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Morgenmagazin vom Montag, 26. Mai 2014

26.05.2014 | 07:35 Uhr |

Was heute wichtig wird: 26. Mai 2014 +++ Fünf Dinge, an denen die Beats-Übernahme hapert +++ Wie Apple eine Milliarde US-Dollar bei der Beats-Übernahme sparen könnte +++ Apple, Google, Intel und Adobe akzeptieren Vergleich im Abwerbe-Prozess +++ Neue Speicherverwaltung für SSDs +++ Intel Core i5 4690K und Core i7 4790K +++ Pixelmator 3.2 bringt neuen Reparaturpinsel +++ Busuu: Kostenloser WM-Sprachkurs mit Gewinnchance

Was heute wichtig wird: 26. Mai 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Da dachte man, alles über Apple und seine Geschichte zu wissen, da kommen aus unvermuteter Ecke neue Fakten. Umgeschrieben muss die Geschichte des Konzerns nach Veröffentlichung des Buches "Keep it simple" von Hartmut Esslinger zwar keineswegs, doch plaudert der Designer in einer Manier aus dem Nähkästchen, das die Branche bisher nicht kannte. Vor allem die Prototypen legendärer Rechner-Modelle geben einen Einblick in Apples Entwicklungsabteilung und die Entscheidungen für oder gegen ein Design. Noch interessanter aber die Prototypen von Geräten, die es nie auf den Markt geschafft haben. Geek.com hat ein solches Design ausgepackt, das zeige, dass Apple bereits in den frühen Achtzigern an so etwas wie der iWatch gearbeitet hat. Das Konzept war aber anscheinend früh stecken geblieben, die Armbanduhr bestand lediglich aus einer Tastatur mit Zifferntasten von 0 bis 9 sowie einer Sterntaste und einer für das Pfund - warum auch immer. Das Wearable hätte dabei im Paket mit einem Headset im typischen Apple-Design jener Jahre kommen sollen, womöglich handelt es sich nur um eine Lösung für drahtloses Telefonieren. Die schon länger spekulierte iWatch wird mit Sicherheit mehr können, 30 Jahre nach dem Esslinger-Entwurf ist die Technik deutlich vorangeschrittten. Computer hatten damals typischerweise die Ausmaße von Wohnzimmerschränken, bis Apple mit dem Mac die Situation völlig änderte. Ruhig war es zuletzt um die iWatch geworden, nicht zuletzt, weil Apple-CEO Tim Cook selbst ein wenig bremste. Aufgeschreckt ist die IT-Szene derzeit über die vermutetet Übernahme von Beats, was Apple die Gelegenheit geben könnte, in aller Ruhe das Konzept der iWatch zu Ende zu denken. Und vielleicht lohnt sich mal ein Blick in die eigene Asservatenkammer in Cupertino, was da noch alles an unfertigen Entwürfen herumliegt, die zu Neuem inspirieren könnten. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Keine Updates aus dem Mac App Store: Apple versäumt Verlängerung von SSL-Zertifikat ( Macworld )

Vier Mythen über Apple-Design ( Co.Design )

Apples Pläne für die WWDC ( Macworld UK )

iPhones als Statussymbol für Jugendliche wichtiger als Kleidung ( CNET )

Weitere Nachrichten:

Fünf Dinge, an denen die Beats-Übernahme hapert

Als am Donnerstag, den 8. Mai 2014, durchsickerte, dass Apple in Verhandlungen für die Übernahme von Beats steckt, war der Abschluss des Deals innerhalb von wenigen Tage erwartet: Am folgenden Montag – spätestens am Dienstag – sollte die offizielle Bekanntgabe erfolgen.

Das ist jetzt mehr als zwei Wochen her und die Frist hat sich jetzt mehrfach verschoben. Derzeit soll die Pressemitteilung jetzt nächste Woche kommen. Die Kollegen von Billboard haben jede Menge Spekulationen zusammengetragen und in fünf Gründen, warum sich die Übernahme so unerwartet lange verzögert, zusammengefasst:

1.    „Die Übernahme ist kompliziert“

Es kann nicht am Geld liegen – Apple hat laut der letzten Quartalsbilanz geschätzte 138 Milliarden US-Dollar Bargeldrücklagen. Aber die Erwerb von Beats ist die größte Übernahme in Apples Geschichte und der erste richtig große Deal für Apple von Tim Cook. Der letzte Mega-Deal für Apple war der Kauf von Next inklusive der Rückkehr von Steve Jobs zu Apple in 1997. Weder für Apple noch für Cook sind Übernahmen in dieser Größenordnung Alltagsgeschäft.

2.    „Die Verhandlungen sickerten zu früh an die Medien durch“

Laut Billbords Insider-Quelle war Apple noch nicht durch alle möglichen Verhandlungspunkte. Kurz gesagt: Apple hatte zum Zeitpunkt der ersten Gerüchte noch keinen vollen Überblick, was genau die Firma für rund 3,2 Milliarden  US-Dollar erwerben wird. Auf der Oberfläche sind es geniale Hip-Hop-Werbestrategen mit Weitblick,  jede Menge Erfahrung in der Musikbranche, gute Vermarktung einer beliebten Marke und ein erfolgreicher Musikstreaming-Dienst. Unter der Oberfläche steckt jedoch weder eine Menge origineller Technologie noch viel geistiges Eigentum.

3.    „Dieses YouTube-Video löste Panik aus“

Die Gerüchteküche ist sich sicher, dass Apple fast der Schlag getroffen hat, als ein Video in YouTube veröffentlicht wurde, in dem Dr. Dre und das ehemalige Cola-Cola-Modell Tyrese sich in saftige Flüchen darüber auslassen, dass nach der Übernahme Dr. Dre der erste Hip-Hop-Milliardär sein wird. Während Apples Produkte und Apple Stores alle extrem gestylt und bahnbrechend sind, ist die Firma selbst äußerst konservativ und bestimmt nicht an solche Presse gewöhnt. Das führt auch gleich zum nächsten Punkt:

4.    „Wie passen Jimmy Iovine und Dr. Dre zu Apple“

Nach ersten Bestätigungen, dass die Mitbegründer Dre und Iovine jeweils eine Führungsposition in Apple annehmen werden, stellte sich prompt die Frage, welche Rolle sie spielen werden. Laut Spekulationen passt zu den Beats-Chefs besser eine Dauer-Berater-Rolle, als eine Managerposition in Apple. Auf der anderen Seite passen die beiden aber perfekt zum „Think different“-Profil von Apple und könnten der Firma aus der offensichtlichen Phase von Mangel an Selbstvertrauen heraushelfen.

5.    „Der Teufel steckt im Detail“

Viele Spekulationen lassen sich darüber aus, dass Apple Beats nicht wegen der Kopfhörer und Lautsprecher, sondern ausschließlich wegen dem Musikdienst übernimmt. Dagegen spricht die Tatsache, dass trotz jede Menge Werbung und einer Partnerschaft mit AT&T der Musikstreaming-Dienst Beats Music nur schleppend loslegte. Dafür aber spricht, dass Apple mit seinen 800 Millionen samt Kredit-Karte  registrierten iTunes-Kunden jetzt die ideale Ergänzung wäre, um dem Dienst auf eine neue Ebene zu verhelfen. Während Apples eigener Musikstreaming-Dienst iRadio immer noch nicht die erhofften Marktanteile einbrachte, könnte die Zusammenarbeit Apples nächste großer Durchbruch sein. Ursprünglich war Beats Music als von Beats unabhängiges Produkt auf den Markt gekommen und wurde von einer Reihe von Investoren unterstützt, wie zum Beispiel Len Blavatnik, Milliardär und Besitzer des Plattenlabels Warner Music Group.

Was ist Beats Music jetzt also genau wert – und wo liegt der Wert für Apple? Der Musikstreaming-Dienst hat bisher noch nicht den 200.000-Abonennten-Meilenstein erreicht und vor der Veröffentlichung einer Übernahme von Apple lag der Schätzwert bei „nur“ rund 200 Millionen US-Dollar. Laut einer Insider-Quelle von Billbord ist der Streit um den eigentlichen Wert ein weiterer Verzögerungspunkt in den Übernahmeverhandlungen.

Die Antwort auf alle Fragen kommt bestimmt – nächste Woche?

Wie Apple eine Milliarde US-Dollar bei der Beats-Übernahme sparen könnte

Der Analyst Joseph Harpaz, ein Experte für Buchhaltung bei Thompson Reuters, hat in der letzten Woche einen Beitrag in Forbes veröffentlicht, in dem er erklärt , dass die Beibehaltung des in 2012 nach Irland verlegten Steuerwohnsitzes eine wichtige Rolle bei der Übernahme der Kopfhörer- und Musikstreamdienst-Firma Beats spielt. Nutzt Apple seine Gewinne und Bargeld-Reserven außerhalb den USA, dann wird keine US-Einkommenssteuer dafür angesetzt, weil die Gewinne nie zurück in den US-Sitz übertragen wurden.  Harpaz betont, dass die Steuervorteile im Ausland zunehmend eine Rolle bei Übernahmen spielen.

Harpaz überschlägt die Übernahmekosten grob und schätzt, dass Beats Apple nur rund zwei Milliarden US-Dollar kostet, wenn der Deal in Irland geschlossen wird. Die Schätzung basiert allerdings auf der unbestätigten Annahme, dass die veranschlagten 3,2 Milliarden US-Dollar die Kosten eines Verhandlungsabschlusses in den USA sind. Außerdem nimmt Harpaz an, dass Apple zur Deckung des Deals in den USA Bargeldreserven aus dem Ausland importiert und prompt in den USA als Einkommen versteuern darf. Laut dem letzten Bilanzbericht dürfen Apples Bargeldreserven auf insgesamt 138 Milliarden US-Dollar geschätzt werden; 18 Milliarden davon sind in den USA und somit mehr als genug, um die Übernahmekosten zu decken.

Die Regeln von US-Aufsichtsbehörde erlauben Apple, sich über die Details der Übernahme auszuschweigen. Während mit dem Preis von 3,2 Milliarden US-Dollar Beats die größte Übernahme in Apples Geschichte ist, ist die Geldmenge im Vergleich zu Apples Wert selbst nur genug für die Portokasse. 

Apple, Google, Intel und Adobe akzeptieren Vergleich im Abwerbe-Prozess

Apple, Google, Intel und Adobe haben alle zugestimmt, insgesamt 324,5 Millionen US-Dollar in einen Treuhandfond zu zahlen, um eine Sammelklage außergerichtlich beizulegen, berichtet Bloomberg .

Die Sammelklage wurde in 2011 in San Jose, Kalifornien, eingereicht mit der Behauptung, dass die vier Technologie-Giganten zwischen 2005 und 2009 ein geheimes Abkommen eingingen, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben und somit gegen das Kartellgesetz verstoßen. Die vorgelegten Beweise in Form von E-Mails und Zeugenaussagen zeigen hässliche Seiten von den CEOs, wie Steve Jobs und Eric Schmidt, die Personalkosten für Hardware-Spezialisten und Programmierern bis hin zu Grafikdesignern mit Absprachen künstlich niedrig hielten.

Die Höhe der Schadensersatzzahlung wurde am letzten Freitag von Anwälten in einem Gerichtsantrag offenbart, in dem Genehmigung der  außergerichtlichen Einigung gesucht wird. Die Sammelklage betrifft insgesamt 64.000 Mitarbeiter in Kalifornien und die festgesetzte Zahlungshöhe ist nur ein Zehntel der ursprünglichen Forderung von drei Milliarden US-Dollar. Damit kommen Apple, Google, Intel und Adobe mehr als „billig“ davon: Die vorgeschlagenen 324,5 Millionen US-Dollar sind umgerechnet nur knapp 0,4 Prozent der gemeinsamen Quartalbilanzen von Apple, Google, Intel und Adobe. In einem Gerichtsprozess gilt es bei Kartellklagen als mittlerweile üblich, dass die Kläger Schadensersatzzahlungen zugesprochen bekommen, die bis zu dreimal höher als die ursprüngliche Forderung liegen.

Die Zahlungsmodalitäten sind einfach: Wird der außergerichtlichen Einigung vorläufig zugestimmt, müssen alle vier Firmen innerhalb von zehn Tagen ein Million in einen Treuhandfond einzahlen. Der Rest wird dann innerhalb von sieben Tagen nach der endgültigen Gerichtszustimmung fällig. Die Anwälte der Sammelklagen reservieren sich bereits ein Viertel der Schadensersatzsumme als Gehalt. In Einzelfällen liegt die Forderung bei bis zu 1,2 Millionen US-Dollar. Zusätzlich beansprucht jeder Kläger, der eine Gruppe von Betroffenen in der Sammelklage repräsentierte, einen Bonus von jeweils 80.000 US-Dollar.

Nur fünf Kläger sind bisher in dem Antrag vom letzten Freitag ausgeschlossen: Michael Devine, Mark Fichtner, Siddharth Hariharan, Brandon Marshall und Daniel Stover haben bisher die außergerichtliche Einigung abgelehnt. Folgen innerhalb der Entscheidungsfrist bis zum 30. Mai genug weitere Kläger diesem Beispiel, ist laut dem Gerichtsantrag die Einigung automatisch abgelehnt und der Prozess geht weiter.

Neue Speicherverwaltung für SSDs

Solid-State-Laufwerke könnten in Zukunft vielleicht durch ein Firmware-Upgrade deutlich schneller und zugleich energieeffizienter arbeiten. Japanische Forscher haben eine Lösung für ein Problem gefunden, das bislang alle SSDs betrifft. Wenn neue Daten geschrieben werden, können alte Daten dabei nicht sofort überschrieben werden, sondern müssen in einen neuen Speicherbereich übertragen werden. Erst danach werden die alten Bereiche freigegeben und dann von Speichercontroller gelöscht.

Dieser Schritt verringert die theoretisch mögliche Schreibgeschwindigkeit der Laufwerke deutlich. Die neue Methode ersetzt die bisher dafür in der Firmware verwendete Software und verwendet einen »Logical Block Address Scrambler«. Dieser sorgt dafür, dass Daten in einen Bereich geschrieben werden, der für die nächste Löschung vorgesehen ist. Die Anzahl der tatsächlich zu löschenden Zellen in diesem Block verringert sich dadurch, so dass sowohl das Schreiben als auch der kommende Löschvorgang beschleunigt wird.

Laut den Forschern wird die Schreibgeschwindigkeit von SSDs um bis zu 300 Prozent erhöht, während die Anzahl der Schreib/Löschzyklen um 55 Prozent verringert wird. Das sorgt auch für bis zu 60 Prozent weniger Energieverbrauch. Da die neue Methode keinerlei Veränderungen an der Hardware vornimmt, sondern nur per Software erfolgt, kann sie auch auf existierende SSDs angewendet werden, so die Forscher laut Tech-On .

Intel Core i5 4690K und Core i7 4790K

Die »Haswell-Refresh«-Prozessoren, die Intel vor einigen Tagen veröffentlicht hat, sind wie der Core i7 4790 trotz besserer Energieeffizienz für ein Upgrade neuerer Intel-Prozessoren kaum interessant, da die Leistung kaum merklich ansteigt. Am 2. Juni wird Intel nun laut Computerworld seine »Devil's Canyon«-CPUs mit freiem Multiplikator im Vorfeld der Computex präsentieren.

Der neue Core i5 4690K ist demnach gerade einmal 100 MHz schneller als sein Vorgänger, dafür steigt die TDP von 84 auf 88 Watt. Damit folgt auch dieser CPU dem bisherigen Haswell-Refresh-Schema. Der Core i7 4790K hingegen dürfte tatsächlich einen Grund für ein Upgrade liefern, denn laut den inoffiziellen Daten ist diese Prozessor mit einem Basistakt von 4 GHz und einem Turbo-Takt von 4,4 GHz jeweils 500 MHz schneller als der Core i7 4770K . Der verbesserte Wärmetransfer zwischen CPU-Die und Heatspreader, den Intel versprochen hat, könnte den Core i7 4790K auch für Übertakter sehr interessant machen.

In den USA sind bei Shopblt.com auch schon die ersten Preise für diese beiden Prozessoren aufgetaucht. Der Core i7 4690K soll 254 US-Dollar kosten, während der Core i7 4790K zu einem Preis von knapp 363 US-Dollar aufgeführt wird und damit praktisch exakt so viel kostet wie der Core i7 4770K. Die US-Preise ohne Steuern lassen sich zwar nicht direkt auf Preise in Europa umrechnen, geben jedoch einen guten Hinweis auf die mögliche Preisspanne.

Pixelmator 3.2 bringt neuen Reparaturpinsel

Das Update auf Pixelmator 3.2 Sandstone bietet unter anderem einen völlig überarbeiteten Reparaturpinsel. Dieser soll unerwünschte Objekte oder Bildfehler wie Staub oder Kratzer mit hoher Genauigkeit entfernen, so dass anschließend keine Spuren mehr davon zu sehen sind. Hinzugekommen ist Unterstützung für 16 Bit Farbtiefe per Farbkanal. Damit sollen sich Farbanpassungen sehr viel flexibler gestalten lassen. Außerdem lassen sich nun Ebenen sperren, so dass diese vor unbeabsichtigter Bearbeitung geschützt sind, während man auf den anderen Ebenen frei weiterarbeiten kann. Neu ist auch die Option, eine Auswahl in eine Form zu überführen.
Pixelmator 3.2 läuft ab OS X 10.9 Mavericks auf einem Mac mit 64 Bit-Prozessor und kostet im Mac App Store   27 Euro. Der Download ist knapp 36 MB groß. Auf der Homepage des Entwicklers gibt es eine kostenlose Testversion mit 30 Tagen Laufzeit.

Busuu: Kostenloser WM-Sprachkurs mit Gewinnchance

Gemeinsam Fußball zu schauen, verbindet Fans aus aller Welt. Um auch die Sprachbarrieren zu überwinden, bietet die Online-Community zum Sprachenlernen Busuu.com rechtzeitig vor der Fußball-WM in Brasilien einen neuen Fußballsprachkurs an. Auf spielerische Art und Weise sollen dabei dem Fußballfan ”elf knackige und unterhaltsame Sätze rund um das Fußballgucken” beigebracht werden, und zwar in den Sprachen Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Polnisch, Türkisch, Arabisch, Japanisch und Chinesisch.

Wenn dann Deutschland am 16. Juni zum Auftakt gegen Portugal spielt, soll es kein Problem mehr sein, dem portugiesischen Fan beim ”Public Viewing” klar zu machen, dass das ein klarer Elfmeter war, ”Isso foi um pênalti claro“, oder auch, dass der Schiedsrichter eine Brille brauche: ”O juiz precisa de óculos“. Wer vielleicht am 21. Juni vor dem abendlichen Spiel Deutschland - Ghana einem Ghanaer über den Weg läuft, kann diesen schon mal auf Englisch vorwarnen, dass nur eine Mannschaft gewinnen wird: ”Only one team is going to be the winner today“ – denn die Amtssprache in Ghana ist Englisch und wird von den meisten Ghanaern gesprochen, zusätzlich zur eigenen Muttersprache und vielfach zu einer weiteren Sprache.

Die im Englisch-Sprachkurs erworbenen Fußballweisheiten können auch beim Spiel gegen die USA fünf Tage später angewandt werden, wenn der Busuu-Sprachkursabsolvent verkünden kann: ”My nan could have scored that” (”Das hätte meine Oma besser gemacht!“). So kann er sich bei Bedarf in verschiedenen Sprachen durch die WM parlieren. Wenn schließlich Deutschland gegen Frankreich im Endspiel gewinnt, hat er auch das Vokabular zur Hand, um den französischen Fan am Nachbartisch zu trösten: ”Il n'y a pas de match facile dans le football international“. Oder wahlweise den Spanier mit ? ”Ningún partido es fácil en el mundial“.

Diese und andere Fußballweisheiten können jetzt kostenlos auf Busuu.com erlernt werden. Der WM-Sprachkurs von Busuu umfasst elf Sätze in zwölf Sprachen: In interaktiven Vokabelübungen mit Bildern sowie Audio-Dateien zum besseren Hörverständnis lernt der Schüler sein multilinguales Fußballwissen. Ein Review-Test am Ende überprüft, ob das Pauken erfolgreich war und legitimiert bei Absolvierung zur Teilnahme am WM-Preisausschreiben. Auch an der korrekten Aussprache kann mithilfe von Muttersprachlern aus der laut Anbieter 45-Millionen starken Busuu-Community gefeilt werden. Die Lerneinheiten sind Busuu zufolge so portioniert, dass sie immer von überall aus absolviert werden können: sei es beim Warten vor dem Fußballstadion, in der Lieblingskneipe vor dem Anpfiff oder schlicht zuhause, in einer ruhigen Minute.

Wer zur WM nach Brasilien reist, kann auf Busuu auch einen regulären Portugiesisch-Kurs oder den Reisesprachkurs von Busuu absolvieren: Basisausdrücke und spezielles Vokabular für verschiedene Urlaubssituationen werden mithilfe interaktiver Übungen, Audio-Aufnahmen, PDFs und Podcasts erlernt. So bauen die Fußballfans einen Grundwortschatz im Portugiesischen auf und lernen, Standardsituationen zu meistern, verspricht der Anbieter.

Wer den Kurs bis zum 13. Juli absolviert, kann ein iPhone 5S und eine 12-monatige Busuu-Premium-Mitgliedschaft gewinnen. Für die Teilnahme ist eine vorherige Registrierung per E-Mail Passwort (alternativ mit den Login-Daten von Facebook oder Google+) erforderlich.

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