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Morgenmagazin vom Mittwoch, 5. November 2014

05.11.2014 | 07:19 Uhr |

Was heute wichtig wird: 5. November 2014 +++ iOS 8.1.1 in Beta-Version für Entwickler veröffentlicht +++ iPhone 6 Plus nagt an iPad Mini +++ Kodak Alaris: Kostenlose Mac-Software für Scannermodelle +++ République: Episode 3 Ones & Zeroes erhältlich und spielbar +++ Die fünf häufigsten Tricks der Facebook-Betrüger +++ #fx10: Mozilla stellt am 10.11. einen neuen Browser vor

Was heute wichtig wird: 5. November 2014

Das Macwelt Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Es gibt so Tage, da würde man am liebsten in die Luft gehen - buchstäblich. Pendlerzüge wegen Streiks mal wieder hoffnungslos überfüllt oder wegen Blätter auf den Gleisen fürchterlich verspätet, der Chef ob der Verspätung alles andere als amüsiert und im Fußball hat es schon wieder eine Niederlage gesetzt. Außerdem machen die da oben ohnehin, was sie wollen. Am liebsten würde man doch glatt ein Fässchen Dynamit...

Halt, stopp! Am heutigen 5. November gedenkt man in England eben nicht eines Helden, sondern daran, dass das von Guy Fawkes und seinen Mitverschwörern für den 5. November 1605 angesetzte Sprengstoffattentat  auf Parlament und Königsfamilie gescheitert ist. Fawkes, besser gesagt, seine einem Comic entlehnte Maske, ist in den letzten Jahren wieder populär geworden - in einer verzerrten Wahrnehmung. Denn die mit der Fawkes-Maske sind die Guten - zumindest halten sie sich dafür. Immerhin kann man Anonymus und Occupy keine Mordabsichten unterstellen - vielleicht sollten aber diejenigen, die sich mit einer Fawkes-Maske einerseits tarnen und andererseits irgendwie als digitale Rebellen bekennen, die Wahl ihrer Berufskleidung überdenken. Remember, remember the 5th of November...

Lesetipps für heute Morgen:

Foto-Backup für Amazon Prime : Amazon baut seinen Prime-Service aus. Zunächst nur als Flatrate für Lieferkosten eingeführt, später mit dem Videostreamingangebot gekoppelt, dreht Amazon weiter an den Schrauben. Wer den Dienst für 99 US-Dollar im Jahr abonniert hat, kann auf den Servern des Unternehmens nun unlimitiert seine Fotos speichern. Bisher war das auf das Smartphone Amazon Fire Phone beschränkt, ab sofort gelingt der Zugriff auch mit dem Webbrowser. Nutzer von iOS- und Android-Geräten können ihre damit aufgenommenen Bilder automatisch hochladen. An einer nativen App für OS X arbeitet Amazon nach eigenen Angaben. Apples Cloud-Service ist für 5 GB gratis, bis zu 1 TB Speicherplatz lässt sich in der Cloud für Fotos und andere Daten bei Apple mieten.

1Password5 im Test: Wir können es ja nicht oft genug betonen, für jeden Dienst soll man ein anderes, nur schwer zu knackendes Passwort verwenden und nicht immer das gleiche banale "Passwort12345". Problem dabei: Je schwerer die Passwörter zu knacken sind, desto schwerer lassen sie sich merken, besonders in großer Menge. Ein Passwortverwalter wie 1Password schafft Abhilfe. Im Macworld-Test kann die neue Version 5 überzeugen.

Nichts zu befürchten : Irlands Premier Minister Enda Kenny versucht, Apple und andere vor dem Ende des "Double Irish" genannten Steuerschlupfloches zu beruhigen. In einem Interview mit dem Sender CNBC erklärt der Taoiseach, Irland wolle Unternehmen aus dem Ausland keineswegs davon abhalten, Geschäfte im Land zu tätigen. Die auf der Druck der EU geänderten Steuergesetze würden im Gegenteil Investoren langfristige Sicherheit geben.

Die Mauer überwunden : Die Welten von Android und iOS sind bislang streng voneinander getrennt, Medieninhalte, die man im iTunes Store gekauft hat, kann man nicht auf Android-Geräten abspeilen, umgekehrt gilt das auch für bei Google Play erworbene Musik und Filme. Bislang. Denn Disney macht es nun mit einer neuen Kooperation mit Google möglich, dass Käufer von Disney-Filmen sie auf beiden Plattformen nutzen können.

Weitere Nachrichten:

iOS 8.1.1 in Beta-Version für Entwickler veröffentlicht

Der Wechsel von iOS 7 auf iOS 8 und 8.1 war für viele Anwender mit Problemen verbunden. Speziell bei iPad 2 und iPhone 4S hagelte es Beschwerden über die träge Bedienbarkeit der Geräte. Wiedergutmachung verspricht der Hersteller mit iOS 8.1.1, welches seit heute für Entwickler zum Download bereitsteht.

In der Dokumentation des Updates wird die Behebung der Geschwindigkeitsprobleme auf iPad 2 und iPhone 4S in Aussicht gestellt. Darüber hinaus sollen weitere Fehler in iOS 8.1 behoben werden. Wann auch Endanwender den Download von iOS 8.1.1 starten können, steht leider noch nicht fest.

Parallel zur Entwickler-Version von iOS 8.1.1 hat Apple auch eine Betaversion von OS X 10.10.1 veröffentlicht. Verbesserungen und Fehlerbehebungen finden sich darin speziell bei drahtlosen WLAN-Verbindungen, beim Notification Center sowie der Unterstützung von Exchange. Auch hier steht ein Auslieferungstermin für die finale Version noch nicht fest.

iPhone 6 Plus nagt an iPad Mini

Apple könnte sein iPad Mini bald aufgeben. Das behaupten zumindest Gerüchte, die auf dem chinesischen Newsportal UCN kursieren. Demzufolge habe das kleine Tablet mit 7,9-Zoll-Bildschirm-Diagonale seine besten Zeiten bereits hinter sich. Branchen-Experten sehen im neuen Phablet iPhone 6 Plus mit 5,5-Zoll-Bildschirm den schärfsten Konkurrenten. Einen weiteren Beweis für eine mögliche Einstellung der Produktion meint man in der dritten Generation des iPad Mini gefunden zu haben. Im Gegensatz zum neuen iPad Air hat Apple hier kaum Verbesserungen vorgenommen. lediglich die Fingerabdruckerkennung Touch ID ist neu.

Anstatt dem iPad Mini, das mit dem iPhone 6 Plus konkurrieren muss, könnte Apple den Gerüchten zufolge sein Angebot um das iPad Pro ergänzen, das die Reihe nach oben erweitert. Das Gerät wurde zwar noch nicht offiziell angekündigt, geistert aber bereits seit einigen Wochen durch die Gerüchteküche. Das iPad Pro soll über ein größeres Display im 12,2-Format verfügen und damit Samsungs Galaxy Note Pro Konkurrenz machen.Frühestens im Frühjahr 2015 könnte ein solches Gerät auf den Markt kommen.

Neue Apple-Hardware erscheint im nächsten Jahr zudem mit der Apple Watch. Die Smart Watch soll laut einem internen Memo von Apple-Store-Chefin Angela Ahrendts im Frühjahr erhältlich sein. Ein konkreter Termin steht bislang jedoch noch nicht fest.

Kodak Alaris: Kostenlose Mac-Software für Scannermodelle

Kodak Alaris gibt die freie Verfügbarkeit der Mac-Software für dreizehn seiner Dokumenten- und Fotoscanner bekannt. Die Mac-Treiber stehen demnach ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Für folgende Scanner von Kodak Alaris sind jetzt laut Anbieter Mac-Treiber verfügbar:

Workgroup: Kodak Scan Mate i940, i1150 und i1180 sowie die Kodak i2000-Serie.

Abteilung: Alle Scanner der Kodak i3000-Serie, darunter der i3450, ein A3-Produktionsscanner mit integriertem A4-Flachbett.

Fotoscanner (der New Soft Presto Pagemanager ist für diese Scanner nicht verfügbar): Die Kodak Picture Saver PS 50 und PS 80, mit denen Benutzer laut Hersteller bis zu 85 Fotos pro Minute scannen können.

Privatpersonen oder Unternehmen, die an der Mac-Software interessiert sind, können über die Produktinformationsseite jedes Modells auf die kostenlosen Mac-Treiber und -Anwendungen für die Scanner Kodak Scan Mate i940, Scan Mate i1150, Scan Mate i1180, i2400, i2600, i2800, i2900, i3200, i3250, i3400 und i3450 zugreifen. Links zu den Downloadseiten sind hier zu finden . Mac-Treiber für die Kodak Picture Saver PS50 und PS80 sind über diesen Link verfügbar .

Darüber hinaus bietet Kodak Alaris Mac-Anwendern die Verwaltungslösung Presto Pagemanager 9 von New Soft als Teil des kostenlosen Downloads an. In diese Software wurde die Bildverarbeitungstechnologie Kodak Perfect Page integriert, die auch bei problematischen Originaldokumenten für qualitativ hochwertige Bilder sorgen soll, Mit diesem Gesamtpaket wird Scannen, Organisieren und Teilen von Informationen in einer geschäftlichen Scanumgebung nach Meinung des Anbieters sehr einfach. Demnach können Benutzer mit dieser Lösung PDF-Dateien erstellen, bearbeiten und verwalten, ohne dazu auf andere Anwendungen oder eine Dateikonvertierungssoftware zurückgreifen zu müssen.

Kodak Alaris ist nach Auskunft des Unternehmens durch eine geschäftliche Übernahme aus der Kodak Personalized Imaging and Document Imaging Businesses der Eastman Kodak Company hervorgegangen

 

République: Episode 3 Ones & Zeroes erhältlich und spielbar

Mit République von Camouflaj LLC und Logan Games bewegt man sich in einer grafisch anspruchsvoll präsentierten Spielewelt in der Zukunft. Die République ist ein totalitärer Staat, aus deren Zugriff eine junge Gefangene namens Hope zu entkommen versucht. Dies geschieht mit Hilfe des Spielers, der sich mit Unterstützung eines Computerspezialisten namens Cooper in die Kameras und Systeme der Überwachungsanlage einhacken kann und auf diese Weise Hope den Weg nach draußen bahnt. Hierbei immer in der Gefahr, durch die Prizrak, im Spielgeschehen im Wesentlichen die Gefangenenwärter, entdeckt und wieder eingesperrt zu werden.

Die recht komplexe Geschichte mit vielen Hintergrundinformationen zu der fiktiven Welt wird in englischer Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln erzählt. Extrem hoch ist dabei der Speicherbedarf. So muss man, um Episode 3 spielen zu können, auch die vorherigen beiden geladen haben. Damit allein bringt man schon über 4 GB auf sein iPhone oder iPad – bei den Geräten mit kleineren Volumina kann das spätestens bei der nächsten oder übernächsten Episode zum Problem werden. Unter anderem über diesen Aspekt k lagen auch einige User im App Store . Immerhin lässt sich diese neueste Episode dann auch unabhängig vom Spielstand der ersten beiden starten. Was aber unter Umständen nicht ohne ein paar Tricks respektive Hintergrundinformationen funktioniert. Wir haben beim Entwickler nachgefragt, warum man trotz Season Pass aufgefordert wird, die Episode nochmals zu kaufen. Camouflaj führt dies auf die Art und Weise zurück, wie Apple spezielle App-Downloads handhabt. Zunächst jedenfalls ist die neueste Version von République aus dem App Store herunter zu laden. Sollte das Spiel den Erwerb des Season Pass nicht automatisch erkennen, geht man in die Voreinstellungen des Spiels (mit dem Zahnrad), und  klickt dort auf Einkäufe wiederherstellen. Dies erfordert das Passwort für den App Store. Möchte man anschließend Episode 3 starten, muss man diese möglicherweise erneut herunterladen – sollte wieder der Einkaufswagen erscheinen, ignoriert man das einfach. Erst wenn das Angebot gemacht wird, die Episoden 2 und 3 kostenlos (erneut) zu laden, stimmt man zu. Dann endlich sollte Episode 3 starten, indem man einen natürlich fiktiven Telefonanruf beantwortet. Damit hat es bei uns geklappt – umständlich genug. Selbst jetzt kann es noch passieren, dass sich das Spiel aufhängt und man es noch einmal herunterladen muss. Eine gute WLAN-Verbindung sollte jedenfalls vorhanden sein. Dann aber wird man mit einer neuen und noch besser als schon zuvor aufbereiteten Episode belohnt.

République Version 3.0 setzt mindestens iOS 7.0 oder neuer voraus. Unsere Kollegen der Game Prohaben das Spiel nach Erscheinen der ersten Episode getestet , hier erfährt man auch Weiteres zum Hintergrund und Inhalt von République, ebenso wie bei der e nglischsprachigen Wikipedia . Während Episode 1 kostenlos verfügbar ist, gibt es den Season Pass für alle fünf Episoden, von denen zwei noch erscheinen sollen, für 14 Euro. Einzelne Episoden schlagen mit 4,49 Euro zu Buche.

Die fünf häufigsten Tricks der Facebook-Betrüger

Die Sicherheitsexperten von Bitdefender kommen nach einer zweijährigen Untersuchung zum Ergebnis: Betrüger legen Millionen von Facebook-Nutzern mit den immer gleichen Methoden herein. Ein Team aus Verhaltensanalysten und Psychologen habe die fünf häufigsten Betrugskategorien analysiert. Diese Analyse habe gezeigt, dass es kein typisches Opferprofil gebe und somit jeder Facebook-Nutzer in die Falle der Betrüger tappen könnte.

„Die größten Schwachstellen liegen in ganz allgemeinen menschlichen Neigungen, die jeden Nutzer irgendwann in seinem Leben treffen können“, so der Bitdefender-Verhaltensanalyst Nansi Lungu. Und weiter: „Es fällt uns schwer, uns unsere irrationalen Verhaltensweisen oder die Tatsache einzugestehen, dass auch wir blind den Impulsen nachgehen, die wir sonst nur weniger gebildeten Menschen zuschreiben.“

Der Untersuchung zufolge lassen sich zwei wichtige Maschen beobachten, die immer wieder von den Betrügern variiert werden. Fast die Hälfte setzt dabei auf die Neugier der Anwender. Ein Drittel der Maschen versucht dagegen, die Nutzer mit dem Versprechen über Facebook-Funktionen reinzulegen, die es gar nicht gibt. Immer häufiger versuchen die Betrüger die Nutzer auch mit Gewaltvideos zu betrügen. Ein aktuelles Beispiel sei ein Video, das Nutzer mit Adware und Schädlingen infizieren und angeblich ein Mädchen zeige, das von ihrem Ehemann ermordet werde.

Bitdefender zufolge sind das die fünf häufigsten Köderkategorien, die Facebook-Betrüger einsetzen:

  • Platz 1: Finde heraus, wer dein Profil aufgerufen hat (45,50 Prozent)

  • Platz 2: Betrugsmaschen mit vermeintlichen Facebook-Funktionen (29,53 Prozent)

  • Platz 3: Betrug mit angeblichen Geschenken (16,51 Prozent)

  • Platz 4: Promi-Betrugsmaschen (7,53 Prozent)

  • Platz 5: Gewaltvideos (0,93 Prozent)

Facebook-Nutzer können sich mit folgenden einfachen Mitteln vor solchen Betrugsversuchen schützen

  • Setzen Sie eine Sicherheitssoftware ein und halten Sie diese aktuell

  • Halten Sie immer das eingesetzte Betriebssystem mit Updates aktuell

  • Vermeiden Sie es Facebook-Umfragen auszufüllen oder Websites zu teilen und mit „Gefällt mir“ zu markieren, um ein Video abzuspielen, oder Updates im Zusammenhang mit viralen Videos zu installieren.

#fx10: Mozilla stellt am 10.11. einen neuen Browser vor

Firefox wird am 9. November, also kommenden Sonntag, 10 Jahre alt. Bereits einen Tag später will Mozilla einen neuen Browser vorstellen. Laut der noch spärlichen Ankündigung will Mozilla am 10. November den erste Browser vorstellen, der für Entwickler entwickelt worden sei.

#fx10: Mozilla stellt am 10.11. einen neuen Browser vor (c) IDG/IDG
Vergrößern #fx10: Mozilla stellt am 10.11. einen neuen Browser vor (c) IDG/IDG

Web-Entwickler, so Mozilla, setzen bei ihrer Arbeit eine Vielzahl unterschiedlicher Tools ein, die oft nicht miteinander harmonieren. Aus diesem Grund müssten sie oft zwischen den unterschiedlichen Tools, Plattformen und Browsern wechseln. Das verlangsame sie bei der Arbeit und senke ihre Produktivität. Aus diesem Grund habe man sich bei Mozilla dazu entschieden, einen neuen Browser für Webentwickler zu konzipieren.

In einem kurzen Video gibt Mozilla einen kleinen Ausblick auf den neuen Browser. Im Video wird er als "Firefox Developer Browser" bezeichnet. Ob dies der finale Name ist, wird sich am 10. November klären.

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