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1993 - Der Newton löst Apples Krise aus

24.01.2009 | 00:00 Uhr

1993 - Der Newton löst Apples Krise aus

Der Newton, teilweise heute noch im Einsatz
Vergrößern Der Newton, teilweise heute noch im Einsatz

Apple, das sich als Initiator der PC-Revolution bezeichnet, darf sich mit Fug und Recht als der Erfinder des Taschencomputers feiern lassen. Den von Apple mit dem PDA (Personal Digital Assistant) geschaffenen Markt besetzten aber rasch andere Anbieter, Palm sei beispielhaft genannt. Ironie der Geschichte: Palm seinerseits hat nie so recht den Absprung vom PDA- zum Smartphonehersteller geschafft und droht in der Versenkung zu verschwinden, während Nokia als neuer Platzhirsch den Markt beherrscht. Nicht mehr lange, meinen nun Experten, in vier Jahren wird Apple die Nase vorne haben und mit dem iPhone - und möglichen Varianten - 2013 40 Prozent des Marktes halten. Palm seinerseits versucht nun mit dem Palm Pre das Comeback .

Der Apple-CEO John Sculley muss im Herbst 1993 den von ihm lange erfolgreich geführten Konzern verlassen, nachdem er im Sommer schon auf Druck des Aufsichtsrates seinen Geschäftsführerposten an den gebürtigen Berliner Michael Spindler abgetreten hatte. Nach dem bisherigen Rekordgewinn von über 500 Millionen US-Dollar im Jahr zuvor stürzt Apples Überschuss 1993 auf unter 100 Millionen US-Dollar ab. Das Unternehmen schliddert in Krise, vor allem weil die Produktpalette extrem unübersichtlich geworden war. Kaum ein Kunde im Home-, Business- und Educationbereich verstand all die Typen von Performas, Quadras und Centris’. Nicht von ungefähr betonte Jobs nach seiner Rückkehr Ende der Neunziger die einfache Produktmatrix: Für Consumer und Profis gab es je ein Desktop- und ein mobiles Modell mit Ausstattungsvarianten, mittlerweile sind Apple einige Erweiterungen der Linie wie Mac Mini und Xserve gelungen, ohne das klare Angebot zu trüben.

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