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Morgenmagazin vom Mittwoch, 24. Februar 2021

24.02.2021 | 07:04 Uhr | Peter Müller

M1 Macs: Fehler "frisst" angeblich SSDs +++ Apple gibt mehr Erläuterungen zu Datenschutzetiketten +++ Patentroll klagt gegen Touch-ID und Face-ID+++ Grand Theft Auto V: US-Poliker fordert Verbot +++ Samsung-Smartwatches: Blutdruck messen und EKG erstellen +++ Boston Dynamics sauer: Roboter-Hund Spot per Handy steuern bei Online-Kunst-Event

24. Februar: Freiheit – und andere Freiheiten

Macwelt wünscht Guten Morgen! "Freiheit, ist die einzige, die fehlt." Marius Müller-Westernhagen hat natürlich recht, dass alle, die von Freiheit träumen, das Feiern nicht versäumen sollen. Sollten sie aber tanzen, auch auf Gräbern, wie der Song weiter fordert? Wie es mit Lyrik im Besonderen und mit literarischen Texten im Allgemeinen eben so ist: Interpretationen ändern sich mit den Zeiten. Und Freiheiten enden dort, wo sie die Freiheiten anderer betreffen. Die relative Unfreiheit einer Maskenpflicht im öffentlichen Raum erklärt sich dadurch, dass es keine Freiheit gibt, andere krank machen zu dürfen.

Mehr Freiheiten enden da, wo sie die Rechte anderer betreffen und eine Abwägung getroffen werden muss. Die Freiheit der Kunst etwa wurde heute vor 50 Jahren durch die sogenannte Mephisto-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einerseits eingeschränkt und andererseits überhaupt erst definiert. Seither ist aber klar, dass Kunstfreiheit dort enden kann, wo sie die Persönlichkeitsrechte Porträtierter, respektive Geschmähter betrifft.

Geklagt hatten die Erben Gustaf Gründgens' gegen den Roman "Mephisto - Roman einer Karriere" von Klaus Mann. Die Person, um die es geht, heißt im Buch zwar Hendrik Höfgen, ist aber unverkennbar der Schauspieler, Regisseur und Intendant Gustaf Gründgens, der, um seine Bühnenkarriere zu retten, mit den Nazis paktierte. Während seine Kurzzeitschwiegerfamilie um Thomas, Klaus und Erika  Mann nur das Exil in der Schweiz und später den USA blieb, um ihr Leben zu retten.

Das Buch geht nicht freundlich mit Gustaf Gründgens um, zum Zeitpunkt des Entscheids war er bereits seit über sieben Jahren verstorben – der Autor des 1936 erstmals im Exil erschienenen Buchs hatte sich 1949 das Leben genommen. Das Oberlandesgericht Hamburg hatte 1966 bereits geurteilt, dass Hendrik Höfgen Gustav Gründgens sein soll und der Roman die Person herabwürdigt. Gegen dieses Urteil hatte der Nymphenburg-Verlag Verfassungsbeschwerde eingelegt, die am 24. Februar 1971 abgewiesen wurde.  Kurios: Das Buch ist trotzdem weiterhin frei verkäuflich, "Mephisto" wurde im Jahr 1981 gar von Istvan Szabo verfilmt, mit Klaus-Maria Brandauer als Höfgen/Gründgens, der in der Schlussszene von seinen Dämonen geplagt von Flakscheinwerfern über den Rasen des Berliner Olympiastadions gejagt wird.

Leider ist der Film nicht so leicht zu bekommen, wohingegen es die legendäre Faust-Verfilmung mit Gründgens in seiner Paraderolle als Mephisto und Will Quadflieg aus dem Jahr 1960 tatsächlich bei Apple für 9,99 Euro zu kaufen gibt. Habe nun, ach …

Lesetipps für den Mittwoch

Pressefreiheit: Das Macalope verachtet wenig mehr als Facebook, allenfalls noch die Maul- und-Klauenseuche. In einem Punkt muss aber der gehörten Kolumnist dem Konzern recht geben, der auf so vielen Skalen das Gegenteil Apples ist: Ein in Australien geplantes Gesetz soll Facebook zu Zahlungen zwingen, wenn sie nur auf die Seiten von Zeitungen und anderen News-Publikationen verweisen. Facebook reagiert, indem es Links auf australische Newssites von seinen Seiten verbannt. Das Macalope unterstützt die Maßnahme - da es im Hintergrund vor allem den Großverleger Rupert Murdoch am Werk sieht, dem weniger an Pressefreiheit gelegen sei  und dafür mehr an seinem eigenen Konto. Wie immer sehr vergnüglich zu lesen, weil die Kolumne auch wieder einmal aufzeigt, warum denn Facebook so ganz anders ist als Apple, wenn es auch einer Infektionskrankheit nicht nahe kommt. Gestern hatten sich Australeien und Facebook auf einen Kompromiss geeinigt, Facebook würde sich mit australischen Zeitungen wieder anfreunden, meldete das soziale Netzwerk.

Alarm: SSDs haben das Problem, dass ihre Zellen nur endlich oft beschreiben werden können, ehe sie instabil werden und das gesamte Speichermedium ausfällt. Software regelt den Zugriff, so dass nicht immer die gleichen Bereiche des Speichers beschrieben werden, sondern einigermaßen eine Gleichverteilung herrscht. Zahlreiche Nutzer von M1-Macs berichten, dass ihre noch jungen Maschinen ungewöhnlich früh auf nennenswerte Speicherzyklen gekommen sind - hoch gerechnet könnten schon nach einem halben Jahr die ersten Ausfälle drohen. Der Grund ist ungewiss, anscheinend handelt es sich eher um einen Softwarefehler als um eine Eigenart des M1-Chips. Es könnte sich lediglich um eine falsche Darstellung handeln, oder um Schreibvorgänge, die im Zuge von Auslagerung des Arbeitsspeichers auf die SSD geschehen. Daher sollten M1 Macs mit nur 8 GB gemeinsamen Speicher stärker betroffen sein und früher kaputt gehen als solche mit 16 GB.

Klage: Am Gericht im Bezirk Ost-Texas ist eine Klage der australischen Holding CPC Patent Technologies gegen Apple wegen Verletzung von Biometrie-Patenten eingegangen. Apples Face ID, Touch ID und die Apple Card sollen drei Patente verletzen, die CPC im Jahr 2019 von der insolvent gegangenen Firma Securicom übernommen hatte. Alle drei Patente laufen auf den australischen Erfinder Christopher Burke. CPC entwickelt keine eigenen Produkte, hält nach eigenen Angaben aber eine Reihe von Patenten über biometrische Technologien.

Klarstellung: Seit Dezember gibt es im App Store die Datenschutzlabel. auf denen Entwickler sich dazu äußern müssen, welche Daten ihre Apps zu welchen Zwecken verwenden. Einige sträuben sich – meist aus Gründen – gegen die Offenlegung, anderen ist das Ausfüllen des Formulars womöglich zu kompliziert, sodass sie ihre Apps lieber nicht mehr aktualisieren. Letzterer Gruppe von Entwicklern greift Apple nun mit weiteren Erläuterungen unter die Arme, die genauer erklären, welche Angaben erforderlich sind. Die erste Gruppe hat somit weniger Ausreden.

Untersuchung: Einigen Entwicklern scheint das von Apple angebotene "Mit Apple ID anmelden" ein Dorn im Auge zu sein, weswegen sie Beschwerde bei den Kartellbehörden in den USA eingelegt haben. Das Justizministerium will dem nun nachgehen und untersuchen, ob die Funktion tatsächlich den Wettbewerb behindere, in dem sie es schwer mache, zu den Angeboten anderer zu wechseln. Der große Vorteil von der Anmeldung mit der Apple ID: Auf Wunsch tauscht der Service die E-Mail-Adresse gegen eine anonymisierte aus, weitere Daten werden im Gegensatz zur Anmeldung mit Facebook oder Google nicht übertragen, eine Profilerstellung zu Werbezwecken ist somit erschwert bis unmöglich gemacht.

Weitere Nachrichten:

Grand Theft Auto V: US-Poliker fordert Verbot

Die US-Metropole Chicago hat seit vergangenem Jahr ein zunehmendes Problem mit sogenannten Carjackings. Dabei werden Autobesitzer angehalten und von einem Angreifer bedroht. Dieser bringt die Fahrzeugbesitzer dazu, ihm ihren Wagen zu überlassen. In Deutschland wird dieses strafbare Vorgehen als "Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer" bezeichnet.

In Chicago stiegen die Carjackings im vergangenen Jahr mit 1.417 Fällen im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als das Doppelte an. In den ersten drei Wochen des Jahres 2021 waren es bereits 144 neue Fälle. Der republikanische Politiker Marcus Evans Jr. will die Ursache für die zunehmenden Carjackings in gewaltverherrlichenden Videospielen gefunden haben. Wie die Zeitung Chicago Sun Times berichtet, hat er in diesem Monat einen Gesetzentwurf eingereicht, mit dem der Verkauf derartiger Spiele verboten werden soll. Das Verkaufsverbot soll bei Videospielen greifen, die psychologischen Schaden anrichten und Carjackings darstellen - wie etwa die "Grand Theft Auto"-Serie.

Evans kommt zu der Annahme, dass Videospiele für die Autodiebstähle verantwortlich sein könnten, weil viele der Täter noch minderjährig sind. Erst am vergangenen Montag wurden laut Fox32 ein 16-Jähriger Täter und vor wenigen Tagen auch zwei 15-jährige Täter verhaftet. Den Politikern zufolge könnten sich die Jugendlichen von den Videospielen inspirieren lassen. Die Tat begehen sie dann, weil sie aufgrund ihres Alters keine hohen Strafen zu befürchten haben. Es bleibt abzuwarten, ob Evans Gesetzentwurf tatsächlich umgesetzt wird.

Samsung-Smartwatches: Blutdruck messen und EKG erstellen

Jetzt können Sie mit den Samsung-Smartwatches „ Galaxy Watch 3 “ und „ Galaxy Watch Active 2 “ Ihren Blutdruck messen und ein EKG schreiben lassen. Mit der Samsung-Health-Monitor-App.

Die Samsung-Health-Monitor-App ist in Deutschland ab sofort auf der Samsung "Galaxy Watch 3" und der "Samsung Galaxy Watch Active 2" mit dem neuesten Wearable-Update verfügbar. Dafür muss ein Galaxy-Smartphone mit Android 7.0 oder höher entweder mit einer "Galaxy Watch 3" oder einer "Galaxy Watch Active 2" verbunden sein.

Samsung Galaxy Watch 3 im Preisvergleich

Laut den Südkoreanern habe die Samsung-Health-Monitor-App eine CE-Kennzeichnung als Medizinprodukt erhalten und könne nun in 28 europäischen Ländern genutzt werden: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn.

Samsung Galaxy Watch Active 2 im Preisvergleich

Blutdruckmessung

Die Samsung-Smartwatches nutzen aber keine Blutdruckmanschette zum Messen des Blutdrucks, sondern arbeiten mit LED-Sensoren. Sobald die Messung gestartet wurde, nutzt die Smartwatch verschiedene LED-Sensoren, um aus den Veränderungen des zurückgeworfenen Lichts den Blutdruck zu bestimmen. Um zuverlässige Messungen zu ermöglichen, beziehe die Messung individuelle Referenzwerte der Nutzer mit ein, wie Samsung erklärt. Die Samsung-Health-Monitor-App analysiere die Veränderung des Blutdrucks in Referenz zum Kalibrierungswert, um den Blutdruck zu bestimmen. Aus diesem Grund müssen Nutzer vor der ersten Messung und danach mindestens alle 28 Tage die Smartwatch mit einer herkömmlichen Blutdruckmanschette kalibrieren. Ganz führt an der Manschette also kein Weg vorbei. Eine nur auf LEDs basierende Blutdruckmessung ohne Abgleich durch Werte, die per Manschette gewonnen werden, dürfte zu ungenau sein. Passende Blutdruckmessgeräte mit Manschette finden Sie in dieser Kaufberatung:

Die besten Blutdruckmessgeräte 2021 mit App.

Wir haben außerdem eine Smartwatch mit Blutdruckmanschette getestet: Omron Heartguide im Test: Smartwatch misst den Blutdruck.

Die gewonnenen Daten werden laut Samsung sicher auf dem verbundenen Galaxy-Smartphone gespeichert. Falls Nutzer die Synchronisation ihrer Samsung-Health-Daten aktiviert haben, werden die Blutdruckmessungen auch in der Cloud gespeichert. Bei Bedarf können die Daten als PDF exportiert werden, beispielsweise um sie mit einem Arzt zu teilen. Auch die Speicherung in der Cloud soll sicher sein.

Samsung ist dieser Hinweis wichtig: „Nutzer sollten ihren Blutdruck im Ruhezustand messen, wie sie es mit einer herkömmlichen Manschette tun würden, und auf die Messung verzichten, während sie trainieren, rauchen oder trinken. Die Blutdruckmessung über die Samsung Health Monitor-App dient nicht dazu, einen Bluthochdruck oder andere Erkrankungen zu diagnostizieren oder die Werte des Nutzers auf Anzeichen eines Herzinfarkts zu prüfen. Sie ist nicht dazu gedacht, eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch einen qualifizierten Arzt zu ersetzen."

EKG-Messung

Über einen eigenen Sensor bietet die Samsung-Health-Monitor-App zudem die Möglichkeit, ein Elektrokardiogramm (1-Kanal-EKG) durchzuführen. Die EKG-Funktion analysiere laut Samsung den Herzschlag der Nutzer, um eventuelle Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus oder eine zu hohe oder zu niedrige Herzfrequenz festzustellen. Die App ordnet das Ergebnis einer von vier Kategorien zu. So könne die App Nutzer dabei unterstützen, Anzeichen für eine Herzrhythmusstörung, wie Vorhofflimmern, zu erkennen, um rechtzeitig einen Arzt für eine Fachdiagnose aufzusuchen.

Die Messdaten werden Samsung zufolge sicher und nur auf dem verbundenen Galaxy-Smartphone gespeichert. Bei Bedarf können die Daten als PDF exportiert werden, beispielsweise um sie mit einem Arzt zu teilen.

Zur EKG-Funktion stellt Samsung ebenfalls klar: „Die EKG-Aufzeichnung über die Samsung Health Monitor-App sucht nicht nach Anzeichen für einen Herzinfarkt. Die App ist nicht dazu gedacht, eine ärztliche Diagnose oder eine Behandlung durch einen Arzt zu ersetzen.“

Betaversion von Samsung Pay für Wearables

Neben den neuen Gesundheitsfunktionen ist in dem Softwareupdate auch die Samsung-Pay-App inbegriffen. Ab dem 04.03.2021 soll bargeldloses Bezahlen auch mit kompatiblen Galaxy-Smartwatches von Samsung möglich sei. Sie bezahlen dann sozusagen aus dem Handgelenk heraus. Samsung Pay ist seit Ende Oktober 2020 bereits offiziell für Galaxy-Smartphones erhältlich.

Verfügbarkeit

Die Samsung-Health-Monitor-App steht Nutzern mit dem aktuellsten Softwareupdate zur Verfügung, das über die Galaxy-Wearables-App installiert werden kann. Die App steht zum jetzigen Zeitpunkt nur auf der Galaxy Watch Active 2 und der Galaxy Watch 3 zur Verfügung. Um Blutdruck- oder EKG-Messungen durchzuführen, muss die App auf der Smartwatch und einem Galaxy-Smartphone mit Android 7.0 oder aktueller installiert sein.

Boston Dynamics sauer: Roboter-Hund Spot per Handy steuern bei Online-Kunst-Event

Das Künstler-Kollektiv MSCHF hat eine Aktion für Mittwoch angekündigt, bei der jeder Internet-Nutzer die Möglichkeit erhält, über sein Smartphone den Roboter-Hund Spot im Wert von 75.000 US-Dollar von Boston Dynamics zu steuern. Dabei wird Spot eine Paintball-Waffe auf den Rücken geschnallt und der Spieler kann auf Objekte in einer Kunstgalerie schießen.

Los geht´s am Mittwochabend um 19 Uhr deutscher Zeit auf der Website Spotsrampage.com . Alle zwei Minuten wird per Zufallsprinzip ein anderer Spieler die Steuerung von Spot übernehmen dürfen. Die gesamte Aktion wird per Live-Stream im Web übertragen.

Die schräge Aktion hat einen ernsten Hintergrund: Das Kollektiv will damit aufmerksam machen, dass derartige fortgeschrittene Roboter missbraucht werden könnten, indem sie mit Waffen ausgestattet werden. Bei der Aktion gäbe es keine Gewinner, sondern nur einen Verlierer, wie MSCHF erklärt:

"Die menschliche Rasse, wenn ferngesteuerte Kriegshunde alltäglich werden. Wenn diese Kriegshunde zum festen Bestandteil des Militärs und der militarisierten Polizei werden, werden wir alle eine neue Bedeutung der Angst kennenlernen: einen Unterdrücker, der den Abzug betätigen kann, ohne selbst physisch anwesend sein zu müssen."

Spot-Hersteller Boston Dynamics will Aktion stoppen

Dass dem Roboter-Hund Spot eine (Paintball-)Waffe auf dem Rücken befestigt wird, gefällt dem Hersteller Boston Dynamics, der Spot für um die 75.000 US-Dollar verkauft, überhaupt nicht. Per Tweet äußerte das Unternehmen auch bereits scharfe Kritik an der geplanten Aktion. Die von der "Künstler-Gruppe" geplante Aktion verstoße gegen die Nutzungsbedinungen für Spot. Außerdem erklärt der Hersteller in dem Tweet:

"Um es klar zu sagen: Wir verurteilen die Darstellung unserer Technologie in einer Weise, die Gewalt, Schaden oder Einschüchterung fördert. Unsere Mission ist es, erstaunlich fähige Roboter zu entwickeln und zu liefern, die die Gesellschaft inspirieren, begeistern und positiv beeinflussen."

In dem Zusammenhang betont Boston Dynamics auch, dass bei jedem Kauf der Käufer daraufhin überprüft werde, wofür er den Roboter einsetzen wird. Jeder Käufer stimme auch zu, dass der Roboter nicht für einen Zweck genutzt werden dürfe, der gegen die Nutzungsbestimmungen verstößt oder um Menschen oder Tiere einzuschüchtern oder zu verletzen. Abschließend erklärt Boston Dynamics:

"Provokative Kunst kann helfen, einen nützlichen Dialog über die Rolle der Technologie in unserem täglichen Leben voranzutreiben. Diese Kunst stellt Spot jedoch grundlegend falsch dar und wie er zum Nutzen unseres täglichen Lebens eingesetzt wird."

Zwei Spot geschenkt, wenn die Aktion nicht durchgeführt wird

Laut MSCHF habe Boston Dynamics bereits versucht, die geplante Aktion zu stoppen. "Wir haben ihnen davon erzählt und sie haben es gehasst", so MSCHF. Es sei dem Kollektiv sogar angeboten worden, zwei zusätzliche Spot-Roboterhunde kostenlos zu erhalten, wenn sie die Aktion nicht durchführen.

US-Medien berichten, dass Boston Dynamics als letztes Mittel gegen die Aktion auch die Möglichkeit habe, Spot aus der Ferne einfach abzuschalten. Sie könnte dann am Mittwochabend (deutscher Zeit) dann nicht durchgeführt werden. Dagegen will MSCHF aber bereits geeignete Maßnahmen ergriffen haben.

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