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"60 Prozent aller E-Mails sind Werbung"

06.11.2006 | 16:18 Uhr |

Beim Umgang mit E-Mail-Werbung oder Spam helfen die deutschen Internet-Dienstleister ihren Kunden wie die folgenden Antworten auf unsere Anfrage zeigen.

Die Macwelt-Redaktion besch√§ftigt sich mit den gr√∂√üten √Ąrgernissen im Internet: Spam und andere Werbung, die zum Beispiel die Benutzung von Internet-Seiten im Browser sehr einschr√§nkt. Beim Umgang mit E-Mail-Werbung oder Spam helfen die deutschen Internet-Dienstleister wie die folgenden Antworten auf unsere Anfrage zeigen. Mehr zum Thema lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 12/2006 der Macwelt auf den Seiten 80 bis 89.

Peter Mueller, Product Manager, domainfactory GmbH

1. Beschreiben Sie uns bitte kurz Unternehmen und Dienstleistung.

Mit mehr als 90.000 Kunden und 350.000 verwalteten Domains zählt domainfactory ( http://www.domainfactory.de/ ) zu Deutschlands größten Webhostern. Gemäß seinem Claim "Premium Hosting. Premium Service." hat sich das Unternehmen als Qualitätsanbieter mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis positioniert. domainfactory bietet von der reinen Domainverwaltung bis zum ManagedServer die gesamte Palette an Webhosting-Dienstleistungen an.

2. Wie hoch ist - gesch√§tzt - der Anteil an Spam-Mails, die auf Ihren Mailservern (f√ľr Ihre Kunden) ankommen?

Pro Tag gehen auf den Mailservern von domainfactory zirka 13 Millionen E-Mails f√ľr die Postf√§cher unserer Kunden ein. Der Anteil an unerw√ľnschten Spam-Nachrichten liegt bei ungef√§hr 60 Prozent.

3. Welche Ma√ünahmen stellen Sie Ihren Kunden zum Schutz von Spam-Mails zur Verf√ľgung?

domainfactory-Kunden k√∂nnen aus einer Vielzahl an M√∂glichkeiten w√§hlen: Die von domainfactory vordefinierten "Mailfilter EASY" k√∂nnen mit einem Mausklick aktiviert werden. Sie erkennen √ľber 90 Prozent der Spam- und praktisch 100 Prozent der Virenmails. Alternativ lassen sich Filterkriterien selbst erstellen, zum Beispiel nach Absender, nach vorkommenden W√∂rtern, mittels Blacklists oder der Software SpamAssassin.

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Marc Kast, Pressesprecher, GMX GmbH

1. Beschreiben Sie uns bitte kurz Unternehmen und Dienstleistung.

Auf www.gmx.de bietet der FreeMail Pionier GMX von der kostenlosen E-Mail Adresse bis hin zum Highspeed-DSL-Anschluss alles, was zur einfachen,schnellen und sicheren Kommunikation im Internet nötig ist. Die GMX Homepage mit Nachrichten, Unterhaltung und Service hat sich als eine der beliebtesten deutschen Internet-Startseiten etabliert.

2. Wie hoch ist - gesch√§tzt - der Anteil an Spam-Mails, die auf Ihren Mailservern (f√ľr Ihre Kunden) ankommen?

Auf den Domains gmx.de/net/com/info/org/biz/tm/at/ch gehen rund 60-65 Millionen Mails pro Tag ein. Die Quote der Mails, die aufgrund der Spam-Module bzw. der Spam-Konfiguration der Nutzer als potentieller Spam identifiziert werden, liegt aktuell bei ca 65 Prozent der eingehenden Mails.

3. Welche Ma√ünahmen stellen Sie Ihren Kunden zum Schutz von Spam-Mails zur Verf√ľgung?

GMX bietet sowohl im FreeMail als auch im PayMail-Bereich einen umfassenden Spamschutz, der aus bis zu sieben verschiedenen Modulen besteht. Der User hat dabei die Möglichkeit, die einzelnen Module individuell anzupassen und zu trainieren, um sein GMX Postfach spamfrei zu halten.

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Eva Vennemann, Pressesprecherin, web.de GmbH

1. Beschreiben Sie uns bitte kurz Unternehmen und Dienstleistung inkl Webadresse.

WEB.DE ist eins der f√ľhrenden deutschen Internet-Portale mitden Schwerpunkten Kommunikation, Suche, Information und Services. web.de FreeMail konnte sich in den letzen Jahren regelm√§√üig mit 41 Testsiegen gegen den nationalen und internationalen Mitbewerb durchsetzen. web.de setzt auf innovative und f√ľhrende Technologien, wie die SmartSearch-Filtertechnologie f√ľr die web.de Suche.

2. Wie hoch ist - gesch√§tzt - der Anteil an Spam-Mails, die auf Ihren Mailservern (f√ľr Ihre Kunden) ankommen?

Der Anteil von Spam beträgt rund 60 Prozent bei 1,2 Milliarden eingehenden Mails im Monat, also rund 720 Millionen Spam-Mails im Monat.

3. Welche Ma√ünahmen stellen Sie Ihren Kunden zum Schutz von Spam-Mails zur Verf√ľgung?

web.de bietet f√ľr seine Mail-Kunden den Drei-Wege Spam-Filter. Dieser sortiert alle E-Mails von bekannten und erw√ľnschten Adressen direkt in den Posteingang. Alle anderen E-Mails durchlaufen ein achtstufiges Filterverfahren, womit eine Spamwahrscheinlichkeit errechnet wird. Bei einer Wahrscheinlichkeit gr√∂√üer 75 Prozent werden die E-Mails in den Unerw√ľnscht-Ordner sortiert, sonst in den Unbekannt-Ordner.

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