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2006 - Flotter Umstieg, beschleunigter Schritt

24.01.2009 | 00:00 Uhr

2006 - Flotter Umstieg, beschleunigter Schritt

Intels CEO Paul Otellini
Vergrößern Intels CEO Paul Otellini

Der Intel-Switch bestimmte Apples Agenda für das komplette Jahr 2006. Hatte der Mac-Hersteller in seiner Geschichte immer wieder mal Probleme, angekündigte Produkte rechtzeitig auszuliefern, war der Intel-Switch vergleichsweise schnell und schmerzlos. In einem "Bunny-Suit" betrat Intel-CEO Paul Otelini die Bühne des Moscone Centers und übergab Steve Jobs symbolisch den ersten Wafer: "Wir sind bereit, loszulegen." Statt eines Jahres hatten Apple und Intel nur etwas mehr als ein halbes seit der Switch-Ankündigung gebraucht, um den ersten Intel-Mac herauszubringen. Dieser war ein iMac und sah eigentlich genau so aus wie sein Vorgänger, der seit 2004 eine iSight-Kamera im Gehäuse integriert hatte. Wer nun aber den iMac G5 nach September 2004 gekauft hat, musste sich nicht groß ärgern: Zwar arbeiteten statt IBM jetzt Intels Core-Duo-Prozessoren mit bis zu 2 GHz Taktrate in den iMacs und Apples eigenen Benchmarks zufolge war der Intel-iMac zwei- bis dreimal schneller als sein Vorgänger, in der Praxis zeigten sich aber kaum Performance-Unterschiede. Der Grund: PPC-Programme benötigen den Emulator "Rosetta", der ältere Software auf dem neuen Chip ausführen hilft. Der Umweg kostet Leistung, nur mit nativen Programmen ist der Intel-Mac schneller.

Der iMac bleibt ein iMac
Vergrößern Der iMac bleibt ein iMac

Flott liefert Intel Prozessoren nach, Upgrades der Rechnermodelle erfolgen seit Anfang 2006 fast Schlag auf Schlag: Den iMac mit Core Duo löst ein Modell mit Core 2 Duo ab. Was Apple beim Umstieg hilft, ist der Verzicht auf komplett neues Design. Sah der iMac Core Duo schon genau so aus wie der iMac G5, gilt das auch für das "one more thing" der Macworld Expo 2006, dem Macbook Pro. Erst einmal als 15-Zoll-Modell vorgestellt, zeigte es auf, wohin Apples Nomenklatur gehen würde. Der iMac bleibt der iMac, das Powerbook wird zum Macbook Pro, also ist es logisch, den Power Mac durch einen Mac Pro zu ersetzen und das iBook durch ein Macbook. Der Xserve wiederum bleibt ein Xserve, der Mac Mini ein Mac Mini und einzig das Macbook sieht ganz anders aus als sein Vorgänger.

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