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Morgenmagazin vom Mittwoch, 29. Januar 2020

29.01.2020 | 06:52 Uhr |

Apple legt beeindruckende Rekordbilanz vor – das iPhone ist zurück +++ iPhone XS für 600 Euro: Darum ist der Preis so stark gesunken +++ Devolo Powerline dLan WiFi Starterset bei Aldi zum Top-Preis +++ Deutsche Telekom schließt jeden fünften Telekom-Shop +++ #ShotoniPhone-Wettbewerb noch bis 30. Januar

29. Januar: Gute Zeiten, schlechte Laune

Macwelt wünscht Guten Morgen! Anständige Bilanz mal wieder, die Apple da gestern vorgelegt hat (siehe Text weiter unten), da besteht kein Grund für Cupertino, Trübsal zu blasen. Oder gar zu granteln. Den Miesepeter zu geben. Ganz im Gegenteil. Nicht mal am Miesepeter-Tag, der jedes Jahr auf den 29. Januar fällt. Geehrt wird mit diesem Gedenktag nicht nur der Grantler in uns, sondern vor allem der US-amerikanische Filmkomiker W.C. Fields, der heute vor 140 Jahren zur Welt kam. Fields war in seinen Rollen auf den liebenswürdigen Grantler abonniert, zynisch, streitlustig und vor allem komplett inkorrekt gegenüber seinen Mitmenschen – wohl gemerkt auf einer persönlichen Basis. Denn man mag zwar den aus Rosenheim stammenden Nachbarn gar nicht leiden, aber deshalb sind nicht alle Rosenheimer zu verabscheuen.

Man sagt ja den Rosenheimern im Speziellen und den Bayern im Allgemeinen nach, der Grant wäre ihr ureigener Charakter. Das stimmt aber genau so wenig wie andere nationale Stereotype, der Schwabe und der Schotte sind nicht geizig, der Engländer nicht verstockt und der Italiener nicht sorglos. Zumindest nicht alle und jederzeit. Wenn der Bayer grantelt, und das ist ja oft der Fall, dann hat das seinen Grund. Meist ist der Föhn dran schuld, der warme Fallwind aus den Alpen, der den Schädel schmerzen lässt und derzeit wieder recht oft bläst. Wenn Sie dieser Tage also einen Bayern um sich haben, der vor sich hin grantelt, verzeihen Sie ihm das. Selbst dann, wenn Sie außerhalb des Freistaats diesem Bayern begegnen, denn insbesondere der Münchner merkt immer, ob am Marienplatz der Föhn weht. Da kann er sich in Norddeutschland aufhalten, auf der Südhalbkugel, in Westafrika oder Ostasien, der Föhn packt ihn auch hier. Und bringt ihm den Grant.

Den Bayern kann man aber selbst an Föhntagen beruhigen, denn in erster Linie macht dieser Fallwind ja Durst. Ein frisches Weißbier oder ein Helles, gerne auch zum Frühstück, wenn dazu Weißwürste oder Leberkäs gereicht werden, schon ist der Grantler mit sich selbst und der Welt versöhnt. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch:

Update: Das erste Update für iOS  (und iPadOS) des Jahres 2020 ist da, Apple veröffentlichte gestern iOS 13.3.1. Darin hat Apple vor allem einige Fehler ausgebessert und auch eine neue Sicherheitsfunktion eingeführt, Nachdem Sorgen entstanden, Apples neuer UWB-Chip in den iPhones 11 könnte unerwünscht das Gerät orten, lässt sich die "Location für Networking and Wireless" in den Einstellungen für die Privatsphäre unter den Ortungsdiensten abschalten. Einen Fehler, mit dem man die mit iOS 13.3 Kommunikationslimits in der Bildschirmzeit umgehen kann, hat Apple ebenso behoben wie etwa unerwünschte Echos in Telefonaten und Facetime-Chats.

Keine Panik : Foxconn hat keine Sorge, dass der aktuelle Ausbruch des Corona-Virus in China seine Produktion behindern würde, insbesondere die geplante Ausweitung der iPhone-Produktion für Apple. Das Unternehmen aus Taiwan, das zahlreiche Fabriken auf dem Festland in China betriebt, beobachte die Situation zwar, habe aber nicht vor, einzelne Fabriken vorsorglich zu schließen, berichtet The Verge. In einem Statement heißt es: "Foxconn beobachtet die aktuelle Herausforderung für die öffentliche Gesundheit im Zusammenhang mit dem Coronavirus genau und wir wenden alle empfohlenen Gesundheits- und Hygienepraktiken auf alle Aspekte unserer Aktivitäten in den betroffenen Märkten an. Unsere Einrichtungen in China halten sich an die Feiertage und werden dies auch weiterhin tun, bis alle Unternehmen ihre normalen Betriebszeiten wieder aufgenommen haben". Die eingegangenen Verpflichtungen werde man in der Produktion erfüllen können. Zuvor hatte Nikkei berichtet , Apple wolle im ersten Halbjahr 80 Millionen iPhones bauen lassen, zehn Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Das Corona-Virsu könne aber einen Strich durch die Rechnung machen.

Keep on rocking in the free world : Nein, Neil Young mag Apple nicht. Zumindest nicht die Produkte, die mit Audio zu tun haben – und das sind ja fast alle. Der Grund: Young sieht (oder hört) bei der Digitalisierung von Musik viel von dem verloren gehen, was Musik ausmacht: Nachhall, Echos, Decrescendi und Obertöne. Selbst "CD-Qualität" ist dem kanadischen Musiker zu wenig, von MP3 und AAC ganz zu schweigen. Im Interview mit The Verge regt er sich auch recht darüber auf, dass Apple das im letzten Herbst vorgestellte Macbook Pro 16 Zoll auch hinsichtlich der Audioqualität preist. Zahlreiche Musiker, auch Grammy-Gewinner, produzieren auf dem Macbook Pro ihre Tracks und exportieren sie gleich für MP3. Das hält Young für den falschen Ansatz, Musik nicht im High-End-Studio auf Band einzuspielen, sondern im Rücksitz des Autos auf Garageband. Aber was wisse er schon davon, er habe ja nie einen Grammy gewonnen, gibt sich Young zynisch. Und verrät, dass ihm Steve Jobs selbst noch gesteckt habe, dass es bei den Produkten nicht um Audioqualität ginge, sondern um kommerziellen Erfolg. Das Problem seien schlechte Audiocodes und Kompressionsverfahren, die darauf angelegt seien, Speicher zu sapren – und das auch noch zu Zeiten, in denen uns der Speicher buchstäblich aus den Ohren komme. Dem Macbook Pro bescheinigt Young eine "Fisher-Price-Qualität". Interessanter Weise - und das ist im von The Verge veröffentlichten Ausschnitt nicht zu hören und zu lesen – gefällt Neil Young Amazons Music Ultra HD sowie der High-End-Lautsprecher Echo Studio des Händlers ausgesprochen gut. Wir fanden die Qualität auch sehr gut, aber nicht unbedingt gegenüber dem Homepod und der von Apple Music angebotenen Qualität herausragend besser. Aber was wissen wir schon davon, unsere Garagebandaufnahmen haben wir ja nicht mal veröffentlicht.

Brille oder nix : AR ist das nächste große Ding, die bestimmende Computerplattform der Zukunft. Das hat Apples Tim Cook betont, in der Ansicht ist er mit anderen herausragenden Vertretern der Zunft sich einig. Warum aber hat AR, trotz aller bestehenden hochwertigen Technik vor allem in iPhones noch nicht den Durchbruch in den Massenmarkt geschafft? Das erklärt unser Macworld-Kollege Jason Cross: Es fehlt schlicht und ergreifend an einer Brille mit einschlägiger Technologie. AR auf dem iPhone oder anderen Smartphones bringt nur einen kleinen Ausschnitt, das Entscheidende an der Augmented Reality ist eben nicht die Technik, die etwas hinzufügt, sondern die Realität selbst. Erst mit einer vernüftigen AR-Brille wird die Technik relevant für den Massenmarkt und ein Multimilliardengeschäft. Wie man aber hört, ist Apple durchaus schon recht weit gekommen mit seinen diesbezüglichen Entwicklungen.

Apple legt beeindruckende Rekordbilanz vor – das iPhone ist zurück

Nur zwölf Monate, nachdem Apple seine Quartalsergebnisse überraschend nach unten revidiert hat und über einen Rückgang der iPhone-Verkäufen berichtete, ist das Gras auf dieser Seite des Kalenders viel grüner. Man könnte sagen: Mitternachtsgrüner.

Für das erste Geschäftsquartal 2020 (das die letzten drei Monate des Jahres 2019 einschließt) verbuchte Apple einen Rekordumsatz von 91,8 Milliarden US-Dollar, womit das Unternehmen seine eigenen Schätzungen übertraf und das Dezemberquartal des letzten Jahres um fast 10 Prozent übertraf. Allein die mit dem iPhone generierten Umsätze stiegen um mehr als 7 Prozent auf 55,96 Milliarden US-Dollar an, da sich das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro als im Weihnachtsgeschäft sehr begehrt erwiesen. Das ist zwar nicht das beste Ergebnis der Historie – Apple hat im Urlaubsquartal 2018 iPhones im Wert von 61 Milliarden Dollar verkauft – aber es ist das stärkste Ergebnis seit zwei Jahren. Apple nennt seit einem Jahr keine exakten Verkaufszahlen mehr und hat auch noch nie einzelne Modelle in seiner ausgewiesen

Das iPhone war aber nicht der einzige Leistungsträger. Wie schon in den vergangenen Quartalen sind auch die Bereich Services und "Wearables, Home and Accesories" im Umsatz gestiegen und brachten zusammen 23 Milliarden Dollar ein. Vor allem die Wearables zeigten ein enormes Wachstum, mit einem Anstieg von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nun etwas über 10 Milliarden US-Dollar.

 
Auch der Services-Bereich Dienstleistungen legte im Jahresvergleich um beeindruckende 17 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar zu, allerdings nur geringfügig (250 Millionen US-Dollar) gegenüber dem Vorquartal. Das deutet darauf hin, dass ein großer Teil der Abonnenten von Apple TV+ das kostenlose Jahr genießt, das Apple mit jedem neuen Gerätekauf anbietet. Im kommenden Jahr erst wird der Posten nennenswert in die Bilanz eingehen, dann könnten wir bezüglich des Erfolgs von Apple TV+ schlauer sein. In der Bilanzpressekonferenz sagte CFO Luca Maestri, dass Apple 480 Millionen Abonnenten für seine eigenen und kostenpflichtigen Dienste hat, mit dem Ziel, bis Ende des Jahres 2020 600 Millionen zu erreichen. Eine genauere Aufteilung ließ er sich nicht entlocken - viele Kunden haben ja auch mehrere Services gebucht, wie Apple Music, Apple Arcade und dazu noch Speicher in der iCloud.

CEO Tim Cook hob die Stärke des iPhones und auch das allgemeine Kundenwachstum von Apple hervor. "Während des Weihnachtsquartals ist unsere aktive installierte Basis von Geräten in jedem unserer geografischen Segmente gewachsen und hat nun über 1,5 Milliarden weltweit erreicht. Wir sehen dies als ein starkes Zeugnis für die Zufriedenheit, das Engagement und die Loyalität unserer Kunden - und als einen großen Motor unseres Wachstums in allen Bereichen". Allein das iPhone dürfte global mehr als eine Milliarde Nutzer haben.

Es gab jedoch nicht nur gute Nachrichten. Das iPad  enttäuschte ein wenig und verzeichnete einen Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Apples Upgrade-Zyklus belastet eindeutig die Verkäufe: Vor einem Jahr waren die teuren iPad Pro neu im Portfolio, im Herbst 2019 nur das Einsteiger-iPad. Neue ipad Pro erwarten wir für das zweite Kalenderquartal 2020. Die ebenso im Herbst präsentierten 16-Zoll-Macbook Pro und das High-End-Modell Mac Pro konnten wenig Interesse am Mac wecken – die Verkäufe stagnierten im Vergleich zum Vorjahr im Grunde genommen: 7,1 Milliarden gegenüber 7,42 Milliarden US-Dollar.

Für das zweite Quartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 63 und 67 Milliarden Dollar, was einen gesunden Sprung gegenüber den 58 Milliarden des letzten Jahres bedeuten würde. Im nachbörslichen Handel legte die Apple-Aktie gestern um weitere 1,5 Prozent auf nunmehr 322,55 US-Dollar zu.

iPhone XS für 600 Euro: Darum ist der Preis so stark gesunken

Ein iPhone ist nicht billig, viele Apple-Kunden rechtfertigten dies aber bisher oft mit dem hohen Wiederverkaufspreis: Während man sein altes Samsung oder Huawei-Smartphones meist nur mit hohen Rabatten an den Mann bringt, bekommt man bei Ebay für ein gut erhaltenes iPhone oft noch hohe Beträge – zumindest galt dies bisher. Käufer des Vorjahres-Top-Modells iPhone XS könnten nämlich enttäuscht sein: Die Neu-Preise für das XS scheinen immer weiter zu fallen, gibt es doch bei Metro das iPhone XS bald für 600 Euro , bei Rakuten bei Redaktionsschluss sogar für 585 Euro . Das ist zwar erfreulich für die Käufer aber schlecht für die Verkäufer. Warum sollte da jemand noch 700 Euro für ein gebrauchtes iPhone XS zahlen?

Beim iPhone X, dem direkten Vorgänger des XS war dies anders: Auch nach Erscheinen des Nachfolgers XS Ende 2018 sank der Preis im Fachhandel, Märkten und Internetshops nur um einige hundert Euro und sorgte so für stabile Neupreise und hohe Gebrauchtpreis. Dagegen kann man die Angebote für das iPhone XS nur als Preisverfall bezeichnen. Ein rapider Verfall, der uns doch überrascht hat. Für die hohen Rabatte gibt es nach unserer Einschätzung mehrere Gründe:

Das iPhone XS war (im Unterschied zum neuen XS Max) eigentlich nur ein verbessertes iPhone X, also ein Zwischenmodell. Das iPhone 11 Pro hat dagegen viele echte Neuheiten und Verbesserungen zu bieten : Die neue Weitwinkelkamera sorgt für interessante neue Blickwinkel bei Fotos und Videos, auch die Hauptkamera und sogar die Telekamera wurden stark verbessert. Dank neuer CPU und verbesserter Hardware ist außerdem die größte Schwäche des iPhone XS behoben worden: Der Akku hält im Alltag einige Stunden länger. Im Grunde war das iPhone XS ja nur ein Zwischenmodell, das gegenüber dem iPhone X wenig Vorteile bot und durch das neue iPhone 11 Pro klar deklassiert wird.

Früher war es einfach: Es gab „Das aktuelle iPhone“ oder für sparsame das „Vorjahresmodell“. Während das iPhone X so keine echte Konkurrenz hatte, gibt es für das iPhone XS gleich mehrere Konkurrenten: Das iPhone XR ist noch immer sehr beliebt, will man ein aktuelles Modell, ist das iPhone 11 eine gute Alternative zum teuren iPhone Pro. Mittlerweile hat Apple die iPhone-Modellpalette so weit ausgeweitet, dass es viele Alternativen gibt. Das Erfolg des einen iPhone-Modell sorgt leider schnell für die Kannibalisierung der anderen Modelle.

Das iPhone XS war seit dem Erscheinen eigentlich nie ein Renner: Hat man in den letzten Jahren die Top-Listen bei Verkaufsseiten verfolgt, war das iPhone XS nie auf den ersten Plätzen. Bis Herbst 2019 waren das iPhone XR, iPhone X und iPhone 8 die meistgefragtesten Modelle in Deutschland, auch das iPhone XS Max war weit abgeschlagen. Vielleicht war das iPhone XS für den deutschen Kunden einfach ein Stück zu teuer, für Käufer des X lieferte es wenig Gründe zum Umstieg. Nun gibt es aber im Handel vermutlich einen großen Bestand unverkaufter iPhone XS. Bei den Top-Modellen fährt Apple ja die etwas merkwürdige Strategie, die alten Top-Modelle nicht mehr anzubieten: Ab Erscheinen des iPhone 11 Pro wurden XS und XS Max sofort aus den Apple Stores verbannt – und werden nur noch durch Dritte angeboten. Nur das alte iPhone XR blieb im Programm. Das soll vermutlich die Preise der Top-Modelle stabilisieren, entwertet aber wohl auch die Modelle des Vorjahres.

Die Frage ist aber wie lange es diese günstigen iPhone XS-Modelle noch geben wird? Wir vermuten, dass es das iPhones XS zwar noch einige Monate sehr günstig gibt, sie aber weniger lange im Angebot bleiben als das iPhone X.

 Immerhin hat es das iPhone XS durch die hohen Rabatte in den Verkaufslisten nach oben geschafft – und wurde durch die radikale Preissenkung im Januar zum meistgefragten iPhone im Internethandel!

Devolo Powerline dLan WiFi Starterset bei Aldi zum Top-Preis

Bei Aldi Nord gibt es ab dem 30. Januar 2020 das Devolo Powerline dLAN 550 WiFi Starter-Kit für den Top-Preis von nur 49,99 Euro. Beim Blick in gängige Preissuchmaschinen zeigt sich das es sich hierbei um ein wirklich starkes Angebot handelt. Der günstigste Preis liegt bei dem Starter-Kit sonst bei 80 Euro, Amazon verlangt für das Kit 83,39 Euro - Sie sparen also rund 30 Euro bei dem Devolo-Angebot von Aldi Nord. Markieren Sie sich also den 30.1. falls Sie an dem Starter-Kit interesse haben.

Devolo Powerline dLAN 550 WiFi Starter Kit
WLAN über die Steckdose, 1x LAN Port, 2x Powerlan Adapter, PLC Netzwerkadapter, WLAN Verstärker, WiFi Booster, WiFi Move für für 49,99 statt 80 Euro bei Aldi Nord kaufen

  • Bis zu 500 Mbit/s über Powerline und 300 Mbit/s über WLAN

  • Dank Range+ Technologie noch mehr Leistung und höhere Reichweite

  • Das Starter Kit stellt die Verbindung zwischen zwei Netzwerkgeräten her (z.B. Router zu einem PC) und kann mit weiteren Adaptern erweitert werden (kompatibel zu den dLAN 200/500/550/650/1200 Produktserien)

  • Die WiFi Move Technology verbindet automatisch mehrere Adapter zu einem WLAN-Netzwerk: Optimaler WLAN-Empfang, im gesamten Haus, voll automatisch

  • Lieferumfang: 1x dLAN 550 WiFi Powerline Adapter, 1x dLAN 550 duo+ powerline Adapter, 1x Ethernet Kabel (2m), 1x Installationsanleitung

Deutsche Telekom schließt jeden fünften Telekom-Shop

Die Deutsche Telekom schließt 99 ihrer derzeit 504 Telekom-Shops in Deutschland. Bis Ende 2021 sollen die 99 besagten Telekom-Shops geschlossen sein. Damit bestätigen sich in etwa ältere Gerüchte. Zugleich würden die Vertriebsregionen von 6 auf 4 reduziert.

Die Telekom verspricht allerdings, dass trotz der Reduzierung der Telekom-Shops künftig immer noch 86 Prozent der Kunden einen Telekom-Shop in weniger als 20 Kilometer Entfernung erreichen können.

Die Telekom begründet die Schließung mit der „starken Veränderung von Markt und Kundenverhalten durch Digitalisierung und Online-Boom“. Immer weniger Kunden würden die örtlichen Verkaufsniederlassungen besuchen. Gleichzeitig würde der Online-Umsatz aber steigen.

Deshalb reagiert die Deutsche Telekom jetzt mit einem „Transformationsprogramm“, das bis Ende des Jahres 2021 umgesetzt wird. Das Programm soll zu einer verbesserten Organisationsstruktur und einer Anpassung der Personalbestände führen – letzteres ist eine freundlich klingende Umschreibung für Stellenabbau. Im Rahmen der Neuausrichtung des Privatkunden-Vertriebs in Deutschland soll die Zahl der Stellen aber sozialverträglich reduziert werden, wie die Telekom betont. Betriebsbedingte Beendigungskündigungen seien ausgeschlossen. Mit den Sozialpartnern seien hierzu ein Interessenausgleich und ein Sozialplan vereinbart worden. Wie viele Telekom-Shop-Mitarbeiter von dem Stellenabbau betroffen sind, sagt die Telekom jedoch nicht. Im Sommer 2019 hatte das Handelsblatt in Zusammenhang mit der geplanten Schließung von Telekom-Shops von 1.200 Mitarbeitern gesprochen, die das Unternehmen verlassen müssten.

Die dadurch erwarteten Einsparungen sollen wiederum für „Investitionen in ein inspirierendes Kundenerlebnis“ genutzt werden, wie es die Telekom in grandioser Marketingsprache umschreibt. Konkret sollen die verbleibenden Läden erlebnisorientierter werden. Außerdem sollen das regionale Marketing und Events gestärkt werden und es soll mehr lokalen Service geben. Die organisatorischen Neuerungen hierzu sollen bereits zum 1. Juli 2020 umgesetzt werden.

Auf dem Höhepunkt der Filialdichte besaß die Telekom insgesamt über 1100 Filialen, von denen 800 direkt der Telekom gehörten. Im Sommer 2019 waren es noch knapp 1.000 Telekom-Shops, von denen 504 der Telekom gehörten. Dort haben im Sommer 2019 laut Handelsblatt rund 4500 Mitarbeiter gearbeitet.

#ShotoniPhone-Wettbewerb noch bis 30. Januar

Apple ruft erneut zu seinem Fotowettbewerb "Shot on iPhone" auf, an dem sich iPhone-Fotografen jedweder Klasse beteiligen können. Eine technische Einschränkung folgt aber aus dem diesjährigen Motto: Apple will die besten Aufnahmen im Nachtmodus küren – teilnehmen können also nur Nutzer von iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Max. Die Einreichung der Werke erfolgt jedoch auf recht einfache Weise: Jedes bei Twitter oder Instagram mit den Hashtags #ShotoniPhone und #NightModeChallenge wird dem Urteil der Jury vorgelegt, in der renommierte Fotografen aus aller Welt vertreten sind zusammen mit Apples Marketingchef Phil Schiller. Fünf Gewinnerfotos präsentiert Apple in seinem Newsroom, auf seinem Instagram-Account und auf Plakatwänden, nicht nur in Apple Stores. Apple nutzt diese auch in seinen eigenen Werbekampagnen, den Urhebern der Bilder zahlt Apple eine Lizenz für die Nutzung über ein Jahr. Die Gewinner gibt Apple am 4. März 2020 bekannt.

Einige Feinheiten muss man bei der Teilnahme doch noch beachten: Apple verlangt in den offiziellen Teilnahmebedingungen , dass man offiziellen Apple-Accounts auf Twitter und Instagram folgt, bevor man das Foto einreicht. Beide Hashtags #ShotoniPhone und #NightModeChallenge sind notwendig, damit die Foto-Redakteure bei Apple die Bilder finden können. Man kann aber auch das eigene Bild auch per Mail schicken – die Adresse lautet shotoniphone@apple.com , die Datei in der Mail muss nach folgendem Schema benannt werden: "Vorname_Nachname_nightmode_iPhone Modell".

Bildbearbeitung ist erlaubt, man muss aber auf die benutzten Programme im Twitter- bzw. Instagram-Post hinweisen. Sind auf den Fotos Personen zu sehen, muss der Teilnehmer sicherstellen, dass sie mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Apple nimmt auch keine Bilder an, die illegal sind, also Hass, Diskriminierung, Rassismus etc. fördert. Unter anderem wird in den Teilnahmebedingungen hingewiesen: "Die Einreichung muss mit dem Image und den Werten des Sponsors sowie mit dem Zweck des Wettbewerbs übereinstimmen und diesen erfüllen." Einsendeschluss ist am 30. Januar 2020 um 8:59. Unter den Teilnehmern werden fünf Gewinner ausgelost, die Höhe der Prämie nennt Apple nicht. Apple wird die Fotos nach drei gleichgewichteten Kriterien bewerten: Kreativität, Nutzung des Nachtmodus und Technik. Andere Hardware außer iPhones ist nicht erlaubt.

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