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Morgenmagazin vom Montag, 8. Juni 2015

08.06.2015 | 06:52 Uhr |

Was heute wichtig wird: 8. Juni 2015 +++ Sony bestätigt Apples Musikstreamingservice +++ Apple Pay soll nach Europa kommen +++ Peripherie macht komplette Tastatur zum Touchpad +++ Samsung stichelt erneut gegen das Apple iPhone 6 +++ Klage gegen Ebay +++ Digitaler Personalausweis im Internet wenig genutzt +++ Aus Premium wird Plus +++ Tipp: Verbindungs-Probleme am iPhone lösen

Was heute wichtig wird: 8. Juni 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Es bleibt alles anderes: Die Website der Macwelt bekommt heute ein neues Layout und eine neue Struktur - die Inhalte bleiben zuverlässig wie immer. Heute Vormittag stellen wir nach monatelanger Entwicklung und Konfiguration den Hebel um und unsere neue Website nimmt den Platz der bisherigen um. Die wesentlichen Neuerungen und Verbesserungen: Wir haben mehr Platz für relevante Themen geschaffen, die Sie nun noch besser im Blickfeld haben und schneller auf die zugreifen können. Die Kommentierung von Artikeln soll mit der übergreifenden Plattform Disqus noch einfacher werden, wir laden Sie herzlich dazu ein, intensiv mit uns über die Themen zu diskutieren. Und für Sie als Premium-Abonnent ändert sich noch etwas: Unser Service heißt ab heute Macwelt Plus, Sie haben nun ab dem Erstverkaufstag Zugriff auf alle Hefte und Sonderhefte der Macwelt und können Sie im Browser komplett lesen. Die dahinter liegende Technik erfordert jedoch ein neues Login. in Kürze bekommen Sie von unserem Dienstleister Mineus dazu ausführliche Informationen per Mail.

Was sich nicht ändert: Wie all die Jahre zuvor berichten wir zeitnah von der Keynote zur Eröffnung der WWDC heute ab 19 Uhr MESZ unter ticker.macwelt.de. Apple wird die Veranstaltung zwar auch auf das Apple TV und über seine Website streamen, doch werden wir sogleich die Neuheiten einordnen und erklären, was wirklich in iOS 9 und OS X 10.11 neu ist und was das für Sie bedeutet. Bleiben Sie dran wir sind genauso gespannt wie Sie, was heute Abend im Moscone-Center in San Francisco geschieht. Peter Müller

Lesetipps für den Montag

Warum Apple das iPad neu definieren muss: Die Verkaufszahlen des iPad sinken nach wie vor, mit den letzten evolutionären Änderungen konnte Apple den Trend nicht stoppen. Um Nutzer davon zu überzeugen, das iPad als einzigen Conputer einzusetzen, muss Apple noch viel tun, auch die Software muss besser und vielseitiger werden. Unser Macworld-Kollege Dan Moren hat einige Ideen.

Sony-CEO bestätigt Apples Musikstremingservice: Auf der Musikkonferenz Midem in Cannes hat der CEO von Sony Music Doug Morris bestätigt, dass Apple heute einen Musikstreamingservice an den Start bringen wird. Details zu Preis und Verfügbarkeit nannte Morris nicht, doch gab er der Hoffnung Ausdruck, dass Apples Eintritt in den Streamingmarkt diesen voran bringen werde. Bezahlte Streamingdiensten würde die Musikindustrie Vorzug gegenüber werbefinanzierten Angeboten geben.

Apple Pay kommt nur langsam voran: Apple Pay tut sich auch ein dreiviertel Jahr nach seinem Start in den USA noch schwer. Apple bemüht sich zwar intensiv um die Unterstützung der großen Handelsketten, diese sind aber auch vom Konkurrenzangebot CurrentC angetan. Apple Pay soll jedoch schon in Kürze nach Europa kommen, f ür heute Abend ist eine diesbezügliche Ankündigung auf der WWDC zu erwarten .

Weitere Nachrichten:

Peripherie macht komplette Tastatur zum Touchpad

Bislang sind Touchpad und Tastatur auf klassischen Notebooks voneinander getrennt. Der Prototyp der per Bluetooth verbundenen Tastatur Moky macht diese Unterscheidung überflüssig. Auf den ersten Blick gleicht Moky einer herkömmlichen Tastatur. Die gesamte Fläche über den Tasten kann jedoch hier als Touchpad genutzt werden.

So sollen beispielsweise über die bekannten Gesten Zoom-Befehle ausgelöst werden können, auch das Scrollen über Webseiten lässt sich mit einem Wisch der Finger über die Tastatur bewerkstelligen. Hierfür wurden in den Ecken der Tastatur Infrarot-Laser-Sensoren untergebracht. Darüber wird es möglich, die Position der Finger auf der Tastatur jederzeit zu erfassen. Ein  vorsichtiges Antippen der Tastatur könne sogar als Mausklick dienen.

Crowd-Funding: Kickstarter ist in Deutschland gestartet

Noch handelt es sich bei Moky jedoch nur um einen Prototyp. Das finale Produkt soll nach Angaben der koreanischen Macher lediglich acht Millimeter dünn sein. Auf Indiegogo suchen die Tüftler nach finanziellen Unterstützern.

Samsung stichelt erneut gegen das Apple iPhone 6

Wir haben schon viel Werbung von Samsung gesehen, mal gute, mal etwas weniger gelungene, mal bizarre oder auch Werbung, die fast wie die der Konkurrenz aussah. Was wir für das Samsung „Galaxy S6 Edge“ bisher noch nicht gesehen hatten, waren Vergleichs-Videos mit dem iPhone 6. Das holt Samsung nun nach. Noch vor dem eigentlichen Release des iPhone 6 hatte Samsung bereits gestichelt . Leider sind die alten Videos bereits offline. Samsung lädt dennoch nach, frei nach dem Motto „6 > 6“.

Superhelden-Look: Samsung Galaxy S6 Edge Iron Man Edition

Hier versucht Samsung alle Vorteile des koreanischen Smartphone-Flagschiffs „Galaxy S6 Edge“ gegen das iPhone 6 hervorzuheben. Angefangen mit dem Induktions-Auflade-Vorgang, den das iPhone 6 ganz offensichtlich nicht besitzt. Im selben Clip wird noch betont, was für tolle Fotos beziehungsweise Selfies das Galaxy S6 machen kann, und hauptsächlich die „Wide Angle Selfie“-Funktion hervorgehoben. Während auf dem „Galaxy S6 Edge“ die ganze Familie auf das Foto passt, wird beim iPhone 6 die Oma leider abgeschnitten. Im zweiten Clip wird auf das Display eingegangen: Samsung zeigt, dass wenn beide Geräte auf dem Display liegen, bei ankommenden Anrufen das S6 Edge schicke Farbanimationen abspielt und man beim iPhone 6 leider nichts dergleichen sieht. Im Anschluss daran wird noch gezeigt, was das Edge-Display alles anzeigen kann und das Apple iPhone 6 stattdessen nur Knöpfe an der Seite hat. Abgeschlossen werden die Clips mit dem Satz „six is greater than six“.

Wer ist wirklich besser?: Die Android-Elite gegen das iPhone 6

Der Satz wirkt geradezu peinlich, wenn man bedenkt, dass Samsung mit seinem Flaggschiff momentan ziemlich schwache Verkaufszahlen abgeliefert hat. Um den Platzhirsch vom Thron zu werfen, wird wohl mehr nötig sein als aggressives Marketing.

Klage gegen Ebay

Die Sonne gehört wie jedes andere Objekt im Sonnensystem niemandem, zumindest steht das in der »Outer Space«-Vereinbarung aus dem Jahr 1966. Doch laut einer Frau aus Spanien gilt dieser Vertrag nur für Staaten, nicht jedoch für Einzelpersonen. Sie hatte sich von einem Notar sogar ein entsprechendes Dokument ausstellen lassen, laut dem sie »die Besitzerin der Sonne, eines Sterns von Spektral-Typ G2 in der Mitte des Sonnensystems, durchschnittlich 149.600.000 Kilometer von der Erde entfernt“ ist.

Die Idee kam ihr, da auch ein US-Amerikaner seit dem Jahr 2010 »Besitzer« des Mondes, des Mars, der Venus und des Merkur ist und durch den Verkauf von »Grundstücken« dort mehr als 10 Millionen US-Dollar verdient hatte. Bei der Sonne war die Spanierin schneller und hat auf Ebay auch tatsächlich rund 600 Besteller gefunden. Teuer war so ein Stück Sonne offenbar nicht, denn die 600 Bestellungen erbrachten gerade einmal 1.200 Euro. Doch obwohl Ebay die Auktionen bearbeitete und ihr auch die entsprechende Provision in Rechnung stellte, wurden die die Einnahmen nicht ausgezahlt.

Ein Gericht in Spanien hat nun ihre Klage zugelassen, bei der es allerdings nicht darum geht, ob die Sonne jemanden gehört, sondern darum, ob Ebay oder die Sonnenverkäuferin gegen die Bestimmungen des Aktionshauses verstoßen haben. Ebay soll vergeblich versucht haben, den Fall außergerichtlich zu lösen. Das Online-Auktionshaus war schon öfters Ort seltsamer Angebote. So versuchte ein Australier einmal, Neuseeland für 0,01 australische Dollar zu verkaufen, während 2008 Island der Gegenstand einer Auktion war – allerdings ausdrücklich ohne Sängerin Björk. In solchen Fällen wurde die Auktion aber von Ebay entfernt.

Quelle: Consumerist

Digitaler Personalausweis im Internet wenig genutzt

Fünf Jahre nach Einführung des Dokuments besitzt nach einer repräsentativen Umfrage für die Welt am Sonntag nur jeder Dritte einen solchen Ausweis mit Online-Funktion. Nur rund 15 Prozent davon haben ihn in den vergangenen zwölf Monaten im Internet eingesetzt. Auch an Anbietern für die Dienste fehlt es demnach.

Bisher haben "WamS"-Recherchen zufolge nur 55 kommerzielle und 109 behördliche Anbieter beim Bundesverwaltungsamt das Zertifikat erworben, das sie zu einem digitalen Identitätscheck per Personalausweis berechtigt. Für die repräsentativen Umfrage hat das Marktforschungsunternehmen GfK zwischen zwischen 8. und 26. Mai 1.983 Personen befragt. (dpa/rs)

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Tipp: Verbindungs-Probleme am iPhone lösen

Eines der häufigsten Probleme des iPhone ist eine fehlende Netzwerkverbindung, die im Mobilfunknetz selten Probleme bereitet, im WLAN immer wieder zu Störungen führt.  Normalerweise teilt der Router im WLAN jedem Gerät automatisch eine IP-Adresse zu. Dann sieht man in den Einstellungen unter WLAN und nach einem Tipp auf das betreffende Netz den Reiter „DHCP“. Oft genügt es, hier auf „Lease erneuern“ zu tippen, um den Router erneut zu einer Verbindung zu zwingen. Komplizierter wird die Vergabe einer statischen IP-Adresse. Hier gibt man die Daten ein, die einem der Inhaber des WLANs mitteilen muss. Hat man eine Verbindung, erreicht aber keinen Server, kann man einen anderen Nameserver (DNS) eintragen. Etwa den freien Google-Server, denn die Adresse 8.8.8.8 ist recht leicht zu merken.

Die besten Apps zur Analyse des iPhone

Hakt die WLAN-Verbindung, reicht es manchmal, auf „Lease erneuern“ zu tippen. In manchen Netzen hilft allerdings nur die manuelle Adresseingabe.
Vergrößern Hakt die WLAN-Verbindung, reicht es manchmal, auf „Lease erneuern“ zu tippen. In manchen Netzen hilft allerdings nur die manuelle Adresseingabe.
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