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Morgenmagazin vom Montag, 16. Januar 2015

16.01.2015 | 07:15 Uhr |

Was heute wichtig wird: 16. Januar 2015 +++ Studie: Facebook-Likes verraten Computern Persönlichkeitsprofil +++ iPhone-Nutzer geraten ohne ihr Smartphone unter Stress +++ Logitech veröffentlicht Harmony API für Smart-Home-Geräte +++ PlayBox: Bastler packt PS4 und Xbox One in ein Laptop +++ Skype: Microsoft sucht Beta-Tester für iOS-Version +++ Tipp: Numbers für alltägliche Rechenaufgaben verwenden

Was heute wichtig wird: 16. Januar 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Die Wetteraussichten für heute: im Macwelt-Land herrscht eher ruhiges Winterwetter, ein paar Grad zu warm vielleicht. Am erneut eher milden Winterwetter tragen die Jetstreams auf der Nordhalbkugel die Verantwortung, während sie in Nordamerika Polarluft bis in südliche Breiten tragen, weht in Westeuropa der Wind aus Südwesten und bringt warme Luft aus Nordafrika mit. Es kündigt sich zwar ein Tiefdruckgebiet für die nächsten Tage an, das etwas Kälte, Schnee und Wind bringen könnte, aber kein katastrophales Wetter. Neumond ist am 20. Januar, für den heutigen 16. Januar ist also keine dritte Marcellusflut zu erwarten, wie sie in den Jahren 1219 und 1362 Friesland verwüsteten und die Landkarte der Nordseeküste dramatisch veränderten. 1219 sollen am Marcellus-Tag beinahe 40.000 Menschen ertrunken sein, um die zweite Marcellusflut 1362 rankt sich die Legende von Rungholt. In der Nähe der heutigen nordfriesischen Insel Pellworm auf der heute nicht mehr existenten Insel Strand gelegen, versank am 16. Januar 1362 das gesamte Dorf in der Sturmflut. In den Jahrhunderten danach wuchs der vermutlich eher beschauliche Flusshafen in den Legenden zu einer prächtigen und reichen Stadt, deren Untergang eine göttliche Strafe für ihre Hochnäsigkeit gewesen sein soll. Noch heute könne man bei Sturmflut aus den Tiefen des Wassers die Kirchenglocken der untergegangenen Stadt verzweifelt läuten hören. Mit den Ausschmückungen wuchsen berechtigte Zweifel nicht nur an der Pracht sondern am Ende auch gar an der Existenz Rungholts. Mittlerweile gilt die Existenz eines Dorfes in der von den Legenden beschriebenen Gegend als gesichert, nicht nur Rungholt war in jener Nacht in den Fluten versunken. Das Meer bleibt stärker als der Mensch und das Schicksal Rungholts könnte bald exemplarisch für viele Küstenorte stehen, die sich mit steigenden Meerespegeln auseinander zu setzen haben. Das milde Winterwetter ist schließlich nicht nur Zufall. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen

Klettertour auf den El Capitan nach 19 Tagen erfolgreich beendet : Bekanntlich benennt Apple seine Mac-Betriebssysteme jetzt nach Naturwundern, derzeit steht der Yosemite-Nationalpark Pate. Die Schreibtischhintergründe aktueller Macs ziert ein beeindruckendes Foto des Bergs El Capitan, insofern Mac-Anwender die Nachricht, dass man die Steilwand auch hochklettern kann. 19 Tage haben zwei Freeclimber jedoch dafür gebraucht. Die Expedition wurde übrigens nicht von Apple initiiert und gesponsert...

Bank of America gibt Apple Pay Schwung: Noch ist nicht gewiss, ob sich Apples mobiles Bezahlsystem Apple Pay, das im Oktober 2014 an den Start ging, sich am Markt durchsetzen wird. Die Kunden der Bank of America bringen aber Schwung in das System, seit dem Start von Apple Pay haben nach Angaben der Bank etwa 800.000 Kunden rund 1,1 Millionen Kreditkarten dem System hinzugefügt. Die Bank hat insgesamt etwa 16,5 Millionen Kunden.


Soziales Wecknetz: Was hilft Ihnen morgens am leichtesten aus dem Bett: der Radiowecker mit Snooze-Taste? Der klassische Lärmer mit den beiden lauten Klangschalen? Das iPhone, auch mit Weckwiederholung? Oder der telefonische Weckdienst? Mit Wakie bietet sich nun ein neuer Dienst an, der das iPhone mit einem sozialen Weckdienst verbindet. Die Teilnehmer können sich darüber zu festgelegten Zeiten gegenseitig aus den Federn klingeln. Interessant wahrscheinlich für hartnäckige Snooze-Tasten-Drücker.

Expansion: Am 19. Februar beginnt das chinesische Jahr des Schafs. Bis zum Neujahrsfest will Apple fünf neue Apple Stores in China eröffnet haben, berichten chinesische Medien. Der von Apple länger ausgekündigte Ausbau seiner Präsenz in China geht damit wieder ein Stück voran.

Studie: Facebook-Likes verraten Computern Persönlichkeitsprofil

Schon zehn Likes sollen für die Computer ausgereicht haben, um den Charakter einer Person besser einzuschätzen zu können als Arbeitskollegen, berichtet Bild der Wissenschaft im Artikel ” Computer können uns besser kennenlernen als Freunde ”. Demnach haben Forscher um Wu Youyou von der University of Cambridge über 86000 Facebook-Nutzer nach deren ”Likes” befragt, etwa ihre Vorlieben für Bilder, Videos, Texte und Kommentare auf Facebook. Zudem mussten die Teilnehmer einen umfangreichen psychologischen Test absolvieren, der Aufschluss über ihre Persönlichkeitsmerkmale wie Neurotizismus, Introversion und Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit bietet. Die Daten ließen die Wissenschaftler dann durch ihre Computer laufen und korrelierten Muster von Likes mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen. So soll etwa jemand, der auf Facebook Bilder von Salvador Dali mag und Beiträge zum Thema Meditation ”likt”, einen vergleichsweise hohen Grad von Offenheit demonstrieren.

Um herauszufinden, wie gut ihre Computersysteme im Analysieren tatsächlich sind, wurden anschließend Freunde und Angehörige der Versuchsteilnehmer um deren Einschätzung gebeten. Der Vergleich der Ergebnisse mit den Resultaten der Computeranalysen soll gezeigt haben, dass zehn Likes für die Computer schon reichen, um den Charakter einer Person besser als Arbeitskollegen einzuschätzen, um in der Charakteranalyse besser als Freunde zu sein, benötigten die Computer demzufolge mindestens 70 Likes, bei Familienmitgliedern seien es schon 150, und bei Lebenspartnern waren immerhin wenigstens 300 Likes erforderlich.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass man auf diese Weise der digitalen Analyse von Facebook-Likes Personen potentiell besser einschätzen könne, als die meisten Menschen, mit denen ein per Computer analysierter Nutzer zu tun habe – im Durchschnitt sollen von jedem Facebook-Nutzer 227 ”Gefällt mir”-Angaben vorliegen. Die Forscher sehen dabei durchaus eine Gefahr auf Verletzung der Privatsphäre und unterstützen dem Bericht zufolge die Entwicklung von Regelungen, die Nutzern volle Kontrolle über den Zugang zu ihren digitalen Spuren ermöglichen sollen.

iPhone-Nutzer geraten ohne ihr Smartphone unter Stress

US-Forscher der Universität von Missouri sind in einer Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass eine zeitweise Trennung vom iPhone beim Besitzer zu Stress führen kann. Dazu wurden 40 Probanden mit einem Puzzle konfrontiert, wobei gleichzeitig der Blutdruck gemessen wurde. Im zweiten Durchgang mussten sie diesen Test ohne Smartphone bestehen.

Dieses lag in der Nähe und wurde von den Forschern während des Tests angerufen. Das wiederum führte zu einem Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Befragungen ergaben, dass die Teilnehmer zudem unter Angstgefühlen litten, wenn das Smartphone nicht jederzeit in die Hand genommen werden konnte. Die Ergebnisse der Teilnehmer im Puzzle-Test fielen ohne Smartphone wie erwartet deutlich schlechter aus. Als Grund führen die Macher der Studie das Unvermögen der Probanden an, das eingehende Telefonat nicht annehmen zu können.

In weiteren Studien wollen die Forscher nun untersuchen, welche weiteren Auswirkungen eine Trennung vom Smartphone nach sich ziehen könnte.

Logitech veröffentlicht Harmony API für Smart-Home-Geräte

Hersteller Logitech will seine Marke Harmony zur Schaltzentrale für smarte Geräte im Wohnzimmer und der Hauselektronik ausbauen. Hierfür steht Entwicklern eine API zur Verfügung , mit der über 270.000 vernetzte Geräte von Herstellern wie Nest, Honeywell, Sonos oder SmartThings angesteuert werden können.

Die API soll Entwicklern direkten Zugriff auf die Harmony-Plattform bieten, um damit Schlösser, Thermostate, intelligente Lampen, Sensoren, TV-Geräte und ähnliche Systeme steuern zu können. Sogar Sprachkommandos, Gesten und Bewegungssteuerung sind als Bedienmöglichkeit vorgesehen. Der Ausruf „Film anschauen“ könnte den Fernseher einschalten, den betreffenden Kanal am TV wählen und das Sound-System hochfahren.

Schon jetzt lassen sich unterschiedliche Geräte aus der Unterhaltungselektronik mit den von Logitech angebotenen Harmony-Fernbedienungen steuern. Eine Fernbedienung reicht dabei aus, um Verstärker, TV, Spielkonsole oder Set-Top-Box zu steuern.

PlayBox: Bastler packt PS4 und Xbox One in ein Laptop

Der Bastler Ed Zarick hatte bereits in der Vergangenheit zwei ganz besondere Laptops vorgestellt. Im Xbook One steckte eine Xbox One von Microsoft und im Playbook 4 die Playstation 4 von Sony. Sein neuester Streich: Die PlayBox.

Die PlayBox wirkt auf den ersten Blick wie ein sehr klobiger Laptop. Das täuscht, wenn man bedenkt, das Zarick darin sowohl eine Xbox One als auch eine Playstation 4 gepackt hat. Die Sony-Konsole befindet sich auf der linken Seite innerhalb des kompakten Gehäuses. Die Microsoft-Konsole auf der rechten Seite.

Als Monitor dient ein 22 Zoll großer Full-HD-Bildschirm von Vizio. Beide Spielekonsolen werden über ein Netzteil mit Strom versorgt. Eine Steckdose muss sich also in der Nähe befinden, um die PlayBox nutzen zu können. Hinzu kommt ein Schalter, über den der Besitzer festlegen kann, ob er die Playstation 4 oder die Xbox One nutzen möchte. Beide Spielekonsolen lassen sich nicht gleichzeitig nutzen, weil der integrierte Lüfter eine Überhitzung nicht verhindern könnte.

Alle Anschlüsse der Konsolen sind nutzbar, wozu die USB-, HDMI- und Netzwerkanschlüsse gehören. Zwar besitzt die PlayBox nur einen HDMI-Anschluss, allerdings ist im Inneren ein HDMI-Switch eingebaut, der automatisch auf die aktuell genutzte Konsole umschaltet.

Laut Zarick handelt es sich bei der PlayBox um einen Prototypen, den er für einen Kunden konzipiert und gebaut habe. Er könnte sich vorstellen, weitere Exemplare zu bauen. Aufgrund der Komplexität würde die PlayBox aber deutlich mehr kosten, als die Xboox und Playbooks, die um die 1400 US-Dollar kosten. Weitere Infos zur PlayBox finden Sie auf der Website von Ed Zarick.

Skype: Microsoft sucht Beta-Tester für iOS-Version

Skype 5.9 für iPhone ist erschienen und bringt eine Reihe von Verbesserungen mit. So werden nun beim Eintippen der ersten Ziffern einer Telefonnummer die passenden Kontakte eingeblendet. Der Chat-Picker wurde ebenfalls verbessert und soll nun den schnelleren Start von Konversationen mit Gesprächspartnern aus den Kontakten und Gruppen erlauben. Dazu muss der Anwender auf das Chat-Symbol klicken und dann auswählen, mit wem er sich unterhalten möchte.

In der Ankündigung der neuen Version weist Microsoft darauf hin, dass für künftige Versionen das Feedback der Skype-Fans wichtig sei. Ü ber diese Microsoft-Website können sich Skype-Nutzer für die Teilnahme am "Pre-release Program" für Skype bewerben. Die Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt sein, eine gültige Mail-Adresse besitzen und ein Skype- oder Microsoft-Konto besitzen.

Numbers für alltägliche Rechenaufgaben verwenden

Viele scheuen den Einstieg in Numbers, weil sie beim Stichwort Tabellenkalkulation gleich an komplexe Formeln und Rechenoperationen denken. Dabei kann Numbers viele alltägliche Rechnungen anschaulich und simpler als der Taschenrechner in OS X erledigen. Beispielsweise wenn man eine lange Liste von kleinen Beträgen, Stunden oder anderen Werten aufschreiben und zusammenzählen will.

Um das Prinzip zu verstehen, genügt es schon, ein paar Werte, die man zusammenrechnen will, in eine Tabelle zum Beispiel untereinander einzutragen. Dann reicht es, alle Zellen, in denen eine Zahl steht, mit gedrückter Befehls- („cmd“) oder Umschalttaste („shift“) zu markieren. Um sie zusammenzuzählen, klickt man als Nächstes oben auf „fx“ (Funktion) und wählt „Summe“. Schon erscheint der Wert in der Zelle darunter. Ebenso einfach lässt sich die Zelle mit dem Mittelwert der Zahlen, dem größten (Maximum) oder kleinsten Wert (Minimum) füllen.

Einfache Operationen wie Summen oder erste Additionen per Formeln gelingen sehr einfach und schnell.
Vergrößern Einfache Operationen wie Summen oder erste Additionen per Formeln gelingen sehr einfach und schnell.

Genau so einfach funktioniert der Umgang mit Formeln. Soll zum Beispiel in der vierten Zeile der Tabelle immer die Summe aus den vier Zellen darüber stehen, markiert man die Zelle für das Ergebnis, klickt dann oben wieder auf Funktion und wählt diesmal „Formel“. Numbers fügt automatisch eine Formel für die mit Zahlen ausgefüllten Zellen darüber ein. So lassen sich leicht Tabellen für Rechnungen oder Ähnliches erstellen, die bestimmte Felder addieren.

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