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Morgenmagazin vom Mittwoch, 8. Januar 2020

08.01.2020 | 06:59 Uhr | Peter Müller

Apples Jane Horvath spricht auf CES über Privacy +++ FBI will wieder an iPhone-Daten ran +++ Updates für Xprotect und MRT +++ Vorsicht: Polizei warnt vor falschen Apple-Mails +++ NASA entdeckt potentiellen Erde-Zwilling - TOI 700 d +++ Startup baut herkömmliches Auto für 10.000 Euro in E-Auto um

8. Januar: Elvis in Vegas

Macwelt wünscht Guten Morgen! Langsam, ganz langsam laufen unsere Systeme wieder an - war eine lange und erholsame Weihnachtspause und außer einem neuen Rekordhoch für die Apple-Aktie ist in unserem Teil der IT-Welt nicht wirklich etwas passiert. Es ist lange her, dass Anfang Januar gleich mal die ersten Apple-Knaller auf der Bühne erschienen - die Macworld Expo im Januar in San Francisco ist aber seit 2009 Geschichte, damals trat Apple letztmals in Erscheinung und ohne den Hauptprotagonisten Apple hatte die in Macworld | iWorld umbenannte und in den Februar verlegte Show keine Chance mehr. Man stelle sich eine Faust-Inszenierung ohne Faust vor – und auch ohne Mephisto: Will keiner sehen.

Stattdessen wird die CES, die Consumer Electronics Show, über die Macianer in den Jahren vor 2009 allenfalls ihre empfindlichen Nasen rümpften, immer wichtiger. Nicht für Apple: Im letzten Jahr war zwar in Las Vegas großes Thema, dass Hersteller wie Samsung, Vizio oder LG ihre Smart-TVs mit Airplay-Konnektivität und deen Appl-Apps Music und TV ausstatteten und in diesem Jahr war auch tatsächlich eine Firmenvertreterin bei einer Podiumsdiskussion anwesend, das war's dann aber auch schon. "We don't believe in trade shows" sagt man in Cupertino nach wie vor. Was in Vegas passiert, bleibt aber nicht in Vegas, dafür sorgen zahlreiche Pressevertreter die im Auftrag ihrer Verlage oder auf Einladung von Herstellern sich in klimatisierten Hotels in der Wüste von Nevada herum treiben.

Folgender Soundtrack bietet sich dabei an: "Elvis in Vegas", der letzte Titel von Meat Loafs 2010er-Album "Hang Cool Teddybear". Die Geschichte eines 15-jährigen, der sich per Anhalter nach Las Vegas durchschlägt, um dort die Show des "King" zu sehen: "I was just fifteen / And the world was mine / And I watched my dreams / Come to life on that night  / I was standing tall / Felt I would never die / And I watched it all / In the white spot light : I saw Elvis in Vegas". Das Intro des Songs erinnert nicht von ungefähr an Mark Cohen's "Walking im Memphis", das sich ebenso um einen Besuch beim King dreht.

Den Einfluss des heute vor 85 Jahren in Tulepo, Mississippi geborenen Elvis Presley auf die populäre Musik kann man gar nicht überschätzen, der "weiße Junge, der den Schwarzen den Blues klaute" zeigte mit seiner Musik und seinem Auftreten nicht nur, welche Synergieeffekte unterschiedliche Kulturen haben können, treffen sie wohlwollend aufeinander – zumal die Unterscheidung in "schwarze" und "weiße" Musik Elvis und seinen Zeitgenossen ebenso fremd war wie den erst kurz nach dem King auf der Bildfläche erschienen Rolling Stones.

Viva Las Vegas: Um den im Alter von 42 Jahren für viele überraschend verstorbene Sänger und Entertainer Elvis rankten sich schon lange vor Erfindung des World Wide Web die wildesten Verschwörungstheorien, denn er sei ja gar nicht tot, sondern habe einfach nur genug vom Starrummel gehabt und sich daher zurückgezogen. Nach seinem inszenierten Ableben habe er fröhlich als Tankwart irgendwo in Nevada gearbeitet. Beweise gab es dafür freilich keine, in Las Vegas und Umgebung trifft heute niemand auf den echten Elvis Presley, den King of Rock'n Roll. Peter Müller

Lesetipps für den Mittwoch

Podium : Erstmals seit langer Zeit tritt Apple offiziell in Las Vegas auf der CES auf - nicht als Aussteller, sondern nur auf einer Podiumsdiskussion, bei der Apples Senior Director of Global Privacy Jane Horvath über Apples Maßnahmen zum Schutz von Daten und Privatsphäre der Kunden gesprochen hat. Bei dem Panel diskutierten Vertreter von Facebook, Procter&Gamble und der FTC mit, Horvath nutzte die Veranstaltung um Apples Haltung zu verteidigen: Die Daten der Nutzer sollten auf den Geräten geschützt bleiben, auch für Apple selbst. "Unsere Telefone sind relativ klein und könnten verloren gehen oder gestohlen werden", erklärte Horvath. "Wenn wir uns auf unsere Gesundheits- und Finanzdaten auf unseren Geräten verlassen sollen, müssen wir sicherstellen, dass Sie Ihre sensiblen Daten nicht verlieren, wenn Sie das Gerät verlegen." Ein festes Team kümmere sich um die Anfragen von Strafverfolgern, man baue aber keine Hintertüren in Systeme, um auf Daten gelangen zu können, die auf den Geräten verschlüsselt gespeichert sind. "Hintertüren in die Verschlüsselung einzubauen, ist nicht der Weg, wie wir diese Probleme lösen werden", sagte Horvath. Erin Egan, Facebooks Chief Privacy Officer for Policy, ließ es sich laut CNET auch nicht nehmen, Facebooks Maßnahmen für mehr Datenschautz als genau so streng wie die Apples zu bezeichnen. Was Egan aber nicht bestreiten konnte: Facebooks Geschäftsmodell basiert auf den Daten der Kunden, die personalisierte Werbung ermöglichen.

Deja vu : Erneut bittet das FBI Apple um die Hilfe bei der Aufklärung eines Verbrechens, wofür Daten eines iPhones weiter helfen könnten. Am 9. Dezember hatte der Angehörige der Luftwaffe Saudi Arabiens, Mohammed Saeed Alshamrani, auf dem Stützpunkt Pensacola in Florida, wo er sich zu einem Training aufhielt, drei Personen erschossen und war beim Schusswechsel mit der Polizei tödlich getroffen worden. Die Behörden gehen von einer Einzeltäterschaft aus, haben ihre Ermittlungen aber noch nicht abgeschlossen. Apple hat nach eigenen Angaben alle von den Strafverfolgern angeforderten Daten, in deren Besitz das Unternehmen war, übergeben - doch auf dem entsperrten iPhone könnten sich noch weitere Hinweise finden. Das FBI hat laut NBC bereits mehrere Möglichkeiten ausgeschöpft und sich offenbar auch an Cellbrite gewandt, das im Fall des San-Bernardino-Shootings vom Dezember 2016 das iPhone 5C des Attentäters entsperrt hatte, nachdem Apple sich weigerte, für die Strafverfolgung eine Hintertür in iOS zu programmieren. Der neue Fall ist ähnlich gelagert: Ein iPhone, dessen Passwort nicht bekannt ist und das noch dazu im Kugelhagel beschädigt wurde - der Täter selbst hat darauf gefeuert. Nur scheint das FBI diesesmal mit einer geringeren Maximalforderung zu kommen. Apple zeigt sich kooperationsbereit, setzt aber Grenzen, wie sich aus einem Statement des Unternehmens schließen lässt: "Wir haben den größten Respekt vor der Strafverfolgung und haben immer kooperativ gearbeitet, um bei ihren Ermittlungen zu helfen. Als das FBI vor einem Monat Informationen von uns in Bezug auf diesen Fall anforderte, gaben wir ihnen alle Daten, die in unserem Besitz sind, und wir werden sie weiterhin mit den uns zur Verfügung stehenden Daten unterstützen."

Sicherheit : Die ersten von Apple im Jahr 2020 veröffentlichten Updates dienen der Sicherheit des Mac. Mit dem Datum des 7. Januar hat Apple seinen Malwareschutz Xprotect aktualisiert und zudem das Malware Removal Tool MRT. Xprotect steht nun bei Version 2111, MRT auf 1.52. Welche Malware Apple damit neu adressiert, verrät das Unternehmen nicht, in der Software selbst tragen die Schadprogramme interne Codenamen: Hinter “MACOS_5af1486”, “MACOS_03b5cbe” und “MACOS_ce3281e” kann sich alles verbergen. Aktualisiert hat die Software auch die Beschreibungen für die Malwares “MACOS_9bdf6ec” und “MACOS_e79dc35” – welche das auch immer sind. Xprotect und MRT bekommen ohne jedes Zutun des Nutzers ihre aktuellen Versionen, ob sie installiert sind, findet man im Systembericht unter "Software > Installationen". Den Systembericht ruft man mit "Über diesen Mac" im Apfel-Menü auf.

Nur geborgt : Samsung und Apple haben ihre Streitigkeiten rund um Patentverletzungen und "sklavische Kopien" längst beendet, daher überrascht eine Folie, die Samsung gestern auf der CES gezeigt hatte, um seine biometrische Authentifizierung Samsung Pass vorzustellen. Denn dort prangte etwas, das wie eine - nun ja - sklavische Kopie des FaceID-Icons aussah. Auch das Symbol für die TouchID hat sich Samsung offensichtlich "geborgt". Keine Sorge – der Patentstreit flammt nicht wieder auf, Samsung klaut nicht, sondern nutzt die Symbole offenbar mit Einverständnis Apples. Denn die Technologie Samsung Pass soll auch auf iPhones funktionieren und sich in vorhandene Systeme einfügen, also TouchID und FaceID.

Verpasste Termine: Es ist 2020 - wo bleibt also das Apple Car? – fragt das Macalope unter Bezugnahme auf nunmehr gut fünf Jahre alte Gerüchte, die ein solch revolutionäres Gefährt für eben 2020 prognostiziert hatten. Nun - das Projekt mag wohl ein wenig ambitioniert sein, bei Apple dürften etliche Deadlines für Meilensteine der Entwicklung verpasst worden sein. Andererseits hatte Apple niemals behauptet, an einem Auto zu arbeiten. Das autonome Fahren ist ohnehin noch ein Zukunftsprojekt - es scheint auch eher so zu sein, dass es weniger an der Technik hapert, sondern mehr an der gesellschaftlichen Akzeptanz. Und ob Apple nun wirklich an einem kompletten Auto arbeitet, an der Sensortechnik oder nur an einem verbesserten Carplay: Wichtig ist in diesem Bereich, es richtig zu machen und nicht zu einem erfundenen Termin etwas zu bringen.

Weitere Nachrichten

Vorsicht: Polizei warnt vor falschen Apple-Mails

Derzeit versuchen Online-Betrüger die Nutzer mit gefälschten Apple-Rechnungsmails hereinzulegen. Davor warnt die Polizei Niedersachsen am Dienstag in einer Mitteilung. Die Mails gaukeln den Nutzern vor, etwas über eine Apple-ID gekauft zu haben. Wer nichts bestellt hat und sich deshalb wundert und den Link "Melden Sie ein Problem" in der Mail anklickt, gerät in die Fälle der Betrüger. Erste Mails dieser Art kursierten bereits im Herbst 2019 und werden nun seit Weihnachten wieder verschickt. Vermutlich, so die Polizei, hoffen die Täter damit viele Apple-Neulinge hereinzulegen, die sich über Weihnachten beispielsweise eine neues iPhone oder iPad gekauft haben.

Die Betrüger-Mails enthalten oben rechts ein Apple-Logo und starten mit den Worten "Vielen Dank, dass Sie sich für den App Store entschieden haben - Ihre Bestellung wurde aufgegeben." Anschließend wird der Empfänger dann darüber informiert, dass über seine Apple-ID erfolgreich Inhalte bestellt wurden und er kann sich ein PDF mit der detaillierten Rechnung herunterladen. Sollte der Empfänger einen Kauf nicht getätigt haben, so wird er über einen Link im PDF darum gebeten, ein Problem zu melden und die Bestellung zu stornieren.

Der Link führt dann aber natürlich nicht zu einer Apple-Seite, sondern zu einer gefälschten Apple-Seite, auf der die Nutzer aufgefordert werden, sich mit ihrer Apple-ID und dem dazugehörigen Passwort anzumelden. Anschließend werden noch diverse persönliche Daten inklusive Kontodetails abgefragt. Zum Abschluss soll der Nutzer auch noch mit einer Kreditkarte in der Hand ein Selfie hochladen.

Wer auf diesen Trick hereinfällt, der liefert also den Betrügern seine sämtlichen persönlichen Informationen inklusive seiner Bankdaten.

Die Polizei Niedersachen empfiehlt die Betrüger-Mails zu löschen und nicht auf die im PDF enthaltenen Links zu klicken. Wer darauf hineingefallen ist, sollte unverzüglich in Kontakt mit dem Apple-Support treten und seine Apple-ID-Zugangsdaten sofort hier über die echte Apple-ID-Website ändern.

Anschließend sollte eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle erstattet werden. Die Bank oder das Kreditinstitut sollten außerdem darüber informiert werden, dass man seine Zahlungsdaten inklusive eines Selfies hochgeladen hat. Dabei empfiehlt es sich auch, die Sperrung der Karte über die Rufnummer 116 116 zu veranlassen.

"Leider kann das hochgeladene Personalausweisdokument durch die Täter für diverse Zwecke im Netz missbraucht (Betrug, Konteneröffnung usw.) werden. Wichtig ist, dass Sie bei der Anzeigenerstattung unbedingt darauf hinweisen", erklärt die Polizei Niedersachsen. Mit den gestohlenen Apple-ID-Zugangsdaten könnten die Betrüger sich auch einen Zugriff auf die Daten und Geräte verschaffen. Denkbar wäre beispielsweise, dass ein Apple-Gerät von den Betrügern aus der Ferne gesperrt und die Besitzer erpresst werden.

NASA entdeckt potentiellen Erde-Zwilling - TOI 700 d

NASA-Forscher haben mithilfe von TESS (Transiting Exoplanet Survy Satellite) einen erdähnlichen Planeten entdeckt, auf dem Leben möglich sein könnte. Der Planet wurde auf den Namen TOI 700 d getauft und versetzt die Forscher in Entzückung, wie die NASA am Montag offiziell verkündet hat. Denn der Planet hat nicht nur ungefähr die Größe der Erde, sondern befindet sich in einem ähnlichen Abstand zum nächsten Stern, wie die Erde zum Stern. Daher könnte es auf diesem Planet auch flüssiges Wasser geben. Laut Angaben des NASA Jet Propulsion Labrotary ist TOI 700 d damit der erste Planet in Erde-Größe, der sich innerhalb der habitablen Zone eines Sterns befindet.

Der Planet TOI 700 d kreist um den Stern TOI 700, der sich nur etwa 100 Millionen Lichtjahre von uns entfernt befindet und damit relativ nahe an der Sonne liegt. Der Stern besitzt laut der NASA etwa 40 Prozent der Masse und der Größe der Sonne. Die Temperatur auf der Oberfläche des Sterns liegt bei etwa der Hälfte der Temperatur unserer Sonne. Um TOI 700 kreisen insgesamt drei Planeten. Die geringste Entfernung zum Stern besitzt TOI 700 b, der ungefähr die Größe der Erde hat und den Stern alle 10 Tage umkreist. In der Mitte liegt TOI 700 c, der 2,6 Mal größer als die Erde ist, ein Gas-dominierter Planet ist und den Stern alle 16 Tage umkreist.

TOI 700 d ist der äußerste Planet und liegt auch als einziger dieser drei Planeten in der habitablen Zone des Sterns TOI 700. Den Forschern zufolge ist TOI 700 d ungefähr 20 Prozent größer als die Erde und umkreist den Stern alle 37 Tage. Der Planet erhält von seinem Stern ungefähr 86 Prozent der Energie, die die Sonne der Erde liefern. "Man nimmt an, dass alle Planeten an ihren Stern gebunden sind, d.h. sie drehen sich einmal pro Umlaufbahn, sodass eine Seite ständig vom Tageslicht durchflutet wird", so die NASA.

Genauere Forschungen sollen nun ermitteln, wie es genau auf TOI 700 d aussieht. Einem Modell der NASA zufolge könnte die Oberfläche von Ozeanen bedeckt sein und der Planet könnte eine dichte Kohlendioxid-Atmosphäre besitzen. Eine ähnliche Atmosphäre habe auch der noch junge Mars besessen. Einem anderen Modell zufolge könnte die Oberfläche des TOI 700 d auch stark der Oberfläche unserer Erde ähneln. Diesem Modell zufolge besteht die Oberfläche fast ausschließlich aus Landflächen und es herrschen Winde. Aber das sind nur zwei der insgesamt 20 Modelle, mit denen die Verhältnisse auf TOI 700 d simuliert wurden. "Es ist aufregend, denn egal, was wir über den Planeten herausfinden, es wird völlig anders aussehen, als das, was wir hier auf der Erde haben", erklärt die NASA in ihrer Mitteilung zur Entdeckung.

Startup baut herkömmliches Auto für 10.000 Euro in E-Auto um

E-Autos gelten gemeinhin als umweltfreundlicher. Doch häufig steht schon ein neuwertiges Auto mit klassischem Antrieb in der Garage. Für diesen Kundenkreis will das französische Startup  Phoenix Mobility aus Grenoble einen Umbau von Dieselfahrzeugen oder Benzinern zum E-Auto anbieten. Je nach Modell soll diese Transformation weniger als 10.000 Euro kosten. Im Vergleich zur Anschaffung eines E-Autos ließen sich laut Unternehmen rund 30 Prozent sparen. Der Umbau sei grundsätzlich bei jedem Auto möglich. Als Beispiel nennt Phoenix Mobility einen Renault Clio. Je nach gewünschter Reichweite (150 oder 300 Kilometer) unterscheidet sich jedoch die Leistung der Batterie und damit auch der Preis.

Bis 2025 will Phoenix Mobility über eine Million Autos umgerüstet haben. Ein Problem bleibt jedoch für Anbieter solcher Umbauten: Die Zulassung eines solchen Autos in Deutschland ist eine Herausforderung. Laut TÜV würden sich die Eigenschaften nach dem Umbau deutlich von denen aus der ursprünglichen Zulassung unterscheiden. Die Batterie erhöht beispielsweise das Gewicht, was wiederum die Bremsen mehr belastet. Außerdem dürfte die Vertragswerkstatt die weitere Wartung ablehnen, da es sich letztlich um ein Bastler-Auto handelt. Phoenix Mobility bietet jedoch eine zweijährige Garantie auf den Umbau.

 

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