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Morgenmagazin vom Mittwoch, 29. Januar 2014

29.01.2014 | 07:26 Uhr |

Apple schreibt Passwortsicherheit groß +++ Evernote verspricht vierfach schnellere Synchronisation +++ Red Bull TV kommt auf das Apple TV +++ Mac at Camp wird 2014 zum Kongress +++ Mactracker jetzt auch mit historischen Apple-Rechnern +++ iOS 7 auf 80 Prozent aller mobilen Apple-Geräte installiert +++ Apple lässt sich solarbetriebenes Macbook mit Doppel-Display patentieren +++ Neue UHD-Monitore von Samsung +++ Samsung, Apple & Co. liefern 2013 über eine Milliarde Smartphones aus +++ Nintendo entdeckt die Smartphones +++ BMW kooperiert mit Napster bei Musikflatrate fürs Auto +++ Bei iOS 7 Tastatur per Wischgeste schneller umschalten

Apple schreibt Passwortsicherheit groß

Apple legt weit mehr Wert auf Passwortsicherheit als andere Unternehmen, hat eine Studie von Dashlane Resarch ergeben, von der TUAW berichtet. Die Marktforscher haben dabei die Passwort-Policies der 100 wichtigsten E-Commerce-Unternehmen untersucht und für jedes von 24 Kriterien Plus- oder Minuspunkte verteilt. Apple erreichte dabei nicht nur den besten Wert aller untersuchten Unternehmen, sondern sogar den absoluten Top-Wert von 100 Punkten. Weit dahinter setzen sich Microsoft, Newegg und Chegg auf den geteilten zweiten Platz mit 65 Punkten. Die Handelskette Target, der erst kürzlich 100 Millionen Kreditkartendaten ihrer Nutzer abhanden kamen, kam auf 60 Punkte. Untersucht haben die Experten vor allem die Regeln für "sichere" Passwörter. Erstaunliche 55 der Unternehmen erlaubten dabei Passworte wie "12345" oder "password", gar 70 Prozent gaben sich mit "abc123" zufrieden. Nur 61 Prozent erklären ihren Kunden, wie man ein starkes Passwort erstellt und nur sieben Prozent geben schon bei der Eingabe des Passwortes Feedback, wie stark es wirklich ist. Ebenso war Kriterium, wie oft man ein falsches Passwort eingeben kann. Unter anderem Amazon erlaubt sogar nach zehn Fehlversuchen weiteres Ausprobieren. Wie Dan Goodin von Ars Technica jedoch kritisiert, hat Dashlane Research einige technische Aspekte außer Acht gelassen, etwa ob die Passworteingabe über ungeschützte HTTP-Verbindungen erfolgt oder ob Links zum Zurücksetzen des Passworts nicht über HTTPS laufen.

Apple arbeitet angeblich an einem eigenen Bezahldienst, CEO Tim Cook ließ in der Bilanzpressekonferenzen aufhorchen. als er Fragen danach nicht dementiert. Stattdessen erklärte er, Touch ID sei auch unter dem Hintergrund entwickelt worden, Teil einer Bezahltechnologie zu werden. Da mag es beruhigen, wenn Apple Passworte pfleglicher behandelt als andere Unternehmen.

Evernote verspricht vierfach schnellere Synchronisation

Evernote verspricht nach dem Ende seiner vor einem Jahr begonnenen Umbauarbeiten an seiner Serverstruktur eine vierfach schnellere Synchronisation von der Anwendung anvertrauten Daten. Mittlerweile seien 700 Server im Einsatz, vor einem Jahr sind es nach Angaben des Unternehmens nur eine handvoll gewesen. Die Umstellung habe ohne Downtime stattgefunden, Apps von Drittherstellern, die auf Evernote zugreifen, benötigten keine Updates, freut sich Evernote in seinem Unternehmensblog . Die Snychronisation von Bildern, Texten, Videos und Links geschehe innerhalb von Sekunden. Verknüpfe man einen neuen Computer mit seinem Evernote-Konto lade man die dort gespeicherten Daten deutlich schneller herunter. Wer nur wenig Daten Evernote anvertraut hat, werde den Unterschied jedoch kaum merken. Evernote setzt nach eigenen Angaben auf seinen Servern nun vermehrt auf SSD, ein Master-Index soll zudem die Suche beschleunigen.

Red Bull TV kommt auf das Apple TV

In den USA haben Apple-TV-Nutzer nun einen weiteren Kanal zur Auswahl: Red Bull TV zeigt Sport Musik und Live-Events, die sonst auf der Website des österreichischen Brausevertriebs oder in dessen iOS-App zu sehen sind.

Mit Red Bull TV zeigt sich aber ein Problem der Benutzeroberfläche der TV-Streaming-Box: Sie wird allmählich voll und unübersichtlich. Erst kürzlich waren die Kanäle ABC, KOR-TV und Bloomberg auf die ohnehin schon überfüllte Oberfläche hinzugekommen. Dort buhlen mittlerweile 30 Angebote um die Gunst der Nutzer. Eine neue Software tut Not, Abhilfe könnte aber in Sicht sein. Gerüchte um eine neue Version des Gerätes - die zweifelsohne auch mit einer neuen Software ausgeliefert würde - machen schon länger die Runde. Eine neue Apple TV soll sich etwa auch auf Spiele  und neue Möglichkeiten des Inputs verstehen. Dabei ist Sprachsteuerung ebenso im Gespräch wie Steuerung durch Gesten - Apple hat Ende 2013 den auf entsprechende Sensoren spezialisierten Hersteller Prime Sense übernommen. Apple-CEO Tim Cook hat zudem am Montag Abend in der Bilanzpressekonferenz erneut bestätigt, Apple werde im Jahr 2014 neue Produktkategorien auf den Markt bringen - vielleicht doch ein Fernsehgerät.

Mac at Camp wird 2014 zum Kongress

Für seine Ausgabe im Jahr 2014 zieht das Mac-Anwender-Treffen Mac at Camp von Naumburg an der Saale nach Bielefeld um und weitet sein Angebot aus. Mit dem Untertitel "Kongress für Mac, iPad & iPhone-Anwender" präsentiert Mac at camp erstmals einen Ausstellungsbereich und rückt an Thementagen spezielle Bereiche in den Fokus. Wie in den Vorjahren lädt Mac at Camp auch zu einem "Hack-Center" ein, in dem Teilnehmer ihre eigenen Hardware aufbauen und sich untereinander austauschen können. Tagestickets zum Preis von 50 Euro inklusive Mittagessen sind auf der Website des Herstellers zu kaufen, Komplettpakete gibt es dabei ab 325 Euro. Darin ist die Unterkunft in der neben dem Bielefelder Kongresszentrum gelegene Designjugendherberge enthalten. Mac at camp findet vom 9. bis 13. Juli 2014 statt. Im vergangenen Sommer war auch Macwelt auf dem Treffen in Naumburg dabei, auch heuer werden wir unsere Aufwartung machen.

Mactracker jetzt auch mit historischen Apple-Rechnern

Schon bisher gehörten zum Umfang der vorgestellten Apple-Modelle nicht nur Macintoshs, sondern bereits die Lisa (als Macintosh XL aufgeführt) sowie Geräte wie der Newton, aber auch Kameras und Scanner bis hin zu den neueren Mobilgeräten (iPhone und iPad). Selbst das Apple-TV ist schon länger berücksichtigt. Jetzt aber sind auch die ursprünglichen Apple Computer bis zurück zum Apple I (1976) und Apple II in seinen verschiedenen Varianten (ab 1977-1993 mit dem Apple IIc Platinum) aufgeführt. Soweit verfügbar, gibt es auch den Startsound bei Doppelklick auf das Icon eines Gerätes, der beim Apple freilich noch nicht sehr beeindruckend ist.
Mactracker 7.3 informiert über Erscheinungstermine und Verfügbarkeit eines Modells, technische Details wie den Prozessortakt, Grafikspeicher, maximalen Arbeitsspeicher und US-Preis. Eine kurze ”History” nennt die wichtigsten geschichtlichen Fakten eines Macs, und der ”Startup Chime” gibt den charakteristischen Startsound eines Macs wieder, bei älteren Modellen auch den ”Death Chime”. Die Benchmark-Datei erlaubt Vergleiche mit ähnlichen Macs. Auch ein Überblick über die Mac-Systemsoftware ab Version 1.0 inklusive Screenshots ist enthalten. Sogar eigene Notizen lassen sich anfertigen. Der brandaktuelle Mac Pro ist übrigens auch schon dabei.
Die Software setzt mindestens Mac-OS X 10.6.8 voraus. Ferner gibt es eine Ausgabe der Datenbank für iPhone und iPad im AppStore . Die Nutzung des beliebten Tools ist zwar kostenlos, der kanadische Entwickler Ian Page bittet jedoch um eine Spende für seine Mühe.
 
Info: Mactracker

iOS 7 auf 80 Prozent aller mobilen Apple-Geräte installiert

iOS 7 auf 80 Prozent aller mobilen Apple-Geräte installiert (c) apple.com
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© apple.com

Apple hat bekannt gegeben, dass iOS 7 schon auf 80 Prozent aller iOS-Geräte installiert wurde. Damit ist die Systemsoftware so beliebt wie keine andere Ausgabe zuvor.

iOS 7 wurde im September 2013 zusammen mit dem iPhone 5S und iPhone 5C veröffentlicht. Die schnelle Akzeptanz bei den Nutzern sorgt dafür, dass sich Apple weiter vom Konkurrenten Google mit Android absetzen kann. Dessen aktuelle Version KitKat kommt auf lediglich 1,4 Prozent aller Android-Geräte zum Einsatz.

17 Prozent der iOS-Nutzer setzen noch auf iOS 6, ältere Versionen kommen lediglich bei drei Prozent der Anwender zum Einsatz. Die diesbezüglichen Daten wurden über Apples App Store erhoben.

iOS 7 - so klappt das Update

Zu den wichtigsten Neuerungen von iOS zählt ein grundlegend überarbeiteten Design mit Parallax-Effekten, einer neuen Benachrichtigungszentrale und Transparenzeffekten. Version 7.0 sorgte bei einigen Nutzern zwar für Probleme, diese wurden jedoch mit weiteren Updates behoben. Derzeit befindet sich mit iOS 7.1 die nächste Ausgabe der Systemsoftware im Betatest. Wann genau diese für alle Nutzer zur Verfügung stehen wird, ist weiterhin unklar.

Apple lässt sich solarbetriebenes Macbook mit Doppel-Display patentieren

Apple lässt sich solarbetriebenes MacBook mit Doppel-Display patentieren (c) Apple
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© Apple

Das U.S. Patent and Trademark Office hat Apple in dieser Woche ein Patent auf die Weiterentwicklung seines MacBook gewährt. Die Besonderheit: Das Notebook verfügt über ein zweiseitiges Display. So soll neben dem herkömmlichen Panel auch ein zweites Display an der Oberseite zum Einsatz kommen. Die mit Glas verkleidete Fläche soll außerdem mit Photovoltaik-Zellen und mehreren Möglichkeiten für Touch-Eingaben bestückt werden.

Die Oberseite könnte laut dem Patent mit einer Elektrochrom-Schicht überzogen sein. Diese Fläche wird beim Anlegen von Spannung transparent und könnte sich so als zweites Display nutzen lassen, auf dem beispielsweise das Apple-Logo oder Status-Updates nach dem Einschalten des MacBook sichtbar werden.

Die Geschichte von Apple

Das Patent sieht außerdem mehrere Touch-Sensoren für die Oberseite vor. So könnte das MacBook auch im zugeklappten Zustand bedient werden. Denkbar wären unter anderem die Eingabe von Passwörtern oder die Bedienung von Multimedia-Anwendungen. Apple will in der Oberseite weiterhin Solarzellen verbauen, die das MacBook im Betrieb mit neuer Energie versorgen könnten. Ob es das Konzept auch tatsächlich zur Marktreife schaffen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Neue UHD-Monitore von Samsung

Der Samsung-UHD-Monitor U28D590D LED bietet eine Auflösung von 3.840 mal 2.160 Pixeln und soll besonders intensiv und realitätsnah darstellen. Der Bildschirm zeigt eine Milliarde Farben, Kanten und Umrisse von Personen und Gegenständen erscheinen  enorm scharf, verspricht Samsung. Für PC-Spieler und Filmfans ist die Reaktionszeit des Monitors mit 1 ms, um Bewegtbilder in dieser hohen Auflösung genießen zu können, sehr gering. Das hochwertige Design wird von dem Metallfinish des schlanken Gehäuses unterstrichen. Der Rahmen umgibt den 28 Zoll (71,12 cm) großen Monitor mit einer dezenten Linie.

Da native UHD- oder 4K-Inhalte noch rar sind, hat Samsung den Monitor mit einer Upscaling-Funktion ausgestattet, die gängige SD-, HD- und Full-HD-Inhalte auf UHD-Niveau hochrechnet. Durch die Picture-by-Picture-Technologie ist es dem Anwender möglich, zwei externe Zuspielgeräte an den Monitor anzuschließen und die Inhalte beider Eingangsquellen gleichzeitig darzustellen.

Neben dem UHD-Monitor U28D590D LED stellt Samsung auf dem European Forum für Design-Liebhaber außerdem die Full-HD-Monitore der Serien SD590, SD390 und SD391 vor. Die Serie SD590 wird mit Bildschirmdiagonalen von 23,6 und 27 Zoll (59,94 und 68,58 cm) erhältlich sein. Das Bildschirmgehäuse wird von einem metallischen Standfuß in T-Form getragen. Eine integrierte Funktion namens Magic Upscale soll die Bildqualität niedriger aufgelöster Inhalte verbessern.

Samsung, Apple & Co. liefern 2013 über eine Milliarde Smartphones aus

Samsung, Apple & Co. liefern 2013 über eine Milliarde Smartphones aus (c) istockphoto.com/mikkelwilliam
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Der Smartphone-Markt hat 2013 im Vergleich zum Vorjahr einen Sprung nach vorne gemacht. Wie die Analysten von IDC - ein Schwesterunternehmen von PC-WELT - melden, haben alle Hersteller in 2013 insgesamt und weltweit knapp über eine Milliarde Smartphones ausgeliefert. 2012 waren noch 725 Millionen Smartphones ausgeliefert worden. Im Vergleich zum Vorjahr stieg also die Anzahl der auf den Markt gebrachten Smartphones um knapp 39 Prozent.

Wie stark der Smartphone-Markt binnen vergleichsweise kurzer Zeit gewachsen ist, macht auch einen Blick auf die Zahlen von 2011 deutlich. Damals hatten die Hersteller insgesamt knapp 500 Millionen Smartphones ausgeliefert. Binnen zwei Jahren hat sich deren Zahl also verdoppelt.

Smartphones machten 2013 einen Anteil von 55,1 Prozent zu allen ausgelieferten Mobilfunktelefonen aus. Im Vorjahr waren es noch 41,7 Prozent. Insgesamt wurden 2013 über 1,8 Milliarden Mobilfunktelefone ausgeliefert, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 4,8 Prozent (2012: 1,7 Mrd. Mobilfunktelefone) entspricht.

Samsung lieferte 2013 mit 319,9 Millionen Geräten laut IDC die meisten Smartphones aus und hatte damit einen Marktanteil von 31,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Samsung damit die Anzahl der ausgelieferten Smartphones um 100 Millionen Stück erhöhen, während der Marktanteil nur um ein Prozent stieg (2012: 30,3 Prozent). Apple erhöhte die Anzahl der verkauften Smartphones im Vergleich zum Vorjahr um knapp 20 Millionen Stück und verlor bei den Marktanteilen über drei Prozentpunkte.

Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, wie viele Smartphones die Hersteller in 2013 auslieferten (alle Zahlen in Millionen verkaufte Geräte bzw. Prozent):

Nintendo entdeckt die Smartphones

Wie Nikkei aus Japan meldet, wird Nintendo bald damit beginnen, auch die bislang nur als Konkurrenz angesehenen Smartphones zu unterstützen. So soll es auf Smartphones Informationen über neue Nintendo-Spiele, Videos und auch Mini-Spiele geben, Auf diese Weise erhofft sich Nintendo, neue Nutzer anzusprechen, in die Welt der Nintendo-Spiele einzuführen und zu neuen Kunden für die eigenen Konsolen zu machen.

Laut Neowin hatte Nintendo-CEO Satoru Iwate bereits im Oktober 2013 in einem Interview mit dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes erklärt, dass das Unternehmen seiner Ansicht nach die Existenz von Smart-Devices ausnutzen sollte. Man biete ohnehin schon die Möglichkeit, auf das Miiverse mit solchen Geräten zuzugreifen. Darauf basierend diskutiere man gerade darüber, wie man dies dazu einsetzen könnte, um das Geschäft mit den eigenen Spielekonsolen voranzutreiben.

Nintendo hatte zuletzt die erwarteten Verkäufe der Wii U für das Geschäftsjahr von 9 Millionen auf nur noch 2,8 Millionen gesenkt. Nach der Veröffentlichung der Xbox One von Microsoft und der Playstation 4 von Sony hat Nintendo auf dem Konsolenmarkt große Schwierigkeiten, die eigenen Produkte abzusetzen. Die Erschließung der Smartphones als Spiele-Plattform, die viele Analysten ohnehin von Nintendo fordern, könnte dem Unternehmen wieder zu Erfolg verhelfen. Zumindest macht Nintendo nun einen ersten Schritt in diese Richtung.

BMW kooperiert mit Napster bei Musikflatrate fürs Auto

BMW kooperiert mit Napster bei Musikflatrate fürs Auto (c) BMW
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© BMW

Seit Juli 2013 gehört Online Entertainment zum Funktionsumfang von BMW ConnectedDrive für viele BMW-Modelle mit Erstzulassung 7/2013. Online Entertainment ist eine Musikflatrate für Deutschland und eine Anzahl ausländischer Staaten wie Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Frankreich und Italien. Für eine Jahresgebühr von 390 Euro kann man damit eine Datenflatrate im BMW nutzen und darüber soviel Musik hören, wie man möchte. Für jedes weitere Folgejahr verlangt BMW dann noch einmal 220 Euro Gebühr (das nennt sich dann Renewal-Paket). Im Preis ist auch die unbegrenzte Auslandsnutzung in den unterstützenden Ländern enthalten, es fallen also keine Roamingkosten an. Bei der ersten Nutzung von Online Entertainment wird durch Eingabe der Mailadresse automatisch ein Benutzerkonto erstellt. Voraussetzung für Online Entertainment ist die Ausstattung ConnectedDrive Services und das hochpreisige Navigationssystem Professional.

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So funktioniert Online Entertainment

Die Lieder werden von Servern via 3G-Mobilfunk ins Auto gestreamt, ein Smartphone ist für den Empfang nicht erforderlich. Zum Start von Online Entertainment im Juli 2013 standen laut BMW zwölf Millionen Titel und über 250 redaktionell erstellte Kanäle auf den Streaming-Servern bereit. Jedes Lied oder Hörbuch, das Sie sich einmal angehört haben, steht Ihnen danach auch offline im BMW zur Verfügung, so lange Sie Online Entertainment gebucht haben. Weil es automatisch auf die Festplatte des Navigationssystems Professional im Fahrzeug heruntergeladen wird. Insgesamt passen rund 10.000 Titel auf die Festplatte im BMW.

ConnectedDrive von BMW im Praxis-Test

Zum Start von Online Entertainment lieferte nur rara music die Lieder. Dass BMW aber auch Napster mit ins Boot holen wollte, hatte BMW bereits bei der Vorstellung von Online Entertainment im Frühsommer 2013 angekündigt. Diese Ankündigung hat BMW jetzt umgesetzt.

AlleAuto-Tests der PC-WELT auf einen Blick

Napster streamt in den BMW

Der Musikdienst Napster steuert laut BMW mehr als 20 Millionen Titel aus allen erdenklichen Genres wie zum Beispiel Rock, Pop und Soul aber auch Klassik und Jazz sowie tausende von Hörbüchern zu Online Entertainment bei. Darüber hinaus bietet Napster hunderte vorprogrammierte Music Channels und Playlisten an, die nach Stimmung, Anlass, Ära oder Neuerscheinungen von der Napster Redaktion zusammengestellt werden.

Mit der Funktion Connected Music finden Sie neue Interpreten, die zu Ihrem Musikgeschmack passen. Wird etwa ein Musikstück über Online Entertainment gewählt, werden andere Musikstücke oder Alben des gleichen Künstlers angeboten. Auf Wunsch bietet Connected Music ähnliche Titel wie den gerade laufenden. Inhalte und Musiker ändern sich dynamisch, passen aber immer zur vorab gehörten Stilrichtung.

Bei iOS 7 Tastatur per Wischgeste schneller umschalten

Um auf dem iPhone sowie iPad zwischen der Buchstaben- und Zahlen/Sonderzeichen-Tastatur umzuschalten, muss jeweils links unten die Taste "123" beziehungsweise für die Rückkehr "ABC" gedrückt werden. Dies kostet Zeit, wenn oft nur eine Zahl oder das Komma benötigt wird.

Geste: Beim Wisch zum gewünschten Zeichen kehrt iOS automatisch zum vorigen Layout zurück.
Vergrößern Geste: Beim Wisch zum gewünschten Zeichen kehrt iOS automatisch zum vorigen Layout zurück.

Einfacher geht es wie folgt: Die Taste "123" drücken und nicht davon heruntergehen. Jetzt wischen Sie von hieraus mit dem Finger zur gewünschten Zahl oder einem Zeichen wie "!" hin und lassen dann los. Das Zeichen wird geschrieben und die Tastatur kehrt automatisch zum Buchstaben-Layout zurück.

Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit erfolgt das Schreiben deutlich schneller.

Produkte : Der Trick funktioniert mit iOS 6 und iOS 7 auf dem iPhone, iPad und auch iPod touch. (cvi)

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