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Morgenmagazin vom Montag, 14. September 2015

14.09.2015 | 07:04 Uhr |

14. September 2015 +++ iPhone 6S Plus in China schon fast ausverkauft +++ Roségold die neue Trendfarbe +++ Siri hört nur auf den Besitzer +++ Steel Series: Gamepad für das neue Apple TV +++ Seagate: »SSDs werden immer teurer sein« +++ Spyder 5 Studio: Kalibrierungsset für Fotografen +++ Google startet Android Pay in den USA +++ App: Facebook Mentions für iOS

Was heute wichtig wird: 14. September 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Kinder murren, doch Eltern atmen auf: Heute ist der letzte Ferientag in Bayern, ab morgen ist der Nachwuchs wieder beschäftigt und fordert nicht, ständig bespaßt zu werden. Lästiger Nebeneffekt: Die Urlaubszeit ist dann auch vorbei, die Straßen werden wieder voller und die Parkplätze seltener. Zumal naht die kalte und dunkle Jahreszeit, in der das Fahrrad nicht immer ein hilfreiches Verkehrsmittel ist. In einigen Bundesländern, die schon früher in den Ferien waren und aus dem Urlaub gekommen sind, freut man sich jetzt schon auf eine Woche Herbstferien, im Süden des Landes wird man das Vergnügen erst in der ersten Novemberwoche haben.

Während sich die Natur nun von einem manchmal sogar zu heißem Sommer erholt, steht für Apple-Geräte nun die alljährliche herbstliche Erneuerung an. iOS 9 und OS X 10.11 El Captian stehen in den Startlöchern, wobei manch älteres Gerät auf Ausrangierung hofft. Bei Apple ist indes fast alles neu, bei den Macs müsste der Hersteller noch etwas nachbessern. Vor allem der iMac könnte ein Upgrade vertragen, für Macbooks aller Arten und Klassen bringt Intel dieser Tage die neue Chip-Generation Skylake heraus, diese sollte rasch in Apple-Rechner Einzug halten. Ein eigenes Event dafür hat Apple anscheinend nicht geplant, in der spätestens in der zweiten Oktoberhälfte werden die Upgrades aber kommen. Die Herbstferien könnten ein guter Anlass sein, mal wieder einen Apple Store zu besuchen. Peter Müller

Lesetipps für den Montag

Kassenschlager: Es ist zwar im iPhone 6S (Plus) nicht alles anders geworden, wie Apple in seiner Werbung behauptet, aber doch mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Bei den Äußerlichkeiten hat sich aber nicht viel getan, lediglich die Farboption roségold ist neu. Und die ist nun der Renner bei den am Wochenende gestarteten Vorbestellungen, berichtete nun Macrumors. Die Gerüchtesite kommt zu ihre Schluss durch den Fakt, dass die Lieferzeit für das neue Modell schnell auf 2-3 Wochen angestiegen war, während die iPhones in den etablierten Farben schneller zu haben sind. Sollte das kein Trugschluss sein, wollen Käufer des iPhone 6S (Plus) anscheinend auf den ersten Blick zeigen, dass sie ein neues Gerät erworben haben. Zahlen zu den Vorbestellungen könnte Apple womöglich heute Nachmittag nennen, technische Probleme wegen zu großen Andrangs auf die Server hat es nur vereinzelt gegeben. Besonders in China kommt die neue iPhone-Generation bei den Kunden an, berichtet Re/code . Hier zählt aber nicht die Farbe, sondern die Größe, vor allem das iPhone 6S Plus ist nun schon schwer lieferbar.

Spracherkennung: Eine wesentlich Neuerung im iPhone 6S (Plus) ist der Motion-Coprocessor M9, der nun ständig angeschaltet ist und so auch das Kommando "Hey Siri" ermöglicht, wenn das iPhone nicht mit einer Stromquelle verbunden ist. Besitzer eines neuen iPhone 6S können sich schon einmal darauf einstellen, dass sich Dritte einen Spaß daraus machen, Siri nach allerhand Dingen zu fragen. Doch was wird nicht gelingen, wie Macrumors berichtet. Siri soll die Stimme des legitimen iPhone-Besitzers erkennen und nur auf ihn reagieren.

Mehr Sicherheit mit iOS 9: Am Mittwoch dieser Woche stellt Apple das Update auf iOS 9 bereit, iPhone, iPad und iPod Touch erhalten dann vor allem ein Betriebssystem mit mehr Sicherheitsoptionen. Am auffälligsten ist der optional sechsstellige Sperrcode, doch hat man in punkto Sicherheit schon beim Einrichten ein paar andere Dinge zu beachten.

Alternativen für Audio: Das neue Apple TV wird ohne optischen Audioausgang (Toslink) kommen, was nicht wenige Audiophile verärgert. Es gibt aber Alternativen, um hochwertige Audiosignale weiter mit Apple TV und eventuell zusätzlicher Infrastruktur zu nutzen, das Behalten der Apple TV der 3. Generation ist nur eine Möglichkeit.

Steel Series: Gamepad für das neue Apple TV

Apple hat die vierte Generation seiner Set-Top-Box Apple TV vorgestellt und sie unter das Motto gestellt ” Die Zukunft des Fernsehens ”. Dazu kommt ein eigener App Store und die Vermutung, dass sich darunter auch diverse speziell angepasste Spiele befinden werden. Die Kollegen bei Gamestar haben sich darüber Gedanken gemacht, namentlich in der Kolumne von Markus Schwerdtel ” Das neue Apple TV – Konsole im Schafspelz? ”. Die von Apple beigelegte Touch-Fernbedienung dürfte aber für komplexere Spiele nicht allzu sehr geeignet sein. Und so ist es kein Wunder, dass von Steel Series nun bereits ein mit dem Apple TV und auch anderen iOS-Geräten kompatibler Controller namens Nimbus   vorgestellt wurde. Dieser verbindet sich über Bluetooth 4 mit Apple TV, iPhone & Co. oder auch dem Mac, verfügt über wiederaufladbare Batterien, die mehr als 40 Stunden ununterbrochen zur Verfügung stehen sollen und über den integrierten Lightning-Anschluss zu neuer Energie kommen. Dazu bietet das Gamepad Knöpfe wie Steuerkreuz, Aktionstasten, zwei druckempfindliche Tasten, zwei Analog-Sticks und einen Button für das Menü. Ferner gibt es eine eigene App des Herstellers, die kompatible Spiele anzeigt und Updates für den Controller einspeist. Zu rechnen ist mit dem Nimbus Game-Controller ab Ende Oktober zu einem Preis von 60 Euro (unverbindliche Preisempfehlung). Der Verkauf erfolgt weltweit über die Apple Stores online und vor Ort. Apple selbst weist als Beispiel von Controllern von Drittanbietern für das neue Apple TV bereits mit einem Bild auf den Nimbus hin.

Seagate: »SSDs werden immer teurer sein«

Seagate hat auf einer Technik-Konferenz angekündigt, seine Festplatten-Serien noch in diesem Jahr mit Laufwerken mit acht und zehn Terabyte aufzufrischen. Konkurrent Western Digital bietet bereits eine 10-TByte-Festplatte, liefert diese aber nur an ausgewählte Kunden für Archiv-Zwecke aus. Vermutlich wird auch Seagate die größten Modelle zunächst nur in geringeren Stückzahlen herstellen, geht aber trotzdem davon aus, dass Festplatten auf sehr lange Sicht die günstigste Möglichkeit bleiben werden, um große Datenmengen zu schreiben.

Dave Morton, Finanzchef von Seagate, vertritt sogar die Ansicht, dass es nie einen Zeitpunkt geben wird, an dem Flash-basierte Laufwerke pro Gigabyte Kapazität günstiger sein werden als Laufwerke mit rotierenden Medien wie Festplatten. Seagate erwartet, dass der Preis pro Gigabyte bei Festplatten in den nächsten fünf Jahren auf umgerechnet rund 0,5 Cent fallen wird. »Ich sehe nicht, wie man das mit der konkurrierenden Technik schaffen könnte«, so Morton.

Erst vor einigen Wochen hatten Toshiba und SanDisk vorhergesagt, dass nicht-flüchtiger Speicher wie Flash bis zum Jahr 2020 so stark im Preis fallen wird, dass Solid-State-Laufwerke pro Gigabyte zumindest günstiger sein werden als Festplatten, die für Unternehmen gedacht sind. Seagate sieht das ganz offensichtlich anders. Allerdings haben Festplatten und SSDs unterschiedliche Stärken und nicht immer ist eine sehr hohe Speicherkapazität so wichtig wie das schnelle Lesen und Schreiben von Daten. Während viele Server inzwischen auf die schnellen SSDs setzen, brauchen Datenzentren und Cloud-Dienste immer mehr Speicherkapazität.

Quelle: Kitguru

Spyder 5 Studio: Kalibrierungsset für Fotografen

Das verspricht Anbieter Datacolor als Unternehmen für Farbmanagementlösungen. Die drei Tools des Spyder 5 Studio sollen korrekt erfasste Aufnahmen, eine konsistente und originalgetreue Farbwiedergabe auf dem Monitor sowie optimal korrigierte Druckergebnisse bieten und so für eine optimierte Übereinstimmung von Monitor- und Druckdarstellung sorgen.

Zum Set gehört das neue Spyder 5 Elite-Kolorimeter, eine Farbkalibrierungslösung, die Monitore auf einen Industriestandard kalibriert, damit Farben akkurat angezeigt werden und Schatten sowie Lichter erhalten bleiben. Der reguläre Einzelpreis dafür beträgt 257 Euro inklusive Mehrwertsteuer, vorausgesetzt wird mindestens OS X 10.7.

Neben der Monitorkalibrierung enthält Spyder 5 Studio Lösungen für die Kalibrierung von Kamera und Drucker: Spyder Cube   ist demnach ein handliches Werkzeug für Fotografen, das bereits bei der Aufnahme Referenzwerte für die Einstellung von Weißabgleich, Belichtung, Schwarzwert und Kontrast für die jeweilige Lichtsituation liefert. Laut Entwickler beschleunigt und präzisiert Cube die RAW-Nachbearbeitung, dafür fallen normalerweise 48 Euro inklusive Mehrwertsteuer an. Spyder Print   schließlich ist ein Spektrokolorimeter zur Erstellung benutzerdefinierter RGB-Druckerprofile für sämtliche Kombinationen von Drucker, Tinte und Papier. Diese ermöglichen laut Anbieter eine größtmögliche Übereinstimmung des Druckergebnisses mit der Darstellung an einem kalibrierten Monitor. Die Kosten per Liste liegen bei 345 Euro inklusive Mehrwertsteuer, verwendbar ist das Werkzeug ab Mac-OS X 10.4 bis 10.7.

Datacolor bietet die drei Farbmanagement-Werkzeuge im Set an: Spyder 5 Studio   enthält die genannten drei Tools zum Preis von 452 Euro inklusive Mehrwertsteuer, was einer Preisersparnis von 30 Prozent im Vergleich zum Einzelkauf entspricht. Abweichend von den einzelnen Produkten gibt der Hersteller die Systemvoraussetzungen für das Set mit für den Mac mit OS X 10.7. bis 10.10 an.

Google startet Android Pay in den USA

Suchmaschinen-Riese Google beginnt heute mit der Auslieferung von Android Pay in den USA . Den Bezahldienst können alle Smartphone-Besitzer nutzen, sofern ihr Gerät NFC unterstützt und mindestens mit Android 4.4 ausgestattet ist. Eine entsprechende App wird ab heute im Play Store erhältlich sein. Wer bereits Google Wallet installiert hat, verwandelt die Software per Update automatisch in die Android-Pay-App.

Google Wallet launcht im Austausch als eigene neue App, die sich speziell auf den Zahlungsverkehr zwischen Freunden und Familienmitgliedern konzentriert. Rabatt-Karten, Geschenkgutscheine und spezielle Sonderangebote wandern zu Android Pay.

Android Pay wird von den vier Kreditkartenanbietern American Express, Discover, MasterCard und Visa unterstützt. Als Partner konnte Google mehr als eine Million Shops gewinnen. Zahlungen per Android Pay sind unter anderem bei McDonald's, Subway, Whole Foods, Walgreens, Rite Aid, Staples und GameStop möglich. Ob und wann Android Pay auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar.

App: Facebook Mentions für iOS

Celebrities und Personen des öffentlichen Lebens will Facebook mit seiner App Mentions unter die Arme greifen. Um die App nutzen zu können, müssen Facebook-Nutzer von den Social-Network-Betreibern als Person des öffentlichen Lebens bestätigt werden. Zum Kreis der Auserwählten zählen unter anderem Schauspieler, Musiker, Sportler oder Journalisten.

Mentions soll ihnen dabei helfen, mit ihren Fans und Abonnenten in Kontakt zu bleiben. So zeigt die App Beiträge, in denen über den Nutzer gesprochen wird. Dieser kann sich dann auf Wunsch einklinken. Ebenfalls möglich sind das einfache Teilen von Status-Updates, eine Q&A-Runde oder Live-Video-Übertragungen. Mit der App können außerdem Updates direkt auf Twitter und Instagram veröffentlicht werden.

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