1921718

Morgenmagazin vom Montag, 24. März 2014

24.03.2014 | 06:34 Uhr |

Analyst sieht Zeit für die iWatch ablaufen +++ Studie: iPads haben Upgradezyklen wie Macs +++ Twitter stellt Musik-App wieder ein +++ Familonet-App: Sicheres soziales Mini-Netzwerk für die Familie +++ Googlemail ab sofort nur noch verschlüsselt +++ Untethered Jailbreak für iOS 7.1 in Aussicht +++ Facebook zeigt eigene Programmiersprache +++ NSA plant eigene Transparenzberichte

Analyst sieht Zeit für die iWatch ablaufen

Die Marktforscher bei Global Equities Research berichten, dass bei Apple der Druck zur Veröffentlichung eines neuen, innovativen Produktes steigt, berichtet CNBC . Die Analysten schätzen, dass die Firma nur noch ein Zeitfenster von zirka 60 Tagen hat, oder ihren Ruf als technologisch überlegener Hersteller verliert. Trip Chowdhry , ein Manager bei Global Equities Research erwartet, dass Apple mit seinen 130 Milliarden US-Dollar Bar-Reserven nicht etwa über Nacht verschwinden wird, aber für Produkterneuerungen danach keine leitende Rolle mehr spielen wird. Trotz der düsteren Prognose schätzt der Analyst gleichzeitig, dass die Apple-Aktie von derzeit rund 530 US-Dollar auf bis zu 800 US-Dollar ansteigen kann.

Als wahrscheinlichster Kandidat für das nächste neue Produkt von Apple gilt nach wie vor die iWatch . Während Chowdhry auf der einen Seite ziemlich dramatisch klingt, haben sich auf der anderen Seite aber bereits jede Menge Geräte im Wearable-Markt etabliert. Neben Favoriten wie den Fitness-Armbändern von Fitbit und Jawbone hat am letzten Dienstag auch Google angekündigt, dass seine Android Wear Smartwatch im Sommer kommen wird. Und Analysten, wie zum Beispiel auch Rob Cihra bei Evercore Partners , erwarten, dass Apple in diesem Markt unbedingt auch mithalten will.

Auch Chira sieht die Apple-Aktie als sicheren Hafen für Investoren und schätzt, dass der Preis auf 670 US-Dollar steigen wird. Cihra betont, dass potentielle Kunden erwarten, dass Apple auch in dem waerable Gadget- Marktsegment eine Vorreiter-Rolle spielen und den anderen Herstellern den Rang ablaufen wird. Carolina Milanesi, Analystin und CEO bei Kantar Worldpanel , sieht die WWDC 2014 als idealen Zeitpunkt zur Einführung einer iWatch. Dann könnte Apple noch rechtzeitig vor den Sommerferien die Massenproduktion ankurbeln. Cihra fügt hinzu, dass Apple bisher meist nicht als erste Firma in einen neuen Markt einstieg, aber, um erfolgreich zu sein, keinesfalls zu lange auf sich warten lassen darf.

Studie: iPads haben Upgradezyklen wie Macs

Die Marktforscher bei Consumer Intelligence Research haben die Upgrade-Gewohnheiten von Apple-Anwendern genauer unter die Lupe genommen, berichtet 9to5Mac . Demnach hat das iPhone eine Anwendungsdauer von zwei Jahren, wird also vom Anwender dann erneuert, wenn der Vertrag mit dem Netzwerkbetreiber ausläuft. Auch wenn das iPhone noch tadellos ist, greift fast jeder Anwender dann zum aktuellen Modell . Macs haben laut der Studie eine längere Lebensspanne: Die Computer werden im Durchschnitt erst nach vier Jahren mit einem neuen Modell ersetzt. Überraschend ist jedoch, dass laut den Upgradezyklen ein iPad von den Besitzern wie ein Mac eingestuft wird. Auch beim iPad wird das Nachfolgemodell erst nach rund vier Jahren angeschafft.

Auch beim Ersetzen eines Apple-Gerätes im Notfall, also im Fall von Diebstahl, Verlust oder Totalausfall, sind die iPads in der gleichen Kategorie wie die Macs . Während ein iPhone in 37 Prozent der Fälle sofort oder in 80 Prozent spätestens nach zwei Tagen mit einem neuen iPhone ersetzt wird, lässt sich der Besitzer beim Mac oder iPad mehr Zeit: Beide Geräte werden nur in rund 25 Prozent der Fälle sofort und in 55 Prozent innerhalb von maximal zwei Tagen ersetzt. Während nach einer Woche 95 Prozent der befragten Besitzer zum neuen iPhone griffen, liegt die Quote beim Desktop-Computer und iPad nur bei knapp 78 Prozent.

Die Studie wirft auch einen Blick darauf, was aus den alten Modellen wird. 45 Prozent der Befragten gaben an, ihr altes iPad kostenlos an Familienmitglieder oder Freunde weiterzureichen. Nur rund 20 Prozent verkaufen das Vorgängermodell. Beim iPhone hingegen sieht das anders aus: Die Wiederverkaufsrate liegt hier bei 30 Prozent, während rund 20 Prozent an Familie oder Freunde weitergegeben werden. Der Rest, neben den sechs bis acht Prozent von Geräten, die als gestohlen, verloren oder irreparabel gelten, wird in der Studie als "einfach behalten" angegeben.

Twitter stellt Musik-App wieder ein

Twitter hat am letzten Freitag angekündigt, seine mobile Musik-App ab sofort wieder einzustellen. Die App wurde umgehend aus Apples App-Store entfernt, soll aber für alle Kunden noch bis zum 18. April funktionieren.

Die App war damit nur wenige Monate verfügbar. In Deutschland wurde der Dienst Mitte August 2013 , vier Monate nach den USA, freigegeben und bot Titel von Spotify, iTunes und Rdio an. Der Anwender konnte direkt in der Twitter #music app Musik wiedergeben und ähnlich wie in beim Bloggen Künstlern folgen.

Twitter gab nicht bekannt, warum die App so kurzfristig wieder eingestellt wurde. Die ursprünglich angekündigte Android-Version wurde nie freigegeben. Twitter versprach aber in einem eigenen Tweet, dass der Microblogging-Dienst auch weiterhin mit Musik-Inhalten experimentiert und stets daran arbeitet, seine Kunden mit Neuigkeiten der Musikszene auf dem Laufenden zu halten.

Familonet-App: Sicheres soziales Mini-Netzwerk für die Familie

Sorgen und Ängste um die nächsten Familienangehörigen sollen mit der App des Startups Familonet der Vergangenheit angehören. Mit ihr hat man den Entwicklern zufolge auf dem Smartphone immer die Gewissheit, wo sich etwa die Kinder gerade aufhalten.

Kommunizieren, Orten und Helfen  – aber sicher!

Auf zwei Dinge legt Familonet von vornherein großen Wert: Das soziale Familien-Netzwerk, welches man über die Familonet-App einrichten und aufbauen kann, soll nach außen hin sicher sein, so dass sich in die Aktivitäten der Mitglieder keiner so leicht ”hineinschnüffeln” kann. Denn die Kommunikation läuft laut Anbieter verschlüsselt über deutsche Server. Aber auch innerhalb des kleinen digitalen Familiennetzwerks darf man sich vor unerwünschtem ”Stalken” etwa durch die Eltern sicher fühlen: Denn man entscheidet jeweils selbst, ob die anderen Familienmitglieder über den eigenen aktuellen Aufenthaltsort Bescheid wissen oder nicht. Dabei werden auch nur vorher festgelegte Orte in das Tracking einbezogen: Nachspionieren im Sinne des Live-Tracking lässt sich so gezielt vermeiden.

Kommunizieren, Orten und auch Helfen – mit diesen drei Schlagworten lassen sich die Hauptaufgaben der miteinander verbundenen Apps auf iOS- und Android-Smartphones beschreiben. Sind die Kinder sicher in der Schule angekommen? Wie geht es den Eltern? Haben wir schon die neuen Fotos von unserer Nichte gesehen? Derartige Fragen und Wünsche des Familienalltags sollen sich über Familonet intuitiv und direkt beantworten respektive erfüllen lassen.

Dazu lädt man zunächst die kostenlose App Familonet im Apple App Store respektive Google Play Store (für Android) herunter, die aktuelle Version 1.6 läuft ab iOS 6.1 auf mindestens einem iPhone 4 oder iPod Touch. Anschließend lässt sich eine neues Familienprofil anlegen: Nach Registrierung und Bestätigung durch eine E-Mail lädt man in der App dazu die gewünschten Familienmitglieder ein. Diese stimmen ihrer Einladung über die erhaltene E-Mail zu, legen ein Passwort fest und installieren die Familonet-App ebenfalls. WLAN und Ortungsdienste müssen immer eingeschaltet bleiben, sofern die Kommunikation untereinander optimal funktionieren soll.

Ich weiß, wo du bist

Nun können die anderen Familienmitglieder grundsätzlich sehen (sofern man dies nicht anders einstellt), an welchem vorher festgelegten Ort man sich aktuell befindet. Derzeit lassen sich bis zu neun Orte für die Familie bestimmen. Die Mitteilung geschieht automatisch, wenn man etwa Schule, den Arbeitsplatz oder einen anderen Ort erreicht. Aber, wie gesagt, diese automatische Bekanntgabe lässt sich abschalten, wenn man es lieber einmal diskret und unbeobachtet haben möchte.

Andere Familienmitglieder lassen sich auch gezielt nach ihrem Aufenthaltsort befragen. Außerdem können die Mitglieder Kurznachrichten (Chats) und Fotos miteinander austauschen. Sollte eine Notsituation auftreten, lässt sich über eine weitere Taste der Notruf aktivieren und der Standort senden.

Familonet-Gründer Hauke Windmüller zeigt sich gegenüber Macwelt sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung der seit September 2013 erhältlichen App. 40.000 Nutzer habe man aktuell in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Pro Familie sind im Durchschnitt etwa 2,5 Personen registriert. Das Alter der Familienmitglieder beginnt etwa mit acht Jahren, wenn die Kindern in der Regel die dritte Klasse besuchen.

Über die Hauptnavigationspunkte ”Familie”, ”Aktivität” und ”Orte” kann die App den Entwicklern zufolge schnell und einfach von jedem Familienmitglied genutzt werden. In der Übersicht sieht man, welche registrierten Familienmitglieder sich gerade wo befinden und seit wann. Beim sicheren Eintreffen des Sohns oder der Tochter in der Schule erhalten die Eltern eine Push-Benachrichtigung. Als besonders hilfreich in dringenden Situationen gilt den Anbietern der erwähnte ”Alarm”. Aktiviert ein Nutzer diese Funktion, bekommen alle Familienmitglieder sofort eine Statusmeldung und den Aufenthaltsort auf einer Karte mitgeteilt. Der Hilferufende kann zusätzlich direkt aus der App den Notruf 112 anwählen.

Ein positives Ziel für die Kommunikation innerhalb der Familie ist dabei, dass mit der Benutzung der App der typische ”Wo bist du“–Kontrollanruf so nicht mehr nötig ist, und auch die ”Ich bin gut angekommen“– Nachricht gehört prinzipiell der Vergangenheit an. Gerade Ersteres kann erfahrungsgemäß zu mancher Nerverei führen. Ist man bereit, seinen persönlichen Standpunkt für bestimmte Orte preiszugeben, kann man sich dies mit der App in der Tat sparen.

Natürlich ist ein solches Konzept nicht nur für eine Familie mit kleineren Kindern interessant, sondern auch für solche mit älteren Familienmitgliedern, die sich gern untereinander informiert wissen. Oder für Reisegruppen, die sich vorzugsweise auch einmal während des gemeinsamen Trips trennen, aber ohne Umstände miteinander in Kontakt bleiben wollen. Maximal elf Personen können derzeit innerhalb des Mini-Netzwerks registriert werden.

Zusatzfunktionen und Geschäftsidee

Die Entwickler haben der App einige zusätzliche intelligente Funktionen spendiert, die speziell Auskunft über den Status der Smartphones anderer Mitglieder gibt und damit Zweifel und Sorgen verringern sollen, warum etwa ein Teilnehmer gerade nicht erreichbar ist. So kann man anderen Teilnehmern im Netzwerk anzeigen lassen, ob der Ordnungsdienst eines Mitglieds ausgeschaltet oder der Empfang zum Beispiel auf Grund eines Funklochs oder schwachen Netzes schlecht ist und gegebenenfalls zum baldigen Abbruch führt. Oder auch, in welchem Status sich der Akku befindet. Die Anzeige erfolgt hier bei unter 20 Prozent. Wer weiß, wie knapp gerade Jugendliche mit ihrer Akkulaufzeit jonglieren, wird begrüßen, dass Mama oder Papa sich mit Familonet das ein oder andere mal weniger Sorgen über den Ausfall des Smartphone-Empfangs ihres Nachwuchses machen müssen, weil sie über dessen Ursache informiert sind.

Bewertungen und Ausblick

Wie gut oder schlecht, sicher oder unzuverlässig funktioniert nun ein mit der Familonet-App aufgebautes soziales Familiennetzwerk? Dies kann nur ein zukünftiger Test erweisen, der sich naturgemäß nicht als Einzelperson ausführen lässt. Die bisherigen Rezensionen im App Store fallen überwiegend positiv aus. Kritik jedoch üben einige Nutzer insbesondere an der ihrer Erfahrung nach nicht immer einwandfreien Ortung für ein Familienmitglied oder an Problemen beim Hinzufügen eines neuen Teilnehmers.

Googlemail ab sofort nur noch verschlüsselt

Googlemail ab sofort nur noch verschlüsselt (c) iStockPhoto/yorkfoto
Vergrößern Googlemail ab sofort nur noch verschlüsselt (c) iStockPhoto/yorkfoto
© iStockPhoto/yorkfoto

Google hat in einem Blog-Post bekannt gegeben, dass es in Googlemail die Option zum Abschalten der Mailverschlüsselung entfernt habe. Damit werden ab sofort immer alle Googlemails über eine gesicherte https-Verbindung verschickt.

Https (Hypertext Transfer Protocol Secure) als Übertragungswegs stand bei Googlemail zwar schon immer zur Verfügung. Und seit dem Jahr 2010 war https standardmäßig aktiviert. Doch konnten Googlemail-Benutzer in den Einstellungen https wieder deaktivieren. Diese Möglichkeit hat Google nun eben beseitigt.

Alle Mails, die von einem Benutzer zu den Servern von Googlemail und wieder zurück gehen, sind nun zwangsweise verschlüsselt. Unabhängig vom Übertragungsweg: Via WLAN, Ethernet, 3G, 4H oder Powerline. Zudem würde Google ab sofort auch automatisch alle Mails beim internen Austausch verschlüsseln. Also wenn die Mails zwischen verschiedenen Google-Servern oder Datencentern hin- und her verschoben werden.

Verfügbarkeitsquote

In diesem Zusammenhang teilte Google außerdem mit, dass Googlemail im Jahr 2013 eine Verfügbarkeit von 99.978 Prozent gehabt hatte. Im Apps Status Dashboard können Sie sich immer über die Verfügbarkeit der einzelnen Google-Dienste und über etwaige Probleme informieren.

Wusste Google von Prism?

Soweit die Theorie. Allerdings machte erst gestern die Meldung die Runde , dass Google und einige andere US-IT-Unternehmen von Anfang an über die Schüffeleien der NSA im Rahmen von Prism Bescheid gewusst hätten. Nach wie vor ist unbekannt, wie die NSA genau Zugriff auf die Daten von Microsoft, Google, Facebook, Yahoo und Co erlangt. Ob die NSA direkt auf die Datenbanken der IT-Riesen zugreifen kann, ob es heimliche Hintertürchen gibt – alles unklar.

Selbst die beste https-Verschlüsselung während der Datenübertragung würde nichts nützen, wenn Geheimdienste ganz bequem direkten Zugriff auf die Datenbanken hätten.

Untethered Jailbreak für iOS 7.1 in Aussicht

Untethered Jailbreak für iOS 7.1 in Aussicht (c) apple.com
Vergrößern Untethered Jailbreak für iOS 7.1 in Aussicht (c) apple.com
© apple.com

Mit der Veröffentlichung von iOS 7.1 hat Apple auch eine Sicherheitslücke geschlossen, die von Hackern dazu genutzt wurde, einen Jailbreak auf iPad, iPhone oder iPod touch aufzuspielen. Wer sein iOS-Gerät entsprechend modifiziert hat, sollte das Update auf die aktuelle Version also lieber auslassen.

Dennoch gibt es Hoffnung auf die baldige Veröffentlichung eines Jailbreaks für iOS 7.1. Der Hacker und Entwickler Winocm hat ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem ein iPhone 4 zu sehen ist, auf dem ein untethered Jailbreak läuft. Details zu den Hintergründen der Modifikation bleibt der Hacker jedoch schuldig. Dennoch könnte die Arbeit von Winocm die Grundlagen für die baldige Veröffentlichung eines Jailbreaks für iOS 7.1 bilden.

Handy-Tuning: iOS-Jailbreak: So klappt es sicher

Fraglich bleibt jedoch, ob der genutzte Jailbreak auch für aktuelle Smartphones und Tablets von Apple genutzt werden könnte. Dem iPhone 4 fällt im Hardware-Lineup des Herstellers eine Sonderrolle zu. Eine schon vor mehreren Jahren von Geohot entdeckte Sicherheitslücke auf dem betagten Smartphone basiert auf einer Schwachstelle in der Hardware des Geräts und kann von Apple mit einer neuen Firmware nicht mehr geschlossen werden.

Facebook zeigt eigene Programmiersprache

Facebook zeigt eigene Programmiersprache (c) facebook.com
Vergrößern Facebook zeigt eigene Programmiersprache (c) facebook.com
© facebook.com

Die Betreiber von Facebook haben mit Hack eine neue Programmiersprache präsentiert, die auf den Webseiten des sozialen Netzwerks bereits zum Einsatz kommt. Als Basis für Hack dient PHP, im Gegensatz zu der weit verbreiteten Programmiersprache sei die Eigenentwicklung jedoch effizienter und stabiler. Durch die Nähe zu PHP sollen erstellte Skripte darüber hinaus weitgehend mit Hack kompatibel sein.

Facebook beschreibt Hack als graduelle Programmiersprache, die es dem Anwender ermöglichen soll, direktes Feedback auf durchgeführte Änderungen zu erhalten. Dem Befehlssatz von PHP wurden unter anderem Typisierung, Collections und Lambda-Ausdrücke hinzugefügt.

Spielerisch C-Programmierung von AVR-Mikrocontrollern erlernen

In den vergangenen Jahren arbeitete Facebook intern zum Großteil mit PHP. Die Umstellung auf Hack sei jedoch schon weit fortgeschritten. Interessierte Anwender können sich die neue Programmiersprache unter hacklang.org herunterladen. Auf einem zu Facebook gehörenden Internet-Blog beschreiben zwei Programmierer zudem die ersten Schritte für angehende Hack-Entwickler. Dort wird auch erklärt, wie man bereits entwickelte und auf PHP basierende Anwendungen auf Hack umstellen kann.

NSA plant eigene Transparenzberichte

NSA plant eigene Transparenzberichte (c) istockphoto.com/alexskopje
Vergrößern NSA plant eigene Transparenzberichte (c) istockphoto.com/alexskopje
© istockphoto.com/alexskopje

Nachdem sich Whistleblower Edward Snowden in dieser Woche überraschend auf der TED-Konferenz in Vancouver zu Wort meldete, folgt nun die Antwort von NSA-Vizechef Richard Ledgett. Während Snowden - per Telepräsenz-Roboter live aus Russland zugeschaltet – dazu aufrief, sich für die Freiheit des Internets einzusetzen und die Überwachung durch die Geheimdienste kritisierte, versuchte Ledgett, Snowdens Argumente zu entkräften.

Nach Auffassung der NSA diene so beispielsweise die Sammlung von Verbindungsdaten sogar dem Datenschutz, anstelle ihn zu gefährden. Da der Geheimdienst nur Metadaten erfasse, bliebe die Privatsphäre der Abgehörten gewahrt, so Ledgett. Der NSA-Vizechef gab jedoch zu, dass der Aufschrei um die Snowden-Enthüllungen auch beim Geheimdienst gehört worden sei. Aus diesem Grund strebe die NSA künftig mehr Transparenz an.

Snowden tritt auf Texas-Festival auf

Laut Ledgett arbeite die Behörde derzeit an einem Gesetzesentwurf für die Veröffentlichung eines regelmäßigen Transparenzberichts. Ähnlich wie Google will der Geheimdienst die Öffentlichkeit dabei regelmäßig über gefundene Schwachstellen informieren. Wie transparent diese Berichte am Ende sein werden, bleibt allerdings abzuwarten.

1921718