihre farbfähigen Philips Hue Lampen und Leuchten (bei Amazon) im ganzen Raum mit dem Fernsehbild synchronisieren, wodurch Sie Filme, Videospiele, TV-Serien und Musik deutlich intensiver erleben sollen. Denn der gesamte Raum leuchtet in den Farben des TV-Bildes. Und das Beste daran: Sie brauchen nicht mal einen speziellen Fernseher dafür!

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Philips Hue Play HDMI Sync Box für immersives TV-Erlebnis

Die kleine HDMI-Box schließen Sie zwischen einem beliebigen HDMI-Gerät und Ihren Fernseher an. Ein solches Gerät kann beispielsweise eine Spielekonsole wie eine Xbox oder PlayStation sein, ein Streaming-Gerät, ein Satellitenreceiver, ein Blu-ray-Player oder auch ein Laptop sein. Sie können hier bis zu vier Geräte anschließen, über einen HDMI-Splitter auch mehr.

Damit die Lichtshow starten kann, müssen Sie die Philips Hue Play HDMI Sync Box mit der Philips Hue Sync Mobile App zu Ihrem Hue-System hinzufügen. Über die App-Einstellungen können Sie bestimmen, welche farbfähigen Philips Hue Lampen und Leuchten auf das Fernsehbild reagieren sollen. Diese können sich überall im Raum befinden, auch in der Deckenlampe, hinter dem Sofa oder auf dem Boden. Sie können bis zu zehn farbfähige Lampen und Leuchten in einem Entertainment-Bereich mit der Box ansteuern, die sich mit den Inhalten auf dem Fernseher synchronisieren, und das TV-Bild per Licht im ganzen Raum erweitern. Dadurch wirken Filme, Videospiele, Serien oder auch Musik ohne Umbauten in Ihrem Wohnzimmer besonders intensiv. Mit der neuen Sync Box sind alle farbfähigen Philips Hue Lampen und Leuchten kompatibel.

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Sehr praktisch ist, dass Sie eine Infrarot-Fernbedienung auf die Philips Hue Play HDMI Sync Box anlernen und anschließend bedienen können. Außerdem können Sie einstellen, dass die Box automatisch zu dem HDMI-Kanal wechselt, der gerade genutzt wird.

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box hat ihre eigene App, um die Lichteffekte anzupassen. In der App können Sie Helligkeit, Geschwindigkeit und Intensität nach Belieben einstellen. Auch können Sie Standardeinstellungen konfigurieren, was die tägliche Nutzung vereinfacht.

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Philips Hue Play HDMI Sync Box: Preis und Marktstart

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab dem 15. Oktober für 249,99 Euro UVP erhältlich. Zum Start gibt es die Sync Box bei Media Markt, Saturn und im eigenen Shop unter meethue.com . Weitere Händler folgen Anfang 2020.

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