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Morgenmagazin vom Mittwoch, 3. Juli 2019

03.07.2019 | 06:55 Uhr |

Apple veröffentlicht Transparency Report +++ Dritte Developer Betas von iOS 13, iPadOS 13 und macOS Catalina +++ iPhone mit Touch-ID im Display angeblich geplant +++ Ring Door View Cam: Neue Video-Türklingel für Mieter +++ Kein Scherz: Microsoft kündigt Windows 1.0 an +++ Smart-Home-Hersteller leakt Milliarden Nutzerdaten +++ Apple Music: Kostenlose Konzerte bei ausgewählten Apple Stores +++

3. Juli: Schneller, immer schneller

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Alles muss immer schneller gehen, die Beschleunigung aller Lebensbereiche nimmt schier kein Ende. Gleich zwei wesentliche Ereignisse, die zu einem neuen, höheren Tempo führten, ereigneten sich am 3. Juli 1886, völlig unabhängig voneinander. In Mannheim fuhr Carl Benz erstmals mit seiner Motorkutsche aus, dem "Fahrzeug mit Gasmotorantrieb", das das Automobilzeitalter einleiten und die Beschleunigung endgültig zum Lebensprinzip machen sollte. In New York hingegen ging die erste von Otto Mergenthaler entwickelte Linotype-Setmaschine bei der New York Tribune in Betrieb - Zeitungen konnten so schneller gesetzt werden und Nachrichten - wie die der ungehörigen Motorkutsche aus dem fernen Deutschland - sich noch schneller verbreiten.

Autos und Zeitungen von heute haben mit ihren fernen Vorfahren nur noch wenig gemein. Nur scheint das mit der Beschleunigung an kritische Punkte geraten zu sein. Nachrichten können sich schon gar nicht mehr so schnell verbreiten wie Gerüchte, da kommen die schnellsten und gleichzeitig gewissenhaftesten Portale nicht mehr hinterher. Aber man sagt ja: Während die Lüge bereits einmal um die Welt gelaufen ist, zieht sich die Wahrheit noch die Schuhe an.

Das Auto lässt sich auch kaum noch schneller machen, aber nur teilweise aus technischen Gründen. Denn in hochverdichteten und immer weiter wachsenden Städten ist längst kein Platz mehr für die Blechkisten, die gerne mal 3,5 Tonnen Stahl, Glas und Kunststoff verwenden, um 80 Kilo Mensch über 10 bis 20 Kilometer zu transportieren. Wie aber die Bremse bei beidem ziehen und zur Entschleunigung gelangen? Vielleicht ist es schon zu spät, weil man sich an die Bequemlichkeiten gewöhnt hat. Alleine und ohne lästige Mitreisende im Trockenen ins Büro kommen und dort frische Nachrichten von der anderen Seite der Welt bekommen, deren Wahrheitsgrad man gar nicht mehr prüfen will. Wird schon stimmen, was die im Internet da schreiben, sonst würden's es ja nicht.

Wir sind gewissermaßen in die Wachstumsfalle geraten, nicht nur beim Thema Mobilität und Kommunikation, sondern generell. Apple hat ja seit einiger Zeit das Problem, nicht mehr weiter wachsen zu können, weil die Märkte für die meisten Produkte des Unternehmens ausgereizt sind. Wäre ja an sich kein Problem, manche Organismen sind ja nach ihrem Auswachsen noch für viel längere Zeit lebensfähig - wir Büromenschen wachsen nach der Schule über Jahrzehnte ja nur noch in die Breite. Der Börsenkapitalismus verlangt aber nach immer mehr Wachstum, weshalb Apple immer wieder auf die Zuwächse seiner Servicessparte verweist. Ähnlich geht IBM vor, kritisierte diese Woche Forbes-Autor Peter Cohan und sieht Apple seinem Ende entgegen schrumpfen - seine Ansichten scheinen aber etwas fundierter als die üblichen Geschichten aus dem Apple-is-doomed-Universum.

Apple und IBM mögen viel gemeinsam haben und womöglich hat das altehrwürdige International Business Machines das schon hinter sich, was Apple vielleicht eines Tages noch bevorstehen wird. Nur mag man Apple heute zwar durchaus als Software- und Services-Unternehmen denken, nur halt nicht ganz ohne Geräte.

Die beiden haben auch eine wechselhafte Geschichte hinter sich. In den Jahren 1976/77 forderte Apple den Riesen von der anderen Küste mit seinem persönlichen Computer heraus, es war aber IBM, der die Kisten für Einzelanwender dann 1981 als PC titulierte. Steve Jobs zeigte nicht nur sprichwörtlich Big Blue den Mittelfinger, in der Zeit seiner Abwesenheit aber baute Apple zusammen mit IBM und Motorola den PowerPC, der den 68k-Chip ablösen sollte, ehe er ein gutes Dutzend Jahre später der Intel-CPU weichen musste.

Apple und IBM haben aber auch gemeinsam an Betriebssystemen gearbeitet, wenig erfolgreich jedoch. Am 3. Juli 1991 versandte IBM einen wichtigen Brief nach Cupertino, in dem es Apple seine Hilfe anbot. Es ging vor allem darum, die von IBM entwickelten RISC-Prozessoren, die später als PowerPC bekannt wurden, zu lizenzieren. IBM würde auch den Entwicklern in Kalifornien dabei helfen, das anspruchsvolle Betriebssystemprojekt Pink fertig zu stellen.

Drei Jahre zuvor hatte Apple erkannt, mit dem klassischen System nicht mehr besonders weit kommen zu können, auf rosa Karteikarten (pink) sollten die Ingenieure ihre Ideen für ein revolutionär neues System notiert haben, während auf blaue Karten die machbaren Einfälle kamen. Wie beinahe zu erwarten, erwies sich die Arbeit am "Blue"-System als weit einfacher, die Anforderungen für "Pink" wurden immer größer.

Mit IBM zusammen verlagerte Apple die Entwicklung daran in das Tochterunternehmen Taligent, doch ein fertiges Betriebssystem wurde dort nie aus den Ideen. Stattdessen rollte Apple unter neuer Führung das Thema "Betriebssystem für das 21ste Jahrhundert" neu auf, diesmal unter dem Projektnamen Copland. Auch das aber eine Sackgasse, wie sich bald erwies, für den fälligen Neustart musste Apple 400 Millionen US-Dollar für eine Firmenübernahme ausgeben. Mit NeXT kam dann ein guter alter Bekannter nach Cupertino zurück: Steve Jobs.

Damit war aber die Abkehr von IBM besiegelt, nicht aus persönlicher Animosität heraus, sondern aus praktischen Gründen, war doch Nextstep für die x86-Architektur von Intel konzipiert. Nun könnte der nächste Umstieg anstehen, von Intel zu ARM-Cips, die Apple selbst gestaltet. Macbooks werden dann noch schneller, bis wir aber ein solches tatsächlich sehen, wird noch ein wenig Zeit vergehen. Was aber nur paradox klingt. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Bericht: Apple hat die neueste Ausgabe seines Transparency Reports veröffentlicht, in dem das Unternehmen darlegt, welche Anfragen es von Regierungsbehörden und Privatpersonen zu Daten von Kunden erhalten hat. Erstmals listet Apple auch die Aufforderungen zu Löschungen von Apps aus dem App Store auf. Aus elf Ländern habe Apple demnach insgesamt 80 Anfragen erhalten, um 634 Apps zu löschen. Die Anfragen bezogen sich jeweils auf lokale App Stores. Wenig überraschend kamen die meisten Aufforderungen aus China, 517 Apps sollte Apple aus dem App Store entfernen. Die rechtliche Grundlage dafür seien Verletzung der Gesetze gegen Glücksspiel und Pornographie gewesen. Gegen Glücksspiel seien auch die Behörden in Österreich und Vietnam vorgegangen. In einem nächsten Report, den Apple für Mitte 2020 ankündigt, will man auch die Einsprüche gegen Löschanordnungen darlegen. Apps löschen ließen auch Behörden und Unternehmen in Kuwait, Saudi-Arabien, der Türkei, Libanon, den Niederlanden, Norwegen, Russland und der Schweiz. ZU den Gründen gehörten auch Verletzungen des Urheberrechts oder der Privatsphäre. An einer anderen Stelle legt Apple dar, dass es 29.183 Aufforderung zur Übermittlung von Daten von 213.737 Geräten weltweit erhalten habe, in 22.691 dieser Fälle sei Apple dem nachgekommen. Aus Deutschland kamen die meisten Aufforderungen, nämlich 12.343, gefolgt von den USA mit 4.690. In den meisten Fällen habe man dabei geholfen, Diebstähle von Geräten aufzuklären. 4.875 Anfragen drehten sich um die iCloud-Daten von 22.503 Konten, Apple kam dem in 82 Prozent der Fälle nach.

Praktisch: Wer je ein iPad wie einen Notizblock hielt und darauf zu tippen versuchte, wird eine Innovation von iPadOS 13 besonders zu schätzen wissen. Mit dem neuen System bringt Apple eine auf dem Bildschirm verschiebbare Tastatur, das floating keyboard. Diese ist so groß wie die Tastatur auf dem iPhone und somit sind alle Buchstaben weit bequemer zu erreichen als bei der bisherigen Lösung, dem Split-Keyboard. Leif Johnson zeigt auf Macworld im Detail, wie es geht und welchen Nutzen die Lösung hat.

Ausgeschaltet: Apple hatte es ja schon länger angekündigt und es am Montag nun wahr gemacht – die im Jahr 2007 mit Mobile Me eingeführte Funktion "Back To My Mac" ist nun abgeschaltet. Apple nennt in einem neuen Supportdokument nun die Wege, wie man drei wesentliche Funktionen von "Back To My Mac" mit anderen Lösungen bekommt. Um auf den Bildschirm eines anderen Macs zuzugreifen, der im gleichen Netz hängt – etwa im Büro oder daheim – bietet sich die Bildschirmfreigabe über die Nachrichten-App an. Will man auf einen Rechner zugreifen, der wo anders steht, also von daheim aus auf den Bürorechner oder umgekehrt, nutzt man die für 80 Euro angebotene Software Apple Remote Desktop (ARD). Diese hat Apple aber auch seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert, zur Not nutzt man Software von Drittherstellern. Die dritte Funktion, von überall die Daten des daheim stehenden Rechners nutzen zu können, bietet seit macOS Sierra das System selbst, indem es Daten aus den Ordner "Dokumente" und "Schreibtisch" über iCloud synchronisiert.

Nächste Runde : Apple hat die dritten Entwicklerversionen von macOS 10.15 Catalina, iOS 13 und iPadOS13 veröffentlicht. Möglicherweise schon heute aber spätestens nächste Woche sollte auch die zweite Public Beta der neuen Betriebssysteme folgen. Wesentliche Änderungen zur zweiten Entwickler-Beta respektive der ersten Public Beta sind bisher nicht bekannt.

Marktdaten : Laut IDC hat Google in Europa Amazon als führenden Anbieter von smarten Lautsprechern überholt. Google-Home-Geräte hätten im ersten Kalenderquartal einen Marktanteil von 45,1 Prozent erreicht, Amazon steht bei 41,8 Prozent. Apples HomePod erwähnen die Marktforscher nicht einmal. Insgesamt wurden in Europa im ersten Quartal 3,35 Millionen Geräte verkauft, 58,1 Prozent mehr als im Vorjahr. In den USA bleibt Amazon noch Marktführer. Zahlen zum HomePod nennt Strategy Analytics, die sich auf das vierte Quartal 2018 beziehen. Demnach habe Apple weltweit 1,6 Millionen HomePods verkauft, Amazon brachte 13,7 Millionen Einheiten an die Kunden und Google 11,5 Millionen.

Weitere Nachrichten:

iPhone mit Touch-ID im Display angeblich geplant

Apple verliert zunehmend an Boden auf dem chinesischen Markt. Das zeigt eine Studie von IDC. Lediglich 11,5 Prozent Marktanteil (Rang 4 im Ranking der meist verkauften Smartphone-Marken) hat Apple im vierten Quartal 2018 erreicht. Dieser Wert hat sich zwar im ersten Quartal 2019 wieder verbessert, dennoch ist es vor allem das chinesische Unternehmen Huawei, das Apple das Leben im bevölkerungsreichsten Land der Welt erschwert. Huawei kommt auf einen Marktanteil von rund 30 Prozent.

Um dem entgegenzuwirken, greift Apple laut eines Berichts von "Global Times" zu unerwarteten Mitteln. Laut des Berichts plant Apple die Einführung eines günstigeren iPhones mit Fingerabdrucksensor unter dem Display, ausschließlich für den chinesischen Markt.

Dadurch können Kosten gespart und das iPhone günstiger verkauft werden. Laut des Berichts hat Apple viele chinesische Kunden verloren, die für ein Smartphone durchschnittlich rund 5000 Yuan (643 Euro) ausgeben.

Ob Apple jedoch wirklich solch ein iPhone für den chinesischen Markt herausbringt, ist fraglich. Auch in anderen schwierigen Märkten wie Indien hat Apple bisher nicht die Richtung anderer Anbieter eingeschlagen, ein günstigeres Modell für Märkte mit weniger Kaufkraft zu entwickeln. Ein Nebeneffekt wäre, dass teurere Preise in reichen Industrienationen schwerer zu rechtfertigen sind, wenn parallel Modelle wesentlich günstiger verkauft werden, die sich technisch nur leicht von den Topmodellen unterscheiden. In Indien setzt der Hersteller beispielsweise auf ältere oder günstigere Modelle wie iPhone 6S oder iPhone X .

Ring Door View Cam: Neue Video-Türklingel für Mieter

Die Zielgruppe der seit kurzem erhältlichen kabellosen Video-Türklingel Ring Door View Cam für 199 Euro sind vorrangig Bewohner von Mietwohnungen, weil die Installation des Systems kein Bohren in Türen oder Wände benötigt und somit keine bleibenden Spuren hinterlässt. Hierzu entfernen Sie den bisherigen Türspion und bringen stattdessen die Ring Door View Cam samt Akku und Blende an.

Danach steht Ihnen eine intelligente Sicherheitskamera zur Verfügung. Die Ring Door View Cam besitzt eine Klingel, auf die Besucher drücken können. Sie können dann auf dem Smartphone ein Live-Bild samt Ton aufrufen um mit Ihrem Besucher zu sprechen. Zusätzlich werden Sie über einen Klopfsensor informiert, wenn jemand an der Tür klopfen sollte. Die Video-Türklingel bietet darüber hinaus Bewegungserkennung, Gegensprechfunktion, Schnellwechsel-Akkupack, Nachtsichtfunktion und nimmt Videos mit 1080p auf.

Die Stromversorgung der Ring Door View Cam kommt von dem Akku. Sie können die Überwachungskamera auch per Sprachbefehle an Alexa bedienen („Alexa, zeige mir die Haustür"). In den Einstellungen können Sie festlegen, dass die Kamera bestimmte Bereiche nicht aufnehmen soll. Live-Ton sowie die Audio-Aufzeichnung können auch deaktiviert werden. Über die integrierte Glasoptik kann die Door View Cam aber nach wie vor wie ein herkömmlicher Türspion genutzt werden.

Eine Kamera, die durch die Wohnungstür ins Freie, also in den öffentlichen Raum, filmt, ist aus Datenschutzgründen grundsätzlich bedenklich. Das gilt ganz besonders für eine Kamera wie die Ring Door View Cam, die laut Hersteller explizit für Mietwohnungen gedacht ist. Mieter wohnen meist in Häusern mit mehreren Parteien. In einem typischen Mietwohnungshaus bedeutet das also, dass die Ring Door View Cam ein Treppenhaus filmt, das auch Menschen aus anderen Haushalten und Fremde nutzen. Wir stellten Ring deshalb einige Fragen zum Datenschutz.

Kein Scherz: Microsoft kündigt Windows 1.0 an

In seinem Windows-Kanal hier auf Twitter und hier auf Instagram kündigt Microsoft eine neue Windows-Version an: Windows 1.0. In dem dazugehörigen Video wechselt das Logo von Windows 10 zu Windows 1.0. Der Tweet und das Instagram-Posting enthalten den Text: "Wir stellen das komplett neue Windows 1.0 mit MS-Dos Executive, Uhrzeit und vielem mehr vor!!"

Und es wird noch mysteriöser: Im Windows-Kanal auf Instagram wurden alle früheren Beiträge gelöscht und aktuell existiert nur der "Windows 1.0"-Hinweis.

Erwartungsgemäß sorgte der Tweet bei den Twitter-Nutzern für Verwunderung. Auf Nachfragen wie "Ist es euer ernst?" oder "Geht es euch gut" antwortete der Windows-Kanal dann mit Sätzen wie "Uns ging es noch nie besser!", "Aber es hat Reversi!", "Windows 1.0 demnächst für euch erhältlich" und "Es wird total verrückt."

Stellt sich natürlich nun die Frage, was da beim Twitter-Team von Microsoft los ist.

Theorie 1: Die Hitze hat zugeschlagen. Dagegen spricht allerdings, dass es in Redmond die letzten Tage eigentlich gar nicht so heiß war. Nicht auszuschließen ist, dass das zuständige Instagram-Twitter-Team bei Microsoft auf irgendeiner Karibikinsel oder gar im zuletzt arg schwitzenden München seine Büros beim Hauptsitz von Microsoft Deutschland hat, aber das wäre doch eher... unwahrscheinlich.

Theorie 2: Bei Microsoft sitzen Fans der Netflix-Original-Serie "Stranger Things", deren dritte Staffel am 4. Juli beginnt. Die Handlung dieser Staffel ist im Jahr 1985 angesiedelt. Und exakt in diesem Jahr kam auch Windows 1.0 auf den Markt. Hat Microsoft die Staffel gesponsert? Freut man sich einfach nur auf ein Wiedersehen mit Eleven & Co.?

Theorie 3: Liest man sich genauer durch, wie Microsoft die verwunderten Reaktionen der Twitter- und Instagram-Nutzer kommentiert, ahnt man, dass noch weitere Ankündigungen kommen soll. Da ist von "Stay tuned" öfters die Rede. Oder "More Information coming soon!". In der Vergangenheit war öfters das Gerücht zu hören, Microsoft arbeite mit Windows One an einer fortschrittlichen Windows-Version für alle Geräte-Typen. Auf Windows 10 könne also tatsächlich ein Windows 1 (ohne ".0") also Windows One folgen. Aber was soll dann der Hinweis auf "MS-Dos" und "Clock.exe"?

Wir gehen daher davon aus, dass Theorie 2 wohl die Lösung des Rätsels ist. Microsoft hat ein Grund, den Start der 3. Staffel von Stranger Things mit zu feiern. Wieso, weshalb, warum? Die Infos dürften dann bald folgen...

Smart-Home-Hersteller leakt Milliarden Nutzerdaten

Mit SmartMate betreibt das chinesische Unternehmen Orvibo eine Plattform für Smart-Home-Geräte. Damit lassen sich Sicherheitskameras, smarte Leuchtmittel, Heizungssysteme, smarte Steckdosen oder automatische Rollläden über das Internet steuern. Durch die offenbar fehlerhafte Konfiguration eines Backend-Servers können die Daten der Nutzer ohne Passwort über das Internet abgefragt werden . Entdeckt wurde die ungesicherte Datenbank schon Mitte Juni durch das Team von vpnMentor. Trotz Mitteilung an den Betreiber erfolgte bis heute keine Rückmeldung oder Neukonfiguration des Servers.

In der Datenbank finden sich zahlreiche Informationen: letzter Login des Nutzers, Passwort-Rücksetzungen, Logout-Vorgänge und mehr. Außerdem tauchen in der Datenbank auch die E-Mail-Adressen der Kunden, ihre IP-Adresse, Nutzernamen sowie verschlüsselte Passwörter auf. Teilweise finden sich sogar Ortsangaben, Gerätenamen oder geplante Aktionen der Geräte in der Datenbank. Die Nutzer stammen der Datenbank zufolge zum Großteil aus China, doch auch Nutzer aus Japan, den USA, Großbritannien oder Frankreich tauchen hier auf. Die Datensätze eignen sich vpnMentor zufolge durchaus für Hackerangriffe. Auch ein Aussperren aus den eigenen Konten sei relativ leicht möglich. Außerdem sei es möglich, die Nutzungsgewohnheiten der Kunden auszuspähen, um damit gezielt Einbrüche zu planen. 

 

Apple Music: Kostenlose Konzerte bei ausgewählten Apple Stores

Wie Apple auf seiner Webseite verriet, plant das Unternehmen eine Reihe kleinerer Konzerte von früheren und aktuellen Apple Music "Up Next"-Künstlern. Das Besondere: Die Auftritte finden in ausgewählten Apple Stores statt. Zu den Musiker zählen:

  • Bad Bunny

  • Daniel Caesar

  • Khalid

  • Ashley McBryde

  • King Princess

  • Lewis Capaldi

  • Jessie Reyez

Bei Apple Music "Up Next" handelt es sich um ein monatliches Programm, das die besten neuen Künstler der Welt präsentiert. Jeden Monat machen Redakteure bei Apple Music unbekanntere Künstler ausfindig und nutzen die Plattform, um das Bewusstsein für diesen Künstler bei dem wachsenden Publikum von Apple Music zu wecken. Darüber hinaus finden Sie auch in der Playlist von "Up Next" eine große Auswahl "unglaublicher neuer Künstler aus allen Genres der Welt". Zur Erinnerung: Vor knapp einem halben Jahr hat Apple die Gründer einer kleinen Analytics-Firma eingestellt , die darauf spezialisiert war, Künstler ausfindig zu machen, die das Potential zu großen Stars haben.

Alle Shows werden nach Feierabend in den lokalen Apple Stores in Mailand, San Francisco, Brooklyn, Paris, London, Chicago und Washington, D.C. veranstaltet:

  • 9. Juli - Bad Bunny auf der Apple Piazza Liberty, Mailand

  • 19. Juli - Jessie Reyez am Apple Union Square, San Francisco

  • 25. Juli - King Princess bei Apple Williamsburg, Brooklyn

  • 31. Juli - Lewis Capaldi bei den Apple Champs-Élysées, Paris

  • 9. August - Daniel Caesar im Apple Covent Garden, London

  • 16. August - Ashley McBryde in der Apple Michigan Avenue, Chicago

  • 23. August - Khalid in der Apple Carnegie Library, Washington, D.C.

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