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2. Hohe Darstellungstreue

05.01.2006 | 11:45 Uhr | Thomas Armbrüster

2. Hohe Darstellungstreue

Damit die Texte immer gleich dargestellt werden, auch wenn die verwendeten Schriften auf einem Rechner nicht verfügbar sind, lassen sich diese in das PDF einbetten, sofern dies der Schriftenhersteller nicht verbietet. Dabei kann man entweder den kompletten Zeichensatz in das Dokument einfügen, oder um Platz zu sparen nur einen „Subset“ mit den verwendeten Buchstaben. Diese Option hat jedoch den Nachteil, dass sich dann keine Textkorrekturen vornehmen lassen, außer man installiert die Schrift auf dem Rechner.

Ein PDF kann alternativ auch nur die „ Font Descriptors “ speichern, die die Metriken, den Schriftnamen und den Schnitt umfassen und weniger Platz beanspruchen als eine Schrift. Ist auf dem Zielrechner die Schrift vorhanden, nimmt der PDF-Reader diese zur Darstellung. Ist sie nicht verfügbar, generiert das Anzeigeprogramm eine Ersatzschrift. Deren Metriken entsprechen dem Original, das Aussehen der einzelnen Buchstaben kann aber von der Originalschrift abweichen. Bei Symbolzeichensätzen wie Zapf Dingbats oder Windings funktioniert dies nicht, deshalb sind sie immer im PDF enthalten. Das PDF-Format versteht sich außerdem auf die Font Encodings für alle Betriebssysteme, so dass man ein auf dem Mac erstelltes PDF auf einem Windows-Rechner öffnen kann und alle Zeichen richtig dargestellt sind.

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