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3D- und CAD-Programme für den Mac

15.06.2020 | 08:30 Uhr | Stephan Wiesend

Das Angebot an CAD- und 3D-Programmen für den Mac ist recht umfangreich, wenn auch viele nur in englischer Sprache zu haben sind. Neben teuren Profi-Lösungen gibt es auch eine Reihe kostenloser Programme und preiswerter Lösungen aus dem Shareware-Bereich. Macwelt.de stellt die wichtigsten Programme im Überblick vor.

Programme wie Cinema 4D, Motion und Maya sind wohl die bekanntesten 3D-Programme, die auf der Mac-Plattform einsetzbar sind. Es gibt aber eine Reihe von Einsteigerlösungen, auch im Bereich CAD hat die Plattform mehr zu bieten, als mancher ahnt. Mittlerweile sind die meisten Programm zudem schon mit Catalina kompatibel.

Blender ist eine kostenlos nutzbare 3D-Lösung.
Vergrößern Blender ist eine kostenlos nutzbare 3D-Lösung.
© Blender

Blender

Kostenlos kann die Lösung Blender genutzt werden, die das komplette Funktionsspektrum bietet, um 3D-Körper zu modellieren, mit Texturen zu versehen, sie zu animieren und zu rendern. Die Open-Source-Lösung gilt als recht schwer bedienbar, kann aber eine aktive Nutzergemeinde und deutschsprachige Foren vorweisen. Auch im Filmbereich wird sie gerne verwendet.

Cinema 4D unterstützt auch das so genannte Sculpting
Vergrößern Cinema 4D unterstützt auch das so genannte Sculpting

Cinema 4D

Cinema 4D von Maxon ist wohl die bekannteste 3D-Software auf dem Mac, die sich vor allem an Profis richtet. Das Programm wird von Architekten, Ingenieuren und im Filmbereich eingesetzt, auch einige Grafiker nutzen es. Das für Windows und Mac verfügbare Programm wird auch gerne für Performancemessungen herangezogen und kostet ab 60 Euro als Abo.

Modo wird etwa von New Balance eingesetzt.
Vergrößern Modo wird etwa von New Balance eingesetzt.
© New Balance

Modo

Das erstmals 2004 auf der Siggraph präsentierte Modo ist ein 3D-Modeling-Programm, das UV Workflows, Sculpting, Shading, Rendering aber auch Baking und Animation bietet. Aktuell ist die Version 14 auf dem Markt, verwendet wird das Tool etwa von New Balance.

Für die Nutzung empfiehlt der Hersteller mindestens einen iMac ab 2012 oder ein Macbook Pro ab Mitte 2015. Catalina wird unterstützt. Zu haben ist Modo ab 57 Euro pro Monat.

Die Lösung richtet sich an Architekten.
Vergrößern Die Lösung richtet sich an Architekten.
© PowerCADD

PowerCADD

Leider bei Redaktionsschluss noch nicht mit Catalina kompatibel ist PowerCADD 9 von Engineered Software, eine CADD-Software – sie bietet also sowohl Computer Aided Desing, als auch Drafting. Die Architektursoftware kostet ab 995 Dollar und bietet zahlreiche Erweiterungen wie Topography Tools und Libraries.

CADintosh ist eine sehr günstige CAD-Software für den Mac.
Vergrößern CADintosh ist eine sehr günstige CAD-Software für den Mac.
© Lemkesoft

CADintosh

Von Lemkesoft, das auch den beliebte Graphik Converter herausgibt, gibt es das Zeichenprogramm CADintosh . Dem Konstrukteur stehen dabei alle klassischen Werkzeuge zur Verfügung, von Linien, Kreisen und Bögen über Schraffuren und Abrundungen bis hin zu Bemassungen. Bis zu 1.024 Layer zerlegen eine komplexe Zeichnung in leicht bearbeitbare Elemente, Symbolbibliotheken beherbergen häufig benötige Objekte, die man per Mausklick wiederverwendet. 30 Euro kostet das 2D-Programm.

Ein Modeler ist die Lösung Lightwave
Vergrößern Ein Modeler ist die Lösung Lightwave
© Lightwave

Lightwave 3D

Schon in alten Serien wie "Deep Space Nine" und "Enterprise" kam die 3D-Grafiksoftware LightWave 3D zum Einsatz, die NewTek entwickelt. Aufgaben sind Modelling, Rendern und Animation. Ab macOS 10.12 wird unterstützt, die Vollversion kostet ab 1067,43 Euro.

Maya wurde auch in vielen Hollywood-Filme verwendet.
Vergrößern Maya wurde auch in vielen Hollywood-Filme verwendet.
© Autodesk

Maya

Viel Aufmerksamkeit in der Mac-Gemeinde weckte die erste Mac-Version von Maya, die von Audodesk aufgekauft wurde. Eingesetzt wird das aufwendige Maya vor allem für die Visualisierung und Animation. Bei vielen bekannten Filmproduktionen wurde Maya mit verwendet. Die Software kostet 2102 Euro pro Jahr. 10.15 wird unterstützt, es gibt aber offenbar noch einige Einschränkungen .

Sketchup gehört Google
Vergrößern Sketchup gehört Google
© Google

Sketchup

Google Sketchup gibt es als eine Pro-Version ab 299 Euro und als kostenlose Web-Version, um die 3D-Modellierung zu entdecken. Die Pro-Version bietet aber weitere Funktionen wie Linien-Stile, Terrain-Modellierung und nicht zuletzt Schnittstellen für den Datenaustausch wie AutoCAD oder 3DS. Geeignet ist die Software vor allem für Architekturentwürfe, sie bietet etwa eine Optik, die sich an Bleistiftentwürfen orientiert. Die aktuelle Version 2020 ist mit Catalina kompatibel, Preis auf Anfrage.

CorelCAD ist wohl eher im technischen Bereich beliebt.
Vergrößern CorelCAD ist wohl eher im technischen Bereich beliebt.
© Corel

CorelCAD

Erst seit Kurzem auch für den Mac verfügbar ist Corel CAD – die Software hat übrigens nichts mit dem bekannten Corel Draw zu tun. Sie ermöglicht 2D-Zeichnungen aber auch 3D-Konstruktion und richtet sich unter anderem an Architekten, Bauzeichner und Maschinenbauer. Das Format DWG wird nativ unterstützt. Ab 830 Euro kostet die Software, Catalina wird unterstützt.

Die Lösung von Nemetschek richtet sich an Architekten.
Vergrößern Die Lösung von Nemetschek richtet sich an Architekten.
© Nemetschek

Vector Works

Das CAD-Sytem Vector Works von Nemetschek bietet neben 2D-Funktionen auch eine stattliche Anzahl von 3D-Funktione, Präsentation und Konstruktion. Mit „Render Works“ ist ein funktionsreicher Renderer verfügbar. Laut Hersteller ist Vectorworks das man häufigsten auf dem Mac genutzte CAD-Programm und ist in zahlreichen Versionen beim Händler Computerworks erhältlich.

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