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Morgenmagazin vom Montag, 15. Juni 2015

15.06.2015 | 06:59 Uhr |

15. Juni 2015 +++ Apple stoppte Beats-Lautsprecher mit Wi-Fi, Bluetooth und NFC +++ Neuer Apple Store auf der Upper East Side +++ Myfox: Home Alarm und Security Camera gegen Einbrüche +++ Apple Watch: OS-Downgrade nur gegen Gebühr +++ Kickstarter-Projekt Holus zeigt virtuelle 3-D-Inhalte +++ Airprint-Server mit Raspberry Pi selbst bauen +++ Blackberry plant angeblich Android-Smartphone +++ 13 neue Mini-Drohnen von Parrot

Was heute wichtig wird: 15. Juni 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Die Schafskälte ist ein Wetterphänomen, auf das man sich verlassen kann. Wenn in der ersten Juni-Hälfte der Kontinent nach den ersten heißen Tagen aufgewärmt ist und die Temperaturunterschiede zum Meer größer geworden sind, ziehen kalte Winde über das Land, die dort auf warme und feuchte Luft treffen- Gewitter sind die Folge und eine tagelange Abkühlung. In manchen Jahren scheint die Schafskälte fast nahtlos auf die Eisheiligen zu folgen, das ist aber Quatsch. Denn je wärmer der Mai war, umso günstiger sind die Voraussetzungen für kalte Tage im Juni, an denen man frisch geschorene Schafe bemitleidet. Immerhin gibt die langfristige Prognose der Meteorologen - also die, die über drei Tage hinausreicht - zur Hoffnung Anlass, dass auch das nächste Wochenende wieder einigermaßen sommerlich wird. Dann also auf in die neue Woche! Peter Müller

Lesetipps für den Montag:

Beats-Lautsprecher mit Wi-Fi: Wie bekommt man gestreamte Musik von Apple Music auf den Wohnzimmerlautsprecher? Entweder über ein Dock mit Lightning-Anschluss oder Airplay, aber nicht direkt aus dem Internet. Laut Variety hatte Apples Tochter Beats Electronics jedoch einen Lautsprecher mit Wi-Fi-Konnektivität fast fertig entwickelt, bevor Apple das Projekt noch vor dem Weihnachtsgeschäft einstellte - oder zumindest ruhen ließ. Der Grund dafür sei zu großer Ehrgeiz der Hardwareentwickler gewesen, die Funktechniken vollkommen neu entwickeln wollten, statt auf Chips bewährter Hersteller zu setzen. Der Lautsprecher hätte neben Wi-Fi auch Bluetooth und NFC unterstützen sollen und sich mit einem Preis von 750 US-Dollar in Konkurrenz zu den Produkten von Sonos platziert.

Google will Chrome für den Mac effizienter machen: Wer weder Safari noch Firefox auf dem Mac als seinen Standardbrowser einsetzt, hört gute Nachrichten von Google. Laut Aussage des Google-Software-Ingenieurs Peter Kasting arbeite das Chrome-Entwicklerteam daran, den Browser für den Mac deutlich effizienter und somit energiesparender zu machen. Fortschritte haben man insbesondere beim Backgroundrendering erreicht, manche Aufgaben des Browsers nehmen bis zu 70 Prozent weniger Prozessorleistung in Anspruch.

Einfache Kollagen in Photoshop Elements und Pixelmator: Im digitalen Zeitalter kann man Bildern noch weniger vertrauen als in den Jahrzehnten zuvor, ist die Bildbearbeitung doch unkompliziert geworden. Auf der anderen Seite kann man nun bequem selbst seine eigene Fotos zu interessanten Kompositionen zusammenstellen - und braucht dafür nicht einmal die Vollversion von Photoshop.

Apple eröffnet neuen Store auf der Upper East Side: Die Neueröffnung eines Apple Stores ist an sich kaum der Rede wert, vor allem wenn in der Stadt schon etliche Niederlassungen stehen. Der neue Laden in der Madison Avenue in der Upper East Side New Yorks ist aber eine Erwähnung wert, Apples Retail-Chefin Angela Ahrendts erschien persönlich zur Eröffnung am Samstag. Der sechste Store in New York ist in einem historischen Gebäude untergebracht, Apple hat versucht, soviel wie möglich von der Authentizität zu erhalten.

Myfox: Home Alarm und Security Camera gegen Einbrüche zuhause

Sowohl bei der fernsteuerbaren Alarmanlage Myfox Home Alarm als auch der Myfox Security Camera handelt es sich laut Hersteller um zwei Lösungen die Einbrüche verhindern sollen. Die Alarmanlage Myfox Home Alarm   ist per App über das Smartphone von unterwegs aus steuerbar und soll dabei einfach zu bedienen sein. Myfox setzt bei seiner Produktlösung bewusst auf Abschreckung und will ein System bieten, das mittels der ”IntelliTAG-Einbruchsensoren” Einbrüche bereits im Vorfeld verhindert. Sobald ein Nutzer das Haus verlässt, wird demnach die Alarmanlage aktiviert. Kehrt er wieder zurück, erkennt Myfox Home Alarm dies und deaktiviert sich automatisch, verspricht der Anbieter.

Um sein Eigenheim im Auge zu behalten, kann der Benutzer einem vertrauenswürdigen Netzwerk aus Familienmitgliedern und Freunden Überwachungsrechte zuweisen. Die Fernbedienung für die Anlage, Key Fob, ermöglicht die Benutzererkennung und dadurch die freihändige Deaktivierung der Anlage. Außerdem kann der Benutzer damit überprüfen, wer jeweils gerade kommt oder geht. Die Idee ist, das System an den Lebensrhythmus und die Bedürfnisse der Familie einfach anzupassen. Zu den IntelliTAGTM-Sensoren für Türen und Fenster bemerkt der Hersteller, dass diese Oberflächenschwingungen analysieren, um zwischen gewöhnlichen Ereignissen und potenziellen Gefahren zu unterscheiden. Bei einem Einbruchsversuch wird der Alarm ausgelöst, und es wird eine Push-Benachrichtigung an das Smartphone des Benutzers gesendet, heißt es bei Myfox weiter. Wer von dem System überzeugt ist, kann es demnächst für 299 Euro erwerben. Die Installation soll dabei einfach sein und innerhalb von wenigen Minuten ohne Kabel und ohne Bohrer eingerichtet werden. Monatliche Gebühren fallen nicht an.

Zur Überwachung dient unabhängig davon oder zusätzlich die Myfox Security Camera   – eine Kamera zum Schutz der Privatsphäre, beschreibt der Hersteller diese Kamera. Sie kommt mit einer fernsteuerbaren Blende und bleibe als Überwachungskamera nur dann in Betrieb, solange es der Nutzer wünscht. Bei Bedarf könne die Blende heruntergefahren werden, um die Privatsphäre zu schützen. Ein Klick auf dem Smartphone, und die mechanische Blende mit Motorantrieb soll sich schließen und das Objektiv vollständig bedecken. Die mechanische Blende der Kamera könne so konfiguriert werden, dass sie sich automatisch öffnet, wenn der Nutzer das Haus verlässt.

Ein integrierter Infrarot-Bewegungsmelder meldet dem Hersteller zufolge die geringste Bewegung, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Sollte der Strom unerwartet ausfallen, zeichnet die Myfox Security Camera mittels der einsetzbaren Batterien weiter und ohne Unterbrechungen auf, heißt es weiter. Die Myfox Security Camera liefert neben der HD-Bildqualität einen großen Sichtwinkel, der den Überblick über ein gesamtes Zimmer erlaube, plus Nachtsicht- und Zoomfunktion. Zudem habe die Kamera eine zuverlässige Anwesenheitserkennung an Bord, die es ermöglicht, die im Haus befindlichen Personen zu sehen und mit ihnen zu sprechen, so Myfox. Die Security Camera gibt es für 199 Euro, beide Produkte sollen ab dem 29. Juni im Computerfachhandel erhältlich sein und sind bereits vorbestellbar.

Optional und kostenpflichtig (ab 10 Euro pro Woche) gibt es das Aufzeichnungssystem Cloud Myfox. Dieses bietet eine Aufzeichnung und Speicherung bis zu 30 Tage Dauerbetrieb, findet die wichtigsten Ereignisse des Tages mittels einer Zeitleiste und erlaubt Zugriff auf die Aufzeichnungen von überall auf der Welt per Internet.

Apple Watch: OS-Downgrade nur gegen Gebühr

Bei der Apple Watch ist es nicht möglich, bei Problemen mit dem Betriebssystem auf eine frühere Version zu wechseln. Die einzige Lösung soll ein kostenpflichtiges Downgrade durch den Apple Support sein.
 Die Problematik im Bezug auf die Apple Watch scheint immer mehr Besitzer der Smartwatch zu treffen. Während dem entsprechende Threads aus dem Apple Support Forum gelöscht wurden, gehen die Diskussionen bei Reddit weiter. An Brisanz gewonnen hat die nicht vorhandene Downgrade-Möglichkeit bei der Beta von Watch OS 2.0, die unter anderem eine deutlich kürzere Akkulaufzeit mit sich bringt.

Zwar warnt Apple vor der Installation von Watch OS 2.0 ausdrücklich davor, dass ein Downgrade nach der Installation nicht mehr möglich sei, doch ähnliche Warnungen gab es auch schon bei iOS-Software. Der große Unterschied zwischen Apple Watch und den iOS Geräten scheint jedoch die bei der Apple Watch die fehlende Recovery-Partition zu sein. Diese ermöglicht es bei iOS Geräten, trotz der zuvor erwähnten Warnung auf eine frühere OS-Version downzugraden. Bei der Apple Watch ist dies dem Support zufolge nur möglich, in dem der Kunde die Apple Watch zum Downgrade einschickt und eine entsprechende Gebühr dafür bezahlt.

Sollte Apple in Zukunft, ähnlich wie im bereits im letzten Jahr geschehen ein Softwareupdate veröffentlichen, durch das einige Funktionen der Smartwatch nicht mehr nutzbar sind (im letzten Jahr u.a. Touch ID beim neuen iPhone), würde die fehlende Downgrade-Funktion bedeuten, dass Nutzer bis zur Veröffentlichung eines neuen Updates warten müssen, um die Smartwatch wieder in vollem Umfang nutzen zu können.

Kickstarter-Projekt Holus zeigt virtuelle 3-D-Inhalte

Ein Hauch von Science-Fiction und Miniaturausgabe des Holodecks aus Raumschiff Enterprise (Star Trek: Next Generation) umweht das Kickstarter-Projekt Holus . Damit lassen sich in einem Gehäuse mit Spiegeln und Displays auf einer Grundfläche von 45 x 45 Zentimetern und 23 Zentimetern Höhe (respektive mit dem größeren Holus Pro: Kantenlänge von 55 Zentimeter und 27 Zentimeter Höhe) digitale Inhalte von Smartphones oder Tablets dreidimensional aus vier verschiedenen Perspektiven und einem 360 Grad-Winkel darstellen. Dafür enthält Holus im Inneren eine vierseitige Glaspyramide für die Projektion sowie passende Sockelanschlüsse. Außerdem bieten die Holus-Produkte drahtlose Verbindungen per WLAN oder Bluetooth. Als ein Ziel  ihres Geräts beschreiben die Entwickler, verschiedene Menschen wie vor einem sozialen Herdfeuer zusammenzubringen, die sich um den Holus herum für gemeinsame interaktive Kommunikationsformen versammeln. So sind damit beispielsweise hologrammartige Telefonkonferenzen oder Spiele möglich, wobei sich die Charaktere aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten lassen. Sogar mittels Neurosensoren über einen Kopfbügel mit Elektroden sollen sich Objekte im Holus über Gedankenkraft steuern lassen. Oder man betrachtet vor dem Druck 3-D-Objekte im Detail.

Während der Home-Holus (Auflösung laut Hersteller: 1600 x 1600 Pixel) zusätzlich einen USB-Port enthält und man damit Apps aus Google Play und vom Apple App Store herunterladen kann, bietet die Pro-Ausgabe  zusätzlich einen HDMI-Anschluss (damit Auflösung laut Hersteller: 1920 x 1920 Pixel) und ein SDK ( Software-Development-Kit), um eigene Anwendungen zu entwickeln.

Als Finanzierungsziel beim Crowdfunding auf Kickstarter hatte man sich 50.000 Kanadische Dollar gesetzt – es sind bereits jetzt über 200.000 Kanadische Dollar geworden. Geliefert werden soll ab März 2016 weltweit. Die Preise sollen bei  850 Kanadischen Dollar für den Holus und 950 Kanadischen Dollar für den Holus Pro liegen. Aktuelle Informationen und genaue technische Daten erhält man auf der Kickstarter-Site des Projekts .

Airprint-Server mit Raspberry Pi selbst bauen

Als die ersten Nutzer vergeblich nach einer Druckfunktion auf ihrem iPad suchten, waren Spott und Hohn groß. Legendär sind die Fotos von auf Fotokopierern liegenden iPads, um damit das Drucken nachzurüsten. Apple antwortete mit Airprint . Nun genügt ein kompatibler Drucker, der sich im gleichen Netzwerk wie das iPad befinden muss. Airprint ist technisch kein Hexenwerk: Der Drucker muss einen PDF-Filter besitzen, da das mobile Gerät PDF-Dateien versendet. Basis bildet das Internet Printing Protocol, das ohnehin von vielen Druckern unterstützt wird. Daher folgten rasch erste Anleitungen, wie sich Airprint nachrüsten lässt.

Linux-Systeme und der Raspberry Pi sind dafür ebenfalls perfekt als Server geeignet. Einmal eingerichtet, können sich auch Android-Tablets verbinden, denn der Google-Playstore bietet auch Apps für Airprint.

Die aktuellen Versionen von Cups enthalten alles, um einen mit dem System verbundenen Drucker für Airprint einzusetzen. Der Drucker sollte betriebsbereit per USB angeschlossen sein. Handelt es sich um einen LAN-Drucker, muss dieser so konfiguriert sein, dass Sie ohne Probleme vom dem System aus drucken können, das Sie als Drucker-Server nutzen wollen. Geben Sie im Adressfeld eines Browsers http://localhost:631 ein, um die Startseite von Cups zu erreichen. Wechseln Sie dort in den Abschnitt „Administration”, und aktivieren Sie auf der rechten Seite die Option „Freigeben von Druckern, welche mit dem System verbunden sind”. Klicken Sie auf „Einstellungen ändern”. Cups fragt Sie jetzt nach dem Benutzernamen und dem Passwort.

Anschließend startet der Dienst neu. Nehmen Sie Ihr iPad zur Hand, und wechseln Sie in eine druckfähige Anwendung wie etwa die „Notizen“. Tippen Sie auf die Schaltfläche „Teilen“ und „Drucken”. Hier sollte unter „Drucker” bereits der Drucker erscheinen. Damit ist die Einrichtung unter Ubuntu schon abgeschlossen.

Andere Distributionen: Da alle Distributionen inzwischen aktuelle Fassungen von Cups mitbringen, stellt sich die Einrichtung von Airprint auch auf anderen Systemen ähnlich da. Es muss dort lediglich darauf geachtet werden, dass ein Paket mit dem Avahi-Daemon installiert und dieser Dienst gestartet ist. Auch die beiden Cups-Ergänzungen „cups-pdf“ und „pythoncups“ stehen für alle Systeme gleichermaßen bereit.

Blackberry plant angeblich Android-Smartphone

Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry will von seinem eigenen Betriebssystem auf Googles Android umsatteln. Das will die Nachrichtenagentur Reuters in dieser Woche von vier brancheninternen Quellen erfahren haben.

Nachdem der Erfolg von Blackberry 10 ausblieb, scheint das Unternehmen nun aufzugeben. Der Versuch, Marktanteile von Apple und anderen Geräte-Herstellern zurückzugewinnen, ist als gescheitert anzusehen. Nachdem Blackberry den Markt vor einigen Jahren noch dominiert hatte, liegt der Marktanteil von Blackberry-Smartphones mittlerweile bei weniger als einem Prozent.

Der Umstieg auf Googles mobiles Betriebssystem würde die neue Unternehmensstrategie unterstreichen, sich künftig verstärkt auf Software und Geräte-Management konzentrieren zu wollen. Ob der Launch eines ersten Smartphones mit Android die Einstellung der Blackberry-10-Produktlinie bedeutet, die 2013 eingeführt wurde, ist bislang noch unklar. Weder Google noch Blackberry wollten die Gerüchte bislang bestätigen.

13 neue Mini-Drohnen von Parrot

Hersteller Parrot hat eine Reihe von preiswerten Mini-Drohnen angekündigt. Die 13 Modelle ermöglichen auch das Bezwingen eines neuen Elements: Wasser. Ein Boot namens Hydrofoil Drone für 169 Euro wird mit einer klassischen Flugdrohne gekoppelt. Danach lässt sie sich über ein Smartphone fernsteuern und überträgt einen Videostream an das Mobilgerät. Die maximale Geschwindigkeit auf dem Wasser beträgt zehn Kilometer pro Stunde, die Laufzeit gibt der Hersteller mit sieben Minuten an.

Zwei weitere Mini-Drohnen (Cargo und Night) für 99 bzw. 129 Euro wiegen lediglich 58 Gramm und ermöglichen dennoch die Aufnahme von Fotos in VGA-Qualität. Die Flugzeit gibt der Hersteller mit neun Minuten an. Das Night-Modell verfügt darüber hinaus über eine LED-Beleuchtung, die Morsesignale übertragen kann.

So verändern Drohnen unser Leben

Bislang wurden die maximal 199 Euro teuren Drohnen nur auf der französischen Seite des Herstellers enthüllt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die neuen Produkte in Kürze auch international zur Verfügung stehen werden.

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