2416766

Morgenmagazin vom Mittwoch, 20. März 2019

20.03.2019 | 07:05 Uhr |

Angry Birds versuchen sich in AR +++ Was Aple in Sachen Sport treibt +++ Kaspersky legt Beschwerde bei Behörde ein +++ iMac Pro nun mit 256 GB RAM und Radeon Pro Vega 64X möglich +++ Chris: Sprachassistent made in Germany speziell für Auto-Fahrer +++ Facebook: Kampf gegen Fake News bei Europawahlen +++ Nvidia-KI macht aus Kritzeleien Kunstwerke

20. März: Alles relativ

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Ob es einen frühen Frühling geben wird? Das fragen wir uns in etwa seit der Wintersonnenwende und nicht erst seit dem Murmeltiertag am 2. Februar. Die Meteorologen sagen dazu: "Klar, wie immer am 1. März, der Einfachheit halber". Astronomen sagen: "Wie immer zur Tag- und Nachtgleiche, nicht früher als der 20. März". Und das Wetter so: "Halt mal mein Bier …"

Das Wetter hält sich nur selten an Vorgaben, zum heutigen kalendarischen Frühlingsanfang aber zeigt es sich in der Tat von seiner lieblicheren Seite und lässt ein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte. Die Sonne steht indes auf ihrem scheinbaren Weg vom südlichen zum nördlichen Wendekreis heute um 22.58 MEZ im Zenit, das ist mitten im Pazifik, ungefähr über Kiribati.

Dass die Sonne im Zentrum dessen steht, was wir daher auch als Sonnensystem bezeichnen, ist eine Erkenntnis, die noch keine 500 Jahre alt ist. Doch als Galilei, Kepler und Kopernikus nach und nach das Heliozentrische Weltbild entwickelten, fielen noch einige Fehler an. Denn die Erde und die anderen Planeten umkreisen die Sonne eben nicht, sondern umrunden sie auf einer elliptischen Bahn in deren einem Brennpunkt die Sonne steht - diese Erkenntnis geht im Wesentlichen auf Johannes Kepler zurück und hat sich am 20. März 1916 wenn auch nicht als falsch aber doch als unzureichenden Erklärung erwiesen.

Denn der Mond um die Erde, die Erde um die Sonne, die Sonne um das Zentrum der Galaxis: Sie alle bewegen sich auf vollkommen geraden Bahnen in einem gekrümmten Raum. Auf geodätischen Linien, die den kürzesten Weg durch die Raumzeit beschreiben. So, wie man auf einer scheinbar flachen Erde, wenn man immer gerade aus geht, den runden Planeten auf einer annähernden Kreisbahn umquert, betrachtet man das von außen.

In der am 20. März 1916 veröffentlichten Allgemeinen Relativitätstheorie veröffentlichte Albert Einstein erneut unerhörte Gedanken. Die vierdimensionale Raumzeit ist in sich gekrümmt, den Grad der Krümmung bestimmen Massen. Etwa wie schwere Eisenkugeln in ein dicht gespanntes Gummituch Verformungen drücken, so verzerrt die Sonne die Raumzeit. Die Erde kann gar nicht anders, als auf ihrem geraden Weg dieser Krümmung zu folgen, das Gesamtsystem bis hinaus zur Oortschen Wolke und weiter folgt einer noch tieferen Krümmung.

Theorien, die derart abstrakt mit gewohnten Weltbildern aufräumen, sind natürlich schwer zu beweisen, aber mit der Allgemeinen Relativitätstheorie gelingt das ganz gut. Nicht nur sind ihre mathematischen Formulierungen von einer derartigen Schönheit, dass die gar nicht falsch sein können - sie machen auch recht präzise und überprüfbare Vorhersagen. Denn auch das Licht muss dieser Raumkrümmung folgen. Die größte Masse, die wir hier in der Gegend für einen Versuch zur Verfügung stehen haben, ist nun einmal die Sonne, die heute gleichmäßig den Tag in hell und dunkel teilt. Verdeckt der Mond bei einer totalen Sonnenfinsternis die Sonne, kann man auch am Tag Sterne sehen. Diejenigen, die dicht am Sonnenrand erscheinen, stehen aber scheinbar an einer anderen Position als sonst! Das liegt eben daran, dass ihr Licht so nahe an der Sonne vorbei musste, dass die Raumkrümmung sichtbar wird, die Unterschiede sind sogar mit bloßem Auge und analogen Instrumenten zu sehen.

Nur schade, dass totale Sonnenfinsternisse recht selten sind, dieser Beweis für die Allgemeine Relativitätstheorie musste noch eine Weile auf sich warten lassen. Seitdem wissen wir: Die Welt ist doch flach. Als vierdimensionale Raumzeit, solange sie keine Masse enthält. Diese macht sie aber dann recht kompliziert – und alles andere als flach. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Alles in rot: The Verge zeigt einen frühen Prototypen des iPhone, der von einer Quelle stammt, die sich Red M Sixty nennt und um Anonymität gebeten hatte. Das Ungewöhnliche: Es handelt sich hier um eine Platine, die zwar wesentliche Komponenten enthält, die später in das Gehäuse kamen, aber für die Software-Entwicklung gebaut war. Die Grundfarbe der Platine ist rot, Apple hatte mit der Farbgebung die Projekte optisch voneinander getrennt. In einer Ecke des Boards ist auch bereits ein Display verbaut, die meisten Softwareentwickler mussten ohne ein solches auskommen und hatten keinerlei Informationen über den späteren Formfaktor. Verbaut waren hier aber bereits Funk-Chips und der 30-polige Dock-Conector, auch ein SIM-Karten-Slot war montiert, zudem ein LAN-Port, der im späteren Gerät keine Verwendung fand. Dafür ist in der Nähe des Displays ein Knopf montiert, aus dem später der Home-Button wurde.

Neue Erfahrung : Lang schon nichts mehr von Rovios Angry Birds gehört – dabei war das Spiel einst Synonym für Mobile Gaming und dessen Siegeszug. Womöglich kann die neue Folge Isle of Pigs, die es im App Store nun  zur "Vorbestellung" gibt, wieder ein neues Kapitel aufschlagen. Denn die Eier klauenden Schweine, die sich hinter ihren Hindernissen verschanzen und die Vögel, die von der Schleuder aus diese zerstören wollen, betreten nun die Welt der Augmented Reality. Die Trutzburgen der Eierdiebe sind auf Oberflächen in der realen Welt errichtet, so kann man auch diesmal die Anlage von allen Seiten aus betrachten, indem man um sie herum läuft. Rovio setzt auf AR-Kit, die neue Folge ist daher vorerst exklusiv für iOS erhältlich, doch wollen die Entwickler sich auch an anderen Plattformen versuchen.

Neues vom Spocht: Auf Apples Einladung hin durfte ein Reporter der Sports Illustrated die geheime Kommandozentrale betreten, in der Apples TV-Team die Sportnachrichten erstellt - und womöglich an der Zukunft der Sportübertragung arbeitet. Sportrechte hält Apple selbst nicht, etliche Anbieter zeigen aber Live-Events über ihre kostenpflichtigen Apps, die wiederum in der App "TV" eine Sammelstelle finden. In dem Raum "Sports Ball Rom" entscheiden zahlreiche Mitarbeiter, über welche Ereignisse in welchen Partien sie die Kunden mit Push-Meldungen informieren und so darauf hinweisen, ob und wann sich das Einschalten lohnt. Eigene Ambitionen, sich um Sportübertragungsrechte zu bewerben, hegt Apple laut dessen Senior Vice President Internet Software and Services Eddy Cue derzeit nicht, er will aber für die Zukunft nichts ausschließen. Das Problem an Sportrechten vor allem in den USA ist die starke Defragmentierung, die NFL verkauft die Rechte etwa abhängig vom Spieltag, am Donnerstag übertragen andere Sender als am Sonntag, in anderen Sportarten kann der Anbieter von Spiel zu Spiel wechseln. Ähnlich kompliziert wird es allmählich auch hier: Während WM und Nations League noch bei ARD und ZDF zu sehen waren, überträgt nun RTL die EM-Qualifikation der Mannschaft, ebenso das heutige Freundschaftsspiel gegen Serbien.

Wettbewerb: Der Hersteller von Sicherheitssoftware Kaspersky hat bei der russischen Kartellbehörde Federal Antimonopoly Service gegen Apple Beschwerde eingereicht und begründet den Schritt in seinem Blog. Demnach habe eine Änderung in den Nutzungsbedingungen des App Stores die Verwendung von Kaspersky Safe Kids unmöglich gemacht. Nach drei Jahren ohne Beanstandung habe Apple plötzlich Konfigurationsprofile verboten, auf welche die App setzt, um Kindern die Verwendung von nicht altersgerechten Programmen auf iPhone und iPad zu verbieten und ihre Internetnutzung auf Kasperskys Browser zu beschränken, der unsichere Inhalte filtert. Die Änderung sei mit iOS 12 gekommen, in dem Apple mit Bildschirmzeit seine eigenen Tools zum Schutz von Kindern eingeführt hat. Kaspersky hegt nun den Verdacht, dass Apple in dem selbst betriebenen Store die Konkurrenz behindert, die Lösungen anbietet, die auch Apple selbst an die Kunden bringen möchte. Der App Store hatte aber seit jeher Anwendungen verboten, Funktionen des Systems zu kopieren.

Weitere Nachrichten:

iMac Pro nun mit 256 GB RAM und Radeon Pro Vega 64X möglich

Leistungsmäßig ist der neue iMac dem iMac Pro dank bis zu acht Kernen nun etwas näher gerückt, seit heute bietet Apple aber nun auch für den iMac Pro zwei neue Upgrade-Optionen. Erstmals kann jetzt eine Radeon Vega 64 X ausgewählt werden, die etwas schneller als die bisherige Vega 64 ist. Auf Wunsch kann man seinen iMac Pro außerdem erstmals mit 256 GB Arbeitsspeicher bestellen, gegenüber der Standardversion kostet dies allerdings 6240 Euro Aufpreis.

In der Grundausstattung bietet der iMac Pro eine Radeon Pro Vega 56, die Vega 64 kostet 660 Euro Aufpreis, die Vega 64X erhält man für 840 Euro zusätzlich. Wie die Vega 64 bietet die Vega 64X einen Grafikprozessor mit 16 GB HBM2-VRAM, 64 Recheneinheiten und 4096 Streamprozessoren. Statt 11 TeraFLOPS bei einfacher und 22 TeraFLOPS bei halbgenauer Präzision erzielt die neue Version 12 bzw 24 TeraFLOPS, ist also etwas leistungsstärker.

Geändert hat sich auch der Preis einiger Upgradeoptionen, wie der Seite Macrumors auffiel . So kostet das Upgrade auf 64 GB RAM jetzt 480 Euro, 128 GB erhält man für 2400 Euro (vorher 960 bzw. 2880 Euro). Die Radeon Pro Vega 64 kostet nun 660 Euro und 4 TB SSD sind für 2400 Euro statt 3360 zu haben. 2TB SSD gibt es außerdem für 720 statt 960 Euro. Der Preis für das Basismodell bleibt gleich, der Preis bei Maximalausstattung liegt nun bei immerhin 18.339 Euro.

Chris: Sprachassistent made in Germany speziell für Auto-Fahrer

Das ist Chris: Mit rund neun Monaten Verspätung ist jetzt der Chris Sprachassistent fürs Auto verfügbar. Dabei handelt es sich um ein 9,0 x 9,0 x 4,4 cm großes und 250 Gramm schweres Gerät von dem 2016 gegründeten Berliner Start-Up German Autolabs, das per Saugnapf an der Windschutzscheibe oder auf dem Armaturenbrett eines beliebigen Fahrzeugs befestigt und via Bluetooth 4.2/BLE und der Chris-App mit dem Smartphone gekoppelt wird. Chris besitzt einen mit einem Aluminium-Ring eingefassten 2,1-Zoll-Farb-Bildschirm, 5 Mikrofone mit Beamforming-Technologie, Spracherkennung und Sprachausgabe und kann außerdem dank Gestensensor einige Wischgestern identifizieren.

Sprachsteuerung in jedem Auto nachrüsten: Zielgruppe sind Autofahrer, die ein Fahrzeug ohne leistungsfähige Sprachsteuerung besitzen. Und dieses um eine Sprachsteuerung in Englisch und Deutsch für ausgewählte Funktionen nachrüsten wollen. Somit konkurriert Chris also zum Beispiel mit PNDs/Stand-Alone-Navigationsgeräten von TomTom oder mit Smartphones mit Google Assistant oder Siri. Und mit Alexa-Geräten wie dem Garmin Speak. Mit Logitech Zero Touch gab es bereits 2016 eine ähnliche Lösung mit Sprachsteuerung und Wischgestenerkennung, die sich auf dem Markt aber nicht durchsetzen konnte. In den USA verkauft Amazon zudem Echo Auto , allerdings ohne Gestenerkennung.

Ausstattung, Bedienung, Funktionen: Auf dem runden Bildschirm zeigt Chris Navigationspfeile, die Fotos von Kontakten oder Musiktitel an. Wesentliches Bedienelement ist die Sprache: Sie bedienen Chris also in erster Linie per Sprachbefehl und alternativ noch mit einigen Wischgesten: Mit einer kurzen Handbewegung wechseln Sie Lieder oder blättern durch Navigationsziele. Touch dagegen ist nicht vorgesehen: Sie werden also vom Verkehrsgeschehen nicht dadurch abgelenkt, dass Sie einen kleinen Touchscreen anvisieren müssen.

Der Funktionsumfang von Chris von German Autolabs umfasst eine Freisprechanlage für Telefonate und von Kontakte aus dem via Bluetooth gekoppelten Smartphone, den Erhalt und Versand von SMS und Whatsapp-Nachrichten von und an Kontakte(n) aus dem Smartphone, das Abspielen von Musik vom Smartphone und Turn-By-Turn-Navigation (laut Hersteller mit weltweiten Karten).

Chris ist also auf einige wenige, aber besonders im Auto wichtige Funktionen beschränkt. Genau dafür soll die Sprachsteuerung von Chris optimiert sein (mit Cloud-Unterstützung) und zur Not auch offline (ohne Cloud) funktionieren (German Autolabs bezeichnet das als hybride Funktion; das Ganze ähnelt dem Infotainmentsystem im Audi A7/A8 , das ebenfalls online und offline funktioniert. Ähnliches gilt für die Sprachsteuerung von MBUX in der Mercedes A-Klasse ). Das unterscheidet Chris von Google Assistant oder Siri: Chris will gar nicht erst alle möglichen Einsatzszenarien eines Sprachassistenten abdecken und er funktioniert eben auch ohne Mobilfunkverbindung (für Garmin Speak ist zum Beispiel immer einer Mobilfunkverbindung erforderlich), dann aber mit eingeschränkter Funktionalität.

Chris soll als technischen Unterbau weder Alexa noch den Google Assistant noch Siri verwenden, wie uns German Autolabs auf Nachfrage erklärte. Für ASR (Listening) und TTS (Talking) verwendet Chris laut Hersteller bereits existierende Lösungen spezialisierter Anbieter. Die Bereiche NLU (Understanding), DM (Deciding) und NLG (Formulating) entwickelt das deutsche Start-Up laut eigenem Bekunden selbst.

Der Li-Ion-Akku soll mit einer Ladung eine Woche Stand-by beziehungsweise eine Stunde Betrieb durchhalten. Zur Stromversorgung wird das Gerät aber ohnehin über seinen micro-USB-Port mit der 12-Voltsteckdose im Auto verbunden.

Chris steht derzeit aber nur für viele Android-Smartphones ab Android 7.1.1 "Nougat" oder höher zur Verfügung. Eine iPhone-Version soll folgen.

Preis und Verfügbarkeit: Ab sofort ist Chris für 299 Euro für viele Android-Smartphones auf Amazon erhältlich. Inklusive „lebenslange“ Software-Updates und Karten-Updates. Im Lieferumfang sind enthalten: Chris, Saugnapfhalterung, Kabelhalter, 3,6-Meter-Micro-USB-Kabel, 12 Volt Dual-USB-Ladegerät, und Schnellstartanleitung.

Facebook: Kampf gegen Fake News bei Europawahlen

Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen EU-Bürger und EU-Bügerinnen zum mittlerweile neunten Mal das Europäische Parlament. Damit die Kreuzchen auf den Stimmzetteln möglichst objektiv gesetzt werden und nicht von Fake News in sozialen Netzwerken beeinflusst werden, hat Facebook den Falschmeldungen wieder einmal den Kampf angesagt . Laut der Nachrichtenagentur dpa hat Facebook dafür ein neues virtuelles Lagezentrum eingerichtet, in dem Facebook-Mitarbeiter aus mehreren Ländern zusammenarbeiten. Vom Lagezentrum aus, wird das Facebook-Team auch in Kontakt zu den Behörden in Europa stehen.

Als unabhängige Faktenchecker im Rahmen der Europawahlen sind das Recherchezentrum Correctiv und die Deutsche Nachrichtenagentur dpa an Bord. Die dpa kann sich mit der Kooperation möglicherweise von den Vorwürfen reinwaschen, bei der Bundestagswahl 2017 durch unsaubere Recherchen selbst für die Verbreitung von Fake News gesorgt zu haben. Das Facebook-Lagezentrum soll dafür sorgen, dass Gefahren frühzeitig erkannt und die Verbreitung von Falschmeldungen eingedämmt wird. Auch nach der Europawahl soll die neue Organisationsstruktur erhalten bleiben.

Senioren teilen die meisten Fake-News auf Facebook

Nvidia-KI macht aus Kritzeleien Kunstwerke

Mit GauGAN arbeitet Nvidia an einer App, die aus simplen Kritzeleien echte Kunstwerke machen kann. Der Name der App bezieht sich auf den französischen Maler Paul Gauguin und das Machine-Learning-System Generative Adversarial Networks, den sogenannten GANs. Nvidia zufolge fungiert die App als smarter Pinsel. Wird er mit einer Skizze, Zeichnung oder Kritzelei gefüttert, kann der Nutzer weitere Details festlegen. Im Anschluss füllt GauGAN die Zeichnung mit Details auf und macht daraus ein realistisches Gemälde.

Zeichnet der Nutzer Beispielsweise einen Teich, füllt GauGAN dessen Wasseroberfläche mit Spiegelungen von umstehenden Bäumen und Steinen. Wird das Gras im Bild durch Schnee ersetzt, verwandelt GauGAN die gesamte Szenerie in eine Winterlandschaft. Das zugrundeliegende GAN ist ein System aus zwei Machine-Learning-Netzwerken. Eines der beiden macht Vorschläge für mögliche Details, die das Gemälde realistisch ausssehen lassen sollen, das zweite Netzwerk fungiert dabei als Lektor. Um zuverlässig zu funktionieren, wurde GauGAN mit Millionen Bildern gefüttert. Die App beherrscht neben Landschaften auch Gebäude und Menschen sowie unterschiedliche Stilfilter. Ob GauGAN jemals für Endkunden veröffentlicht wird, bleibt fraglich. Die App könnte jedoch ein nützliches Tool für Architekten, Stadtplaner oder Spieleentwickler sein.

Auch interessant: Nvidia überrascht GTX-Besitzer mit Raytracing-Update

2416766