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Morgenmagazin vom Montag, 31. April 2014

31.03.2014 | 07:00 Uhr |

+++ Sicherheitslücke in Smart-TVs von Philips aufgedeckt +++ Samsung kündigt LED-Birne mit Bluetooth an +++ Omni Focus 2 für den Mac kommt im Juni +++ Penclic Mouse sieht aus wie ein Stift +++ Office für iPad: Microsoft will Druckfunktion nachlegen +++ Jetzt auf dem iPad: die neue Macwelt HD 4/2014 +++ D-Punkt-Buch: Effektiv Objective-C 2.0 programmieren +++

Sicherheitslücke in Smart-TVs von Philips aufgedeckt

Sicherheitslücke in Smart-TVs von Philips aufgedeckt (c) philips.de
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© philips.de

Eine Sicherheitslücke bei den Smart-TV-Geräten der Reihen 6xx8, 7xx8, 8xx8, und 9xx8 von Philips ermöglicht es Hackern, Einstellungen auf dem Fernseher zu ändern, Videos auf dem Gerät abzuspielen oder in der Liste der angesurften Webseiten zu stöbern.

Möglich wird dies durch die bei allen Geräten standardmäßig aktivierte Miracast-Funktion . Damit können Smartphones oder Tablets über WLAN mit dem Fernseher Kontakt aufnehmen und Medien drahtlos übertragen. Philips hat diese Funktion mit dem Standard-Passwort Miracast versehen. Zusätzliche Abfragen, die ein Smartphone oder Tablet als berechtigt ausweisen, gibt es schlichtweg nicht. Auch die Vergabe eines eigenen Passworts ist in der derzeit verwendeten Firmware nicht vorgesehen.

Für den unerlaubten Zugriff auf das TV-Gerät ist es jedoch nötig, dass sich der Hacker bereits im WLAN befindet. Dann kann er selbst Inhalte auf dem Fernseher abspielen oder Cookies samt Passwort auslesen, die von Webseiten auf dem Gerät abgelegt wurden.

Streaming-Lösung: Vom Smartphone auf das TV-Gerät streamen

Bis zur Behebung dieser Schwachstelle durch eine aktualisierte Firmware sollten Anwender die Miracast-Funktion ihres Geräts lieber deaktivieren.

Samsung kündigt LED-Birne mit Bluetooth an

Samsung kündigt LED-Birne mit Bluetooth an (c) samsungtomorrow.com
Vergrößern Samsung kündigt LED-Birne mit Bluetooth an (c) samsungtomorrow.com
© samsungtomorrow.com

Philips bietet mit Hue bereits intelligente Lampen an, die sich per Smartphone-App steuern lassen. Nun zieht Samsung mit einem System namens Smart Bulb nach. Dabei handelt es sich um eine LED-Birne, die in handelsübliche Fassungen passt. Im Gegensatz zu Philips setzt Samsung jedoch auf Bluetooth, um eine Verbindung zur Lampe aufzubauen.

Über eine kostenlose Smartphone-App lassen sich bis zu 64 Lampen steuern. Zur Automatisierung wird jedoch ein ZigBee Bluetooth Hub benötigt. Ob dieser zum Lieferumfang gehört, steht noch nicht fest. Smart Bulb lässt sich auf bis zu zehn Prozent der Maximalleistung herunter dimmen. Die Farbtemperatur der weiß leuchtende Birne lässt sich anpassen. Stimmungsvolle Farbspiele wie bei den Hue-Lampen von Philips sind damit aber nicht möglich.

Smart Home Das intelligente Zuhause

Zum Preis seiner Smart Bulb hat sich Samsung noch nicht geäußert. Dafür macht der Hersteller Angaben zur Haltbarkeit: Die Leuchtmittel sollen bis zu 15.000 Stunden durchhalten, dies entspricht bei normaler Nutzung einem Zeitraum von zehn Jahren.

Omni Focus 2 für den Mac kommt im Juni

Entwickler Omni Group überarbeitet seit einiger Zeit seinen Aufgaben- und Projektmanager Omni Focus und hat Version 2 bereits Ende vorvergangenen Jahres angekündigt . Nun soll es mit dem Release bald wirklich so weit sein. Während es für das iPhone bereits die Versionsnummer 2 gibt, müssen Anwender für den Mac damit noch bis Juni warten. Wer mitgeholfen hat, die bisherige Beta-Ausgabe von Omni Focus 2 zu testen (laut Omnigroup immerhin fast 30.000 Nutzer), erhält nun die aktuell letzte Version über die Download-Seite (nur mit Registrierungsdaten zugänglich).

Der Entwickler hat vor allem die Nutzeroberfläche von Omni Focus einer deutlichen Überarbeitung unterzogen, die den Workflow verbessern und die Arbeit mit dem Verwaltungstool intuitiver machen soll. Außerdem wurden diverse Anpassungen an und Optimierungen für das aktuelle Apple-Betriebssystem OS X 10.9 Mavericks vorgenommen. Nachdem das Programm die letzte Testrunde überstanden hat, soll es dann im Sommer öffentlich – natürlich wieder kostenpflichtig – zugänglich sein. Auch jetzt kann man sich noch zur Mitarbeit an künftigen Testversionen eintragen  und bewerben.

Die aktuelle Mac-Version Omni Focus 1.10.6 gibt es im Mac App Store ab Mac-OS X 10.6.8 für 70 Euro.
 

Penclic Mouse sieht aus wie ein Stift

Auf den ersten Blick sieht die Maus der schwedischen Firma Penclic aus wie ein beliebiger Kugelschreiberhalter an einem Bankschalter. Erst auf den zweiten Blick erkennt man das Eingabegerät mit aufgesetztem Stylus-Stift.

Das neue Eingabegerät, dass Penclic auf der Macworld/iWorld-Messe 2014 vorstellte, wendet sich an alle Anwender, die eine herkömmliche Maus als zu unbequem empfinden und den Griff zum Stift bevorzugen. Die Stift-Maus ist aber keineswegs wie ein Stylus zu gebrauchen, sondern fest auf dem Fuß, der den Bewegungssensor enthält, montiert. Zum Bewegen des Cursors wird also der Stift samt Fuß auf dem Schreibtisch verschoben. Die Penclick-Maus hat fünf Bedienknöpfe, die auch die Auflösung der Stift-Maus zwischen 800-1200-2400 dpi umschalten können und ein Scroll-Rad; letzteres ist allerdings nicht auf dem Stift selbst sondern dem Fuß angebracht.


Die neue Penclic Maus gibt es in schwarz oder weiß, jeweils in einer USB-Variante für zirka 70 Euro bis hin zu einem Bluetooth-Modell für rund 100 Euro.

Office für iPad: Microsoft will Druckfunktion nachlegen

Die erste Version von Microsoft Office für das iPad kann nicht drucken. Die Funktion wurde nicht etwa wegen Problemen mit der Schnittstelle zu Apples AirPrint -Dienst deaktiviert, sondern von vorneherein erst gar nicht eingebaut. Ein Pressesprecher von Microsoft hat dazu mittlerweile Stellung genommen, dass dieses Fehlen in der nächsten Version behoben wird.

Bei der Einführung in 2009 hat das iPad generell kein Drucken unterstützt. Erst knapp einem Jahr, mit iOS 4.2 wurde die Funktionalität über AirPrint nachgeliefert, unterstützt aber damit nur WLAN-fähige AirPrint-Drucker-Modelle .

Microsofts Pressesprecher gestand ein, dass Drucken bei der Entwicklung der ersten Version keine hohe Priorität genoss und in der Tat fiel vielen Anwendern die fehlende Druck-Unterstützung im ersten Test gar nicht auf. Vorranging war laut Microsoft die völlige Neu-Entwicklung der Office-Apps für das iPad mit den Schwerpunkten: Möglichst ähnliche Benutzerschnittstelle wie auf dem PC, Unterstützung des Touchscreens und die Garantie, dass Editieren und Austausch von Dokumenten mit Office auf dem Desktop-Computer weder Inhalte noch Formatierungen verliert.

Microsoft bietet für Office 365 wöchentliche Updates und will das Modell jetzt auch für seine iPad-Apps ausdehnen. Julia White, eine Managerin für Office 365 , beschreibt, dass Microsoft den Einsatz seiner Apps genau beobachtet und der aktuelle Gebrauch der Programme die Weiterentwicklung und neue Funktionalitäten bestimmt. Bei der direkten Nachfrage zum Thema iPad und Drucken versprach White, dass Microsoft schnell handeln wird.
 

Jetzt auf dem iPad: die neue Macwelt HD 4/2014

Nicht nur in unserer Redaktion hat das bunte iPhone 5C keinen Freund gefunden – positive Bewertungen oder gar Kaufempfehlungen für das Gerät sind selten. Auch der jüngste Zug Apples, das iPhone 5C in einer günstigeren 8-GB-Variante anzubieten, gilt vielen als Indiz, dass es ein Ladenhüter ist. Da platzt ein Bericht von Apple-Insider in die wunderbare Einigkeit, in dem der Journalist Daniel Eran Dilger ausgerechnet hat, dass sich das geschmähte bunte iPhone in den Monaten nach Verkaufsstart (September, Oktober, November) besser verkauft hat, als Blackberry, Windows Phone und das Galaxy S4. Dilger beruft sich bei den Zahlen auf die Meldungen der vier größten US-Provider AT&T, Verizon, Sprint und T-Mobile. Bei allen vieren schafft es das 5C unter die Top 3 der meist georderten Smartphones – so sehen also Misserfolge bei Apple aus. Ob Sie die günstige 8-GB-Variante des iPhone 5C interessieren könnte, lesen Sie in dieser Macwelt HD.

Office für das iPad, wir haben einen ersten Blick darauf geworfen
Vergrößern Office für das iPad, wir haben einen ersten Blick darauf geworfen

Microsoft Office für den Mac, wohin geht es?

Sicherlich kein Ladenhüter, aber auch nicht richtig sexy ist Microsofts Office am Mac. Seit Jahren warten die Mac-Anwender auf ein vernünftiges Update, seit Apple sein iWork überarbeitet hat, wirken Word, Excel & Co. noch aufgeblähter. Für alle, die nicht warten wollen, bis Microsoft sich rührt, bietet diese Ausgabe prima Ersatz: Günstige, moderne und fähige Software-Alternativen, kostenlose Tools für die Büroarbeit, klasse Apps für die leidige Steuererklärung und jede Menge Tipps, wie sie aus allen das Beste herausholen.

Weitere Themen der aktuellen Ausgabe, die Sie ab sofort am iPad lesen können:

  • Mobiles Drucken: Seit Airplay bieten iPad und iPhone eine komfortable Möglichkeit Dokumente direkt vom mobilen Gerät auszudrucken

  • Tipps zum Providerwechsel: Der Markt wimmelt nur so von Angeboten. Doch lohnt sich ein Wechsel überhaupt? Und was muss man dabei beachten?

  • Zwei-Wege-Sicherheit: Die Apple ID bringt nun zusätzlichen Schutz mittels zweifacher Authentifizierung. So haben die Einbrecher weniger Chancen.

  • OS X 10.9.2: Nach einigen Anläufen per Beta-Releases für Entwickler können die Nutzer das System nun aktualisieren.

  • und vieles mehr!

D-Punkt-Buch: Effektiv Objective-C 2.0 programmieren

52 Profi-Lösungen für eine bessere iOS- und OS-X-Programmierung will das Buch dem Leser nahebringen. Matt Galloway stellt laut Verlag die 52 Vorgehensweisen sowie Codebeispiele zum Thema Objective-C vor, die der Interessierte sonst nirgendwo finde. Dabei beschränkt sich Galloway nicht auf die Kernelemente der Sprache, sondern demonstriert, wie man wichtige Klassen aus dem Foundation-Framework sowie aus modernen Systembibliotheken wie Grand Central Dispatch einbeziehen und nutzen kann. Zum Inhalt gehören Themen wie: Interaktionen und Beziehungen zwischen Objective-C-Klassen optimieren, Interface- und API-Design meistern, wartungsfreundlichen und fehlerresistenten Code schreiben, Speicherlecks vermeiden und  Arrays, Dictionaries und Sets effektiv einsetzen.

Der Autor Matt Galloway ist Softwareingenieur und Programmierer, der sich auf die Entwicklung von Apps für Mobilgeräte spezialisiert hat. Das Buch mit der ISBN 978-3-944165-09-7 (Broschur) bietet 316 Seiten zum Preis von 35 Euro. Als E-Book kostet es 28 Euro (Dateigröße: 8 MB). Auf der Homepage des Verlags gibt es Leseproben aus dem Buch im PDF-Format.


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