1011917

Quimonda stellt Insolvenzantrag

23.01.2009 | 10:30 Uhr |

Der Speicherchiphersteller Quimonda ist pleite. Das Unternehmen musste einen Insolvenzantrag stellen. 13.000 Jobs sind in Gefahr - viele davon in Deutschland.

Der krisengesch├╝ttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist pleite. Die Infineon-Tochter habe Insolvenzantrag beim Amtsgericht M├╝nchen gestellt, sagte eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur dpa am Freitag. "Es ist ein Eigenantrag eingegangen." Dieser m├╝sse jetzt eingetragen werden, ├╝ber das weitere Vorgehen m├╝sse dann der zust├Ąndige Richter entscheiden. Qimonda mit weltweit 13.000 Besch├Ąftigten und Standorten in Dresden, M├╝nchen und Porto leidet seit langem unter dem dramatischen Preisverfall bei DRAM-Speicherchips und der Konkurrenz aus Fernost. Derartige Speicherchips kommen in Handys und Computern zum Einsatz. Seit Wochen k├Ąmpft das Unternehmen ums ├ťberleben. Zuletzt war bekanntgeworden, dass die Infineon-Tochter weitere 300 Millionen Euro an frischem Kapital ben├Âtigt. Erst kurz vor Weihnachten hatten Sachsen, Portugal und der Mutterkonzern Infineon ein Rettungspaket ├╝ber weitere 325 Millionen Euro zugesagt. (dpa)

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Macwelt Marktplatz

1011917