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Morgenmagazin vom Montag, 15. September

15.09.2014 | 06:29 Uhr |

+++ Was heute wichtig wird: 15. September +++ iOS 8 kommt bald +++ Test: Bose Soundtouch 30 - Streaming auf Tastendruck +++ iMovie-Tipp: Audio und Video trennen, Lautstärke anpassen +++

Was heute wichtig wird: 15. September

Guten Morgen!

Am Freitag kommt das iPhone in den Handel, seit letztem Freitag kann man es vorbestellen. Die Lieferzeiten im Apple Online Store sprechen dafür, dass die erste Ladung des iPhone 6 schnell vergriffen war. Die Lieferzeit des iPhone 6 Plus sprang schnell auf "3-4 Wochen", auch Käufer des regulären iPhone 6 mussen inzwischen so lange warten, wenn sie bestellen. Offizielle Zahlen gibt es noch nicht und die Lieferzeit der ersten Charge lässt nicht auf verkaufte Einheiten rückschließen. US-Provider AT&T hat zumindest bekannt gegeben, dass das iPhone 6 bei ihnen einen neuen Vorbestell-Rekord erreicht habe.

Die ersten Camper vor den Apple Storen hatten sich übrigens schon angestellt, bevor das iPhone überhaupt angekündigt war. Am 3. September fanden sich die ersten "Wartenden" in New York am Apple Store ein. In den folgenden Tagen bildeten sich auch an anderen Apple Stores weltweit erste Wartereihen. Dabei geht es längst nicht mehr darum, dass Fans tatsächlich möglichst früh das neue iPhone bekommen möchten. Stattdessen sind die ersten Wartenden in diesen Schlangen bereits seit jahren fast immer bezahlte Werbeträger, die dort die Aufmerksamkeit nutzen sollen. So ist es auch in den aktuellen Fällen. So lange TV-Sender den Hype um iVerkaufsstarts zum Medienereignis machen und die ersten Käufer für Interviews vor die Kamera zerren, wird sich daran wohl auch nichts ändern.

iOS 8 kommt

Noch wichtiger als das neue iPhone wird diese Woche jedoch iOS 8. Denn das neue System erscheint am Mittwoch und wird alle ab dem iPhone 4S erreichen. Wir erklären Ihnen diese Woche deshalb, wie Sie Ihr iOS-Gerät auf das Update vorbereiten, welche Update-Art am sinnvollsten ist und wie Sie die Neuerungen nutzen

Lesetipps für heute:

Die Apple-Musik : Apple zeigt oft guten Geschmack bei der Auswahl ihrer Musik für Werbespots oder bei Apple-Keynotes. Diese Webseite listet alle von Apple verwendeten Lieder auf. Nie mehr rätseln, welcher Künstler für die musikalische Untermalung der Apple-Werbespots sorgt!

Steve Jobs' Büro ist noch unverändert : Tim Cook spricht im Interview über seinen Vorgänger, über die Fernseherhersteller und warum Apple Beats gekauft hat.

Goole schenkt Startups Webstorage für 100.000 Dollar : Um Amazons Cloud-Dominanz anzugreifen, hat Google ein neues Programm aufgelegt. Damit können Startups kostenlosen Cloudspeicher erhalten.

Test: Bose Soundtouch 30 - Streaming auf Tastendruck

Es soll auf der einen Seite alle Möglichkeiten des Musikstreamings bereit stellen, aber die Bedienung soll dabei so unkompliziert wie beim guten alten Kofferradio ausfallen, dafür sorgen 6 große Preset-Tasten an der Oberseite des Systems. Das Bose SoundTouch 30 Wi-Fi Music System ist der größte von drei Lautsprechern in der Serie, groß genug um geräumige Wohnzimmer mit Musik zu beschallen. Nach dem Auspacken steht aber erst die Einrichtung an, die leider wenig zeitgemäß ausfällt.

Der große Lautsprecher will mit PC oder Mac verbunden werden, wo erst einmal der Download einer speziellen Bose SoundTouch-App ansteht. Dann muss das System per USB-Kabel angeschlossen werden, um überhaupt mit dem WLAN verbunden werden zu können. Wenn die Hürde genommen ist läuft alles prima, doch in den Zeiten in denen man ein iPhone ohne PC einrichten kann, sollte die Einrichtung eines Lautsprechers in dieser Preisklasse möglich sein ohne ihn neben den PC wuchten zu müssen. Nach der Einrichtung muss ein Konto erstellt werden, erst dann kann Musik von iTunes oder einem NAS-Laufwerk hinzugefügt werden.

 Nach der Einrichtung läuft alles prima. Von PC oder Mac, iPad oder iPhone kann über die kostenlose Bose App die Musik ausgewählt und gesteuert werden. Das System greift per WLAN auf die Musikbibliothek zu oder spielt per Airplay direkt von iPhone oder iPad. Optional können auch per Aux-Eingang andere Soundquellen verdrahtet angeschlossen werden. Auf dem schwarzen, knackig scharfen OLED-Display auf der Frontseite des Lautsprechers wird auch ohne App angezeigt welcher Song oder Radiosender gerade gespielt wird.

Der große, schwere Lautsprecher liefert detailreichen Klang der Oberklasse, laut genug um auch große Räume oder Partys zu beschallen. Vor allem der satte Bass aus dem Subwoofer macht Spaß, ohne übertrieben zu wirken.  Die Soundtouch-Controller App auf dem PC, Mac, iPhone und iPad ist zwar gut bedienbar, kann aber nicht mit den Möglichkeiten und der Auswahl an Musikdiensten der Konkurrenz, zum Beispiel eines Sonos-Systems aufwarten. Sind aber einmal alle Preset-Tasten mit der Lieblingsmusik oder den Lieblings Radiosendern belegt dann macht das Soundtouch tatsächlich Streaming auf Tastendruck. Wem Internetradio, Airplay und die eigene Musikbibliothek reicht, der ist gut bedient.

Fazit: Einmal eingerichtet, begeistert der Bose Soundtouch 30 mit brillanter Sound, toller Bedienung und seinem edlen Design. Der Funktionsumfang der Apps ist noch ausbaufähig, zudem fällt der Preis (700 Euro) hoch aus.

iMovie-Tipp: Audio und Video trennen, Lautstärke anpassen

Es passiert leicht, dass die Aufzeichnung der Tonspur nicht richtig klappt. Mal ist der Ton zu leise, oder jemand quatscht in die Aufnahme. Dafür bietet iMovie verschiedene Möglichkeiten zur Korrektur.

Unter „Audio“ kann man die Lautstärke eines Clips anpassen und die Tonspur in ein eigenes Objekt kopieren.
Vergrößern Unter „Audio“ kann man die Lautstärke eines Clips anpassen und die Tonspur in ein eigenes Objekt kopieren.

Um die Lautstärke mehrerer Clips anzupassen oder leise Clips anzuheben, markiert man den Clip im Arbeitsbereich und tippt dann unten links auf „Audio“. Nun lässt sich mit einem Schieberegler die Lautstärke verändern. Tippt man rechts auf "Trennen", wird die Tonspur aus dem Clip als eigenes Objekt extrahiert. Man kann auch aus einem Clip nur die Tonspur übernehmen, wenn man beim Import unter "Mehr" auf das Audiosymbol tippt. Hat man einen Clip zweimal aufgenommen, kann man von einem das Bild und vom anderen den Ton nutzen.

Das funktioniert auch mehrfach. Die Originalspur ist mit Lautstärke „0“ weiter vorhanden, die separate Tonspur lässt sich verschieben oder kürzen.
Vergrößern Das funktioniert auch mehrfach. Die Originalspur ist mit Lautstärke „0“ weiter vorhanden, die separate Tonspur lässt sich verschieben oder kürzen.
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