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Morgenmagazin vom Montag, 30. Juni 2014

30.06.2014 | 07:27 Uhr |

Was heute wichtig wird: 30. Juni 2014 +++ Fußball-WM gibt Hinweise auf iWatch +++ Updates für Final Cut Pro X, Motion und Compressor +++ 3D Druck: Maker Bot Printshop App für das iPad +++ Amazon Prime Air +++ Downloadversion für Lego Marvel Super Heroes +++ Neue Roaming-Regeln: Dreifach-Flat für das EU-Ausland und die Schweiz der Telekom +++ Test: Daten verschlüsseln mit Drive Lock File Protection 7.3.9

Was heute wichtig wird: 30. Juni 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Mit der Ankündigung Apples, die Foto-App für iOS 8 im kommenden Frühjahr auch in einer Version für OS X zu bringen, hatte das letzte Stündlein für iPhoto bereits geschlagen. Apples Ankündigung vom Freitag, iPhoto nicht mehr weiter zu entwickeln, konnte daher lediglich mit ihrem Zeitpunkt überraschen. Ein wenig die Augen reiben muss man sich aber über das damit verbundene Aus für Aperture - vermutlich wird es Apple aber verschmerzen können, die Software für Profifotografen nicht mehr länger im Angebot zu behalten. Adobe wird sich freuen. Lightroom steht bald quasi konkurrenzlos da. Heulen und Wehklagen über das Aus von iPhoto und Aperture ist nicht angebracht, schließlich wird Apple Freizeit- und Profifotografen nicht im Regen stehen lassen, sondern mit einer neuen Lösung beglücken, in die sie ihre Bibliotheken überführen können. iPhoto - im Jahr 2002 als "digitaler Schuhkarton für all ihre Fotos" erstmals auf der Macworld Expo gezeigt - ist gewaltig in die Jahre gekommen. Zwar beherrscht die Software rudimentäre Bildbearbeitungsfunktionen und verfügt über eine gute wenn auch teure Anbindung zur Druckausgabe von digitalen Bildern, je umfangreicher eine Mediathek ist, umso langsamer arbeitet das Programm. Allein deshalb ist eine neue Code-Basis längst überfällig. Schwächen zeigt iPhoto auch beim Sharing von Inhalten, Instagram und Co. waren vor zwölf Jahren noch längst nicht erfunden. Zuletzt sind Videos und Panormabilder für iPhoto allenfalls Ballast, die neue Foto-Lösung für OS X sollte auch hier mit Verbesserungen aufwarten. Bleibt die Frage, welche Voraussetzungen die neue Foto-App an das System stellt. Aller Voraussicht nach wird Apple auf OS X Yosemite bestehen, das zur voraussichtlichen Veröffentlichung der neuen Foto-App im kommenden Frühjahr schon gut ein halbes Jahr auf dem Markt sein wird. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Apple und Tim Cook engagieren sich auf LGBT-Pride-Parade in San Francisco ( Apple Insider )

Wie man unerwünschte Utilities vom Mac entfernt ( Macworld )

Wie Google die Privatsphäre bedroht - und nur Apple helfen kann ( Macworld UK )

Corel reagiert auf Aperture-Aus ( Apple Daily Report )

Weitere Meldungen:

Fußball-WM gibt Hinweise auf iWatch

18 der 32 Mannschaften der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien nutzen das Video-Analyse-App SportsCode von Sportstech. Die App gibt es nur für die Mac-Plattform und kommt mit einer Vielzahl von Dienstprogrammen, mit denen die Trainer sogar in Echtzeit an Spielsequenzen oder nach dem Match an einem ganzen Spiel Analysen durchführen können. Alle Details von Bewegungsabläufen können genau unter die Lupe genommen werden. Nebenbei kann die Software dann auch gleich die gegnerische Mannschaft analysieren und somit deren Stärken und Schwächen aufdecken.

Warum es SportsCode von Sportstech nur für die Mac-Plattform gibt hat der CEO Philip Jackson in 2006 nett zusammengefasst: „Der Mac kann Videos schneller und besser verarbeiten. Die App braucht eine stabile Plattform, denn kein Schiedsrichter legt eine Pause ein, nur weil der Computer abstürzt.“ Die Software ist natürlich nicht auf Fußball alleine begrenzt: Zum Beispiel nutzen 28 der 30 Top-NBA-Teams in den USA die Anwendung für Basketball.

Das Programm SportsCode erfasst alle Videoaufnahmen von einem Spiel – von der Ausstrahlung im Fernsehen bis hin zu allen Kameras im Stadion. Ein Analyse-Team gibt dann die Beschreibungen von Szenen ein – von Angriff-Manövern bis hin zum Tor. Neben den dann generierten Analysen nach dem Match können Schlüsselszenen dann zur Wiedergabe auf mobile Geräte für Training exportiert werden.

Der nächste logische Schritt ist, für die Trainer auch Informationen über weitere Leistungsmerkmale der Spieler einzubauen, wie Herzfrequenz, Blutdruck, Temperatur während dem Spiel. Ein Vergleich der Daten kann dann nicht nur die gegenwärtige Leistung eines Spielers erfassen, sondern auch das volle Potential für künftige Spiele abschätzen.

In genau diese Nische passt eine iWatch: Die Gerüchteküche schwärmt, dass Apple sich mit einer ganzen Reihe von Athleten und Trainern getroffen hat und dort wahrscheinlich in Details den Einsatz von Sensoren der iWatch in Verbindung mit Sport-Analysesoftware diskutiert hat.

Updates für Final Cut Pro X, Motion und Compressor

Direkt nach der Ankündigung am letzten Freitag, dass Apple seine Profi-Bildbearbeitungssoftware Aperture einstellen wird, hat die Firma Updates für seine anderen großen Profi-Softwarepakete veröffentlicht. 

Das Update Final Cut Pro X 10.1.2 bringt eine Reihe von Verbesserungen und neue Optionen für den Bearbeitungsprozess:

-    Optimierte und gerenderte Mediaclips können nun auch außerhalb der Final Cut Pro-Bibliothek gespeichert werden

-    Diese Clips können künftig einfach in Final Cut verwaltet und auch gelöscht werden

-    Alle Clip-Formate (synchronisiert, kompiliert oder Multikamera) können nun als „bereits eingesetzt“ markiert werden

-    Der Browser kann diese markierten Clips ausfiltern und nur ungebrauchte Mediaclips anzeigen

-    Für Importe von ARRI, Canon, Blackmagic Design und Sony Kameras kann in Echtzeit ein Standard Filter (Rec. 709) für HDR und Farbkorrektur eingesetzt werden

-    Unterstützung für Apples Videocodec ProRes 4444 XQ

-    Verbesserte Geschwindigkeit und Genauigkeit bei der Synchronisierung von Clips

-    Audio-Aufnahmen werden automatisch mit Countdowns versehen

-    Schneller Export von nur geschnittenen Projekten mit XDCAM-Medien

-    Export der gesamten Bibliothek als einzelne XML-Dateien

-    Auswahl einer neuen Bibliothek zeigt automatisch alle Metadaten an

-    Automatische Anpassung der relativen und absoluten Lautstärke an eine vorgewählte Bandbreite

-    Automatische Metadata-Generierung anhand von Finder Tags beim Import von Medien

-    Sortierreihenfolge der Events in der Bibliotheks-Liste erlaubt jetzt auch Datum oder Namen

-    Clips können via Drag & Drop direkt in den Browser importiert werden

-    4K Videos können über das Videoportal Vimeo für gemeinsamen Zugriff konfiguriert werden

Apples Videoeffekte-Software Motion 5.1 bringt neben der vollen Nutzung der Grafikpower der neuen Mac Pro auch Unterstützung von Apples Videocodec ProRes 4444 XQ und 4K-Rendering:

-    Die FxPlug 3 Plug-Ins nutzen im neuen Mac Pro beide Grafik-Prozessoren zum Beschleunigen von Rendern und Echtzeitwiedergabe

-    Schnelleres Laden von komplexen Projekten

-    Direktes Hochladen zu YouTube von 4K-Videos

-    Erweiterung der Benutzeroberfläche zur Unterstützung von Spanisch

Apples Update Compressor 4.1.1 konzentriert sich in erster Linie auf eine Handvoll von Fehlerbehebungen und allgemeine Verbesserungen der Stabilität:

-    Stabilere Überarbeitung der Übergabeschnittstelle zwischen Final Cut Pro X und Compressor

-    Behebung von Codier-Fehlern, wenn die Quell-Medien nicht auf der Startdisk abgelegt sind.

-    Behebung eines Fehlers bei der Batch-Bearbeitung

-    Behebung eines Fehlers bei der Darstellung von Plug-In-Konfigurationen von nicht-installierten Plug-Ins.

-    Verbesserte Stabilität, wenn mehrere Compressor Plug-Ins installiert sind

Registrierte Anwender können die Updates innerhalb der Software oder über den Mac App Store laden.

3D Druck: Maker Bot Printshop App für das iPad

Wer sich einen Maker Bot 3D Replicator 2-Drucker für rund 2.400 Euro zugelegt hat, will das Gerät natürlich auch ausgiebig nutzen. Eine einfache Lösung zum Erstellen von 3D-Objekten kommt jetzt von Druckerhersteler selbst in Form einer kostenlosen App für das iPad.

Die Maker Bot Printshop App kommt mit einer Reihe von druckfertigen Vorlagen und drei Werkzeugen. Type Maker erstellt 3D-Labels von Namensschildern bis hin zu 3D-Buchstaben in beliebigen Formaten. Ring Maker erzeugt Ringe und Bracelet Maker Armbänder in individuellen Größen. Maker Bot bietet eine handverlesene, üppige Auswahl von Designs in seiner cloud-basierten Online-Bibliothek Thingiverse an. Zusätzlich kann der Anwender die eigenen Entwürfe in einem persönlichen Cloud–Konto in Thingiverse speichern und jederzeit in mittlerweile mehr als 20 Kunststoff-Faden-Farben erneut ausdrucken.

Bre Pettis, COE bei Maker Bot, beschreibt stolz in einer Pressemitteilung, dass die Firma dank der App das 3D-Drucken für jedermann ermöglicht hat. Maker Bot Printshop erfordert keine Vorkenntnisse und soll auch für Amateure in jedem Alter die gewünschten Ergebnisse bringen.

Die Maker Bot Printshop App ist die erste App, die 3D-Entwürfe auf dem iPad unterstützt und auch den Druckprozess kontrollieren kann. Der Anwender kann über die App jederzeit den Ausdruck abbrechen oder pausieren, um den Kunststoff-Faden auszuwechseln. Ähnliche 3D-Apps gab es unter iOS aber bereits zuvor. Sculpteo war in 2012 die erste 3D-Druck-App unter iOS und erlaubte, ein Bild auf eine Vase zu übertragen. Printrbot entwickelte in 2013 die App Makrz für das iPhone, mit dem der Anwender Open-Source 3D-Druckdateien laden und über ein Dropbox-Konto mit anderen teilen konnte.

Amazon Prime Air: US-Behörde verbietet Zustellung per Drohne

Amazon Prime Air mit Lieferdrohnen wird wohl längere Zeit ein Wunschtraum von Jeff Bezos bleiben.
Vergrößern Amazon Prime Air mit Lieferdrohnen wird wohl längere Zeit ein Wunschtraum von Jeff Bezos bleiben.

Ende 2013 hatte Amazon-Chef Jeff Bezos für eines Aufsehen gesorgt, als er einen Dienst namens Amazon Prime Air ankündigte, bei dem Drohnen Waren ausliefern sollten. Schnell hatten auch andere Dienste wie DHL oder UPS eigene Pläne dieser Art veröffentlicht, doch nun sieht es so aus, als müssten die Lieferdrohnen auf dem Boden bleiben.

Wie Ars Technica meldet, geht aus einem internen Memorandum der US-Luftfahrbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hervor, dass Drohnen und andere nur als privates Hobby gedachte Luftfahrzeuge nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden dürfen. Jeder Betrieb solcher Luftfahrzeuge, der nicht einem Hobby oder Freizeitaktivitäten dient, entspreche nicht mehr den Regeln für Modell-Flugzeuge. »Kommerzielle Einsätze wären eindeutig weder Hobby noch Freizeitaktivität. Ebenso sind Flüge, die einen Geschäftsbetrieb betreffen oder zu einem Geschäftsbetrieb gehören, weder Hobby noch Freizeitaktivität«, so der Text der FAA.

Die Behörde stellt zudem eindeutig klar, dass das »Ausliefern von Paketen an Kunden gegen Gebühr« nicht zulässig ist. Die grundsätzlichen Regeln der Luftfahrbehörde verbieten die kommerzielle Nutzung von Drohnen bereits seit dem Jahr 2007, doch Amazon hatte darauf gehofft, dass neue Regeln bis zum Jahr 2015 dies ändern würden. Nun sieht es so aus, als ob sich an dem Verbot für längere Zeit nichts ändern würde.

Downloadversion für Lego Marvel Super Heroes

Die deutsche Downloadversion von :Lego Marvel Super Heroes für den Mac ist ab sofort erhältlich. ”Fliege, zerstöre und schwinge dich durch ein urkomisches Lego-Abenteuer als einer von über 100 klassischen Marvel-Charakteren” heißt es in der Spielbeschreibung des Anbieters. Berühmte Marvel-Figuren wie  die Avengers, X-Men, Spider-Man und der Rest der Helden des Universums müssen zusammen kämpfen, um Dr. Dooms üblen Verbrecher-Verein zu stoppen. Dabei kämpft man sich etwa als Iron Man, Wolverine, Spider-Man oder Hulk quer durch Manhattan und kann zusätzlich eine Flotte Fahrzeuge wie zum Beispiel Jets, Panzer und Ghost Riders Flammen-Motorrad einsetzen. Auch mit einem Freund zusammen kann man spielen und wahlweise die Feinde verstärken.
Vorausgesetzt wird ein Intel-Rechner mit mindestens OS X 10.8 ab 1,8 GHz Intel Core Duo. Eine ganze Reihe von Grafikkarten von ATI und NVIDIA wird nicht unterstützt, hierzu sollte man sich genau die Systemvoraussetzungen auf der Anbietersite ansehen. Außerdem muss das Spiel über einen Steam-Account online aktiviert werden. Der Preis für die Downloadversion liegt bei 20 Euro. Das Game liegt in deutscher Lokalisierung vor und ist ab zwölf Jahren freigegeben (USK).

Neue Roaming-Regeln: Dreifach-Flat für das EU-Ausland und die Schweiz der Telekom

Die Laufzeit der Option beträgt zwölf Monate und lässt sich für monatlich fünf Euro zu den aktuellen Complete Comfort und Complete Comfort Business Tarifen hinzubuchen, die eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze haben. Wer die Option für einen kürzeren Zeitraum benötigt, dem bietet die Telekom diese für 20 Euro mit einer Laufzeit von vier Wochen an.

Kunden mit einem LTE-fähigen Mobilfunkvertrag können nun auch im europäischen Ausland ohne Zusatzkosten das schnellere LTE-Netz nutzen. Erste LTE-Roaming-Vereinbarungen gibt es laut der Telekom mit Netzbetreibern in Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, Norwegen und Polen. Großbritannien soll bald folgen.

Zudem senkt die Telekom zum 1. Juli die Preise der Option ”Weltweit“. Damit telefonieren die Kunden zu den von der EU regulierten Preisen. Ein Handygespräch in der EU kostet dann 22 Cent die Minute, für ankommende Gespräche werden 5 Cent berechnet. Für eine SMS fallen 7 Cent an, ankommende SMS sind kostenfrei. Der Datenpreis fällt auf 23 Cent pro MB, die Abrechnung erfolgt auf 1 KB genau.

Schon im Mai hat die Telekom nach eigener Auskunft die Preise für das Datenroaming außerhalb der EU um fast 90 Prozent gesenkt. Auch Prepaid-Kunden profitieren von den Preissenkungen, so der Anbieter. Genauere Tarif-Informationen erhält man auf der Homepage des Providers .

Speziell für international tätige Geschäftskunden bietet die Telekom mit dem Angebot ”Roaming Global Plus“ volle Kostenkontrolle rund um den Globus. Die neue Datenroaming-Option hat demnach eine Laufzeit von 24 Monaten und ist in verschiedenen Varianten buchbar. Die Option richtet sich insbesondere an Vielflieger und Vielnutzer, die sich regelmäßig im Ausland aufhalten. Nach Verbrauch des monatlichen Inklusiv-Volumens können die Kunden für 20 Euro (netto) 150 MB zusätzliches Datenvolumen dazubuchen. Auch zu diesen Tarifen erfährt man auf der Anbietersite Genaueres .

Auch der Mitbewerber Vodafone hat  spezielle Angebote für EU-Reisende . Demnach stellt Vodafone mit der Tarifoption ”Reiseflat Plus” dem Kunden das für Deutschland gebuchte Kontingent auch im EU-Ausland zur Verfügung, was besonders bei der Nutzung von Smartphones ein Vorteil sei. Allerdings beschränkt sich dieses Angebot auf die Red-Mobilfunktarife (”Red-M”) mit einer Datenflatrate von bis zu 1 GB. Damit kann man für 2,99 Euro Aufschlag pro Tag die Leistungen des Mobilfunkvertrags auch im EU-Ausland nutzen. Ohne weitere Zusatzkosten beschränkt sich dieses Angebot laut Golem.de auf pro Tag maximal 500 SMS aus dem Flatrate-Kontingent, bei Telefonaten ist nach 500 Minuten am Tag Schluss (immerhin etwas mehr als 8 Stunden Telefonieren). Auch hier gibt es genaue Informationen auf der Internetseite von Vodafone.de . Für alle Vertragskunden ohne Red-Tarif gibt es das Vodafone ”ReisePaket Plus” mit 50 Minuten Telefonieren, 50 SMS und 50 MB für 2,99 Euro am Tag inklusive, gültig im gesamten EU-Ausland, der Schweiz und der Türkei.

Test: Daten verschlüsseln mit Drive Lock File Protection 7.3.9

Sensible Daten schützt Drive Lock File Protection in Form von verschlüsselten Ordnern. Diese  Ordner erstellt und verwaltet das Tool über ein einfaches Admin-Programm, das auch für den Import von Daten und ihre Verwaltung erforderlich ist. Um eine Datei zu verschlüsseln, kopiert der Nutzer sie über das Tool in einen dieser Spezial-Ordner - eigentlich eine so genannte Paketdatei mit der Dateiendung dfp. USB-Sticks und Cloud-Dienste wie Dropbox werden unterstützt. Statt die Daten über das umständliche Admin-Tool zu

verwalten, kann der Nutzer die Ordner als Volume mounten. Der Anwender greift dann wie im Finder auf die Daten zu und kann beispielsweise eine Excel-Datei schnell bearbeiten. Das erfordert allerdings die Installation der Systemerweiterung Fuse for OS X und steht nicht für die App Store-Version des Tools zur Verfügung. Schade: Will man verschlüsselte Ordner weitergeben, benötigen die Empfänger eine Ausgabe des Programms, Apps für Windows und iOS sind verfügbar. Es gibt eine kostenlose Version des Tools, bei ihr ist die Größe der Ordner allerdings auf 2 GB begrenzt.  Die kostenpflichtigen Versionen kosten dagegen eine Jahresgebühr von ab 11,90 Euro. Dateinamen sind allerdings nicht verschlüsselt und können durch das Öffnen der Paketdateien leicht festgestellt werden. Auch bei Bilddateien zeigt das Tool eine typische Schwäche: Bei einigen Bilddateien ist zwar das Öffnen unmöglich, es bleibt aber die Mini-Vorschaudatei erhalten. Unpraktisch: Liegt der verschlüsselte Ordner auf einem USB-Stick und nutzt Mac Fuse, dauert das Auswerfen recht lang.

Empfehlung  Drive Lock File Protection

Einfach und problemlos kann man mit Drive Lock Dateien verschlüsseln, das Tool eignet sich für Cloud-Dienste und für die Verschlüsselung lokaler Daten. Die kostenlose Version ist allerdings auf 2 Gigabyte begrenzt. Für USB-Sticks erscheint uns die Software weniger geeignet.

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