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Morgenmagazin vom Montag, 6. Juli 2015

06.07.2015 | 07:06 Uhr |

6. Juli 2015 +++ Apple Music im Vergleich mit Spotify +++ Spekulationen über neue iPods +++ Wo bleibt Apples TV-Streaming? +++ Caravelle: Finder-Alternative mit Zweifenstermodus +++ Firefox 39 steht zum Download bereit +++ 3Dmensionals: Über 3D-Druck für Maschinenbauer und Elektrotechniker +++ Ford ruft über 433.000 Autos zurück: Motor lässt sich nicht abstellen +++ iPod Shuffle zu sortiertem Abspielen zwingen +++

Was heute wichtig wird: 6. Juli 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Man glaubt es kaum: Dieser Tage ist die Erde der Sonne so weit entfernt wie nie und durchquert auf ihrer elliptischen Bahn um die Sonne ihr Aphel. Der sonnennächste Punkt erreicht sie dann um die Wintersonnenwende herum. Wäre die Bahn anders und die Erde im nördlichen Sommer näher an der Sonne, wären die Sommer womöglich noch wärmer. Bei der größten teils von Wasser bedeckten Südhalbkugel spielt die größere Sonnennähe keine Rolle, zumal der Unterschied im Vergleich zur Gesamtentfernung doch relativ gering ist.

Wenn zwei Kurven sich schneidern, dann haben ihre zugrunde liegenden Funktionen an diesem Punkt den gleichen Wert. Haben die ersten Ableitungen der Kurven auch den gleichen Wert, so sind die Steigungen an diesem Punkt gleich, sie berühren sich also. Sind die zweite Ableitung und damit die Krümmung auch noch gleich, spricht man von Oskulation, abgeleitet vom lateinischen Wort osculare, was küssen bedeutet. Wenn dann auch noch die dritte Ableitung gleich ist, dann handelt es sich um eine Hyperoskulation. Der 6. Juli gilt als Internationaler Tag des Kusses, in Großbritannien soll diese Tradition erfunden wurden sein. Wir wünschen also am heutigen Tag eine fröhliche Hyperoskulation! Peter Müller

Lesetipps für den Montag:

Vergleich: Apple Music tritt vor allem gegen Spotify an, böse Zungen behaupten, Apple habe den etablierten Streamingdienst einfach nur kopiert. Zwei Streamingdienste gleichzeitig wird aber kaum jemand nutzen, so steht spätestens nach der Probezeit eine Entscheidung an. Was unterscheidet Apple Music von Spotify, wo gibt es das größere Angebot und wo die bessere Soundqualität? Cnet hat den Vergleich gezogen.

Wo bleibt Apples TV-Streaming: Unser Macworld-Kollege Dan Moren fragt, ob Apple überhaupt noch Interesse hat, neben Apple Music auch noch einen TV-Streaming-Service zu etablieren. Geschätzt verkaufte Apple bisher rund 125 Millionen Serienfolgen über iTunes im Jahr, aber 2,5 Milliarden Songs. Innerhalb des Unternehmens scheint das Thema TV nicht mehr sonderlich hoch aufgehängt zu sein, was Apple TV bräuchte, wäre ein Fürsprecher.

Streaming legt zu : Dass Apple mit Streaming mutmaßlich auf das richtige Pferd setzt, zeigen Zahlen der Marktforscher von Nielsen Netratings. Demnach wurden n den USA in den ersten sechs Monaten 10 Prozent weniger Songs per Download gekauft, rund 531 Millionen. Die Zahl der gestreamten Songs und Musikvideos hat sich jedoch auf 135 Milliarden verdoppelt.

Neue iPods für Apple Music: Den Reiter "iPod" hat Apple kürzlich von seiner Website entfernt und den Musikplayer schon länger nicht aktualisiert. Nun drehen sich aber Spekulationen um ein Bild im Quellcode von iTunes 12.2, das vermeintlich neue iPods in neuen Farben zeigt. T3 spekuliert, dass Apple die iPods renoviert und so für Apple Music nutzbar macht. Der Speicher des iPods werde dabei reduziert, da Musik über Streaming genutzt und nicht mehr heruntergeladen werde. Angeblich sollen die renovierten iPods bereits am 14. Juli. als dem Dienstag nächster Woche herauskommen.

Weitere Nachrichten

Caravelle: Finder-Alternative mit Zweifenstermodus

Die Entwickler beschreiben ihr Tool Caravelle selbst als Dateimanager mit dualem Fenstermodus und Browser. Dieses soll vor allem beim Verschieben, Kopieren und anderen Vorgängen auf Finderebene nützlich sein. So bietet es einfache Tastaturkürzel zum Kopieren, Bewegen, Umbenennen oder Löschen und verfügt über Filteroptionen für den aktuell ausgewählten Ordner. Auch das Navigieren soll damit übersichtlicher und effektiver vor sich gehen als im OS X-Finder. Für die Zukunft planen die Entwickler weitere Funktionen wie das Umbenennen gleichzeitige mehrerer Dateien, Abgleich und Synchronisation von Verzeichnissen und anderes mehr. Vorausgesetzt für die kostenfreie Version Caravelle 1.2 wird mindestens OS X 10.8 Mountain Lion.

Firefox 39 steht zum Download bereit

Firefox 39.0 steht zum Download bereit. Die Veröffentlichung von Firefox 39 hatte sich wegen eines Absturz-Problems etwas verzögert.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Der Tracking-Schutz steht nun auch im privaten Modus zur Verfügung. Geben Sie dazu "about:config" in die Firefox-Adresszeile ein und tippen Sie dann "privacy.trackingprotection.pbmode.enabled" in das Suchfeld ein. Den damit aufgerufenen Listeneintrag schalten Sie mit einem Doppelklick ein: In der Spalte "Wert" wird dann "false" durch "true" ersetzt.

Hier schalten Sie den Tracking-Schutz für den privaten Modus ein.
Vergrößern Hier schalten Sie den Tracking-Schutz für den privaten Modus ein.

Der Support für Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben wurde dank Unicode 8.0-Support verbessert. Dank Aria 1.1-Support sollen Menschen mit Sehbehinderungen Webseiten besser nutzen können.

Firefox Hello lässt sich nun teilen

Ebenfalls neu ist die Teilen-Funktion für Firefox Hello (die Video-Gespräch-Funktion von Firefox) zur Verfügung. Damit kann man den Firefox-Hello-Link auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ teilen.

Downloads werden unter Linux und MacOS auf Malware überprüft

Der in Firefox integrierte Safebrowsing-Phishing-und-Malware-Schutz überprüft nun auch für Linux und OS  heruntergeladene Dateien. Außerdem wurden wie bei den meisten Updates auch einige Sicherheitslücken der Vorgängerversion geschlossen. Die Einstufung der geschlossenen Sicherheitslücken reicht von „niedrig“ bis „kritisch“ – schon allein aus diesem Grund sollten Sie Firefox 39 schnell installieren.

Download

Das Changelog zur Firefox 39.0 informiert über alle Verbesserungen, von denen allerdings viele in erster Linie Entwickler interessieren dürften.

3Dmensionals: Über 3D-Druck für Maschinenbauer und Elektrotechniker

Am Montag, den 13. Juli, und Dienstag, den 14. Juli, richtet das 3D-Druck-Systemhaus 3Dmensionals kostenlose Veranstaltungen zum Thema 3D-Druck in Maschinenbau und Elektrotechnik aus. In 90-minütigen Vorträgen, die jeweils um 11:00, 14:00 und 16:30 Uhr stattfinden, können sich Interessierte über aktuelle 3D-Druck-Technologien und Trends speziell für ihre Branche informieren. So werde gezeigt, wie Unternehmen mit dieser Technologie nicht nur Prototypen, Betriebsmittel und Funktionsteile, sondern auch ganze Kleinserien kostengünstig und schnell fertigen können. Reale Einsatzbeispiele und Kunden-Erfahrungen sollen die Vorträge und Live-Demos veranschaulichen. Im Fokus stehen laut Veranstalter zwei leistungsstarke 3D-Drucker für Profis: Der Replicator Z18 von MakerBot sowie der Stratasys uPrint SE Plus. Die Veranstaltung findet bei 3Dmensionals im Softwarezentrum Böblingen statt: in der Otto-Lilienthal-Str 36, 71034 Böblingen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber eine Anmeldung erforderlich. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung gibt es hier.
3Dmensionals ist nach eigener Beschreibung fokussiert auf die Vermarktung von Produkten, Lösungen, Dienstleistungen und Schulungen rund um 3D-Drucken und 3D-Scannen, für Geschäftskunden, Universitäten und Schulen, Prosumer und private Anwender. Das Systemhaus ist autorisierter Vertragspartner diverser Hersteller auf diesem Sektor und eine Marke der Pontialis GmbH in Köln.

Ford ruft über 433.000 Autos zurück: Motor lässt sich nicht abstellen

Der Automobil-Hersteller Ford ruft über 433.000 Autos zurück, wie die New York Times berichtet. Davon 375.000 in den USA. In Europa scheinen keine Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen zu sein.

Durch ein Software-Problem im Steuergerät der Fahrzeuge könne es dazu kommen, dass der Fahrer den Motor nicht mehr ausschalten kann.

Das Abschalt-Problem betrifft die Modelle Focus und C-MAX sowie in den USA verkaufte Escape-Modelle des Jahrgangs 2015.
Laut Ford sollen bis jetzt keine Unfälle bekannt geworden sein, die durch den Software-Fehler verursacht wurden.

iPod Shuffle zu sortiertem Abspielen zwingen

Die Freude am Zufall treibt der iPod Shuffle natürlich auf die Spitze: Will man ohnehin seine Musik und andere Audio-Inhalte in zufälliger Reihenfolge abspielen, benötigt der Player auch keinen Bildschirm.  Nur ist der Genuss von in Kapiteln unterteilten Hörbüchern oder Konzeptalben nicht der gleiche, wenn die einzelnen Teile in wilder Reihenfolge kommen. Der iPod Shuffle kennt aber auch den Normalmodus, einzustellen über den An/Aus-Schalter. Dieser kennt auch eine dritte Stellung, rastet der Knopf so in der Mitte ein, dass sowohl vom grünen als auch vom grauen Hintergrund noch etwas zu sehen ist, spielt der iPod Shuffle die auf ihm gespeicherte Wiedergabeliste in der vorgesehenen Reihenfolge ab.

Großer Test: Airplay-Lautsprecher

Der Schalter des iPod Shuffle kennt drei Stellungen: Aus, zufällige Wiedergabe und – in Mittelstellung – serielle Wiedergabe.
Vergrößern Der Schalter des iPod Shuffle kennt drei Stellungen: Aus, zufällige Wiedergabe und – in Mittelstellung – serielle Wiedergabe.
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