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Morgenmagazin vom Montag, 21. Juni 2021

21.06.2021 | 06:59 Uhr | Peter Müller

Macbook Pro mit M1X soll Ende Oktober erst kommen +++ Google will "Wo ist?" für Android nachbauen +++ Saturn startet Gegenoffensive zu Amazons Prime-Day +++ Falsche Paket-SMS: Opfer bleiben auf hohen Kosten sitzen +++ 21. Juni +++ Macbook Pro M1 für 1 Euro mit Gratis-Router und 5G-Tarif im Deal

21. Juni: Unsterbliche Partien

Macwelt wünscht guten Morgen! Es ist Sommer, exakt seit 5.31 Uhr, als die Sonne am 23sten Breitengrad im Zenit stand. Das war nahe des Perlflussdeltas und den Städten Guangzhou, Shenzen und Hongkong, also dort, wo allmählich die Endfertigung des iPhone 13 beginnt. Auf ihrem scheinbaren Weg über den Himmel macht sich die Sonne jetzt wieder auf den Weg in den Süden - wenn sie dann den Äquator überquert, wird es Zeit, für die Vorstellung der nächsten iPhone-Generation.

Aber wir wollen noch nicht an den Herbst denken, sondern hoffen, dass der Sommer gut wird oder bleibt. Etwa die Hälfte der Bundesbürger hat eine erste Impfung erhalten, fast ein Drittel ist komplett immunisiert und sollte daher selbst gegen die Delta-Variante gut gerüstet sein, die einem zu lockeren Land schnell die Überhand gewinnt. Das erlebt Großbritannien nun, dessen Strategie, möglichst vielen eine erste Impfung zu verpassen und die zweite so lange wie nur möglich heraus zu zögern, jetzt dem Land auf die Füße fallen könnte. Aber wir wollen nicht unken, nicht an einem so schönen Tag, der in einigen Gegenden wieder eine lange ersehnte Abkühlung bringen wird.

Der Fußballsommer 2021 in Deutschland könnte noch eine Weile weitergehen, seit Samstag sieht das wieder besser aus, aber an sich macht die ganze Sache inmitten der Pandemie nicht wirklich Spaß. Im heutigen Kalender stehen natürlich zahlreiche Erinnerungen an frühere Spiele, die man auf der einen Seite vergessen möchte und auf der anderen gar nicht genug davon bekommen kann. Die sogenannte "Schmach von Cordoba", die Österreicher eher als "Wunder von Cordoba" erinnern, wenn sie nicht schon narrisch geworden sind wie weiland Edi Finger, ereignete sich am 21. Juni 1978. Deutsche und Österreicher mussten beide von einer seltsamen WM in einer Diktatur danach heimfahren, und das im dortigen Winter. Kann man schon mal für Katar 2022 eine Wiederholung vereinbaren. Aber Österreich nach einem Unentschieden gegen die Ukraine im Achtelfinale dieses Turniers und die Deutschen nicht? Für die Alpenrepublik wäre das eine weitere unsterbliche Partie.

Die auch genau sogenannte "Unsterbliche Partie" ereignete sich ebenso an einem 21. Juni, aber deutlich früher, nämlich vor 170 Jahren. Noch dazu in einer anderen Sportart: Schach. Die beiden Schachmeister Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky trafen sich in London zu einer freien Partie, also keinem Titelkampf. Anderssen hatte weiß, opferte einen Läufer, beide Türme und sogar die Dame, setzte aber Kieseritzky dennoch mit seinen Leichtfiguren matt. Fußball ist eben bei Weitem nicht wie Schach.

Der 21. Juni vor nunmehr 400 Jahren markiert indes einen dunklen Punkt der österreichischen Geschichte. In Prag ließ der Habsburgerkaiser Ferdinand II. am Sommeranfang 1621 die Rädelsführer des Ständeaufstandes hinrichten, der drei Jahre zuvor zu einem Auslöser eines Konflikts wurde, der 30 Jahre andauern sollte. Die zur Warnung der böhmischen Stände beschlossen Maßnahme, die Köpfe der zwölf Hingerichteten an den Altstädter Brückenturm zu nageln, hat nicht unbedingt zur Deeskalation beigetragen. Den Schweden gefiel die Zerstrittenheit in Mitteleuropa, weswegen sie in Folge des Krieges gewissermaßen zum Europameister wurden. Das sollte 2021 dann bei allem Respekt nicht passieren.

Lesetipps für den Montag

Nützlich: Die Apple Watch ist zwar an ein iPhone gekoppelt, aber auch mit dem Mac, der unter der gleichen Apple-ID läuft, hat man etwas von der Uhr. Das betrifft nicht nur das Entsperren mit Apple Watch, auch die Musikwiedergabe auf dem Rechner lässt sich vom Handgelenk aus steuern - und mit den passenden Apps so manch andere Funktion. Macworld hat die Details.

Präsenzzwang: Das russische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das ausländischen Firmen vorschreibt, eine Niederlassung in Russland zu eröffnen, wenn sie mehr als eine halbe Million tägliche Benutzer auf ihren russischen Websites haben. Das betrifft Computerhersteller wie Apple, Suchmaschinen wie Google oder soziale Netzwerke wie Facebook, die mit dem Niederlassungszwang  stärker unter die Knute der russischen Behörden kommen sollen. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2022 in Kraft treten, sofern das Oberhaus ihm ebenso zustimmt und der Präsident es unterschreibt, was aber nur Formsache sein dürfte.

Suchen und Finden : Google plant offenbar, Apples erfolgreichen Dienst zum Aufspüren von eigenen Geräten und der anderer Personen "Wo ist?" zu kopieren. Im Beta-Code der Google Play Services seien entsprechende Hinweise auf das "Find My Device Network" aufgetaucht. Bisher kann man unter Android die eigenen Geräte mit der App "Find My Device" aufspüren, jedoch nicht die der Familienmitglieder. Was Googles Lösung bisher auch fehlt, ist die anonymisierte Nutzung von iPhones in der Nähe, über die sich verlorene Geräte und Gegenstände mit Airtag finden lassen.

Herbst: Gerüchte über neue Macbooks Pro auf der WWDC haben sich als übertrieben herausgestellt. Laut dem Leaker @Dylandkt braucht Apple noch bis Herbst: Ende Oktober oder Anfang November sollen neue Modelle mit 14-Zoll- und 16-Zoll-Bildschirm kommen. Wie schon vorherige Gerüchte aussagten, soll das Design verändert werden, die Macbooks Pro bekämen flache Kanten und dünnere Rahmen um den Bildschirm, an Anschlüssen kommen ein SD-Karten-Slot und ein HDMI-Port. Das SoC werde ein M1X, das auf dem M1 basiert, aber mehr Thunderbolt-Kanäle und vor allem mehr Rechenkerne bringt, auch soll es mehr externe Monitore ansteuern können. Zusammen mit den Macbook Pro könnte auch noch ein neuer Mini mit M1X-Chip kommen.

Weitere Nachrichten:

Saturn startet Gegenoffensive zu Amazons Prime-Day

Vom 21. bis 22. Juli 2021 läuft beim Versandriesen Amazon wieder der beliebte Prime Day. Viele weitere Händler lassen das so nicht auf sich sitzen und leiten entsprechende Gegenaktionen ein. Etwa der Elektrofachhändler Saturn, der schon im letzten Jahr eine Gegenoffensive gegen den Versandriesen in petto hatte - diese wird es nun wieder geben.

Die Aktion wird dabei dem Namen "Vergleichen Zwecklos" laufen und startet ab dem 21. Juli ab 0:01 Uhr bis zum 22.Juli 2021 um 23:59 Uhr. Hier wird Saturn versuchen möglichst dieselben Preise wie Amazon selbst zu liefern.

Auch bei laufenden Aktionen wie etwa dem Saturn-Super-Sale wird der Elektrofachhändler nachbessern. Wobei hinzugefügt werden muss: Eine Garantie auf den gleichen Preis gibt Saturn hier nicht.

Der große Vorteil bei der Saturn-Aktion : Kunden erhalten die Angebote, die bei Amazon nur Prime-Mitgliedern vorbehalten sind, zum selben Preis - und das ganz ohne Mitgliedschaft. Ab einem Bestellwert von 59 Euro werden die Produkte sogar Versandkostenfrei zum Kunden geliefert.

Zur Aktionswebseite gelangen Sie über folgenden Link. Wobei zu beachten ist, dass die Aktionsseite erst zum Start der eigentlichen Aktion am 21. Juli um 0:01 Uhr aktualisiert werden wird:

Direkt zur großen "Vergleichen Zwecklos"-Aktion bei Saturn

Zum Prime Day am 21. und 22. Juni 2021 erwarten Sie zahlreiche spannende Deals. Auch im Vorfeld wird einiges geboten. So gibt es tolle Gutscheine bekannter Marken und weitere Angebote zu Rabatte zu Amazon-Produkten und -Diensten. Alle Informationen dazu haben wir in unserem Artikel für Sie zusammengetragen:

Falsche Paket-SMS: Opfer bleiben auf hohen Kosten sitzen

Vermutlich durch einen Facebook-Leak ausgelöst, rollte im April eine neue Abzock-Welle durch Deutschland . Zahlreiche Smartphone-Besitzer bekamen SMS über ein angeblich in der Auslieferung befindliches Paket. Klickten die Nutzer auf den in der SMS enthaltenen Link, konnten Betrüger Schadsoftware auf deren Handy installieren, die massenhaft SMS verschickte. Wer bei seinem Mobilfunkprovider keine SMS-Flatrate gebucht hat und auf den Betrugsversuch hereingefallen ist, für den sind nun möglicherweise mehrere hundert Euro für den Versand der unerwünschten SMS in der Handyrechnung aufgelaufen.

Für viele Betroffene kommt es hier zu Streitigkeiten mit ihrem Mobilfunkprovider, beispielsweise bei Klarmobil oder dem Mutterkonzern Mobilcom-Debitel. Die Unternehmen bieten ihren Kunden zwar an, die durch den Betrug entstandenen SMS-Kosten auf 100 Euro deckeln, die Kunden müssen dafür jedoch eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen. Diese legt das Kostenrisiko für zukünftige Schadprogramme komplett in die Hände der Kunden. Eine weitere Möglichkeit zur Kostendeckelung in Zukunft gibt es dann für sie nicht mehr.

Der Verbraucherzentrale Nordhrein-Westfalen zufolge, ist diese Vorgehen nicht gesetzmäßig. Die Verbraucherzentrale möchte, dass folgende Klausel aus der Verpflichtungserklärung entfernt wird: „3. Mobilfunkleistungen der mobilcom-debitel GmbH, die aufgrund von Modifizierungen der Geräte-Software oder durch Zuwiderhandlungen gegen die unter den vorstehenden Ziffern genannten Verpflichtungen erbracht wurden, zu vergüten und etwaigen Schaden zu ersetzen.“ Betroffenen Nutzern rät die Verbraucherzentrale, die Verpflichtungserklärung ihres Mobilfunkanbieters nicht leichtfertig zu unterschreiben und fragwürdige Klauseln zu streichen.

Macbook Pro M1 für 1 Euro mit Gratis-Router und 5G-Tarif im Deal

O2 hat zwei spannende Home-Office-Deals: So gibt es das Macbook Pro sowie Air (M1) für einmalig 1 Euro inklusive gratis LTE-Router von ZTE und 60-GB-Tarif im 4G/5G-Netz . Die Angebote sind sehr attraktiv, da die Effektivkosten besonders niedrig sind.

Zum O2-Angebot: Macbook Pro M1 + gratis Router + 60-GB-Tarif

Zum O2-Angebot: Macbook Air M1 + gratis Router + 60-GB-Tarif

Das sind die Konditionen

  • Netz: O2

  • Tarif: O2 My Data L

  • Gerät: Macbook Air M1 | Macbook Pro M1

  • Datenvolumen: 60 GB ( 4G/5G mit bis zu 300 Mbit/s)

  • Allnet Flat Telefonie & SMS Flat

  • EU-Roaming

  • Grundgebühr pro Monat: 55,99 | 76,99 Euro

  • Einmalige Gerätekosten: 1 Euro (+ 4,99 Euro Versand)

  • Anschlussgebühr 49,99 Euro

  • Vertragslaufzeit: mindestens 24 Monate

  • Mobiler ZTE-Router (keine 5G-Unterstützung)

Weitere Infos zum Angebot

Der Mobilfunkvertrag von O2 bietet ein Datenvolumen von 60 GB bei Download-Raten von 300 Mbit/s im 4G- und 5G-Netz. Der Tarif ist ein reiner Datentarif, Sie können mit ihm also nicht telefonieren. Regulär liegt der monatliche Tarifpreis bei 29,99 Euro ohne Hardware.

Sie können sich zwischen dem Macbook Air und dem Macbook Pro entscheiden, die jeweils mit dem neuen M1-Chip und 256-GB-Speicher kommen. Zusätzlich erhalten Sie einen mobilen Router von ZTE dazu, der allerdings nicht im 5G-Netz unterwegs ist.


Zum O2-Angebot: Macbook Pro M1 + gratis Router + 60-GB-Tarif

Zum O2-Angebot: Macbook Air M1 + gratis Router + 60-GB-Tarif

Einzelrechnung (Beispiel Macbook Pro M1)

Über die gesamte Vertragslaufzeit von zwei Jahren werden für das Macbook-Pro-Bundle insgesamt 1903,74 Euro fällig. Im Preisvergleich kostet das Macbook Pro (M1) ab rund 1220 Euro und der Router kostet einzeln etwa 60 Euro. Ziehen wir diese Kosten ab, dann zahlen Sie für den 60-GB-Tarif mit rund 26 Euro etwas weniger.

Und anders gerechnet: Ziehen Sie die eigentlichen Tarifkosten von 29,99 Euro (plus Anschlusspreis) von den Gesamtkosten für das Bundle ab, dann ergibt sich ein Preis von nur 1133,99 Euro für das Macbook Pro (M1) inklusive LTE-Router. Sie sparen also immerhin 86 Euro.

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