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Morgenmagazin vom Mittwoch, 27. Januar 2016

27.01.2016 | 07:09 Uhr | Peter Müller

Apple macht 18,4 Milliarden US-Dollar Gewinnn bei 75,9 Milliarden US-Dollar Umsatz +++ iPhone wächst nur noch minimal +++ Mac leicht rückläufig +++ iPad stürzt weiter ab +++ Sonstiges legt deutlich zu, keine Zahlen zur Apple Watch +++ Sony gliedert Playstation in neue Firma aus - Sony Interactive Entertainment +++ KI-Pionier Marvin Minsky stirbt im Alter von 88 Jahren +++ Gerüchte um zweiten Apple Store in Berlin +++ Adobe stellt Portfolio vor: Webseiten für Fotografen

27. Januar: Wenn Nabucco aus dem Serail entführt

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Räumen wir erst einmal mit einem Mythos auf, der da besagt,  der österreichische Komponist Wolfgang-Amadeus Mozart sei verarmt gestorben. Das sind eigentlich zwei Mythen. Denn Mozart nagte keineswegs am Hungertuch, sondern war durchaus wohlhabend und eher "ein Superstar, er war populär" als dass die "Banken gegen ihn" gewesen seien. Außerdem war er kein Österreicher.

Nun stellen wir uns keineswegs auf den Standpunkt, er sei Deutscher gewesen, aber Mozart wurde heute vor 260 Jahren nun mal im Erzherzogtum Salzburg geboren, das damals noch unabhängig war. Im Zuge der napoleonischen Kriege kam das dann kurz zu Bayern - damals war Mozart aber schon alles andere als verarmt in Wien verstorben - und nach dem Wiener Kongress mit Wirkung zum 1. Januar 1816 zu Österreich. Tut uns leid, liebe Österreicher, aber Euch bleiben ja noch Schubert, Bruckner, Haydn und all die Straußens mit Ausnahme von Richard und Franz-Josef. Und ja, auch Mozart und den Rheinländer Beethoven muss man freilich der Wiener Klassik zuordnen.

Mit der Nationalität des heute vor 115 Jahren verstorbenen Opernkomponisten Giuseppe Verdi ist es ähnlich kompliziert wie bei Mozart. Das Herzogtum Parma gehörte in Verdis Geburtsjahr 1813 zu Frankreich, wurde erst später  unter Habsburgerherrschaft wieder pro forma unabhängig und gehörte ab 1861 dem Königreich Italien an. Verdi war zu der Zeit längst ein populärer Superstar der italienischen Oper und sein Nachname las sich wie ein Akronym, das den ersten König des vereinten Nationalstaats feierte: Vittorio Emmanuele Roi d' Italia: V.E.R.D.I.

Also ab in iTunes oder die Musik-App und alle Mozartsynphonien (mindestens 41) geladen und dazu ein paar Verdi-Opern wie Nabucco, Aida oder Falstaff und die Lautsprecher voll aufgedreht. Mittlerweile sind sogar die des iPad Pro in akzeptabler Qualität, die ab und an auf einen Kopfhörer verzichten lassen, das war heute vor sechs Jahren noch nicht der Fall, als das originale iPad im Yerba Buena Center in San Francisco seine Premierenvorstellung gab. Ist zwar heute ein Klassiker unter den Tablets , aber für den Genuss von klassischer Musik nicht optimiert. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Sorgen : Apple hat zwar für das erste Quartal eine erneute Rekordbilanz vorgelegt (siehe Text weiter unten), doch macht sich Tim Cook Sorgen über den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres. Extrembedingungen, wie es sie noch nie zuvor gegeben habe, würden die Weltwirtschaft belasten. Insbesondere in China werden die Geschäfte schwer, der starke US-Dollar tut sein übriges. Erste Auswirkungen der China-Krise könne man bei Apple bereits in den Büchern sehen, besonders in Hongkong liefen derzeit die Geschäfte mau.

Bezahlschranke: Noch hat es Apple News nicht außerhalb des englischen Sprachraums geschafft, drehen sich erste Spekulationen um ein kostenpflichtiges Abo für die von Apple in seiner App aggregierten Nachrichten, Berichte und Features. Apple News werde in Zukunft mehr Artikel aufnehmen, die hinter den Paywalls von New York Times oder Wall Street Journal stehen, berichtet Reuters. Diese Artikel waren bisher allenfalls in Auszügen auf iPhone und iPad zu lesen. Details über das Handling seien aber noch unklar. Apple könnte einerseits aus seiner App heraus den Login der Abonnenten von WSJ und Times auf ihre Angebote zulassen oder selbst die Abo-Gebühren einziehen und einen Umsatzanteil behalten.

News für Business: Microsoft hat eine iOS-App namens News Pro vorgestellt, mit der man vom iPhone aus bequem auf seine Feeds in Facebook und LinkedIn zugreifen kann. Die App arbeitet dabei wie ein News-Aggregator, in dem man Nachrichten nach seinen Interessensgebieten sortieren kann.

Höchste Auflösung: Im Zentrum der Galaxie BL Lacerta im Sternbild Eidechse verschlingt ein 200 Millionen Sonnenmassen schweres schwarzes Loch alles Material, das ihm zu nahe kommt. Problem bei der Sache: Die Galaxie ist 900 Millionen Lichtjahre entfernt. Um aber die vom Zentrum ausgehenden Materiestrahlen (Jets) näher zu untersuchen, haben Astronomen Radioteleskope auf der Erde und in einer Umlaufbahn miteinander verkoppelt. Dadurch erhöht sich die Auflösung, die im wesentlichen durch die maximale Entfernung der einzelnen Teleskope bestimmt ist. Im aktuellen Fall, von dem Pro Physik berichtet, beträgt die Winkelauflösung 20 Mikrobogensekunden - das ist von der Erde aus gesehen der Radius einer Zwei-Euro-Münze. Noch nie habe es in der Astronomie ein Bild mit höherer Auflösung gegeben, diese übertreffe die des populären Teleskops Hubble um das 1000fache. Dieses nimmt aber Bilder im optischen Bereich auf, von BL Lacerta haben die Forscher nur Radiowellen in derart hoher Auflösung empfangen können.

Apple macht 18,4 Milliarden US-Dollar Gewinnn bei 75,9 Milliarden US-Dollar Umsatz

Die Serie hält, aber gerade so: Apple hat auch im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2015/16 mehr iPhones verkauft als im Jahr zuvor - wie es bisher in jedem Quartal seit dem Verkaufsstart des iPhones der Fall war. Das Wachstum ist aber nur noch minimal ausgefallen, 74,8 Millionen Geräte waren es im Weihnachtsgeschäft 2015, ein Jahr zuvor 74,5 Millionen. Die Erwartungen der Wall Street von 75,5 Millionen Geräten hat Apple knapp verpasst.

Das ist jedoch Jammern auf hohem Niveau: Apple hat im Dreimonatszeitraum von Oktober bis Dezember einen Umsatz von 75,9 Milliarden US-Dollar erzielt und dabei einen Gewinn von 18,4 Milliarden US-Dollar eingefahren. Das ist damit das stärkste Quartal, das Apple je bilanziert hat. Allein der vom iPhone eingebrachte Umsatz beträgt 52,6 Milliarden US-Dollar.

Ewig wird das iPhone aber nicht wachsen können, irgendwann wird der Markt gesättigt sein. Vor einem Jahr waren waren iPhone 6 und 6 Plus neu, insbesondere in Asien kamen die größeren Geräte gut an und sorgten für ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Phone 6S und iPhone 6S Plus haben zwar Ende September an ihren ersten Verkaufswochenende einen neuen Rekord gesetzt, dazu beigetragen hat aber vor allem, dass Apple schon am ersten Wochenende in China an den Start gehen konnte.

Apple sieht insgesamt sein zweites Quartal skeptisch und rechnet mit einem Umsatz zwischen 50 und 53 Milliarden US-Dollar. Die Vorjahresmarke von 58 Milliarden US-Dollar werde man damit verfehlen. Entscheidend dafür wird die Entwicklung des iPhone sein.  Der Analyst Gene Munster sieht etwa für die beiden folgenden Quartale Apple iPhone-Absätze erst einmal schrumpfen, bevor im Septemberquartal das iPhone 7 für neuen Schub sorgen werde . Das wird dem Aktienkurs kurzfristig aber nichts nützen.

Weiterhin schwere Zeiten macht das iPad durch, das sich erneut schlechter verkauft hat als im Vorjahr. Nur noch 16,1 Millionen Geräte gingen über Ladentische, vor einem Jahr waren es noch 21,4 Millionen. Da hilft auch das iPad Pro nicht, der mit dem iPad erzielte Umsatz erreichte 7,084 Milliarden US-Dollar. Das macht dann einen Umsatz von 440 US-Dollar pro Gerät, was nur leicht über dem Wert von 420 US-Dollar pro iPad liegt, der sich aus der letztjährigen Bilanz errechnet.

Die Marktforscher von Gartner haben errechnet , dass Apple im Weihnachtsquartal 5,5 Millionen Macs verkauft habe. Nach Gartner würde dies ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten - der Rest des PC-Marktes schrumpft. Apple hat hat aber andere Berechnungsgrundlagen, denn Apple nennt nur 5,3 Millionen verkaufte Macs, was einen leichten Rückgang gegenüber den 5,5 Millionen im Vorjahr verkauften Geräten entspricht. Auch der Mac-Umsatz fällt leicht, von 6,9 Milliarden US-Dollar auf 6,7 Milliarden.

Die "anderen Produkte" nehmen jedoch einen deutlichen Zuwachs, von 2,6 Milliarden US-Dollar auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Das Plus von 1,7 Milliarden US-Dollar geht aber nicht allein auf die Apple Watch zurück, auch das Apple TV 4 dürfte Spuren in der Bilanz hinterlassen haben. In die gleiche Kategorie verbucht Apple auch die iPods - und nennt nun schon im fünften Quartal in Folge keine genauen Verkaufszahlen mehr. Diese dürften weiter gesunken sein, wenn auch das keine wesentlichen Änderungen in der Bilanz zur Folge haben dürfte. Andere Produkte sind auch die von Beats - die Verkaufszahlen der Apple Watch zu errechnen, ist somit sehr schwierig, Apple hüllt such weiter in Schweigen.

Sony gliedert Playstation in neue Firma aus - Sony Interactive Entertainment

Sony lagert alle Produkte, die mit der Marke Playstation in allen ihren Varianten zusammenhängen, in ein Spin-Off aus. Das neue Unternehmen mit dem Namen Sony Interactive Entertainment LLC (kurz: SIE) umfasst also Sony Computer Entertainment (die Playstation-Hardware und -Software) und Sony Network Entertainment mit dem TV-Dienst PlayStation Vue und dem PlayStation Store. Die Leitung der neuen Firma übernimmt Andrew House als Präsident und CEO.

Wie Sony mitgeteilt hat, wollen die Japaner damit das Engagement der Playstation-Spieler steigern und den durchschnittlichen Umsatz pro Playstation-Spieler erhöhen und natürlich auch zusätzliche Einnahmequellen erschließen. Das neue Unternehmen Sony Interactive Entertainment soll ein integriertes Erlebnis rund um die besten Spiele und Netzwerkdienste für Kunden rund um den Globus schaffen.

Sony Interactive Entertainment hat seine Unternehmenszentrale im kalifornischen San Mateo. Am 1. April 2016 nimmt Sony Interactive Entertainment seinen Geschäftsbetrieb auf.

Sony befindet sich bereits seit einiger Zeit in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. So hat der japanische Weltkonzern seine Vaio-Computersparte verkauft. Die TV-Sparte wiederum soll ausgegliedert werden. Und die Mobile-Sparte von Sony sucht noch den Erfolgspfad für ihre Neuausrichtung. Die Bereiche Kamera und Playstation bilden das Rückgrat des Unternehmens.

 

KI-Pionier Marvin Minsky stirbt im Alter von 88 Jahren

In seinem bahnbrechenden Buch " Society of Mind " erklärte Minsky, wie der menschliche Verstand funktioniert und wie es gelingen könnte, Maschinen eine ähnliche Arbeitsweise beizubringen. Der Professor hatte sich Zeit seines akademischen Lebens mit der Frage beschäftigt, ob und wie sich das menschliche Denken in Maschinen abbilden und gegebenenfalls verbessern lassen könne. Minsky starb an einer Hirnblutung, so teilte das MIT Media Lab mit.

Im Laufe seines langen Lebens wurde Minsky zunehmend skeptischer. 1982 schrieb er in einem viel beachteten Aufsatz , dass es noch lange dauern werde, bis wir Maschinen bauen können, die das Niveau eines Menschen erreichen. Zwar habe es enorme Fortschritte bei spezialisierten Expertensystemen gegeben, doch eine Maschine, die imstande sei sich selbst zu verbessern, sei in weiter Ferne.

Im Jahr 2006 erschien sein letztes Buch: " The Emotion Machine: Commonsense Thinking, Artificial Intelligence, and the Future of the Human Mind ". Minsky beschrieb darin, warum sich emotionale Zustände prinzipiell nicht von Denkprozessen unterscheiden. Er wollte damit den Weg bereiten für Maschinen, die in der Lage sind, nicht nur zu denken, sondern auch zu fühlen.

Minsky, Jahrgang 1927, war ein renommierter Forscher, der viele Auszeichnungen erhalten hat. Besonders prestigeträchtig war der 1969 überreichte A.M. Turing Award . Minsky hatte zunächst an der Harvard University studiert, diente dann im zweiten Weltkrieg in der US-Navy und erwarb schließlich 1954 seinen Doktor in Mathematik an der Princeton University. Wie das MIT Media Lab erinnert, baute Minsky dort auch seinen ersten Neuronalen-Netzwerk-Simulator " SNARC ".

Er heuerte dann1958 im Department of Electrical Engineering and Computer Science am MIT an, um im folgenden Jahr das "Artificial Intelligence Laboratory" mitzugründen. Heute ist es als " Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory " bekannt und konzentriert sich darauf, Systeme und Computer intelligenter und einfacher bedienbar zu machen. Minsky beschäftigte sich vorrangig damit, menschliche Eigenschaften wie Wahrnehmung und Intelligenz auf Maschinen zu übertragen. Unter anderem entwickelte er an intelligenten Roboterarmen mit.

1985 wurde der KI-Pionier Gründungsmitglied des MIT Media Lab , das sich unter anderem mit Wearables, Touch-gesteuerten Benutzeroberflächen und Affective Computing beschäftigt. Bis vor kurzem lehrte er dort als "Toshiba Professor of Media Arts and Sciences", schreibt das MIT Media Lab in einem Nachruf.

Minsky zählt zwar zu den Pionieren im Bereich Künstlicher Intelligenz, aber erste gedankliche Wegbereiter gab es schon weit früher, die Spuren reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, wie bereits 1988 der IBM-Forscher Hans-Joachim Novak gegenüber der COMPUTERWOCHE ausführte . Schon im Jahre 1270 beschäftigte sich demnach der Philosoph Raimundus Llull in seinem Werk "Ars Magna" damit, "Wahrheit zu finden, ohne zu denken oder Sachverhalte zu erforschen". Und gute fünf Jahrhunderte später bemühte Gottfried Wilhelm Leibniz sich um die Konzeption einer neuen Art von Algebra: Sie sollte die Darstellung von Gedankengängen erlauben und damit einen Weg eröffnen, auf dem man durch algebraische Manipulationen, die automatisiert werden können, Gedanken verfolgen und sogar "neue Gedanken entwickeln" könnte.

Weitere wichtige Daten im Zuge eines Rückblicks auf die Wurzeln der KI sind die Jahre 1854, 1947, 1950 und 1955. Im Jahr 1854 versuchte der Mathematiker George Boole in seinem berühmten Werk "Laws of Thought" Regeln des Denkens aufzustellen, die in mathematischen Theorien der Logik und der Wahrscheinlichkeit gründeten. Der gleichfalls britische Rechnerpionier Alan M. Turing, der im zweiten Weltkrieg maßgeblich an der Entschlüsselung deutscher Funksprüche beteiligt war, untersuchte 1947, auf welche Weise bei Maschinen intelligentes Verhalten herbeigeführt werden kann.

1950 zeigte dann der amerikanische Nachrichtentechniker Claude Shannon von den Bell Labs in einem grundlegenden Beitrag, dass Computer dem Prinzip nach Schach spielen können müssten, wobei er hier gleichzeitig die elementare Idee der symbolischen Programmierung entwickelte. Fünf Jahre später präsentierte Alex Bernstein das erste Schachprogramm, das für einen Computer IBM 704 geschrieben war. Jener Rechner hatte immerhin 7 KB Hauptspeicher.

Als Ahnherren und Vorläufer aller späteren Programme aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz sehen Fachleute heute das Programm "Logic Theorist" der US-Computerwissenschaftler Allen Newell und Herbert A. Simon aus dem Jahre 1956. Dieses Programm war erstmals in der Lage, eine Menge von logischen Theoremen - unter anderem aus der "Principia Mathematica" von Bertrand Russell und Alfred North Whitehead - zu beweisen. Damit konnte gezeigt werden, dass Programme zu Aktionen fähig sind, für die ein Mensch Intelligenz braucht - ein Meilenstein in der KI-Geschichte.

Minsky war 1956 einer von zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern der legendären, zweimonatigen Dartmouth-Konferenz. Zu diesem Kreis gehörten neben ihm drei weitere prominente KI-Protagonisten der Frühzeit: der Stanford-Forscher John Mc Carthy und die beiden Kollegen Allen Newell und Herbert A. Simon von der Carnegie-Mellon-University in Pittsburgh. Das Dartmouth Seminar gilt heute als Geburtsstunde des akademischen Forschungsgebiets der Künstlichen Intelligenz.

Gerüchte um zweiten Apple Store in Berlin

Neuen Gerüchten zur Folge soll in Berlin ein zweiter Apple Store errichtet werden. Laut ifun.de soll ein ehemaliges Restaurant am Hackeschen Markt bald in einen Apple Store umgebaut werden. Auch wenn der weiße Sichtschutz eher untypisch für Apple wäre, sprechen sowohl die Architektur des Gebäudes, als auch die zentrale Lage in Berlin-Mitte für einen möglichen Standort. Schließlich wäre der Platz aufgrund vieler Cafés und diverser Einkaufsmöglichkeiten hervorragend für einen zweiten Apple Store geeignet.

Bereits vor 2014 wurde über einen zweiten Store nachgedacht. Damals sollte dieser angeblich in der Mall of Berlin, einem Einkaufszentrum, in Form eines Mall-Stores eröffnen, wozu es jedoch aus unbekannten Gründen nicht kam.

Adobe stellt Portfolio vor: Webseiten für Fotografen

Adobe Portfolio ist ein neues Service von Adobe, mit dem Kreative und Fotografen eine ansprechende Internet-Seite ihrer Arbeiten erstellen können. Dabei stehen dem Anwender unter www.myportfolio.com fünf Layouts zu Verfügung.

Die Seite lässt sich ganz ohne Programmierkenntnisse Schritt-für-Schritt erstellen. Dabei kann man beispielsweise Bilder von seinem Mac hochladen oder Portfolio mit seinem Behance-Accoun t verknüpfen.

Die Interent-Adresse (URL) lässt sich laut Adobe personalisieren und die Aktivitäten auf der Seite sollen sich analysieren lassen. Zudem kann man alle Typekit-Schriften verwenden und einzelne Seiten mit einem Passwort schützen. Und zu guter Letzt ist Adobe Portfolio responsive, passt sich also automatisch der jeweiligen Bildschirmauflösung an. So lässt sich Adobe Portfolio gleichermaßen auf einem Destop-Rechner wie auf Mobilgeräten betrachten. Ob Adobe-Programme wie Lightroom künftig Adobe Portfolio direkt unterstützen, hat Adobe nicht bekannt gegeben.

Adobe Portfolio ist Bestandteil der Adobe Fotografen Cloud , die für 11,89 Euro Lightroom und Photoshop beinhaltet. Ferner ist Adobe Portfolio beim Komplett-Abo (mit oder ohne Adobe Stock) dabei. Weitere Details verrät Adobe in seinem Blog.

Wie ein Portfolio mit den fünf zu Verfügung stehenden Layouts aussehen kann, zeigt Adobe anhand von Beispielseiten:

http://matthias.myportfolio.com/

http://lina.myportfolio.com/

http://sawdust.myportfolio.com/

http://thomas.myportfolio.com/

http://mercedes.myportfolio.com/

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