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Morgenmagazin vom Mittwoch, 8. Januar 2014

08.01.2014 | 06:37 Uhr |

CES: Corning zeigt antibakterielles Gorilla-Glass +++ Fitnessband und Datenbrille: Epson zeigt Wearables auf der CES +++ Wetterdienst Meteo Group veröffentlicht Meteo Earth for Mac +++ Empfänger-App für Eye-Fi Mobi für den Mac +++ Philips setzt bei künftigen Smart-TVs auf Android +++ Intel zeigt Smart-Headset und Smart Watch +++ Intel will Marke "McAfee" nicht mehr nutzen +++ Haier zeigt das dünnste Tablet der Welt +++ Intel stellt für Wearables mit Edison einen Miniatur-PC vor +++ Samsung Galaxy NotePRO und TabPRO vorgestellt +++ Sony Xperia Z1 Compact angekündigt +++ Apple meldet Rekordjahr für App Store +++ Test: Passwörter verwalten mit Enpass 1.4.8 +++ Versteckte Werkzeuge anzeigen lassen

CES: Corning zeigt antibakterielles Gorilla-Glass

Corning zeigt auf der CES eine Version seines Gorilla Glasses, das mit Silberionen eine antibakterielle Schutzschicht bietet. Bakterien aller Art lauern überall, auf Türklinken, Treppengeländern und anderen Oberflächen und landen so per Übertragung mit den Händen des Nutzers auf den Oberflächen von Smartphones und Tablets. Corning sieht den Einsatz des antibakteriellen Glases vor allem in Bereichen, in denen hoher Wert auf Keimfreiheit gelegt werde, etwa in Gesundheitseinrichtungen. Als erster Hersteller will Steelcase sein Tablet für Raumbelegungen mit dem Spezialglas ausrüsten, weitere sollen nach Willen Cornings folgen. Die antibakterielle Wirkung halte über einen Lebenszyklus eines Smartphones vor, Austausch sei also nicht nötig. Auch Apple und Samsung zählen zu Cornings Kunden, das im Vorjahr auf der CES eine besonders bruchfeste Variante seines Glases gezeigt hatte.

Fitnessband und Datenbrille: Epson zeigt Wearables auf der CES

Auch der Drucker- und Projektorhersteller Epson beschäftigt sich nun mit wearable devices und zeigt auf der CES ein Fitnessarmband und eine Datenbrille. Das Armband Pulsense misst den Puls des Anwenders über die Kontraktion der Blutgefäße und speichert Daten aus bis zu 480 Stunden. Das Armband arbeitet dabei selbstständig und ist nicht auf eine ständige Verbindung mit de Smartphone angewiesen, ist dafür eingeschränkt in seiner Anzeige. LEDs zeigen lediglich, ob man beim Training in einem vorher bestimmten Frequenzbereich bleibt. Das Pulsense PS-100 soll im Sommer für rund 130 US-Dollar auf den Markt kommen. Ebenfalls im SOmmer kommt die Variante PS-500 für 200 US-Dollar, das ein Display zur Anzeige der Zeit und der Trainingsdaten wie Puls, Schritte und verbrannte Kalorien mitbringt.

Die Augmentented-Reality-Brile Moverio zeigt Epson in seiner neuen Auflage BT-200, die leichter und dünner daher kommt als das Vorgängermodell. Daten projiziert die Brille auf beide Gläser, die Einblendungen sind daher nicht am Rande des Gesichtsfeldes wie bei der Google Glass zu sehen. Das transparente Display bietet eine Auflösung von 960 mal 540 Pixeln, Gyroskop und Beschleunigungssensoren messen die Kopfneigung des Trägers. Die Brille unterstützt das Format MP4 und kommuniziert vie Bluetooth 3.0.

Wetterdienst Meteo Group veröffentlicht Meteo Earth for Mac

Meteo Earth, bisher nur verfügbar für iPhone und iPad, bietet in der ersten Mac-Version diverse Funktionen der iPad- und iPhone-Apps. Hierzu gehören die verschiedenen Datenlayer zu Temperatur, Niederschlag, Bewölkung, Wind und Luftdruck, weltweite Klimadaten sowie Zusatzinformationen wie Windstärke und Windtemperatur, im so genannten Premium-Bereich bis hin zum Jetstream. Dazu gibt es laut Entwickler auch individuelle Einstellungsmöglichkeiten, wie das Ein- und Ausblenden von Ländergrenzen und Nachtlichtern, das Variieren von verschiedenen Wetter-Parametern, das unbegrenzte Speichern von Favoriten oder auch das Wechseln zwischen 2D- und 3D-Ansicht.

Mit Meteo Earth lassen sich weltweite Wetterphänomene nahezu in Echtzeit verfolgen, während sie gerade passieren, versprechen die Anbieter weiter. Für ein einfaches Ein- und Auszoomen, fließende Bewegungen und eine hohe Detailtreue sollen demnach eine leistungsstarke Gaming-Technologie und hochauflösende 3D-Grafik sorgen, die ursprünglich für TV-Sender entwickelt wurde. Meteo Earth ist im Mac App Store zum Preis von fünf Euro erhältlich, unterstützte Sprachen sind Deutsch und Englisch. Vorausgesetzt wird mindestens OS X 10.9. Die Premium-Version ist per In-App Kauf verfügbar, wobei zwölf Monate Premium 5,49 Euro, drei Monate Premium mit 1,79 Euro zu Buche schlagen.

Info: Meteo Group

Empfänger-App für Eye-Fi Mobi für den Mac

Der Hersteller Eye-Fi hat die Beta-Version einer Mac-App zum Empfang von auf der Wi-fi-SD-Karte Eye-Fi Mobi gespeicherten Fotos veröffentlicht. Seit Dezember gibt es die Beta-Fassung der Software bereits für Windows, nun auch für den Mac. Die App kann jedoch nur mit der Karte Eye-Fi Mobi kommunizieren und nicht mit den verwandten Produkten ProX2, Connect X2 und früheren Generationen der Speichkarten mit Wi-Fi-Chip. Auf dem Mac setzt Eye-Fis Software mindestens OS X 10.8 Mountain Lion voraus.

Die Mac-Software bietet die gleichen Funktionen wie das Pendant für iOS-Geräte, etwa das Pairing mithilfe eines zehnstelligen Sicherheitscodes oder automatisches Backup. Die Karte Eye-Fi Mobi ist mit zahlreichen Kameramodellen kompatibel. Die Beta-Fassung der Software ist gratis, einen Preis für die finale Version hat der Hersteller noch nicht genannt.

Ratgeber: Fotostream für DSLR

Philips setzt bei künftigen Smart-TVs auf Android

Philips setzt bei künftigen Smart-TVs auf Android (c) Philips
Vergrößern Philips setzt bei künftigen Smart-TVs auf Android (c) Philips
© Philips

Während LG bei seinen Smart-TVs künftig auf HPs webOS setzt, hat sich Philips für eine Partnerschaft mit Suchmaschinen-Riese Google entschieden. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen mehrere Premium-Smart-TV-Modelle mit Android ausstatten. Im Gegensatz zum herkömmlichen App-Prinzip von Smart-Fernsehern, bei denen die Applikationen auf CE-HTML-Basis im Browser aufgerufen werden, soll die Android-Kooperation den Zugriff auf Play-Store-Apps ermöglichen.

Neben Social-Media-Anwendungen werden so auch die zahlreichen Android-Spiele auf den Smart-TV-Geräten von Philips lauffähig. Für ein ruckelfreies Gaming-Vergnügen soll dabei laut dem Hersteller ein in der TV-Hardware verbauter Quad-Core-Chip sorgen. Die Spiele-Apps sollen zudem mit dem Philips-Beleuchtungssystem Ambilight kompatibel sein.

Die besten Smart-TVs im Überblick

Android soll bei Philips zudem nicht nur für ein größeres App-Angebot, sondern auch für eine neue Benutzerobefläche sorgen. Anscheinend, will das Unternehmen die Android-Oberfläche für seine Smart-TVs anpassen. Konkrete Spezifikationen und Details zu den neuen Fernsehgeräten stehen bislang jedoch noch aus.

Intel zeigt Smart-Headset und Smart Watch

Intel zeigt Smart-Headset und Smart Watch (c) Intel
Vergrößern Intel zeigt Smart-Headset und Smart Watch (c) Intel
© Intel

Chip-Hersteller Intel präsentiert im Rahmen der CES in Las Vegas gleich mehrere so genannte Smart-Devices. Im LineUp findet sich beispielsweise ein eigener Smart-Watch-Prototyp, der es mit Pebble und Galaxy Gear aufnehmen soll. Im Gegensatz zu den Modellen der Konkurrenz soll die schlaue Intel-Uhr jedoch unabhängig von Smartphone oder Tablet-PC als eigenständige Hardware funktionieren. Das Gerät soll voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen.

Ebenfalls aus dem Hause Intel stammt das neue Smart-Headset Jarvis. Das Zubehör kann mit einer Personal-Assistant-App auf dem Smartphone, wie etwa Apples Siri, gekoppelt werden. Das Gegenstück zum Headset liefern die smarten In-Ohr-Kopfhörer von Intel. Ausgestattet mit einem Herzschlag-Sensor eignet sich das Zubehör besonders für den Einsatz beim Sport.

Intel will Marke "McAfee" nicht mehr nutzen

In eine gänzlich andere Richtung geht hingegen Intels einteiliger Anzug für Babys. Das schlaue Kleidungsstück überwacht den Herzschlag und andere Körperfunktionen und übermittelt diese Statistiken an eine smarte Kaffeetasse, die mit einem kleinen Display ausgestattet ist. Umgesetzt werden Intels Smart-Devices mit Intel Edison. Dabei handelt es sich um ein Computersystem in der Größe einer SD-Karte, das neben einem Intel-Prozessor auch Wi-Fi und Bluetooth beherbergt.

Intel will Marke "McAfee" nicht mehr nutzen

Auf der CES 2014 in Las Vegas hat Intel-Chef Brian Krzanich mit Intel Edison nicht nur einen kompletten Computer vorgestellt, der die Größe einer SD-Karte hat und ab Sommer 2014 erhältlich sein wird. Krzanich stellte außerdem die neue Marke "Intel Security" vor. Intel will künftig alle seine Produkte und Dienstleistungen im Bereich Sicherheit unter dieser neuen Marke anbieten. Dazu sollen - so Intel - im Laufe der Zeit auch alle bisher unter dem Markennamen "McAfee" angebotenen Produkte gehören. Das aus dem McAfee-Logo bekannte "rote Schild"-Symbol will Intel aber auch weiterhin verwenden. Intel wird die McAfee Security-Produkte für mobile Geräte außerdem künftig teilweise kostenlos anzubieten. Weitere Details hierzu will Intel in den kommenden Monaten verraten.

Mit ein Grund für die Entscheidung dürfte sein, dass John McAfee in den vergangenen Monaten für viele Negativschlagzeilen sorgte. John McAfee hatte das Software-Unternehmen für Sicherheitssoftware McAfee im Jahre 1987 gegründet. Seit 2011 gehört McAfee zu Intel.

In einer ersten Reaktion zeigte sich John McAfee begeistert von der Entscheidung von McAfee. Die britische BBC zitiert McAfee mit den Worten: "Ich bin Intel ewig dankbar, dass sie mich von dieser schrecklichen Verbindung mit der schlechtesten Software des Planeten befreien. Das sind nicht meine Worte, sondern die Worte von Millionen zorniger Nutzer."

Vor nicht allzu langer Zeit hatte John McAfee auch in einem Video erklärt, wie man McAfee-Software von Rechnern entfernt .

Haier zeigt das dünnste Tablet der Welt

Haier zeigt das dünnste Tablet der Welt (c) Haier
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© Haier

Mit dem HaierPad Mini 781 , präsentiert Haier eigenen Aussagen zufolge das dünnste Tablet der Welt. Es ist 6,6 mm dünn und wiegt 290 g. Das HD-IPS-Display miss 7,85 Zoll. Als Betriebssystem kommt Android 4.2 zum Einsatz. Im Inneren steckt ein Quadcore-Prozessor mit 1,6 GHz. Auf der Rückseite befindet sich eine 5-MP-Kamera - vorne hat Haier eine 2-MP-Kamera verbaut. Das HaierPad Mini 781 ist in mattem Schwarz, Silbermetallic und Champagnergold ab Februar 2014 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro (8 GB) und 229 Euro (16 GB) erhältlich.

HaierPad H6000 - Smartphone-Tablet-Hybrid

Neben dem 781 zeigt Haier weitere Tablets - etwa das H6000. Es verfügt über ein Full-HD-Display mit 5,98 Display und bietet wie ein Smartphone 2G- und 3G-Empfang. Neben 2 GB Arbeitsspeicher und Bluetooth ist auch GPS an Bord. Zudem können zwei Simkarten gleichzeitig verwendet und somit zwei Telefonnummern, wie beispielsweise die private und berufliche Nummer, auf einem Gerät vereint werden. Das HaierPad H6000 nutzt eine 13-Megapixel-Rückkamera mit Autofokus und LED-Blitz. Die 5-Megapixel-Frontkamera ermöglicht Videotelefonie. Die Akkulaufzeit gibt Haier mit bis zu 12 Betriebsstunden bei 3200 mAh an. Das HaierPad H6000 ist in mattem Schwarz ab April 2014 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro erhältlich.

HaierPad 1043 - 10 Zoll und Quadcore-CPU

Das HaierPad 1043 kommt mit 10 Zoll großem IPS-HD-Display (1920 x 1200 Pixel) und Quad-Core-Prozessor mit 1,6 Ghz. Außerdem ist Android 4.2 vorinstalliert. Haier verbaut 2 GB Arbeitsspeicher, verzichtet aber auf UMTS. Gesurft wird stattdessen via WLAN-Verbindung. Außerdem an Bord: Bluetooth, Mini-HDMI 1.3, 5-MP-Rückkamera und 2-MP-Frontkamera. Das 1043 soll maximal 6 Stunden lang durchhalten. Es ist in mattem Schwarz, Dunkelblau und Violett ab April 2014 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 329 Euro erhältlich

Intel stellt für Wearables mit Edison einen Miniatur-PC vor

Intels CEO Brian Krzanich präsentierte auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas erstmals den Micro-PC Edison . Das System benötigt nur den Platz einer SD-Karte und beherbergt neben dem Prozessor noch WLAN und Bluetooth. Außerdem wartet Edison mit LPDDR2-Arbeitsspeicher und Flash-Storage auf. Bei Edison kommt als Prozessor der sehr stromsparend und unterhalb der Atom-Serie angesiedelte x86-Kern "Quark" zum Einsatz. Intel fertigt Quark im 22-nm-Prozess. Der bei Edison neben der CPU verwendete Microcontroller ist laut Intel voll programmierbar, um die I/O-Fähigkeiten des Systems flexibel zu halten.

Intels Edison unterstützt mehrere Betriebssystem, darunter auch Linux. Primärer Einsatzzweck von Edison sind die sogenannten "Wearables". Der Hersteller adressiert auch das "Internet of Things", wo alle möglichen Geräte miteinander kommunizieren können. Laut Krzanich hat Intel mit Edison das Ziel, Innovationen bei Wearables zu beschleunigen. Hierfür entwickelt Intel Referenz-Designs für Geräte und Plattformen, die Kunden sofort für die Entwicklung von Wearable-Produkten nutzen können.

Mit Edison will Intel sich frühzeitig im neuen Geschäftsfeld der Wearables platzieren, um das traditionelle nicht mehr boomende PC-Geschäft auszugleichen. Krzanich stellte hierfür auf der CES auch gleich die weltweite Intel "Make it Wearable Challenge" zur Förderung innovativer, am Körper tragbarer Computer-Technologie vor. Der Wettbewerb soll dazu dienen, sich Gedanken über Kriterien zu machen, die die Verbreitung von Wearables und omnipräsentem Computing beeinflussen. Dazu zählen laut Intel sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, Ästhetik, Akkulaufzeit, Sicherheit und Datenschutz.

Zu Intels auf der CES gezeigten Referenzgeräten für Wearables zählen intelligente Ohrhörer mit Biometrie- und Fitness-Funktionen, ein smartes Headset, das mit bestehenden Personal Assistent-Technologien für Sprachsteuerung kompatibel ist, sowie eine intelligente drahtlose Ladeschale. (cvi)

Samsung Galaxy NotePRO und TabPRO vorgestellt

Samsung hat zum Start der weltgrößten Unterhaltungsmesse Consumer Electronics Show 2014 (CES 2014) in Las Vegas gleich vier neue Tablets auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Die vier Tablets gehören zu den neuen Galaxy NotePro- und Galaxy TabPro-Serien.

Samsung GALAXY TabPRO(12.2)
Vergrößern Samsung GALAXY TabPRO(12.2)
© Samsung

Samsung Galaxy NotePro 12.2 und Galaxy TabPro 12.2

Bei den beiden neuen Flagschiff-Tablets Galaxy NotePro 12.2 und Galaxy TabPro 12.2 kommen zum ersten Mal WQXGA-Breitbild-Displays (16:10) mit einer Bildschirmdiagonale von 12,2 Zoll bei Tablets zum Einsatz. Damit können die Tablets Inhalte mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel darstellen, was einer 4-Megapixel-Auflösung entspricht. Zu den weiteren Vorzügen gehören laut Samsung hochwertige und leichte Gehäuse, die die Displays im schlanken Rahmen einfassen. Durch den Einsatz einer Bildschirmgröße, die sich an klassischen Zeitschriften orientiert, können Nutzer laut Samsung zudem Inhalte wie digitale Magazine annähernd im Originalformat genießen.

Auf der großen und hochauflösenden Oberfläche können Anwender über die Multiwindow-Funktion bis zu vier Apps in mehreren Fenstern parallel nutzen oder eine App in bis zu vier Fenstern gleichzeitig nutzen. Dem Galaxy NotePro 12.2 liegt zusätzlich ein S Pen bei, der die Bedienung des Geräts per Stift und mit den typischen S-Pen-Befehlen erlaubt. Über die Remote-PC-Funktion können Anwender ihre Rechner auf den Tablets steuern. Samsung liefert die Tablets zusätzlich mit Cisco WebEx Meetings aus.

Das Gewicht der 7,95 Millimeter dünnen Tablets gibt der Hersteller mit knapp 750 Gramm an.

Samsung Galaxy TabPro 10.1 und Galaxy TabPro 8.4

Zur Familie der neuen Galaxy-TabPro-Tablets gehören auch die beiden Tablets Galaxy TabPro 10.1 und Galaxy TabPro 8.4 , die über ein 10,1-Zoll- beziehungsweise 8,4-Zoll-Display verfügen. Alle Tablets der Serie Galaxy NotePro und Galaxy TabPro werden mit einer Vielzahl vorinstallierter Apps und zugehörigen Abonnements von führenden News-Portalen, Social-Media-Diensten und Cloud-Anbieten ausgeliefert. Dazu gehören laut Samsung Bitcasa, Bloomberg Businessweek+, Blurb, Cisco WebEx Meetings, Dropbox, Easilydo Pro for Tablet, Evernote, LinkedIn, LIVESPORT.TV, NY Times for Android, Oxford Advanced Learner’s A-Z und Sketchbook Pro.

Mobile 8-Kern-CPU kommt bei WiFi- und 3G-Version zum Einsatz

Bei den Tablets kommt Android 4.4 (Kitkat) zum Einsatz. Bei den 3G- und WiFi-Versionen setzt Samsung seine mobile 8-Kern-CPU Exynos 5 Octa (1,9 GHz Quadcore + 1,3 GHz Quadcore) ein. In den LTE-Versionen der Tablets steckt Qualcomms Snapdragon 800 (2,3 GHz Quad).

Hinzu kommen jeweils auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera mit Auto-Focus-Kamera und LED-Blitz, auf der Vorderseite eine 2-Megapixel-Kamera, 3 GB RAM (TabPro 10.1 und TabPro 8.4: 2 GB RAM) und ein 9.500 mAh-Akku (TabPro 10.1 und TabPro 8.4: 8.200 mAh).

Details zu Preisen und Verfügbarkeit folgen

Samsung wird das Galaxy NotePRO 12.2 mit LTE und das Galaxy TabPRO 12.2, das Galaxy TabPRO 10.1 sowie das Galaxy TabPRO 8.4 voraussichtlich jeweils als Wi-Fi-Version mit 32 GB oder 64 GB Speicher (um bis zu 64 GB per MicroSD-Karte erweiterbar) anbieten. Details zu den Preisen und Verfügbarkeit folgen. Die neuen Tablets sollen aber noch im ersten Quartal 2014 auf den Markt kommen.

Sony Xperia Z1 Compact angekündigt

Das Sony Xperia Z1 (Test) erhält ein kompakteres Brüderchen. Sony hat auf der CES 2014 in Las Vegas nun offiziell das Smartphone Sony Xperia Z1 Compact angekündigt, das noch im Laufe des ersten Quartals 2014 für 499 Euro in den Farben Weiß, Pink, Lime und Schwarz auf den Markt kommen soll. Im Vergleich zum großen Bruder schrumpft das Display von 5 Zoll auf 4,3 Zoll bei einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel.

In 4 Farben erhältlich: Sony Xperia Z1 Compact
Vergrößern In 4 Farben erhältlich: Sony Xperia Z1 Compact
© Sony

Im Inneren des Sony Xperia Z1 Compact werkelt der mit 2,2 GHz getaktete Qualcomm-Prozessor MSM8974 und für die Grafik ist der Adreno 330 verantwortlich. Zur weiteren Ausstattung gehören 2 GB Arbeitsspeicher, Android 4.3 (Jelly Bean), eine 20,7 Megapixel-Kamera mit Exmor RS Sensor und ein 2300 mAh Akku.

Das 127 x 64,9 x 9,5 Millimeter große Smartphone wiegt laut Sony 137 Gramm und ist nach IP 55/58 (Staub / Wasser) zertifiziert und damit bis zu 30 Minuten in bis zu 1,50 Meter Tiefe in Süßwasser wasserdicht.

Apple meldet Rekordjahr für App Store

Die Bilanz für das Weihnachtsquartal wird Apple zwar erst Ende Januar vorlegen, eine erste Zahl lässt jedoch ein erneutes Rekordergebnis erwarten: Der App Store hat nach Angaben Apples im Dezember mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz generiert, im gesamten Kalenderjahr waren es über zehn Milliarden US-Dollar. An Downloads zählte Apples Software-Angebot für iPad, iPod Touch und iPhone im Dezember mehr als drei Milliarden. Von den Umsätzen gehen siebzig Prozent an die Entwickler, im vergangenen Jahr also etwa sieben Milliarden US-Dollar. Insgesamt hat Apple seit Eröffnung des App Stores im Sommer 2008 mehr als 15 Milliarden US-Dollar an die Entwickler ausgezahlt.

Test: Passwörter verwalten mit Enpass 1.4.8

Der Passwortverwalter Enpass, Nachfolger des Tools WalletX, bietet eine solide aber recht schlichte Oberfläche. Geschützt ist der Zugriff auf das Programm per Passwort, auf Wunsch sperrt sich das Programm zeitgesteuert oder bei jedem Programmwechsel. In einer dreigeteilten Oberfläche verwaltet das Tool sensible Daten, Suchfunktion und Favoriten sollen für Übersicht sorgen. Sortiert sind

die Einträge nach Kategorien wie Login, Lizenz, Kreditkarte usw. Über vorgegebene Eingabeformulare kann man Passwörter, Kreditkarten, Anmeldedaten und weitere sensible Daten eingeben. Import bestehender Daten aus 1Password, KeePass und einigen anderen Passwortverwaltern wird unterstützt. Ein Datenabgleich ist über iCloud und Dropbox möglich. Das automatische Anmelden bei Webseiten beherrscht die Software allerdings nicht, man kann Passwörter und Daten nur in die Zwischenablage kopieren. Etwas enttäuscht sind wir vom Funktionsumfang. So ist die Erstellung eigener Formulare nicht möglich, eben so wenig das Verwalten von Mediendaten. Tools wie 1Password bieten da deutlich mehr Komfort. Dafür ist die Software in Versionen für Mac, Windows, Android und iOS verfügbar und weit preiswerter. Die Desktop-Versionen war bei Redaktionsschluss kostenlos, die iOS-Version für 4,49 Euro verfügbar.

 

Empfehlung Enpass

 

Enpass bietet wenig Funktionen, ist aber einfach bedienbar und preiswert. Großer Vorteil gegenüber ausgereifteren Konkurrenten wie 1Password ist der niedrige Preis und die Verfügbarkeit für viele Plattformen.

Versteckte Werkzeuge anzeigen lassen

In der mit Mavericks installierten Version hat Apple die Zusatzoptionen einiger Werkzeuge in Aufklappmenüs versteckt. Einen Pfeil kann man beispielsweise hinzufügen, wenn man das Element „Linie“ auswählt und in seinen Format­attributen auf das Aufklappmenü klickt. Neben der Stärke der einzelnen Linie kann man hier die Rechts- und Linkspfeile oder eine gestrichelte Linie auswählen. Und im Aufklappmenü des Text-Werkzeugs wählt man die Sprechblasen und Gedankensprechblasen aus.

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