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Morgenmagazin vom Montag, 23. Juni 2014

23.06.2014 | 06:48 Uhr |

Was heute wichtig wird: 23. Juni 2014 +++ IK Multimedia iRig Voice – Mikrofon fürs iPhone +++ Trickvideo zeigt Apple Campus 2 in beeindruckender Animation +++ Firefox OS soll den TV smart machen +++ Yo-App wird zum Sicherheitsrisiko +++ Apples iWatch in mehreren Größen? +++ Weiteres verstecktes Feature in iOS 8 entdeckt +++ Tippen statt scrollen +++ Test: Fotos in Serie bearbeiten mit Photo Sense 1.12

Was heute wichtig wird: 23. Juni 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Zurück aus dem Urlaub frage ich mich, ob Auto und iPhone wirklich zusammenpassen. Das iPhone wechselt man in der Regel alle zwei Jahre, manche Mobilfunkanbieter stellen sogar jährlich ein neues Modell in Aussicht. Das Auto fährt man in der Regel deutlich länger, mein aktuelles Modell stammt noch aus der Vor-iPhone-Ära, angeschafft habe ich es mir Ende 2008. Die Stereoanlage darin versteht sich also nicht auf Bluetooth, nicht auf USB, nicht auf einen Dock-Conector - der ohnehin mit dem iPhone 5S relativ witzlos wäre. Immerhin weiß die hochmoderne, noch im vergangenen Jahrtausend konzipierte Anlage mit MP3-CDs umzugehen. Zumindest bis zur Überhitzung, etwa auf der Mitte der Strecke wollte sie die zweite MP3-CD nicht mehr annehmen. Schließlich ist die Klimaanlage für Touren rund um die Nordsee konzipiert, bei 30 Grad Außentemperatur und starker Sonneneinstrahlung fordert sie Hitzefrei ein. Immerhin, das Radio funktioniert dann noch tadellos, zu gut fast. Denn selbst an den Rändern des UKW-Bereichs sitzen mittlerweile starke Sender, der kleine UKW-Sender für den iPod Nano (Wie gesagt: Dock. Deshalb für das 5S völlig sinnlos...) hat da keine Chance. Also den slowenischen Hauptsender mit Verkehrsfunk angewählt. Dann Ö3. Dann Bayern 3. Unterscheidbar sind die Sender ja nur am Akzent und der Sprache des Moderators. Das Programm ist praktisch das Gleiche. Nichts gegen schwedische Bands im Allgemeinen und Mando Diao im Besonderen, aber ich muss "Another Black Saturday" nicht an einem Tag in Slowenien und in Österreich und in Bayern hören. Andere Titel haben sich wenigstens nur gedoppelt. Für die nächste Urlaubsfahrt über die Alpen wünsche ich mir entweder spannendere Radiosender oder gleich gar ein Auto von Apple. Wäre nur schön, wenn darin die Klimaanlage auf Südkalifornien eingerichtet wäre. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

10 Sensoren für Apples Smartwatch ( Macworld )

Bluetooth LE vorausgesetzt: Yosemites Handoff funktioniert nur mit neuen Macs ( Computerworld )

Neuer Seed von OS X 10.9.4 ohne größere Änderungen ( Apple Insider )

Apple eröffnet Store in Madrid in historischem Bau ( Forbes )

IK Multimedia iRig Voice – Mikrofon fürs iPhone

Das iRig Voice-Kondensatormikrofon mit Richtcharakeristik gibt es vom Hersteller in den Farben Gelb, Grün, Pink, Weiß und Blau. Es wird über den 3,5-Zoll-Klinkenanschluss an iPhone, iPad oder das iPod Touch angesteckt. Auch mit neueren Macs und Android-Geräten ist es kompatibel. Hergestellt ist das bunte Mikrofon aus Thermoplast-Kunststoff. Es lässt sich über einen Schalter direkt am Gehäuse ein- und ausschalten. Entwickelt wurde es speziell für die EZ Voice-App von IT Multimedia , mit der sich Songs auf dem iPhone für Karaokezwecke einsetzen oder eigener Gesang aufnehmen lässt. Aber auch mit anderen Karaoke- und verschiedenen Musik-Apps kann man das iRic Voice-Mikro nutzen, so der Anbieter. Über einen Adapter für den 3,5-Zoll-Klinkenanschluss lässt sich über einen eigenen Zugang auch ein Kopfhörer verbinden. Die Länge des mitgelieferten Kabels liegt bei zwei Meter. Technische Daten liefert der Hersteller auf seiner Website . Die Preise in Deutschland liegen im Versandhandel bei bis zu 40 Euro, der Hersteller selbst nennt auf seiner Website 30 Euro als empfohlenen Verkaufspreis, allerdings noch ohne Mehrwertsteuer und Versand.

Trickvideo zeigt Apple Campus 2 in beeindruckender Animation

Die anspruchsvoll gerenderte Animation basiert auf öffentlich bekannten Informationen über das Apple Campus 2 und zeigt eindrucksvoll Apples kommendes Zentrum in Cupertino, das an ein Raumschiff oder besser an eine Raumstation erinnert.

Das 90 Sekunden lange Video von Technology Integration Services fliegt virtuell über das Gelände und präsentiert das Rundgebäude, die große Innenanlage mit vielen Wiesen und Grünanlagen und im Zentrum eine Art Amphitheater sowie einen eindrucksvollen Springbrunnen. Auch die Umgebung ist einen Blick wert, so angrenzende Gebäude, aber auch Parkplätze und unterirdisch angelegte Straßen.

Die Kosten für den Apple Campus 2, den Steve Jobs selbst noch 2011 vorstellte, sind laut Apple Insider inzwischen von geschätzten 3 Milliarden auf etwa 5 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dafür soll vor allem das riesige gekrümmte Glas verantwortlich sein. Beziehen wollen die Apple-Angestellten und Mitarbeiter die neue Anlage bis ins Jahr 2016. Insgesamt 12.000 Mitarbeiter sollen dort Platz finden. Weitere Gebäude auf dem Gelände, die im Video ebenfalls zu sehen sind, sind für die Unterbringung und weitere Meetings oder Präsentationen gedacht.

Firefox OS soll den TV smart machen

Firefox OS soll den TV smart machen (c) mozilla.org
Vergrößern Firefox OS soll den TV smart machen (c) mozilla.org
© mozilla.org

Mozilla möchte sein Betriebssystem Firefox OS in Form eines Streaming-Sticks auf den Fernseher bringen. Die Webseite GigaOm will bereits im Besitz eines solchen Sticks sein, der auf dem offenen Betriebssystem basiert und Internetvideos auf den TV streamen kann.

Der Streaming-Stick von Mozilla hat noch keinen Namen und wurde auch noch nicht durch den Hersteller angekündigt. Die Hardware soll jedoch deutlich offener gestaltet sein als Googles Chromecast oder der Roku Stick. So sei es möglich, passende Apps für Windows Phone oder Amazons FirePhone zu entwickeln, die dann mit dem Streaming-Stick zusammenarbeiten.

Inwieweit Mozilla an der konkreten Hardware tatsächlich beteiligt ist, bleibt offen. Firefox OS ist eine offene Plattform, die für alle Interessenten ohne Einschränkungen zur Verfügung steht. Somit können auch Unternehmen mit der Software und passenden Geräten experimentieren.

Auf ins TV: Smartphone-Videos im großen Rahmen zeigen

Auf der CES kündigte Mozilla an, in Zukunft enger mit Panasonic zusammenarbeiten zu wollen, um Firefox OS in kommende TV-Geräte des Herstellers zu integrieren.

Yo-App wird zum Sicherheitsrisiko

Yo-App wird zum Sicherheitsrisiko (c) justyo.co
Vergrößern Yo-App wird zum Sicherheitsrisiko (c) justyo.co
© justyo.co

Die Yo-App , die lediglich das Wort „Yo“ an Kontakte aus der Freundesliste schicken kann, wurde bereits in dieser Woche belächelt. Trotz des äußerst geringen Funktionsumfangs zählt die Anwendung bereits mehr als 50 Millionen Nutzer. Investoren fütterten die Entwicklung zudem mit 1,2 Millionen US-Dollar Risikokapital.

Aus der Scherz-App wurde nun jedoch ein Sicherheitsrisiko. Wie TechCrunch am Wochenende berichtet, wurde die App von drei College-Studenten gehackt. Sonderlich sicher scheint die Anwendung nicht gewesen zu sein, denn den Hackern zufolge können die Telefonnummern aller Nutzer ausgelesen und Nachrichten gespooft werden. Die Hacker können Yo-Nutzern außerdem Pushnachrichten mit jedem beliebigen Text schicken oder ihr Yo-Postfach mit unzähligen Yo-Nachrichten füllen.

Die drei Hacker haben sich eigenen Angaben zufolge bereits mit den Yo-Entwicklern in Verbindung gesetzt, um sie auf die Sicherheitslücke hinzuweisen. Gründer Or Arbel bestätigte gegenüber TechCrunch, dass die App „Sicherheitsprobleme habe“. Das Unternehmen nehme die Situation sehr ernst und arbeite mit Hochdruck an der Behebung der Lücke.

Apples iWatch in mehreren Größen?

Apples iWatch in mehreren Größen? (c) martinhajek.com
Vergrößern Apples iWatch in mehreren Größen? (c) martinhajek.com
© martinhajek.com

Noch immer fehlt eine offizielle Bestätigung von Apples iWatch . Es gilt jedoch als so gut wie sicher, dass der Hersteller an einer Smart Watch arbeitet, die eng mit iOS 8 verzahnt sein wird. Ein Bericht des Wall Street Journal stellt sogar unterschiedliche Designs der Uhr in Aussicht. Dies schließe auch unterschiedliche Bildschirmgrößen ein.

Grund hierfür sei die Tatsache, dass es sich bei Uhren grundsätzlich um Modeartikel handle, eine Standardausgabe könne gar nicht alle potenziellen Kunden glücklich machen. Die Smart Watch werde darüber hinaus mit über zehn Sensoren ausgestattet sein, die die Fitness des Trägers permanent überwachen.

Clevere Uhren: Das sollten Smart Watches können

Reuters geht davon aus, dass die iWatch mit einem 2,5-Zoll-Bildschirm in den Handel kommen wird. Die Aufladung könne darüber hinaus ohne Kabel erfolgen. Der Verkaufsstart werde jedoch frühstens im Oktober erfolgen, die Massenfertigung sei für den kommenden Monat vorgesehen.

Weiteres verstecktes Feature in iOS 8 entdeckt

Weiteres verstecktes Feature in iOS 8 entdeckt (c) apple.com
Vergrößern Weiteres verstecktes Feature in iOS 8 entdeckt (c) apple.com
© apple.com

Im Rahmen der WWDC hat Apple zwar bereits einige Neuerungen für die Kartenapp in iOS 8 in Aussicht gestellt, die City Tours getaufte Funktion allerdings nur am Rande erwähnt. Der Entwickler Pierre Blazquez konnte das Feature im Rahmen des Beta-Tests von iOS 8 nun freischalten.

Bei City Tours handelt es sich im Grunde um eine Städteansicht aus der Vogelperspektive. Die Maps-App schaltet bei Aktivierung in eine Satellitenansicht und schwebt automatisch über die wichtigsten Bauwerke einer Stadt.

In der Beta stehen allerdings nur die Städte Rom, Stockholm, Barcelona, New York, Paris, Glasgow, Kapstadt, Perth, Bordeaux und San Francisco zur Verfügung. Bis zur Veröffentlichung von iOS 8 im Herbst dürften aber noch weitere Metropolen in City Tours aufgenommen werden.

Entwickler: iOS 8 Beta Nummer 2 verfügbar

Das folgende Video gibt einen Eindruck von der noch nicht finalen Version von City Tours, die jedoch schon jetzt mit einer ansehnlichen Darstellung glänzt.

Tippen statt scrollen

Auf die Dauer ist es umständlich, mit der Apple Remote Suchbegriffe auf Portalen wie Youtube einzugeben. Alternativ können Sie hierfür nahezu jede beliebige Bluetooth-Tastatur verwenden. Der Verbindungsaufbau gelingt denkbar einfach: Stellen Sie die Bluetooth-Tastatur auf den Suchen-Modus und wählen dann im Apple TV den Menüpunkt „Einstellungen > Allgemein > Blue­tooth“. Die Bluetooth-Tastatur erscheint in der Geräteliste und lässt sich auswählen. Übrigens können Sie über die Pfeiltasten der Tastatur sowie mit der Zeilenschaltung („Return“) und der „Escape-Taste“ („esc“) auch komfortabel durch das Apple-TV-Menü navigieren. Praktisch sind vor allem zwei Tas­taturen: Die Logitech K811 und das Kanex Multi-Sync Keyboard. Mit beiden Tastaturen ist es möglich, per Knopfdruck zwischen verschiedenen Geräten umzuschalten, zum Beispiel zwischen Mac, Apple TV und iPad.

Test: Fotos in Serie bearbeiten mit Photo Sense 1.12

Aufgabe der App Photosense ist die stapelweise Bearbeitung von Fotos, beispielsweise vor der Veröffentlichung als Bildergalerie im Web. Von Konkurrenten wie Xnconvert hebt sich das Programm durch recht aufwendige Bildbearbeitungsfunktionen ab. Automatisch korrigiert das Tool bei Bedarf Farbe, Belichtung, Kontrast, Farbsättigung, Schärfe und Rauschen - bereits beim Import. Auswählen bzw. abwählen kann man die gewünschten Auto-Korrektur-Funktionen über die Voreinstellungen des Programms. Bereits beim Import bearbeitet Photosense die Fotos dann automatisch und zeigt das Ergebnis in einer Übersicht. Bei vielen Fotos dauert dieser Vorgang

einige Zeit und beansprucht recht viel Arbeitsspeicher, der Export erfolgt dann dagegen recht zügig. Vor dem endgültigen Exportvorgang kann der Anwender jedes Foto einzeln bearbeiten. Für diese Feinabstimmung öffnet das Programm das Bild in einem eigenen Bearbeitungsfenster. Histogramm-Anzeige und Regler für die wichtigsten Korrekturfunktionen stehen hier zur Verfügung. In der Regel funktionieren die automatischen Korrekturen recht annehmbar, vor dem Export sollte man allerdings die Ergebnisse prüfen. Die automatische Korrektur arbeitet recht rigoros und die Bildbearbeitungsfunktionen können qualitativ nicht mit Photoshop oder Lightroom mithalten. An weiteren Funktionen stehen das Drehen und Skalieren sowie einige Effektfilter zur Verfügung. Beim Exportvorgang sind dann noch das Umbenennen und die Auswahl zwischen mehreren Formaten und Größen möglich. Einen mäßigen Eindruck macht auf uns allerdings die automatische Farbkorrektur. Vor allem bei Fotos mit Blumen liegt die automatische Korrektur in unserem Test häufig daneben. Wir empfehlen deshalb, entweder jedes Bild zu kontrollieren oder die Farbkorrektur in den Voreinstellungen zu deaktivieren.

Empfehlung Photo Sense

Photo Sense ist eine interessante Spezialsoftware. Die Automatik-Korrekturen sind allerdings nicht perfekt und mit einer Bildbearbeitungssoftware wie Lightroom bearbeitet man Fotos kaum langsamer. Für schnelle Korrekturen ist das Tool gut geeignet - etwa um bei einem Dutzend zu dunkler Fotos die Belichtung zu korrigieren. Für sehr große Bildermengen ist das Tool dagegen zu lahm.

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