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Morgenmagazin vom Mittwoch, 31. Juli 2019

31.07.2019 | 06:59 Uhr |

Apple legt Rekordbilanz vor - iPhone schwächelt +++ Wearables steigern Umsatz um 50 Prozent, Services bringen 11,5 Milliarden US-Dollar ein +++ iPad und Mac legen zu +++ Huawei meldet starke Zahlen im ersten Halbjahr 2019 +++ Tim Cook reagiert auf Schießerei nahe Apple-Campus +++ Foto spaltet das Web: Ist es schwarz-weiß oder farbig? +++ Betrug: Diese WhatsApp-Nachricht sollten Sie löschen! +++ AR-Kunst im Apple Store: [AR]T Sessions ab August

31. Juli: Ende Juli

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Buchstäblich am Vorabend des Ersten Weltkriegs wurde der französische Schauspieler, Regisseur und Komiker Louis de Funès in der Nähe von Paris geboren, am 31. Juli 1914, vor nun 105 Jahren. Nein! Doch! Ohh! Dieser 31. Juli hat aber noch mehr bedeutende Daten im Kalender stehen. So feiert etwa heute die Schauspielerin Geraldine Chaplin ihren 75sten Geburtstag. Sie werden sich ihrer nicht nur wegen ihrer Rolle als Tonya in Doktor Schiwago erinnern, sondern vielleicht auch an einen Film mit Louis de Funès und dessen Sohn Olivier, in dem sie zu dritt in einem Auto auf einer an der Steilküste vor Nizza wachsenden Pinie fest hingen: Balduin, der Sonntagsfahrer. Nicht weit südwestlich dieses Ortes verlor indes am Tag von Geraldine Chaplins Geburt der Schriftsteller und Flieger Antoine de Saint-Exupéry sein Leben, auf einem Aufklärungsflug vermutlich abgeschossen vom deutschen Jagdflieger und späteren ZDF-Sportreporter Horst Rippert. Der hatte übrigens einen jüngeren Bruder namens Hans Rolf, der als Ivan Rebroff bekannt geworden war und der im Jahr 1931 geboren wurde. Natürlich am 31. Juli. Nein! Doch! Ohh!

Und dann war da auch noch der 31. Juli des Jahres 1954, als eine italienische Expedition als erste den Gipfel des K2 erreichte und vor allem wieder unbeschadet zurück kehrte. Die Nachricht von vor 15 Jahren sollte jedoch den Anfang vom Ende des Lebens des Apple-Mitbegründers Steve Jobs bedeuten: An jenem Tag verbreitete sich die Meldung, Jobs müsse sich einer Operation unterziehen, um einen Inselzellentumor aus seiner Bauchspeicheldrüse entfernen zu lassen. Es handle sich glücklicher Weise um eine seltene Krebsart, die man mit einer Operation gut heilen könne.

Womöglich hat Jobs aber mit dieser letztlich lebensverlängernden Maßnahme zu lange gewartet, die Diagnose hatte er schon ein gutes Jahr zuvor erhalten, aber mit seiner ihm eigenen Sturheit einerseits verdrängt und andererseits die Erkrankung mit frutarischer Ernährung zu bekämpfen versucht. Andererseits: Im Jahr 2003 hatten ihm die Ärzte bei sofortiger Operation eine 50-prozentige Chance eingeräumt, die nächsten fünf Jahre zu überleben. Selbst mit der Verzögerung waren es dann mehr als acht. So ist das mit Wahrscheinlichkeiten: Sie stehen immer nur für eine Gesamtheit und können keine genauen Vorhersagen über individuelle Verläufe treffen. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Entwicklung : Apple ist auf dem Weg vom iPhone-Hersteller zum Service-Anbieter, zeigt die jüngste Bilanz (siehe Text weiter unten). Jason Snell wagt eine gründliche Analyse des Zahlenwerks: Das iPhone lieferte erstmals seit fast einem Jahrzehnt weniger als 50 Prozent des Gesamtumsatzes, auf dem zweiten Platz stehen die kontinuierlich wachsenden Services. Doch das stärkste Wachstum hat die Sparte gezeigt, die früher schlicht "Andere" hieß, nun aber konkret Wearables/Home/Accesories. Dieses Business ist nun größer als das mit dem iPad und beinahe so groß wie die Mac-Sparte. Laut Apple-CEO Tim Cook habe ich die Geduld gelohnt, Apple habe an Wearables festgehalten, als andere daran (ver)zweifelten. Nun sei Apple aber in einer guten Position für die nächsten Schritte.

Höchste Zeit: Das iPad bekommt in diesem Jahr endlich ein eigenes Betriebssystem mit einigen sinnvollen exklusiven Funktionen. Aber das ist erst der halbe Weg, moniert Leif Johnson. Denn warum habe Apple nicht gleich die Gelegenheit am Schopf gepackt, um dem iPad endlich Mehrbenutzerfähigkeiten zu spendieren? Mit einem  Konto für einen Administrator dient, der anderen Konten Beschränkungen hinsichtlich Nutzung von Apps und Spielzeiten geben kann? Insbesondere Familien würden sich das wünschen, der Nachwuchs soll ja nicht in den eigenen Mails herumpfuschen und wenn dessen Bildschirmzeit abgelaufen ist, will man sich nicht ständig selbst jede App für den Rest des Tages frei geben müssen. Immerhin hätte Apple bereits eine Technologie an der Hand, mit der das gehen könnte: Shared iPad. Diese kommt vor allem in Schulen zum Einsatz, wo sich mehrere Schüler ein funktional eingeschränktes Geräte teilen können. Aber nächstes Jahr steht iPadOS 14 an, vielleicht tut sich dann etwas...

Löschen : Ein wenig unter dem Radar fliegt immer noch die Apple Watch, insbesondere ihre Betriebssystemsoftware. Einen Public-Beta-Test gibt es für watchOS6 im Gegensatz zu iOS 13, iPadOS  13, tvOS 13 und macOS 10.15 Catalina auch nicht, nur registrierte Entwickler können die neue Fassung bereits ausprobieren. Auf der WWDC hatte Apple ja einige neue Funktionen gezeigt, wie den Menstruationstracker oder eine App, welche die Umgebungslautstärke misst und gegebenenfalls Warnungen ausgibt. Und natürlich wieder jede Menge neue Zifferblätter und Komplikationen. Was aber bedeutend sein dürfte: Ab watchOS 6 kann man nun auch die vorinstallierten Apps wie Music, Timer, Wecker, EKG und dergleichen löschen, wenn man sie nie benutzt. Dadurch wird vor allem die Gridansicht der App-Symbole etwas übersichtlicher.

Womöglich überbewertet: Die Apple Watch hat in vielen Einzelfällen dabei geholfen, Leben zu retten oder zumindest zu verbessern. Cnet hat jedoch bei seiner Recherche bei Kardiologen in den USA herausgefunden, dass diese der Uhr gegenüber ein wenig skeptisch sind und ihr Nutzen beschränkt sei. Vor allem die Zielgruppen würden sich unterscheiden: Während die meisten Apple-Watch-Käufer zwischen 18 und 34 Jahren alt sind, tritt Vorhofflimmern meist bei Menschen über 65 Jahre auf - das Symptom, das die Apple Watch Series 4 und ihrer EKG-App mit hoher Zuverlässigkeit erkennen. Mehr noch als die Apple Watch würden Umstellungen in der Lebensweise helfen, die Gesundheit zu erhalten: Gewicht reduzieren, mehr Bewegung, Rauchen aufgeben. Wenn die Apple Watch dabei eine Motivationshilfe ist - wunderbar. Wunderdinge sollte man aber nicht von ihr erwarten. Für Patienten, bei denen bereits Arhythmien festgestellt wurden, sei eine Apple Watch zur Kontrolle und zur regelmäßigen Erstellung eines Ein-Kanal-EKGs aber eine sinnvolle Sache. Die medizinische Sorge eines Arztes könne sie aber nicht ersetzen.

Apple legt Rekordbilanz vor - iPhone schwächelt

Für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2018/19 bilanziert Apple einen Umsatz von 53,8 Milliarden US-Dollar, ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Gewinn pro verwässerter Aktie ging jedoch um 7 Prozent auf 2,18 US-Dollar zurück, der Nettogewinn betrug 10,044 US.Dollar, im Vorjahr waren es noch 11,519 US-Dollar.

Sorgen macht aber weiter das iPhone, dessen Umsätze um zehn Prozent zurückgingen, von 29,5 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf nunmehr 26 Milliarden US-Dollar. Stückzahlen nennt Apple seit diesem Geschäftsjahr keine mehr, 2018 waren es 41 Millionen Stück im Juni-Quartal. Da seither der durchschnittliche Preis des iPhones angestiegen ist, dürften die Verkaufszahlen um mehr als zehn Prozent gesunken sein.

Alle anderen Sparten bei Apple prosperieren jedoch. Nimmt man das iPhone aus, das nun erstmals seit acht Jahren weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmacht, stiegen die Umsätze des Unternehmens um 17 Prozent.  In der Bilanzpressekonferenz erklärt Apple-CEO Tim Cook jedoch, dass im Monat Juni in den eigenen Retail-Stores man wieder ein Umsatzwachstum beim iPhone habe feststellen können.

Mit dem Mac machte Apple einen Umsatz von annähernd sechs Milliarden US-Dollar, das iPad brachte fünf Milliarden US-Dollar in die Kassen. Besonders stark legten die Services zu, um 15 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar. Dabei sind die meisten der im März vorgestellten neuen Dienste noch gar nicht an den Start gegangen. Apple Arcade und Apple TV+ kommen irgendwann im Herbst, die Apple Card im August, wie auch Tim Cook bestätigte. Apple Pay sei nun größer als Pay Pal, freut sich der CEO zudem. Zu den Services tragen auch Apple Music oder iCloud-Speicher-Pläne bei.

Wearables boomen weiter enorm, die Sparte mit AirPods und Apple Watch legte beim Umsatz gar um mehr als 50 Prozent zu, von 3,7 Milliarden US-Dollar auf 5,5 Milliarden US-Dollar - allein diese Sparte sei größer als 60 Prozent der Fortune-500-Unternehmen, betont Cook.

59 Prozent des Umsatzes hat Apple außerhalb der USA eingefahren, in China bestehen weiter Probleme. Im dritten Quartal sind die Umsätze in Greater China (Volksrepublik China, Hongkong und Taiwan) leicht gesunken, von 9,6 Milliarden US-Dollar auf 9,2 Milliarden US-Dollar. In der Volksrepublik alleine sei der Umsatz aber wieder gestiegen, ebenso die installierte iPhone-Basis gewachsen.

Für das vierte Quartal rechnet Apple mit einem Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden US-Dollar, ein Zeichen dafür, dass man neuen iPhones und anderen Produktlaunches optimistisch entgegen sieht. In der Pipeline dürften auch eine neue Apple Watch und ein Macbook Pro mit 16-Zoll-Bildschirm stecken, auch der neue Mac Pro könnte noch vor Ende September in den Handel kommen. Cook kündigte jedoch "aufregende" Produktneuvorstellungen für alle Kategorien an.  Das dürfte im September und Oktober passieren.

Huawei meldet starke Zahlen im ersten Halbjahr 2019

Huawei blickt auf ein äußerst unruhiges erstes Halbjahr zurück: Der vorläufige Verlust der Android-Lizenz aufgrund der von der US-Regierung erlassenen Beschränkungen sorgte fast weltweit für Verunsicherung unter den Smartphone-Käufern. Am Dienstag hat das chinesische Unternehmen nun seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2019 präsentiert. Und die sind äußerst positiv: Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten im Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um satte 23,2 Prozent auf umgerechnet 51,4 Milliarden Euro. Die Reingewinnmarge gibt Huawei mit 8,7 Prozent an.

"Der Umsatz ist bis Mai schnell gestiegen“, erklärt Huawei-Vorstandsvorsitzender Liang Hua, fügt aber hinzu: "Angesichts der im ersten Halbjahr gelegten Grundlagen sehen wir auch nach der Aufnahme in die US-Sanktionsliste weiterhin Wachstum. Das heißt nicht, dass wir keine Schwierigkeiten haben. Die haben wir und sie können das Tempo unseres Wachstums kurzfristig beeinflussen.“

Im Consumer-Geschäft erwirtschaftete Huawei im ersten Halbjahr einen Umsatz von etwa 28,3 Milliarden Euro. Dabei wurden insgesamt 118 Millionen Huawei- und Honor-Geräte ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurden damit 24 Prozent mehr Geräte ausgeliefert. Außerdem meldet Huawei für das zurückliegende Halbjahr ein "schnelles Wachstum" bei den Lieferungen von Tablets, PCs und Wearables. "Huawei beginnt, sein Geräte-Ökosystem zu skalieren, um ein nahtloses intelligentes Erlebnis über alle wichtigen Nutzerszenarien hinweg zu ermöglichen. Bis heute hat das Huawei Mobile Services-Ökosystem mehr als 800.000 registrierte Entwickler und 500 Millionen Nutzer weltweit", teilt das Unternehmen mit.

Im Carrier-Geschäft meldet Huawei im ersten Halbjahr 2019 einen Umsatz in Höhe von umgerechnet 18,8 Milliarden Euro. Das Unternehmen habe einen stetigen Wachstum bei der Produktion und Lieferung von Equipment für drahtlose Netzwerke, optische Übertragung, Datenkommunikation, IT und verwandte Produktbereiche. Bisher habe Huawei 50 kommerzielle 5G-Verträge abgeschlossen und mehr als 150.000 Basisstationen an Märkte in aller Welt geliefert.

Den Umsatz des Enterprise-Geschäfts im ersten Halbjahr 2019 beziffert Huawei mit umgerechnet 4,04 Milliarden Euro. Das Unternehmen habe in diesem Bereich sein ICT-Portfolio in verschiedenen Bereichen erweitert, darunter in den Bereichen Cloud, Künstliche Intelligenz, Campusnetzwerke, Rechenzentren, Internet of Things und intelligentes Computing.

Allein in diesem Jahr will Huawei umgerechnet 15,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Außerdem zeigt sich Vorstandsvorsitzender Liang Hua zuversichtlich für die Zukunft: "Wir werden diese Herausforderungen meistern und sind zuversichtlich, dass Huawei in eine neue Wachstumsphase eintreten wird, nachdem das Schlimmste hinter uns liegt."

Tim Cook reagiert auf Schießerei nahe Apple-Campus

In den USA kam es zu einem tragischen Ereignis , ein Mann eröffnete auf einem Food-Festival im kalifornischen Gilroy Feuer auf die Besucher und tötete nach aktuellem Stand drei Menschen, darunter einen sechsjährigen Jungen. Gilroy ist nahe der Stadt San José und somit nur rund 60 Kilometer vom Apple Hauptquartier in Cupertino entfernt.

Apple CEO Tim Cook äußerte sich über Twitter zu den Ereignissen. In einem Tweet bezeugt er seine Betroffenheit und spricht den Opfern sein Beileid aus. Den Überlebenden und Familien der Opfer wünscht er Stärke und Genesung. Außerdem spricht er den Ersthelfern, welche die Verletzten behandelt und den Amokläufer ausgeschaltet haben, seine Dankbarkeit aus.

Cook hat sich schon mehrmals für strengere Waffengesetze ausgesprochen . Kritisiert wurde er dafür, dass Apple TV den Channel NRATV auf der Plattform zulässt. Der Kanal steht für lasche Waffengesetze und wird von der größten Waffenlobby-Gruppe, der NRA, finanziert. Cook begründet diese Tatsache damit , dass es in einer funktionierenden Demokratie möglich sein muss, verschiedene Ansichten auch öffentlich zu äußern. Er selber stimme mit vielen Ansichten der NRA nicht überein.

Foto spaltet das Web: Ist es schwarz-weiß oder farbig?

Das Motiv ist simpel und stammt aus dem Flickr-Angebot: Mehrere chinesische Schülerinnen und eine Schildkröte sind darauf zu sehen. Interessanter ist, wie der Betrachter das Foto tatsächlich sieht: Es handelt sich nämlich eigentlich um ein Schwarz-Weiß-Foto, doch viele Betrachter sehen es in Farbe.

Ein Twitter-Nutzer hat das Foto kürzlich in einem Tweet hochgeladen und seitdem diskutieren immer mehr Nutzer darüber, ob es sich tatsächlich um ein Schwarz-Weiß-Foto handelt, wie die Daily Mail in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Die Erklärung ist eigentlich ziemlich einfach: Wer das Foto in Farbe sieht, dem spielt das Gehirn einen Streich, denn es fällt auf eine optische Illusion herein. Tatsächlich ist das Foto eine Schwarz-Weiß-Variante des Original-Bildes auf Flickr, welches von Chuwa Francis stammt. Der Ersteller des veränderten Bildes, Øyvind Kolås, hat das Bild in der Bildbearbeitung Gimp mit der sogenannten "Color Assimilation Grid Illusion" manipuliert. Das dabei eingesetzt Verfahren beschreibt er in diesem Blog-Eintrag. Das Ganze, so heißt es, sei ein visuelles Kunst-Experiment.

Konkret verlaufen über das ganze Schwarz-Weiß-Foto farbige Linien. Aus diesen nicht perfekten Informationen - also den fehlenden Farbinformationen - und den farbigen Linien erstellt das Gehirn des Betrachters eine Prognose, wie das Foto in der Realität aussehen könnte. Und plötzlich sehen wir das Foto in Farbe - jedenfalls viele Menschen, aber nicht alle. Wir sehen also unter anderem, dass eines der Mädchen ein rotes T-Shirt trägt und ein anderes ein blaues T-Shirt.

Wie stark die Farben wahrgenommen werden, scheint unterschiedlich von Betrachter zu Betrachter zu sein. Einige berichten auch, dass wenn man das Bild nur in Schwarzweiß sehe, es helfe, wenn man die Augen leicht zukneife oder versuche leicht zu schielen. Dadurch würden dann die Farben plötzlich doch erkennbar.

Erinnern Sie sich noch an den "Dressgate" im Februar 2015? Damals sorgte ein Foto ebenfalls für hitzige Diskussionen unter den Nutzern. Einige sahen ein blau-schwarzes Kleid und andere konnten nur ein weiß-goldenes Kleid erkennen. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Betrug: Diese WhatsApp-Nachricht sollten Sie löschen!

Die Sicherheitsexperten von Eset warnen vor einer gefährlichen Nachricht, die derzeit über WhatsApp an Nutzer versendet wird. Dem Empfänger werden 1.000 Gigabyte kostenfreies Internet versprochen. Eset schaute sich die Nachricht genauer an. Erste Auffälligkeit: Die in der Nachricht angegebene URL ist keine offizielle WhatsApp-Domain. "Zwar spielen Unternehmen gelegentlich Werbeaktionen über Dritte aus. Allerdings sollte man sich auf den offiziellen Unternehmenswebseiten immer rückversichern, dass die Werbe-Aktion richtig und kein Betrug ist", erklärt Eset.

Wer auf den Link in der WhatsApp-Nachricht klicke, gelange zunächst zu einer Umfrage. Hier müsse er eine Reihe von Fragen beantworten, unter anderem, wie er von dem Angebot erfahren habe und welche Meinung er über WhatsApp habe. Während der Umfrage wird der Empfänger dann dazu aufgefordert,die Nachricht an mindestens 30 weitere Kontakte weiterzuleiten, nur so könne er sich für einen größeren Gewinn qualifizieren. Dadurch erreichen die Betrüger, dass die Reichweite ihrer Aktion gesteigert wird. Durch mehr Klicks, steigen die Werbeeinnahmen, die die Betrüger generieren.

Derzeit gäbe es keine Klicks, die zu einem Phishing oder zur Installation von Schadsoftware führten. Es gäbe, so Eset, aber keine Garantie, dass sich das nicht in Zukunft ändern könnte. Und Sie ahnen es schon: Die versprochenen 1000 GB freies Internet gibt es natürlich auch nicht.

Eine genauere Analyse der Domain, zu der die Empfänger der WhatsApp-Nachricht gelotst werden, ergab, dass diese häufiger für betrügerische Werbe-Aktionen verwendet werde.

Eset empfiehlt: "Wer diesen Betrugsmaschen nicht zum Opfer fallen möchte, sollte auf Warnhinweise achten – wie beispielsweise auf die ominöse Domain in der WhatsApp-Nachricht. Außerdem gilt so gut wie immer: Wenn etwas zu gut erscheint, als dass es wahr sein kann, steckt dahinter höchstwahrscheinlich eine Betrugsmasche."

Weitere Informationen finden Sie hier im Blog von Eset.

 

AR-Kunst im Apple Store: [AR]T Sessions ab August

Regelmäßig finden in den Apple Stores unter dem Namen Today sogenannten Sessions zu zahlreichen Themen statt. Es gibt Veranstaltungen zu Bereichen wie Video, Foto, Programmieren aber auch Kunst.  Dem Thema Kunst und AR widmen sich unter den Namen [AR]T drei ungewöhnliche neue Sessions , die Apple in den USA ab dem 10. August anbieten wird.

[AR]T Safari: Augmented Realities kuratiert in Zusammenarbeit mit dem New Museum

Die Session [AR]T Safari besteht aus (nur dort stattfindenden) Touren durch San Francisco, New York, London, Paris und Tokio und zeigt AR-Werke der Künstler Nick Cave, Nathalie Djurberg, Hans Berg, Cao Fei, John Giorno, Carsten Höller und Pipilotti Rist. Bei dem Werk "Through" von Carsten Höller gelangt der Besucher durch ein Portal in eine Welt ohne Perspektive. Die Session in San Francisco beginnt etwa diesen Samstag am Apple Union Square , Geräte werden bereitgestellt. 

Nähere Informationen zu den Kunstwerken findet man hier .

[AR]T Lab: AR-Erlebnisse

 In der 90-minütigen Session AR-Erlebnisse , die von der Künstlerin Sarah Rothberg konzipiert wurde, werden eigene Werke der Künstlerin vorgestellt und man erfährt, wie man mit Swift Playgrounds eigene AR-Erlebnisse erstellen kann. Teilnahme ab 12 Jahren.

Nick Cave „Amass“

Als eine permanente Installation soll man bald in jedem Apple Store – den so genannten [AR]T Viewer starten und eine interaktive Installation von Nick Cave starten können – die den Betrachter beim Ansehen und Sammeln von „Ikon Elements“ begleitet.

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