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Morgenmagazin vom Montag, 17. Januar 2014

17.01.2014 | 07:25 Uhr |

iPhone bei China Mobile - Tim Cook verspricht "großartige Dinge" +++ Neuer Seed für OS X 10.9.2 +++ Isaacson hält Google für innovativer als Apple +++ Mac-Giro 8 jetzt mit SEPA-Umstellungsassistent +++ Spotify streicht Begrenzungen für werbefinanziertes Gratis-Abo +++ BitTorrent-Erfinder arbeitet an neuer Verschlüsselungssoftware +++ Facebook verliert junge Nutzer und legt bei über 55-Jährigen zu +++ Box bietet gratis 50 GB Online-Speicher +++ Redtube-Abmahner versuchen abzutauchen +++ Yahoo-Chefin Marissa Mayer feuert ihren COO +++ Samsung Galaxy Tab 3 Lite offiziell angekündigt

iPhone bei China Mobile - Tim Cook verspricht "großartige Dinge"

Nach sechsjährigen Verhandlungen hat Apple den Verkauf von iPhones über Chinas größten Provider China Mobile am heutigen Freitag begonnen. Der Carrier mit 736 Millionen Kunden hatte erst vor zwei Tagen offiziell bestätigt, eine langjährige Vereinbarung mit "breitem Potential" mit Apple geschlossen zu haben. Vorbestellungen nimmt China Mobile jedoch seit 25. Dezember an. Alut der Nachrichtenagentur Reuters haben bereits 1,3 Millionen Kunden ein iPhone geordert. Apple-CEO Tim Cook verteilte persönlich zusammen mit dem China-Mobile-Chef Xi Guohua im Hauptquartier des Providers in Peking handsignierte iPhones an einige Dutzend Kunden, berichtet Bloomberg. Dabei wurde Cook auch nach neuen Modellen gefragt, insbesondere sind in China große Bildschirme begehrt. "Wir sprechen niemals über künftige Produkte", erklärt Cook die Apple-Philosophie, "Wir arbeiten an großartigen Dingen, wir wollen dies aber geheim halten. Auf diese Weise werden Sie umso begeisterter sein, wenn Sie sie sehen."

In China hat Apple starkes Wachstumspotential, hinter Samsung und drei einheimischen Herstellern ist Apple dort nur Fünfter im Smartphone-Markt. Laut Canalys hat Apple gar mit einem rückläufigen Anteil zu kämpfen, zuletzt lag der nur bei sechs Prozent, im Jahr 2011 waren es noch zehn Prozent. Analysten rechnen mit 10 bis 30 Millionen iPhones, die Apple zusätzlich pro Jahr verkaufen könnte, wenn es im Angebot von China Mobile verfügbar ist. Über die Provider China Unicorn und China Teecom, mit denen Apple schon länger im Geschäft ist, verkauft der iPhone-Hersteller Schätzungen zufolge etwa zwei Millionen Stück im Monat. Für den Verkaufsstart soll Foxconn bereits über eine Million Geräte an China Mobile geliefert haben.

Neuer Seed für OS X 10.9.2

Apple hat seine Entwicklergemeinde mit einem neuen Seed von OS X 10.9.2 versorgt, berichtet unter anderem 9to5Mac. Die erste Beta des Mavericks-Updates hatten Entwickler schon vor gut einem Monat erhalten, die neue Fassung ist über den Mac App Store verfügbar, sofern die erste Beta des Updates installiert ist. Alle anderen Entwickler können sich das Update von Apples Entwickler-Portal laden. OS X 10.9.2 wird einige Neuerungen bringen, schon in der ersten Beta haben Apps wie Nachrichten oder Facetime Erweiterungen erhalten, so werden bald auch Facetime-Verbindungen nur mit Tonspur möglich sein - kostenlose Telefonate über das Internet. Mit dem neuen Seed 13C39 lassen sich nun Anrufer in Facetime und Nachrichten blockieren, die Informationen über gesperrte Anrufer synchronisieren die Apps auch für iOS und lassen sich in den Voreinstellungen der Apps verwalten.

Isaacson hält Google für innovativer als Apple

Walter Isaacson, Autor der viel beachteten Steve-Jobs-Biographie, hat in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC Apple Einfallslosigkeit vorgeworfen – Google sei innovativer. Während Apple in dieser Woche lediglich mit der überfälligen Nachricht einer Kooperation mit China Mobile aufwarten konnte, kaufte Google den Thermostathersteller Nest - und habe damit seine "erstaunlich starke und integrierte Strategie" offenbart. Google werde damit das "Internet der Dinge" vorantrieben und alle Geräte der Verbraucher vernetzen. "Heutzutage kommt die größte Innovation von Google. Fadell war in dem Team, das den iPod entwickelte. Er war tief drin in Apples Kultur ... Apple war so innovativ... Jetzt geht Fadell z Google, weil er Teil des Nest-Geschäfts ist," klagt Isaacson.

Tim Cook stehe nun nach Ansicht Isaacson vor zwei großen Aufgaben. Zum einen müsse er die "Firma übernehmen" und seine eigenen Leute in den Aufsichtsrat bringen. Die Aktionärsversammlung Ende Febrar sei die Gelegenheit dazu. Derzeit werde der Aufsichtsrat noch von Steve Jobs' Leuten bestimmt, die "wahrlich kein Tim-Cook-Fanclub" seien. Zum anderen müsse Cook es seinem Vorgänger gleichtun und den Markt mit einem Unruhe stiftenden Gerät aufmischen, wie das zuvor mit iPod, iPhone und iPad gelungen war. Dies müsse noch in diesem Jahr geschehen, Cook hatte zuletzt Andeutungen über "neue Produktkategorien" im zweiten Halbjahr 2014 gemacht.

Mac-Giro 8 jetzt mit SEPA-Umstellungsassistent

Mac-Giro 8 unterstützt dem Anbieter zufolge nun weitere HBCI-Ausführungsarten, darunter SEPA-Dauerauftrag (Einreichen, Bestand abfragen, Löschen),SEPA-Dauerlastschrift (Einreichen, Bestand abfragen, Löschen) und SEPA-Lastschriftrückgabe sowie SEPA-Eil-Sammelüberweisung. Weitere neue Funktionen erfährt man auf der Übersichtssite des Entwicklers . Ein Teil dieser Optionen ist nicht für die Light-Version verfügbar. Eine weithin interessante und wichtige Neuerung ist der SEPA-Umstellungsassistent, mit dem sich die eigenen Konten auf Vollständigkeit der Daten für SEPA überprüfen, alle Fremdkonten von Kontonummer und BLZ auf IBAN/BIC sowie alle noch auszuführenden Transfers und die Vorlagen auf SEPA-Formate umstellen lassen. Falls nur die Kontonummer und BLZ des Empfängers vorliegt, lässt sich per Knopfdruck in der Überweisung auf diese Eingabemöglichkeit umschalten, die Kontonummer und BLZ eingeben, wieder zurückschalten und die IBAN sowie BIC wird eingesetzt, so der Entwickler.

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum) und betrifft über kurz oder lang jeden Kontoinhaber, ob Privatperson oder Unternehmen. Offiziell gültig ist die entsprechende EU-Verordnung ab dem 1. Februar 2014. Übergangsbestimmungen gestatten aber Verbrauchern, bis zum 1. Februar 2016 weiterhin ihre Kontonummer und Bankleitzahl zu verwenden sowie im deutschen Einzelhandel das elektronische Lastschriftverfahren weiter zu nutzen. Außerdem sollen laut einem Vorschlag der europäischen Kommission Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften weiterhin bis zum 1. August 2014 im nationalen Format annehmen dürfen. Dennoch kommt die Umstellung definitiv, und man sollte sein Bankprogramm daraufhin prüfen, ob der neue Standard prinzipiell unterstützt wird. Näheres zumSEPA-Verfahren erfährt man auf der Homepage der Deutschen Bundesbank.

Mit Mac-Giro 8 lassen sich über eine eigene Schnittstelle auch Paypal-Konten abfragen, DIN-A4 SEPA-Überweisungsvordrucke bedrucken und SEPA-Überweisungen und -Lastschriften innerhalb Deutschlands ohne BIC vornehmen. Dazu kommen weitere Neuerungen und Verbesserungen.

Mac-Giro 8 läuft auf PowerPC- sowie Intel-Macs ab Mac-OS X 10.4. Das Programm kostet bei Download 119 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Das im Umfang eingeschränkte Mac-Giro 8 Light richtet sich vornehmlich an Privatanwender und schlägt mit 39 Euro für ein Eigenkonto zu Buche, weitere Konten oder Unterkonten lassen sich zur Verwendung in der Software hinzukaufen ( Preisliste ). Depotabfragen sind damit aber nicht möglich. Ein Upgrade von Version 7 Light auf 8 gibt es zum Preis von 19 Euro, von der umfassenderen Version Mac-Giro 7 auf 8 kostet es 59 Euro.

Spotify streicht Begrenzungen für werbefinanziertes Gratis-Abo

Spotify streicht Begrenzungen für werbefinanziertes Gratis-Abo (c) spotify.com
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© spotify.com

Über den offiziellen Blog gaben die Betreiber des Musik-Streaming-Dienstes Spotify bekannt, dass auf allen Plattformen künftig keine Zeitlimits mehr gelten werden. Bislang wurden Nutzer der werbefinanzierten Version nach einer sechsmonatigen Schonfrist auf wenige Stunden pro Monat begrenzt. Wer Spotify Free installiert, kann künftig also auch ohne zeitliche Beschränkung Musik auf seinen PC, sein Tablet oder sein Smartphone streamen.

Schon im Dezember hatte Spotify die Beschränkungen für die Smartphone- und Tablet-Versionen auf iOS und Android aufgehoben.

Musik-Bibliothek: Spotify - gratis Musik-Stream im Test

Dennoch unterscheiden sich Gratis- und Bezahl-Version auch weiterhin voneinander. Kunden mit einem Premium-Abonnement für 9,99 Euro im Monat können Musik ohne Werbeeinblendungen genießen. Darüber hinaus bieten die Betreiber die Musikstücke in einer Soundqualität von 320 KBit/s an und erlauben Bezahl-Mitgliedern die gezielte Auswahl von Songs. Ein weiterer Unterschied ist die Möglichkeit, Lieder oder komplette Alben auf das Smartphone oder Tablet zu laden, um diese auch unterwegs nutzen zu können, ohne den Datentarif hierfür belasten zu müssen.

BitTorrent-Erfinder arbeitet an neuer Verschlüsselungssoftware

BitTorrent-Erfinder arbeitet an neuer Verschlüsselungssoftware (c) istockphoto.com/alexskopje
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Vor gut einem Jahrzehnt erfand Bram Cohen mit dem BitTorrent-Protokol eine Möglichkeit zum Dateiaustausch ohne zentrale Server. Vielmehr werden die Pakete unter den Nutzern getauscht und verteilt. Derzeit arbeitet Cohen an einer Software namens DissidentX. Gemeinsam mit Forschern aus Stanford soll damit der versteckte Transport von Botschaften in anderen Botschaften möglich werden. Diese als Steganographie bezeichnete Methode setzt auf eine verborgene Speicherung und Übermittlung. So könnten private Informationen in einer unverdächtigen Webseite, einem Dokument oder einer Filmdatei versteckt werden.

Diese sollten so unverdächtig wie möglich ausfallen. Im Idealfall können Dritte gar nicht erkennen, dass überhaupt eine Kommunikation stattfindet. DissidentX verteilt die Information über die komplette Datei, aktuelle Techniken platzieren Daten meist nur am Anfang oder Ende eines Dokuments.

Gut verschlüsselt: So verschlüsseln Sie Ihre Daten richtig

DissidentX werde nach Angaben von Cohen nicht nachweisbar sein. Mit seiner Software möchte der Entwickler das „Gleichgewicht der Kräfte“ wieder herstellen. Nach dem NSA-Skandal sehnen sich viele Anwender wieder nach einer privaten Kommunikationsmöglichkeit über das Internet.

Facebook verliert junge Nutzer und legt bei über 55-Jährigen zu

Facebook verliert junge Nutzer und legt bei über 55-Jährigen zu (c) facebook.com
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Das US-Unternehmen iStrategyLabs stellt eine Abwanderung junger Nutzer aus Facebook fest. Den Daten zufolge hätte das soziale Netzwerk in den vergangenen drei Jahren 25 Prozent der Nutzer im Alter von 13 bis 17 Jahren verloren. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen wanderten in diesem Zeitraum 7,5 Prozent der Nutzer ab.

Zulegen konnte Facebook hingegen bei älteren Nutzern. So sei in den vergangenen drei Jahren ein Anstieg der über 55-Jährigen um über 80 Prozent festzustellen.

Zwar beziehen sich die von iStrategyLabs erfassten Daten nur auf US-amerikanische Facebook-Nutzer, dennoch scheint die Abwanderung junger Nutzer auf Facebook ein weltweites Phänomen zu sein. Schon vor einem Jahr teilte Facebook der US-Börsenaufsicht mit, dass man eine Verlagerung der Interessen junger Nutzer auf Angebote wie Instagram feststellen müsse. Dieser Trend müsse im Auge behalten werden, um die geschäftlichen Grundlagen nicht zu gefährden.

Teure Abmahnungen vermeiden: Diese rechtlichen Fallstricke lauern auf Facebook

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch die US-Investmentbank Piper Jaffray's, die vor wenigen Monaten feststellte, dass der Anteil der Jugendlichen, die Facebook als ihr liebstes soziales Netzwerk ansehen, von 42 auf 23 Prozent gesunken sei.

Box bietet gratis 50 GB Online-Speicher

Der Cloud-Speicheranbieter Box hat seine iOS-App für iPhone und iPad in einer neuen, stark verbesserten Version veröffentlicht. Im Blogeintrag zur Feier der neuen App verspricht Box: Wer die App innerhalb der nächsten 30 Tage ausprobiert, der erhält 50 GB kostenlosen Online-Speicher auf Lebenszeit.

Die App wurde komplett neu entwickelt und die Bedienung vereinfacht. Außerdem gibt es nun eine Vorschau für über 100 Dateitypen. Verbessert wurde das Rendering von beispielsweise Powerpoint-, PDF-Dateien und Fotos. Neu hinzu kommt auch eine Volltextsuche innerhalb aller in der Box-Cloud abgelegten Dokumente.

Die 50 GB Gratis-Online-Speicher erhalten sowohl bestehende als auch neue Box-Nutzer. Box weist auf dieser Seite zum Aktionsangebot hin, dass bestehende Box-Nutzer sich in der App nach dem Update zunächst abmelden und dann wieder anmelden müssen, um den zusätzlichen Online-Speicher zu erhalten. Neue Box-Nutzer erhalten nach der Anmeldung eine Mail an die angegebene Mail-Adresse, über die sie zunächst ihre angegebene Mail-Adresse bestätigen müssen. Erst danach werden die 50 GB aktiviert.


Download: Box 3.0 für iPhone und iPad

Redtube-Abmahner versuchen abzutauchen

Das Schweizer Unternehmen The Archive AG ist dafür verantwortlich, dass in Deutschland Redtube-Nutzer von der Anwaltskanzlei Urmann + Collegen Abmahnungen erhalten. Jetzt wurde bekannt: Kurz nach dem Start der Abmahnaktion trat der Chef von The Archive AG, der in Zürich lebende Deutsche Philipp Wiik, am 27. Dezember 2013 von seinem Posten zurück. In der Folge musste sich auch die bisher in Zürich ansässige "The Archive AG" eine neue Adresse suchen, ansonsten hätte dem Unternehmen in Zürich eine Zwangsliquidation durch das Handelsregister Zürich gedroht, wie Handelszeitung.ch meldet .

Dem am Mittwoch aktualisierten Handelsregister-Eintrag von "The Archive AG" ist zu entnehmen, dass der neue Standort und auch ein neuer Chef nun offenbar gefunden wurden. Die Firma residiert nun in Weisslingen, wo auch ihr neuer Chef lebt. Neuer Chef von "The Archive AG" ist demnach der Afrikaner Djengue Nounagnon Sedjro Crespin.

Schweizer Medien berichten, dass die seltsame Entwicklung bei "The Archive AG" damit zusammenhängen könnte, dass die Behörden in der Schweiz gegen das Unternehmen ermitteln. Durch die Weitergabe der IP-Adressen der Redtube-Nutzer könnte der bisherige Chef des Unternehmens sich strafbar gemacht haben. Die Zeitung "Die Welt" meldet, dass unterm Strich die Abmahnkanzlei von der Entwicklung profitieren könnte. Sie könnte das ganze Geld für sich behalten.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer feuert ihren COO

Yahoo-Chefin Marissa Mayer feuert ihren COO (c) Yahoo
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© Yahoo

Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat Henrique de Castro überraschend gefeuert. Henrique de Castro war im Oktober 2012 von Google zu Yahoo gewechselt und hat dort bisher als Chief Operating Officer (COO) das Tagesgeschäft verantwortet.

Mayer war selbst im Juli 2012 von Google zum Yahoo-Chefposten gewechselt und hatte wenige Monate später Henrique de Castro zu Yahoo geholt. Seinerzeit würdigte Mayer die Erfahrungen von de Castro im Bereich des Online-Werbegeschäfts und beim Aufbau eines globalen Unternehmens.

Die Mitteilung von Yahoo an die US-Börsenaufsicht über den Weggang von Henrique de Castro fällt sehr knapp aus. Ein Nachfolger wird noch nicht genannt. Dieser Mitteilung vom 15. Januar ist zu entnehmen, dass de Castro bereits ab dem 16. Januar nicht mehr als COO bei Yahoo tätig ist. Die ihm zugesicherten Bonus-Zahlungen sollen ausgezahlt werden.

Die Website Re/code zitiert aus einer Mail , die Mayer angeblich an die Mitarbeiter geschickt habe, um sie über den Weggang von de Castro zu informieren. "Ich habe die schwierige Entscheidung getroffen, dass unser COO, Henrique de Castro, das Unternehmen verlassen soll. Ich schätze Henriques Beiträge und wünsche im das Beste für seine künftigen Herausforderungen", heißt es in der Mail.

Samsung Galaxy Tab 3 Lite offiziell angekündigt

Samsung Galaxy Tab 3 Lite offiziell angekündigt (c) Samsung
Vergrößern Samsung Galaxy Tab 3 Lite offiziell angekündigt (c) Samsung
© Samsung

Der Markt für Billig-Tablets boomt weiterhin und wird laut jüngsten Prognosen in diesem Jahr kräftig wachsen. Exakt für diesen Markt hat Samsung am Donnerstag nun das neue Samsung Galaxy Tab 3 Lite vorgestellt. Samsung verrät zwar derzeit noch keinen Preis, aber das Gerät könnte für unter 200 Euro mit WLAN und 3G + WLAN hierzulande erhältlich sein.

Das Samsung Galaxy Tab 3 Lite besitzt ein 7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel. In dem Gerät steckt eine mit 1,2 GHz getaktete Dual-Core-CPU. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 2-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, Android 4.2 (Jelly Bean), Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, 1 GB Arbeitsspeicher und 8 GB interner Speicher (erweiterbar per MicroSD um bis zu 32 GB). Hinzu kommen GPS, ein Beschleunigungssensor und ein 3600-mAh-Akku. Die Größe des Geräts gibt Samsung mit 116,4 x 193,4 x 9,7 Millimeter an und die WiFi-Variante des Tablets soll 310 Gramm wiegen.

Samsung verrät derzeit noch nicht, ab wann das Samsung Galaxy Tab 3 Lite genau erhältlich sein wird. Es soll aber weltweit angeboten in zwei Varianten (WLAN und 3G + WLAN) und jeweils in den Farben Schwarz und Weiß angeboten werden. Wir rechnen mit einem Preis von deutlich unter 200 Euro.

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