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15 Prozent: Neue Strafzölle auf Apple Produkte erhoben

02.09.2019 | 14:03 Uhr |

Am Sonntag sind in den USA neue Strafzölle in Höhe von 15 Prozent in Kraft getreten. Betroffen sind dieses Mal auch Apple Produkte, unter anderem die Apple Watch und Airpods. Ob sich dadurch die Preise für Endverbraucher erhöhen, ist noch nicht klar.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China nimmt kein Ende. Am Freitag wurden weitere Strafzölle in das Federal Register eingetragen und traten am Sonntag in Kraft. Dieses Mal sind auch Produkte von Apple betroffen, darunter Apple Watch, Homepod, Airpods und verschiedene Beats-Kopfhörer. Das berichtet Businessinsider. Außerdem werden iMacs, Ersatzteile für das iPhone sowie iPhone-Speicherkomponenten von den Zöllen betroffen sein.

Ob Apple die dadurch entstehenden Kosten an den Endverbraucher weitergibt oder die Einbußen bei der Profit-Marge in Kauf nimmt, ist noch nicht klar. Experten gehen aber davon aus , dass Apple vorerst keine Preiserhöhungen vornehmen wird. Das iPhone ist vorerst nicht von den Zöllen betroffen. Am 15. Dezember sollen jedoch neue Tarife in Kraft treten, von denen auch iPhones betroffen sein könnten.

Tim Cook setzt sich gegen weitere Strafzölle ein

Apple-CEO Tim Cook steht schon lange im Austausch mit US-Präsident Donald Trump und leistet Überzeugungsarbeit, die Strafzölle nicht zu sehr auszuweiten. Er argumentiert mit Einbußen bei der Wirtschaftskraft innerhalb der USA in Folge der steigenden Kosten und sinkender Konkurrenzfähigkeit gegenüber der internationalen Konkurrenz wie zum Beispiel Samsung.

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