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1998 - Hello again

21.01.2009 | 08:54 Uhr | Peter Müller

1998 - Hello again

Das Abenteuer Apple hat für Steve Jobs neu begonnen, erste Erfolge stellen sich rasch ein. Die im November 1997 gestarteten Power Macs G3 verkauften sich anständig, für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres konnte Apple sogar wieder ein Plus ausweisen. Dies hatte Steve Jobs am Ende seiner Keynote zur Macworld Expo San Francisco 1998 bemerkt, eingeleitet mit den mittlerweile legendären Worten: "But there’s one more thing." Apple mache wieder Gewinn, die am 14. Januar veröffentlichte Bilanz wies ein Plus von 47 Millionen US-Dollar aus. Die Keynote selbst am 6. Januar war eine der weniger spannenden - könnte am Datum liegen . Kaum ein Wort zu Rhapsody, Jobs kündigte lediglich an, das System sei in der Mache und im Zeitplan. Stattdessen präsentierte der Interims-CEO Mac-OS 8.1 und Quicktime 3.0 und ließ Microsoft Office 98 für den Mac vorführen - die Vereinbarung mit Microsoft trug Früchte. Um die Jahreswende 97/98 spekulierten die Medien um eine Kooperation Apples mit Oracle, die gar über den Deal mit Microsoft hinausgehen sollte. Sogar von einem gemeinsam entwickelten Netzcomputer war die Rede. Apple hatte aber andere Pläne.

Die Details zu Rhapsody holte Steve Jobs im Mai auf der Entwicklerkonferenz WWDC nach. Anstatt einen Verkaufstermin innerhalb der nächsten Monate zu nennen, stellte Jobs aber einen vollkommen neuen Fahrplan auf: Rhapsody ist tot, es lebe Mac-OS X, nicht vor 1999. Und da war dann noch eine Sache.

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