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1991 - Quicktime: Die Welt wird bunt

24.01.2009 | 00:00 Uhr

1991 - Quicktime: Die Welt wird bunt

Der Kern des Mac
Vergrößern Der Kern des Mac

Was macht eigentlich einen Mac aus? "It’s the software stupid", würde Steve Jobs in seiner unnachahmlichen, charmanten und direkten Art sagen. Ja, meinen Analysten wie Ross Rubin oder Michael Gartenberg : Mac-OS X ist der Schlüssel zu Apples Erfolg . Sonst wäre der Mac heutzutage nichts weiter als eine hübsche Windows-Maschine. Den Mac zu bedienen, macht einfach Freude und keine großen Schwierigkeiten. Einen anderen Ruf hat der Mac seit 1991 weg: Er ist die ideale Maschine für Multimedia. Heute muss man das zwar ein wenig relativieren, auch unter Windows kann man gut Bilder verwalten, Musik hören oder Videos schneiden. Mit Windows Media kam Microsoft jedoch zu spät: Mit aller Gewalt versuchte Redmond seinen Standard durchzusetzen, was dem Konzern einen mehrjährigen Kartellprozess mit Rekordstrafe einbrachte, die Microsoft erst im Oktober 2007 akzeptierte .

Seit das Desktop-Publishing in den neunziger Jahren seinen Siegeszug angetreten und Bleisatz wie Klebesatz den Todesstoß versetzt hat, gilt der Mac als der Top-Computer für Grafik, Layout und Multimedia. Schuld haben daran nicht nur in den Achtzigern gegründete Firmen wie Adobe, Aldus (1994 von Adobe übernommen) oder Quark, sondern auch Apple selbst. Mit Powermaschinen wie dem oben erwähnten Macintosh IIfx, ab 1991 den Quadras und später den G3-Macs. Und mit einer Software, die von 1991 bis heute kaum beachtet ihren Dienst verrichtet: Quicktime, seit System 7 fester Bestandteil des Mac-Betriebssystems.

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